[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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recht haben und recht bekommen in deutschland ist wohl was für leute mit geld. ich habe meine immobilie verkauft und will die vorfälligkeitszinsen umgehen, da ich davon beim abschluss - jetzt ehrlich - nichts wusste, da die bank auch nie davon sprach und im vertrag nichts steht.

es geht um 12800€.
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Du kennst doch die Nummer, mit der man wegen diesem Kaskadenparagraph den Vertrag wieder "Rückgängig" machen kann. Wie sieht es mit dem Weg aus? Ich meine du hattest auch mal im Immo-Thread gepostet, dass du davon auch betroffen bist. Mein Fiinanzberater hat gesagt, dass es alles möglich wäre, sich aber so lang ziehen würde, dass ich eh neu verhandeln kann (10 Jahre sind bald rum)
 
die methode bezüglich ausstieg aus der vorfälligkeit ist nicht der kaskadendreher, sondern das im vertrag rein gar nichts zur vorfälligkeit drin steht, obwohl das auch damals schon klar geregelt war.
die kosten von rund 50% des streitwerts auf eigenes risiko erstmal vorzustrecken finde ich aber für ein rechtssystem mehr als fragwürdig. hätte ich nun durch den verkauf nicht wahnsinnig viel geld zur hand, könnte ich mich von den 12800€ einfach mal so verabschieden. nun werde ich das aber angehen. die 1100€ für den ersten brief verliere ich aber auf jeden fall. zack mal eben 10% vom streitwert schon mal so einfach verloren...
 
die methode bezüglich ausstieg aus der vorfälligkeit ist nicht der kaskadendreher, sondern das im vertrag rein gar nichts zur vorfälligkeit drin steht, obwohl das auch damals schon klar geregelt war.
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Das ist mir alles klar. Vorfälligkeitszinsen sind bei solch einem Vertrag eigentlich selbstverständlich. Ich meine aber ob du den Vertrag ganz unabhängig davon nicht eh annulieren kannst.

 
Sonderausstiege aus einem unterschriebenen Vertrag unterliegen halt besonderen Anstrengungen. Warum sollte die Bank sagen 'hey wir geben unser Geld freiwillig her'?
 
Ich hätte ja eher auf Entschädigung für versäumte Gewinne getippt. Ist doch ganz klar, die Rahmen sind gesteckt. Zinsen sind auf die Laufzeit gerechnet. Wer meint einfach alles tilgen zu dürfen, guckt in die Luft. Im Endeffekt ist es nur ein Konto, welches im Minus ist. Macht man es voll, ist man der Bank nichts mehr schuldig. Gibt halt nur Bedingungen (Bereitstellung, Sondertilgung, Vorfälligkeit usw.)
 
Interessante Anforderungen an jemanden, der am Ende von einer "tariflichen Vergütung" profitiert.

Sie bringen mindestens 2 bis 3 Jahre Erfahrung als Berater (d/m/w) bei einer der Top 5-Managementberatungen oder aus dem Strategiebereich eines Großkonzerns mit (exklusive MBA/Promotionszeiten).

Sie verfügen über Erfahrungen im Management internationaler und bereichsübergreifender Projekte und interdisziplinären Teams (idealerweise im Bereich des Schiffs- oder Anlagenbaus).

Sie haben einen ausgezeichneten universitären Studienabschluss (mindestens Master/Diplom) in den Fachrichtungen Wirtschafts- und Naturwissenschaften, (Wirtschafts-) Informatik – gern ergänzt durch MBA oder Promotion – an einer der führenden Universitäten erworben.
Sie besitzen sehr gute analytische Fähigkeiten, eine ausgeprägte Affinität zur Entwicklung und Operationalisierung von komplexen Strategien und kritischen Weiterentwicklungsprojekten sowie ein hohes Maß an Business Judgement (idealerweise im Schiff- oder Anlagenbau).

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Eine attraktive tarifliche Vergütung sowie eine hervorragende betriebliche Altersvorsorge des thyssenkrupp-Konzerns
 
Nach Umstellung auf 40h-Woche sind es dann 45% Abgaben pro Monat zwischen Brutto und Netto. Ich weiß nicht ob ich da lachen oder weinen soll.

Davon gehen 75% aufs Haushaltskonto, von dort auf Immobilien-Finanzierung, Nebenkosten, Auto, Sparen Essen, Versicherungen etc. pp. - Von meinem Konto gehen Auslands-KV, Zusatz-KV, Drohnenversicherung, das Adobe-Abo und Handy weg.

Über den ganzen Haushalt gesehen gehen 35% ins Nicht-Verplant oder Sparen, 27% in die Finanzierung, je 5% in Versicherungen und Haushaltseinkäufe und Mobilität, je 1% sind "Luxus" wie Streaming und Smartphones. Der Rest verteilt sich auf "Unverplante" meiner Frau und mir. Die restlichen 21% sind "frei verfügbar" für Hobbies etc.
 
Irgendwie muss sich der Staat ja finanzieren. Die richtig Reichen zahlen nichts, bei den Armen ist auch nichts zu holen, also bleibt noch die Mitte. Solange noch genug übrig bleibt für eine Baufinanzierung und etwas luxus, da beschwert man sich höchstens mal im Forum und geht morgen weiter brav arbeiten.
 
„Mitte“ ist das nicht mehr. Das ist schon verdammt gut und alles andere als selbstverständlich!

Ich hab auch weniger Verständnis für Kollegen, die sich für „unterbezahlt“ halten. Ich habe auch nicht vor mich irgendwie der Solidargemeinschaft zu entziehen - Ich leiste meinen Beitrag zur Gesellschaft und zur Absicherung derer, die wirtschaftlich schlechter dastehen.
Das einzige was mich nervt ist, dass Arbeit im Vergleich zu Vermögen und Kapital so hoch besteuert wird was es schwer macht dieses aufzubauen. Ich habe wie auch meine Frau nichts geerbt und wir bauen uns unseren Lebensstandard selbst durch kontinuierliche Weiterentwicklung auf.

In dem Moment wo Nachwuchs ins Haus steht sieht die Rechnung auf einmal auch ganz anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wolkentechniker (Cloud Engineer) scheinen momentan echt sehr gefragt zu sein. Die interne Bewerbung läuft noch, ich hab nebenbei aber auch noch eine externe Anfrage bekommen. Ich hab gemeint, dass die Bezahlung halt recht gut sein müsste, weil ich intern XY€ bekommen würde und ich für diese andere Stelle auch noch umziehen müsste. Die Antwort war nur, das sollte kein Problem sein, das Gehalt sollten sie auch noch toppen können. Bin gespannt, ich höre mir das nächste Woche auch einmal an. Ich würde zwar gerne in der Firma bleiben, aber wenn sich der Wechsel lohnt, warum nicht.
 
Es gibt vor allem kaum Bewerber auf die Stellen. DevOps-Enigneer, Datenbank Administratoren und Indentity and Access Admins sind quasi am Markt nicht zu bekommen. Cloudarchitekten, gerade im Bereich Hybridlösungen genauso. Magst du mal ne Hausnummer geben was du anpeilst?
 
Das stimmt, das Angebot an Bewerbern ist sicher auch recht überschaubar.
Mir fehlt die praktische Erfahrung zwar auch noch ein wenig, da ich in dem Bereich noch nicht direkt arbeite, ich hab aber in letzter Zeit in meiner Freizeit recht viel in dem Bereich gemacht, vor allem Azure-Seitig, also Kurse und einige Zertifizierungen (AZ-900, SC-900, AI-900, AZ-104, AZ-305). Auf der AWS-Seite hab ich auch ein paar Zertifizierungen und auch ein bisschen was gemacht, in den letzten 2 Jahren aber eher wenig. Momentan bin ich eher im reinen Storage-Bereich tätig, nach etwa 7 Jahren wird es mir aber etwas zu einseitig und ich würde gerne in den Cloud-Bereich wechseln. Auch wenn die Cloud nicht das Allheilmittel ist, es ist einfach die Zukunft und früher oder später muss man sich damit beschäftigen. Vor allem Infrastructure-as-a-Code usw. wird immer wichtiger.

Momentan hab ich Senior Cloud Engineer Stellen in Aussicht, das Gehalt sollte in Österreich so bei 70-75k liegen (mit All-In Vertrag, also voraussichtlich 45 Wochenstunde), + Bonus und Bereitschaft, am Ende sollten es also so 85k sein. Ich weiß, in dem Bereich könnte es auch noch etwas mehr sein, aber ich muss auch einmal Erfahrung sammeln und für österreichische Verhältnisse ist das Gehalt schon sehr sehr gut, vor allem für mein Alter (25).
 
Zuletzt bearbeitet:
den ganzen Vorteilen eines IGM-Vertrags kriegt man die Leute nicht hinter dem Ofen hervorgelockt. Und diejenigen, die sich bewerben, sind entweder frisch aus der Uni und/oder hoffnungslos unterqualifiziert.
Unterschätze mal gute Entwickler nicht. Im Freundeskreis kenne ich einige, so würde ich mal bezeichnen, gute Entwickler. Diese unterteilen sich aber in Selbstständig / Freiberufler oder in Angestellte, die du in einer IGM Bude nur mit gutem AT locken kannst (Da die normale EG das Wunschgehalt nicht hergibt) :d
So dringend kann es aber auch nicht sein, sonst würde man ja selbst welche ausbilden.
Das verstehen viele Unternehmen nicht. Haben aber wohl auch nicht wenige Angst, dass die Leute ausbilden und diese dann direkt wo anders hingehen (Verständlich, wenn man kein gutes Angebot liefern kann)
 
Igm endet halt in bawü bei 104k

Und da muss man erstmal ggü. dem Betriebsrat erklären können warum er die höchste EG Stufe verdient hat.

Igm ist i.d.r. nur für niedrig qualifizierte an interessant
 
Igm ist i.d.r. nur für niedrig qualifizierte an interessant
Das ist der dümmste Satz den ich je gelesen habe... IGM ist einfach, im Vergleich "zum freien Markt" ein absoluter Glückstreffer. Ich kenne kaum freie Betriebe hier in der Region die _freiwillig_ auf dem Lohnniveau zahlen.
Klar, als High-End Performer kann man den Rahmen sprengen, aber bitte wir reden hier von vllt. 0,5% des verfügbaren Personalmarktes.
 
Das ist der dümmste Satz den ich je gelesen habe... IGM ist einfach, im Vergleich "zum freien Markt" ein absoluter Glückstreffer. Ich kenne kaum freie Betriebe hier in der Region die _freiwillig_ auf dem Lohnniveau zahlen.
Freiwillig zahlt kein AG gerne viel Geld. Spezialisten können sich aber schon fast den AG aussuchen. Bei einfachen Produktionshelfern ist es halt eher umgekehrt.

Und wurde bereits auf dieser Seite von 3 Leuten bestätigt.
 
Ich glaub das bezieht sich einfach Mal auf die Kernaussage von dir. Einerseits "igm endet halt bei 104k" und dazu "ist nur für niedrig qualifizierte interessant"

Ich sag's gern nochmal, sieh dich Mal in der Welt abseits des IGM und vor allem bei normalen Arbeitgebern/Berufen um sowie wie so der Gehaltsdurchschnitt in Deutschland ist, an... Wenn du dann noch sagen kannst, dass diese Aussagen nicht überheblich sind, dann Respekt ;)
 
Das ist der dümmste Satz den ich je gelesen habe... IGM ist einfach, im Vergleich "zum freien Markt" ein absoluter Glückstreffer. Ich kenne kaum freie Betriebe hier in der Region die _freiwillig_ auf dem Lohnniveau zahlen.
Klar, als High-End Performer kann man den Rahmen sprengen, aber bitte wir reden hier von vllt. 0,5% des verfügbaren Personalmarktes.
Wir reden über jeden der mehr als 90k verdient. Da wird's bei igm schon echt eng und muss mit der Stellenbeschreibung richtig abgesegnet werden.
Und über 100k verdienen immerhin 6%

Ach Jungs, hört Mal auf alles persönlich zu nehmen. Wir reden hier von Fakten. Jemand der bei igm 100k bekommt, bekommt dies auch bei nicht tariflichen Unternehmen.

Also für wen genau ist denn igm von Vorteil? Für die die sonst schlechter bezahlt werden.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Was wollt ihr denn mit Durchschnittsgehalt? Darum ging es nie. Oben ist mehrfach von 90k aufwärts die Rede
 
Ich nehme nix persönlich, du pauschalisierst nur einfach arg ;) IGM deckt eben nicht nur die Superduperhighflyer ab sondern alles. Und da zu behaupten, dass es nur die niedrig qualifizierten mit dem TV gut haben, ist einfach Mal dezenter Bullshit. Alternativ, wo kann ich mich bewerben? Ich nehme gerne als niedrig qualifizierter 90k im Jahr :d
 
Ich nehme nix persönlich, du pauschalisierst nur einfach arg ;) IGM deckt eben nicht nur die Superduperhighflyer ab sondern alles. Und da zu behaupten, dass es nur die niedrig qualifizierten mit dem TV gut haben, ist einfach Mal dezenter Bullshit. Alternativ, wo kann ich mich bewerben? Ich nehme gerne als niedrig qualifizierter 90k im Jahr :d
Du verstehst keine Zusammenhänge.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es ging um fähige Entwickler, welche exzellent ausgebildet sind. Die bekommen ihre 100k, wie viele Spezialisten, auch abseits des Tarifs. Das hängt mit Angebot am Arbeitsmarkt und der Ausbildung, aber auch mit hoher Umsatzgenerierung zusammen.

Produktionshelfer, als Beispiel, gibt es wie Sand am mehr. Nehmen wir an, diese verdienen bei igm ein faires Gehalt, so bietet der nicht tarifliche Markt oftmals weniger. Weil hier ein hohes Angebot, niedrigere Qualifikation und niedrige Umsatzgenerierung herrscht.

Also wer genau hat Interesse an igm?
 
Doch, du beziehst deine Aussage nunmehr auf die hoch dotierten Stellen und stellst für dich fest, dass der IGM dort keinen Vorteil gegenüber ungebundenen Unternehmen bietet. Zuvor schreibst du aber, dass sich der IGM demzufolge nur für niedrig qualifizierte AN lohnt. Und das ist eine verzerrte Sichtweise. Denn der IGM bietet m.M.n. für jeden der nicht gerade hoch ausgebildet ist (also für die meisten AN) gehaltstechnisch ordentliche Vorteile. Von niedrig qualifizierten AN kann da einfach nicht die Rede sein. Oder ist bei dir 90k mit niedrig gleichzusetzen?

Nochmal, ob der IGM TV bei irgendwelchen oberen Posten schlechter ist als AT und Co vermag ich nicht beurteilen, aber in dem Kontext von "für die niedrig qualifizierten AN" lohnt er sich, halte ich einfach für überheblich/falsch. Ich würde behaupten der Großteil der "normalen" AN in einem IGM Vertrag wurden woanders sehr häufig nicht annähernd das Gehalt bekommen
 
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