[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Du meinst Foto machen, ab in den Möbelladen und fragen, ob die ein passendes Sideboard für das Bohrprofil haben?
nein, 20 löcher in der klinkeraußenfassade für paar olle nichtnutzige dinge, die paar cm weiter genauso passen könnten. man muss keine löcher in eine klinkerfassade bohren, um nen blumentopf aufzuhängen. das macht man einfach nicht oder wenn, dann verwendet man ein bestehendes loch oder guckt, ob man das nicht auch anders befestigen kann. ein temperatursensor muss auch nicht mit 2 löchern in der klinkerfassade eingebohrt werden, da hilft ggf. auch kleben oder wiederrum bestehende löcher...
und wenn man eine markise oder so aufhängen will, dann kauft man was vernünftiges und verkaufts an den nachmieter. denn da liegt das nächste problem: jeder macht alles nur für sich. da wird die billigste kacke für sich selbst gekauft und beim auszug ist es endweder platt oder wird mitgenommen und beim nächsten passt es natürlich nicht mehr. es ist eine seuche, wieviele löcher in die armen wänder gebohrt werden...
am ende haben vermieter natürlich zum teil auch selbst schuld, wenn sie nichts bereitstellen. andererseits kann ich vermieter verstehen, wenn ich sehe, wie die mieter mit fremden eigentum umgehen.
deshalb werde ich auch niemals vermieter werden.
 
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Tja, hast du eine hochwertige Markise, kommt der Nachmieter eben mit "ist mir zu teuer, bei XYZ gibt's eine für weniger". Schon erlebt. Ebenso wie "das Muster will ich nicht, bitte weg damit".
Ich verstehe dich schon, aber ist nicht immer ganz so pauschal passt halt leider auch nicht. Und so blöd es klingt, das ist der "Preis"/Tausch für die Mieteinnahmen (also die Abnutzung).
Ich würde zB auch nie freiwillig Vermieter sein wollen
 
Mit seiner Aussage dass Intelligenz signifikant mit durch genetische Faktoren beeinflusst wird liegt er nicht falsch.

Die Umwelt entscheidet maßgeblich mit, das ist auch korrekt. Es existiert eine Interaktion zwischen dem Organismus (also auch der Genetik) plus den Umweltfaktoren.

Man kann alles definieren wie man möchte. Das ist Philosophie. Die Frage ist wie gut du ein Konstrukt wie Intelligenz erstens konzeptualisierst und zweitens operationalisierst um es empirisch messbar und validierbar zu machen. Letzteres betreibt die Psychologie seit über 100 Jahren. Intelligenz ist das am besten erforschte Persönlichkeitsmerkmal bzw. -konstrukt der Psychologie. Heute zählt auch noch die Humangenetik etc. dazu.

Der gemessene erbliche Anteil schwankt mit dem Lebensalter und ist daher nicht konstant. Der gemessene erbliche Anteil ist im Kindesalter geringer als im Erwachsenenalter und unterliegt im Kindesalter stärkeren Schwankungen. Deshalb ist es auch weniger sinnvoll Intelligenztests im jüngeren Kindesalter anzuwenden. Im Erwachsenenalter beträgt der gemessene Anteil der Vererbung im statistischen Mittel allerdings ca. 50-80%. Man muss natürlich verstehen wie diese Werte zu interpretieren sind, wer das nicht weiß wird solche Werte meistens falsch verstehen. Beispielsweise weisen Zwillingstudien auf dass die Intelligenz zwischen eineiigen Zwillingen die getrennt in anderen Familien und Umfeldern augewachsen sind zu ca. 70% korreliert (das wäre ein Beispiel dafür wie solche Prozentwerte ermittelt werden). Es gibt allerdings noch viel mehr bezüglich der Interpretation dieser Werte zu beachten (vorsicht vor zahlreichen falschen Interpretationen, besonders wenn die Genetik der Umwelt quasi radikal gegenübergestellt wird und man diese Werte so versteht!).

Mit einer einseitigen Betrachtungsweise die besagt dass nur die Umwelt (oder fast nur die Umwelt) die gemessene Intelligenz determiniert widersprichst du allerdings gut abgesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis.
Meines Wissens nach ist es wissenschaftlich gut abgesichert, dass der Haupteinfluss das sozioökonomische Umfeld ist. Der Einfluss der Vererbung und die Vererbungsmechanismen allerdings nicht, da ist die Datenlage nicht eindeutig. Möglicherweise hast du hier aber auch einen besseren Einblick.
Einseitig betrachten wollte ich nichts, im Gegenteil. Ich wollte darauf hinweisen, dass ein so komplexes Thema wie das Entstehen und die Entwicklung der menschlichen Intelligenz nicht einfach mit Vererbung erklärt werden kann.
 
Ja Leistung soll sich lohnen auch über Generationen hinweg. So kann es nämlich jede Familie schaffen über Generationen hinweg Wohlstand aufzubauen. Aber der durchschnittliche Deutsche denkt immer wenn ich "den reichen" etwas wegnehme wird alles super. Unfassbar.
Ich frage mich ja genau, wie man Wohlstand aufbauen soll, wenn sämtlicher Grund und Boden einigen wenigen gehört? Meinetwegen kann jeder so viele Fantasie€ haben, wie er will, aber dass Menschen einfach steuerfrei intergenerationell Immobilienvermögen (das def. nicht mehr werden kann!) weitergeben können, pass irgendwie nicht so recht mit dem Leistungsgedanken zusammen. Und ja, klar kann man dann bei denen mieten, wie die Machtverhältnisse dann aber wirklich aussehen, kannst du in den Feudalsystemen der Vergangenheit gut beobachten :).

Genau diese Tatsache versteht der 'Anti-Kapitalist' einfach nicht. Wird er niemals weil es nicht in sein Weltbild passt.
Erstens: Herr Musk hat sehr wohl große Mengen an Cash geliehen mit denen er ??? tut:
The company has also recently disclosed that Musk has taken out loans using his shares as collateral, and with the sales, Musk may want to repay some of those loan obligations.
Jaja, ich weiß, es ist ein Risiko, dass aber das Risiko Anteile am Unternehmen zu verlieren nicht mit dem Risiko morgen obdachlos zu sein, korrespondiert ist hier ja aber leider ein sehr kontrovers diskutiertes Thema.

Daneben rate ich Dir mal, Dein Wissen über Anti-Kapitalismus/Sozialismus/Marxismus/... etwas upzudaten, schon Wikipedia sagt nämlich:
Ein wichtiges Merkmal dabei sind die Eigentumsverhältnisse, also wer Eigentümer der gesellschaftlichen (nicht individuellen!) Produktionsmittel ist bzw. die rechtliche oder faktische Verfügungsgewalt darüber hat. Während dem freien individuellen Schuster z. B. die Produktionsmittel wie Werkzeuge, Leder etc. selbst gehören und damit ihm auch das Produkt seiner Arbeit gehört, hat der Schuster in einer Fabrik weder Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel noch das Produkt, die Schuhe, und muss selbst seine Arbeitskraft nach Vorgaben einsetzen. Die Produktion ist eine gesellschaftliche und keine individuelle mehr. Die Entwicklung der Produktivkräfte, z. B. Mechanisierung der Schuhherstellung, kann also die Produktionsverhältnisse ändern: Der handwerkliche Schuster wird als Handwerker überwiegend untergehen und muss sich als doppelt freier Lohnarbeiter in Fabriken verdingen. Diese Entwicklung geschieht ohne absichtliche Planung oder den Willen eines Beteiligten, dieses Ziel zu erreichen.
Meinetwegen kann jeder auch gerne seine Erbschaftsteuern in Gesellschaftsanteilen bezahlen, dort wo das relevant ist, ändert sich dann erstmal gar nix, außer dass es einen stillen Teilhaber gibt. Wenn man dann gerne das Business weiterführen will, kann man ja die 30-50% gerne zurückkaufen, nachdem man sehr viel Mehrwert generiert...
 
Meines Wissens nach ist es wissenschaftlich gut abgesichert, dass der Haupteinfluss das sozioökonomische Umfeld ist. Der Einfluss der Vererbung und die Vererbungsmechanismen allerdings nicht, da ist die Datenlage nicht eindeutig. .
Kurz dazu: es gibt die Wissenschaft natürlich nicht. In welcher Wissenschaft und durch welche Gruppierungen wird das was du hier schreibst denn behauptet? In der Psychologie wird genau das jedenfalls nicht behauptet und dort kommt das empirische Konstrukt der Intelligenz her. Die Humangenetik, Neurowissenschaften, etc. schließen sich dem an. Mit der Information bist du falsch unterwegs, oder aber du beziehst dich auf die Meinungen bestimmter Gruppen aus bestimmten Wissenschaften, die die Dinge nun einmal anders sehen.

Wenn beispielsweise Zwillingsstudien zeigen dass der erbliche Faktor 75% ausmacht, dann bedeutet das NICHT dass die Intelligenz zu 75% vererbt ist während die Umwelt 25% determiniert hätte. Die Zusammenhänge sind komplexer, aber um die ganzen Stolpersteine einer falschen Interpretation zu erklären müsste man hier viel zu weit ausholen. Es ist ein Problem wenn irgendwelche Studien es in die Zeitungen schaffen. Die Redakteure der meisten Zeitungen lesen die Studien selbst nicht einmal, geschweige denn besitzen sie die Ausbildung diese Studien auch richtig zu verstehen. Deshalb werden falsche Informationen und fette Überschriften dargeboten die etwas völlig anderes behaupten. Zeitungen und News eben, die schreiben immer nur Unsinn.
Ich wollte darauf hinweisen, dass ein so komplexes Thema wie das Entstehen und die Entwicklung der menschlichen Intelligenz nicht einfach mit Vererbung erklärt werden kann.
Hier stimme ich zu. Der Mensch und das Nervensystem werden dauernd in der Interaktion mit der Umwelt beeinflusst. Eine monokausale Erklärung durch rein genetische Faktoren wäre natürlich Schwachsinn und das behauptet heutzutage eigentlich niemand. Beenden wir das Thema, da es vom eigentlichen Thema hier abgeht.
 
Kurz dazu: es gibt die Wissenschaft natürlich nicht. In welcher Wissenschaft und durch welche Gruppierungen wird das was du hier schreibst denn behauptet? In der Psychologie wird genau das jedenfalls nicht behauptet und dort kommt das empirische Konstrukt der Intelligenz her. Die Humangenetik, Neurowissenschaften, etc. schließen sich dem an. Mit der Information bist du falsch unterwegs, oder aber du beziehst dich auf die Meinungen bestimmter Gruppen aus bestimmten Wissenschaften, die die Dinge nun einmal anders sehen.

Wenn beispielsweise Zwillingsstudien zeigen dass der erbliche Faktor 75% ausmacht, dann bedeutet das NICHT dass die Intelligenz zu 75% vererbt ist während die Umwelt 25% determiniert hätte. Die Zusammenhänge sind komplexer, aber um die ganzen Stolpersteine einer falschen Interpretation zu erklären müsste man hier viel zu weit ausholen. Es ist ein Problem wenn irgendwelche Studien es in die Zeitungen schaffen. Die Redakteure der meisten Zeitungen lesen die Studien selbst nicht einmal, geschweige denn besitzen sie die Ausbildung diese Studien auch richtig zu verstehen. Deshalb werden falsche Informationen und fette Überschriften dargeboten die etwas völlig anderes behaupten. Zeitungen und News eben, die schreiben immer nur Unsinn.

Hier stimme ich zu. Der Mensch und das Nervensystem werden dauernd in der Interaktion mit der Umwelt beeinflusst. Eine monokausale Erklärung durch rein genetische Faktoren wäre natürlich Schwachsinn und das behauptet heutzutage eigentlich niemand. Beenden wir das Thema, da es vom eigentlichen Thema hier abgeht.
So machen wir es.
 
Ja wie denn?
Bundeshaushalt für 2021 etwa 550 Milliarden Euro
Rentenbeiträge für 2020 248 Milliarden Euro (Rentenatlas)

12 Monate * 1000€ * 83,1 Millionen Einwohner ergibt 997,2 Milliarden Euro pro Jahr für das BGE

Ich sehe nicht wie man das auch nur ansatzweise finanzieren könnte

Die üblichen BGE-Rechnungen gehen ja auch nicht davon aus, dass alles bleibt wie es ist und man einfach nur 1000 Euro auf die Hand bekommt.

Das funktioniert dann eher so:
Du bekommst 1000 Euro.
Du bekommst keinen Steuerfreibetrag.
Du zahlst auf jeden Euro Einkommen 80 Cent Steuern (und Sozialabgaben soweit die dann noch existieren, ich weiß nicht wie genau Renten da jeweils gedacht sind).

Stand jetzt:
Mann + Frau arbeiten und verdienen ca.100k pro Jahr, 2 Kinder -> Ergibt Region 65k netto

Beispiel nachher mit BGE:
4x 12k Grundeinkommen = 48k Euro, dazu 100k * 0,2 = 20k Einkommen nach Steuern.

Und genau da liegt das Problem. Die Finanzierung des ganzen bewirkt, dass sich legale Arbeit kaum noch lohnen würde.
Von 25 Euro Stundenlohn blieben dann 5 Euro über während man mit Schwarzarbeit locker 15-20 Euro machen könnte.


Die 80% sind natürlich nur ein Beispiel, es kann je nach Höhe des BGE natürlich auch mehr oder weniger sein.
 
Ob du bei 3000 Euro Einkommen jetzt 1000 Euro Grundeinkommen auszahlst und von den 3000 Euro 2400 Euro Steuern abziehst und 600 Euro "Nettolohn" auszahlst oder das BGE mit der Steuer verrechnest und 1600 Euro "Nettolohn" auszahlst kommt ja aufs gleiche raus.

Im Endeffekt ist die Idee, dass man Verwaltungsaufwand einspart und deutlich mehr Steuern als heute generiert um halt jedem das BGE geben zu können.
Rein rechnerisch und mit der Annahme, dass alle Leute fleißig und gesetzestreu sind kann das funktionieren.

Aber ich halte die Annahme schlichtweg für illusorisch, dass das nicht noch viel massiver ausgenutzt werden würde als es die aktuellen Sozialsysteme schon werden.

Kannst ja mal in der Fußgängerzone fragen gehen wer ein Modell unterstützen würde bei dem solche Steuersätze drin vorkommen.
Ich wette selbst bei dennen, die da rechnerisch besser bei wegkommen wirst du da teils Kopfschütteln ernten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du zahlst auf jeden Euro Einkommen 80 Cent Steuern (und Sozialabgaben soweit die dann noch existieren, ich weiß nicht wie genau Renten da jeweils gedacht sind).
....
4x 12k Grundeinkommen = 48k Euro, dazu 100k * 0,2 = 20k Einkommen nach Steuern.
...
Von 25 Euro Stundenlohn blieben dann 5 Euro über während man mit Schwarzarbeit locker 15-20 Euro machen könnte.
Das wird eher damit Enden, dass noch eher und mehr intelligente Köpfe das Land verlassen. Also die, die auch Leistung bringen :D
 
Am Ende wirds sehr sozialistisch. Das geht in Richtung "jeder bekommt das gleiche Gehalt".
Wenn ich für mein jetziges Gehalt auch irgendwo Blumen pflücken kann oder den ganzen Tag durch den Wald spazieren, würde Ich das vorziehen. Für einen Teil meiner Arbeit ist das Gehalt eher Entschädigung.
 
Wenn jetzt wirklich pro Kind 1000 Euro Bürgergeld ausgezahlt werden sollten, dann muss man doch einfach nur Nachwuchs erzeugen um königlich zu leben... 4 Kinder +2 Erwachsene = 6000 Euro. Davon kann man bequem ein Haus finanzieren, und sind die Kinder aus dem Haus, ist es abbezahlt, und die Erwachsenen kommen mit 2000 Euro locker aus. Und zur Not können ja die Kinder mit den Enkelkindern (auch wieder jeweils 4) die Eltern etwas unterstützen... Klingt wirklich sehr durchdacht das ganze...

Was das ganze dann für eine Sogwirkung auf die ganze Welt hätte lasse ich jetzt mal aussen vor...
 
Ich glaube die BGE Diskussion könnte gut und gerne in einen extra Thread ausgelagert werden, das wird nämlich ne Endlosdiskussion werden (wie in der Realität auch :D )
 
Bist du ein besserer Mensch, wenn du dich 10 Stunden pro Tag ausbeuten lässt anstatt 8?
 
Ja klar. Jeder der etwas liest interpretiert dies auch. Und ich bin auf Grundlage der ersten Frage eben zu diesem Schluss gekommen.
Auch deine "Zusatzerklärung" ändert nichts an der Interpretation, weil sie von der Art und Weise wieder in die Kerbe schlägt.. (sonst könnte man sich z.b. das wohl sparen)
Da die Arbeitszeiten des ÖDs tariflich festgelegt und öffentlich bekannt sind und für die Diskussion eigentlich keine Rolle spielen, drängt sich halt diese eine Interpretation auf.
 
Ach Gott ist das lächerlich. Wahrscheinlich ist der Umangston im Internet heute inzwischen so scheisse dass eine ganz normale Frage sofort falsch verstanden wird. Im öffentlichen Dienst arbeitet sicherlich auch nicht jeder genau gleich. Vor allem in der Chefetage werden Überstunden gemacht ohne Ende die gegen den Tarif sprechen. Das kenne ich aus der eigenen Familie.
 
Da die Arbeitszeiten des ÖDs tariflich festgelegt und öffentlich bekannt sind und für die Diskussion eigentlich keine Rolle spielen, drängt sich halt diese eine Interpretation auf.
Also ich kenn die Arbeitszeiten im ÖD nicht, hab mich bisher aber auch nicht dafür interessiert
 
Also ich kenn die Arbeitszeiten im ÖD nicht, hab mich bisher aber auch nicht dafür interessiert
Es gibt genügend Menschen in diesem Bereich die deutlich länger arbeiten als es per Gesetz erlaubt ist. Ohne diese Überstunden würde mancher Laden zusammenbrechen. Das gilt dann zwar auf dem Papier nicht, aber in der Realität wird es trotzdem so umgesetzt und jeder weiß es. Vielleicht nicht in dem Bereich in dem Bär arbeitet. Er hat hier allerdings schon geschrieben dass er wohl in einer Führungsposition ist. Mich hat schlichtweg interessiert wie lange er wohl jeden Tag arbeiten muss und das war es.

PS: Polarcat, du hast leider schon meine erste Frage falsch verstanden. Auch die war ernst gemeint...
 
Wenn ich für mein jetziges Gehalt auch irgendwo Blumen pflücken kann oder den ganzen Tag durch den Wald spazieren, würde Ich das vorziehen. Für einen Teil meiner Arbeit ist das Gehalt eher Entschädigung.
Werd Revierförster! Noch bisschen Jagd, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung dazu, schon hast du das Berufsbild eines Försters vor Augen. Bekommst sogar noch bis A12 Gehalt..
 
Ich hab 39h regulär Pro Woche die wohl viele, wenn nicht die meisten Vollzeit-Arbeitnehmer haben. Die mache ich auch. Kann mir auch als Vorgesetzter zum Glück trotzdem erlauben Überstunden sofort abzubauen bzw. gar nicht erst groß anzusammeln.
Mit A12 käme ich nicht hin wobei ich halt auch Angestellter bin und Klasse 1 halt alle Abzüge voll zahle. Ich muss zugeben, dass ich Revierförster kenne und weiß, dass die nicht den ganzen Tag spazieren gehen. Die Jobs sind aber rar gesäht.

Würde ich mit einem zusätzlichen Einkommen vom Staat auf mein jetziges Netto kommen, würde ich einen Job ausüben der deutlich weniger aufreibend ist. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen nochmal komplett zu wechseln ins Handwerk - Möbelttischler oder irgendwas ähnliches was nicht primär im Baugewerbe liegt. Trotzdem müsste irgend jemand meinen jetzigen Job machen.
 
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen nochmal komplett zu wechseln ins Handwerk - Möbelttischler oder irgendwas ähnliches was nicht primär im Baugewerbe liegt. Trotzdem müsste irgend jemand meinen jetzigen Job machen.
Ist das eine ernste Überlegung von dir, oder nur daher gesagt? Sofern du nicht der Chef bzw. selbstständig bist wirst du dort wohl deutlich weniger verdienen als in deinem aktuellen Beruf, oder nicht? Als Chef müsste man natürlich auch das Wissen haben die Dinge praktisch umzusetzen. Hast du dieses Handwerk gelernt? Ansonsten stelle ich mir einen solchen Wechsel suboptimal vor.
 
Ich habe auch schon öfter einen Wechsel von der IT weg erwogen. Obwohl mir die Ausbildungsleitung momentan sehr viel Spaß macht, die Arbeit mit den jungen Menschen an sich.

Ich würde gerne in den PKW Tuningsektor gehen, dort wo auch Hobbymäßig meine Interessen liegen. Dann müsste das aber zu 100% Selbstständig sein. Da ich aber sehr viele renommierte Freunde in der Branche habe, wird das Eis da auch wieder dünn und lässt eine realistische Markteingliederung schrumpfen.

Davor wäre noch die Entwicklung von Bauteilen im Rennsport. Aber jetzt noch ein Maschinenbaustudium wäre utopisch.

Ungeachtet dessen, dass ich meinen jetzigen Lebensstandard während einer Ausbildung- geschweige denn Studiums nicht halten könnte.

Ich bin nicht unglücklich, hätte aber sicher noch was, was mir mehr Spaß machen würde. Das erkennt man aber auch erst, wenn man einige Zeit seiner gelernten Tätigkeit nachgeht.
 
Das mag man so, oder so sehen. Ein Wegzug aus DE wäre auch möglich. Im Ausland geht da noch mehr.
 
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