[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Das selbe hast du aber auch beim Investieren. Was bringt es einem, sich den 5. und 6. Gang für später aufzuheben, wenn man das später gar nicht erreicht.
Denn eins sollte man nie vergessen, das letzte Hemd hat keine Taschen, auch wenn manche Menschen an ein Leben nach dem Tod glauben.

Will sagen, du kannst investieren wie du willst und dennoch kann es totaler Schwachsinn gewesen sein, weil man, bevor man mit dem Geld was anfangen kann, schon im Grab liegt.

Investieren ist nicht der heilige Gral, war es noch nie und wird es auch nie werden. Die Mechaniken hinter einem Kopfkissen, Sparkonto, Aktien, ETFs, Gold und auch Steingold sind bei alle die gleichen. Man zweigt Geld ab und packt es irgendwo hin, damit man es später rausholen kann.
Wir sind genauso wie nen Eichhörnchen, was für den Winter spart.

Die Frage ist, kommt denn überhaupt der Winter. Das sollte man nie vergessen, wenn man sowas macht.

Das ist btw. auch der Grund, warum so einige Länder auf Sozialversicherungen pfeifen. Man will es selber in der Hand haben, wie man es denn handhabt.
Getreu dem Motto, das best investierte Geld ist das, was man in sich selber investiert hat.

PS: Ich kenne viele viele Beispiel, wo das Investment für einen selber die größte Fehlinvestition des Lebens war. Wünsche ich keinem, ist aber die Realität.
Was ist denn das für ein Argument?
Da kannste ja gleich alles im Leben in Frage stellen oder ganz bleiben lassen.

Wozu ne Ausbildung machen / studieren? Vielleicht sterbe ich, bevor ich anfange, Geld zu verdienen... dann waren es vergeudete Jahre.

Wozu die Zähne putzen? Vielleicht werde ich bei einer Gasexplosion umkommen, bevor sie mir ausfallen. Könnte ja sein.

Wozu Sport treiben? Spätestens als alter Mann bin ich eh gebrechlich und schaffe keinen einzigen Klimmzug mehr, also warum sollte ich heute welche machen?

Also die Logik, die Chance auf ein besseres Leben gar nicht erst anzupacken, weil ja der Worst Case eintreten kann, erschließt sich mir definitiv nicht.
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Nein, die Mechanik hinter Gold, Aktien und Immobilien ist grundverschieden. Und kein Zufallsprinzip.
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Vielleicht kennst du viele erfolglose Beispiele... kann sein. Vielleicht hast du dann einfach kein besonders günstiges Umfeld. In meiner Familie gab es auch nicht unbedingt die leuchtenen Beispiele was Investments angeht. Na und? Dann fang ich eben als erster damit an. Irgendwann kam wohl auch mal jemand auf die Idee, die Höhle zu verlassen, weil es besser ist in nem Zelt zu leben. Und dann vom Zelt zum Haus... Menschen die sich nur am bestehenden orientieren, bringen die Welt, und sich selbst, hingegen nicht voran.
 
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Ich habe kein Problem damit die Chancen anzuerkennen - es wird mir aber zu sehr als der "einzige Weg" aus der "Spirale" dargestellt und wie ich schon schrieb - sehr allgemein von besser verdienenden glorifiziert. Mit spätestens 50 in die Rente (was machen die Leute dann? Auf den Friedhof warten? Anderes Thema natürlich) wird als "normal" dargestellt. Ist es aber nicht. Wenn mir meine Arbeit Spaß macht (und dies tut meine), dann sehe ich kein Problem hier noch mit 60 zu arbeiten. Ob ich die Stunden vielleicht reduziere ist ein anderes Thema.

Absolut - da stimme ich dir zu. Ich hab in meinem Post auch nur die eine ‚rationale‘ Seite beschrieben. Die andere Seite:

Als während Corona alles um 30% nach unten ist, war ich auch nicht so entspannt.
Bei mir ist das auch eher alles aus „muss halt“ - nicht weil ich Riesenbock drauf habe. Sonst wäre ich Investmentbanker oder in nem Hedge Fund 😆 einfach nicht mein Ding, aber will eben Geld auch für mich arbeiten lassen.

Meine Freundin hat am Ende des Monats auch eher (sehr) wenig übrig, und auch null Interesse an Finanzsachen - die hat auch kein Depot (bzw sie wird eins haben wenn wir mal die Zeit und Lust haben, das zusammen zu machen). Da geht es dann eher um die 100€ im Monat, d.h. da macht es dann (noch) weniger Spaß. Also kenne beide Seiten.

Vergiss bei deinen Rückblicken nicht die Annuität.
Es ist ein erheblicher Unterschied in der gesamtrendite ob du einen Betrag Y über Zeitraum X direkt anlegst oder ob du mit monatlichen Raten Betrag Y erst über den Zeitraum X erreichst .
Ja, klar - war ne grobe Schätzung. Aber so wie die letzten Jahre die Post abging bei Aktien, stimmt das glaub auch mit Annuität. Hab das nie nachgerechnet…
Ich schau lieber nach vorne.

PS: Denke wir haben das Thema damit auch ganz gut beleuchtet, ich lass es also dann mal bei dem und wir gehen zurück zum Thema Gehalt / Arbeit
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, die Mechanik hinter Gold, Aktien und Immobilien ist grundverschieden. Und kein Zufallsprinzip.
Doch, ist exakt die gleiche Mechanik.
Du steckst Geld in etwas anderes, wenn du es dir erlauben kannst um es dann, wenn du es wieder brauchst/wiillst/musst, rückzutransformieren.
Und warum ist das so? Wenn du heute 100EUR in 100EUR tauschst, wird man dir morgen noch immer 100EUR in 100EUR tauschen. Was nicht passiert, dass dir morgen jemand 100EUR in 150EUR tauscht. Um sowas zu machen, brauchst du ein Zwischenelement. Das ist die Mechanik dahinter. Dabei ist es egal, ob das Gold, eine Aktie, ein Haus, nen Flugzeugträger oder was anderes ist. Es geht nur darum, dass du morgen mehr dafür bekommst als du es heute bekommen würdest. Das geht letztendlich sogar über eine andere Währung, wenn beide entkoppelt wären.
Also die Logik, die Chance auf ein besseres Leben gar nicht erst anzupacken, weil ja der Worst Case eintreten kann, erschließt sich mir definitiv nicht.
Das ist ja auch kein Ding. Manche verstehen sowas, andere nicht. In aller Regel versteht man es dann, wenn man schon alt und grau ist.
Das geht übrigens in beide Richtungen.
Verstehen heißt nicht, dass man investieren soll oder nicht. Verstehen heißt erstmal nur verstehen, nichts weiter.
 
Klingt doch super! Arbeit mit den Azubis hat mir auch immer viel Spaß gemacht - vor allem waren die meisten mit Begeisterung bei der Sache und hatten noch keine Scheuklappen auf.

Ich mag Vertrieb und Kundenkontakt sehr, mir wurde auch zig mal vorgeschlagen in den Außendienst zu gehen. Aber weder ist Klinken putzen noch ständig im Auto sitzen mein Ding. Gelegentliche Kundentermine sind ganz nett, aber nicht an vier Tagen in der Woche.
Ich liebe das mit den Azubis. Als Ausbildungsleiter hast du eben die Verantwortung, junge Menschen beim Weg ins Berufsleben zu begleiten.

Wenn man dann noch junge Menschen hat, die auch engagiert sind und etwas lernen wollen, ist das einfach eine richtig geile Aufgabe.

Zur Vertriebszeit. Das war gefühlt die Zeit, wo ich am meisten in meinem Leben rum gekommen bin. Ich habe sehr viel gesehen, richtig Kohle gemacht, weil ich Vollgas gegeben habe, immer.

Problem war, dass ich null Freizeit hatte. Keine feste Beziehung war das Wichtigste, das macht keiner mit.

Ich behaupte, dass ich mich als Mensch und das Produkt (dafür muss ich mich damit aber identifizieren können) gut verkaufen kann. Problem ist, dass es einem irgendwann einfach zu viel wird, wenn man Zeit für sich will. Das kann man selten vereinbaren.

Wenn ich stellvertretender IT Leiter wäre, könnte ich 'meine' Azubis behalten und trotzdem koordinativ und beratend tätig sein. Aus meinem jetzigen Standpunkt heraus ist es, was ich mir vorstelle.

Meine bequeme Position ist, dass ich es annehmen kann, aber nicht muss.

Erstmal 2022 kommen lassen und weiter sehen.

In meinen Augen ist immer nur wichtig, dass man sich in Punkto eigener Job noch im Spiegel in die Augen sehen kann.

Ist das nicht mehr der Fall, sollte man etwas ändern. Kann auf Dauer nämlich nicht gut gehen.
 
Kann ich so unterschreiben. Vor allem wenn die Azubis merken, dass sie nicht nur irgendwelche 08/15-Aufgaben kriegen sondern wirklich richtig mitarbeiten können steigt deren Motivation gleich nochmal. War auch immer spannend für die wenn sie auf Dienstreisen oder zu externen Produktionen mitfahren konnten. Hat mir in all den Jahren richtig Spaß gemacht. Würde ich sofort wieder machen.

Ich war zwar nicht im Außendienst, aber mir ging es im Vertriebsinnendienst quasi ähnlich: nicht planbare Freizeit und dann noch die "quasi" geforderte Dauererreichbarkeit weil die Maschinen 24/7/365 laufen. Selbst im Urlaub kam ich kaum zur Ruhe, hatte aber auch nie mehr als 2 Wochen am Stück. Bin froh, dass das vorbei ist. Gut verdient aber wenn man die verschlechterte Gesundheit und die massiven Überstunden mitrechnet: achne, doch nicht.
 
Ich liebe das mit den Azubis. Als Ausbildungsleiter hast du eben die Verantwortung, junge Menschen beim Weg ins Berufsleben zu begleiten.
Jup, und zum Beispiel auch der Grund, warum es im Handwerk kaum noch welche gibt. Da ist es normal die Azubis den halben Tag zu verarschen. Bei wem noch 3-4 Funzeln leuchten tut sich das also gar nicht erst an.
 
Ich bin Ausbilder geworden um junge Menschen vernünftig in die IT einzuführen. Das nehme ich ernst und ziehe das sauber durch.

Wie es im Handwerk ist, kann ich daher nicht sagen.

Wissen tue ich aber, dass Azubis oft eben auch als günstige Hiwis zweckentfremdet werden. Das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.
 
erstes ausbildugnsunternhemen bei mir:

- wenn du gefragt wirst ob du azubi bist > nein also lügen
- fahr um 15 uhr zum kunden für windows updates (ja das wurde für den kunden bei jedem seiner clients einzeln gemacht wtf..) tausch nen switch etc... bis morgens um 7. ausbilder im homeoffice remote
- kunde (großmarkt muc) ruft nachts um 3 an, drucker geht nicht. ich fahr mit dem auto dann rein fix den drucker. kunde hat mir aber ne ganze kiste voller schokolade geschenkt
durfte morgens trotzdem antanzen.

das wurde mir nach 1,5 jahren dann zu bunt
 
Das hätte es bei mir nicht gegeben.
 
zumal das unternhemen gar kein 24/7 macht nach außen hin. aber für alte kunden wurde das nicht kommuniziert und die bestehen drauf. das war echt ein sauhaufen. deswegen sind wir 5 alle auf einmal gegangen. 5 azubis bei 25 mann :d

achja 22 urlaubstage und 600 netto im ersten jahr. aja kann man mal machen in münchen :fresse:
 
Je kleiner die Firma, desto mehr müssen Azubis arbeiten anstatt lernen.
 
Jup, und zum Beispiel auch der Grund, warum es im Handwerk kaum noch welche gibt. Da ist es normal die Azubis den halben Tag zu verarschen. Bei wem noch 3-4 Funzeln leuchten tut sich das also gar nicht erst an.
kommt aber sicher auch auf den Ausbildungsbetrieb an.

Ich habe zusammen mit 13 anderen als Elektroinstallateur für Industrie- und Gebäudetechnik meine Lehre in nem ~320 Mann Betrieb gemacht, sauberes Ausbildungskonzept mit Abteilungsdurchlauf von Schlitze klopfen im Azubi-Projekt-Haus bis zur Industriebaustelle / Schaltschrankbau und E-Planung / Lager / etc.

Kann man so nix gegen sagen, kam aber natürlich auch bissl auf die Gesellen und Abteilungen an. - Weiß von nem aktuellen Lehrling, das die das auch jetzt 20Jahre später immer noch so machen (y)
 
zumal das unternhemen gar kein 24/7 macht nach außen hin. aber für alte kunden wurde das nicht kommuniziert und die bestehen drauf. das war echt ein sauhaufen. deswegen sind wir 5 alle auf einmal gegangen. 5 azubis bei 25 mann :d

achja 22 urlaubstage und 600 netto im ersten jahr. aja kann man mal machen in münchen :fresse:

an meine urlaubstage kann ich mich nicht mehr erinnern aber damals im ersten ausbildungsjahr (handwerk) unter 400€ netto (2006 rum). jeden tag mehr als 9 stunden arbeit und jeden zweiten samstag 6 stunden. die absolute hölle, von den auszuführenden arbeiten fange ich gar nicht erst an zu erzählen, würde ich nie wieder so machen, zumindest nicht in dem betrieb aber früher war das halt noch anders, da war man froh was bekommen zu haben.
 
So nach einigen Änderungen mal ein großes Update von mir. Durch Abgabe des Firmenwagens entfällt bei mir die Nettozuzahlung, der geldwerte Vorteil, die Tiefgarage und dafür wird mir die zuvor übernommene Leasingrate als Bruttoaufschlag ausgezahlt. Damit bleibt einiges (mit kleiner Gehaltserhöhung etwas über 1k€ Netto) mehr über.
Da die Fragen immer kommen: 28, 7 Jahre im Job, IT Consultant, B.Sc Wirtschaftsinformatik

Aktuelles Brutto: 6.800€ Netto: 3.860€

Sparen:
(Betriebliche Altersvorsorge: -58€ vom Brutto)
Mitarbeiteraktienkaufplan: -300€
Renten ETF (A2PKXG): -700€

Rücklagen:
Mobilität: -300€

Fixkosten:
Versicherungen: -215€
Miete: -980€
Strom: -60€
Internet: -40€
Lebensmittel: -300€
Abos: -33€
GEZ: -18€

Rest: 924€
Der Überhang hier geht nach sonstigen Anschaffungen und Spielerein zum Neobroker und dort nach Lust/Laune in weitere ETFs und Aktien. Mal sehen, wie es sich so entwickelt, ggf. passe ich den Renten ETF kommendes Jahr nochmal Richtung 1k€ an. Gebe aber auch einfach so gern Geld aus :fresse2:

Mobilitätsrücklage:
Dient mir als Pool für Mietwagen, Taxi etc. was dadurch anfällt, dass ich kein Auto mehr habe. Plan ist das was am Jahresende überbleibt im Januar mit dem Sparplan zusätzlich in den Renten ETF zu schieben.

Sonstiges: Oben ist „nur“ mein Regelgehalt. Dazu kommen einmal im Jahr die Boni in Höhe von im Schnitt 20-30% das Jahresgehalt (Brutto) je nach Jahresleistung und theoretisch Spesen wenn ich mal wieder Reisen kann/darf. Letztes Jahr hatte ich fast 36% Bonus, im Schnitt sind es so 25%. Das geht idR entweder für Urlaub oder größere Anschaffungen drauf und/oder geht auch mit zum Neobroker. Komplett unabhängig von dem Betrag oben gehen noch 4% (AG finanziert) des Gehalts in eine betriebliche Altersvorsorge. Die könnte ich privat aufstocken, lohnt sich mMn aber nicht daher nehme ich da nur die AG Leistung mit und zahle den Mindestbetrag dafür ein.
 
Gratuliere! Schaut ja ganz ordentlich aus.
Ich bin immer wieder überrascht, wie "wenig" bei euch in DE Netto übrig bleibt. Bei mir ist es auf 12 Monate aufgeteilt etwa gleich viel, obwohl mein Bruttogehalt deutlich darunter liegt. Aber bei mir ist das schon inkl. Bonus usw.
 
@P4LL3R
Rechne mal aus was der MX-5 den du dir mal erlaubt hast in Deutschland kosten würde (oder alternativ ein Auto mit Motorleistung :oops:), dann siehts wieder fairer aus. Ohne Auto ist man in Österreich natürlich besser dran.
 
So nach einigen Änderungen mal ein großes Update von mir. Durch Abgabe des Firmenwagens entfällt bei mir die Nettozuzahlung, der geldwerte Vorteil, die Tiefgarage und dafür wird mir die zuvor übernommene Leasingrate als Bruttoaufschlag ausgezahlt. Damit bleibt einiges (mit kleiner Gehaltserhöhung etwas über 1k€ Netto) mehr über.
Da die Fragen immer kommen: 28, 7 Jahre im Job, IT Consultant, B.Sc Wirtschaftsinformatik

Aktuelles Brutto: 6.800€ Netto: 3.860€

Sparen:
(Betriebliche Altersvorsorge: -58€ vom Brutto)
Mitarbeiteraktienkaufplan: -300€
Renten ETF (A2PKXG): -700€

Rücklagen:
Mobilität: -300€

Fixkosten:
Versicherungen: -215€
Miete: -980€
Strom: -60€
Internet: -40€
Lebensmittel: -300€
Abos: -33€
GEZ: -18€

Rest: 924€
Der Überhang hier geht nach sonstigen Anschaffungen und Spielerein zum Neobroker und dort nach Lust/Laune in weitere ETFs und Aktien. Mal sehen, wie es sich so entwickelt, ggf. passe ich den Renten ETF kommendes Jahr nochmal Richtung 1k€ an. Gebe aber auch einfach so gern Geld aus :fresse2:

Mobilitätsrücklage:
Dient mir als Pool für Mietwagen, Taxi etc. was dadurch anfällt, dass ich kein Auto mehr habe. Plan ist das was am Jahresende überbleibt im Januar mit dem Sparplan zusätzlich in den Renten ETF zu schieben.

Sonstiges: Oben ist „nur“ mein Regelgehalt. Dazu kommen einmal im Jahr die Boni in Höhe von im Schnitt 20-30% das Jahresgehalt (Brutto) je nach Jahresleistung und theoretisch Spesen wenn ich mal wieder Reisen kann/darf. Letztes Jahr hatte ich fast 36% Bonus, im Schnitt sind es so 25%. Das geht idR entweder für Urlaub oder größere Anschaffungen drauf und/oder geht auch mit zum Neobroker. Komplett unabhängig von dem Betrag oben gehen noch 4% (AG finanziert) des Gehalts in eine betriebliche Altersvorsorge. Die könnte ich privat aufstocken, lohnt sich mMn aber nicht daher nehme ich da nur die AG Leistung mit und zahle den Mindestbetrag dafür ein.
wtf... ich hab echt im falschen Laden angefangen...

aber btw: hast du auch in Kölle studiert? Haben wir evtl. zusammen studiert? :oops:
 
Gratuliere! Schaut ja ganz ordentlich aus.
Ich bin immer wieder überrascht, wie "wenig" bei euch in DE Netto übrig bleibt. Bei mir ist es auf 12 Monate aufgeteilt etwa gleich viel, obwohl mein Bruttogehalt deutlich darunter liegt. Aber bei mir ist das schon inkl. Bonus usw.
Steuerklasse 1 halt und dazu Maximalbetrag in die Kranken- und Rentenversicherung. Das haut halt rein. Ich könnte 100-200€/Monat sparen wenn ich in der priv. Krankenversicehrung wechsele aber das möchte ich nicht

Und wie gut klappt das bis jetzt? :)
Ich bin jetzt im dritten Monat ohne Auto und vermisse es kein bisschen. Mit dem Fahrrad durch die Stadt ist so viel entspannter wie mit dem Auto. Klar man ist Wetterabhängiger und der Winter kommt erst aber da ich selten in die Stadt muss kann man das ganz gut planen. Mit dem Mietwagen werde ich sehen, habe für Weihnachten/Neujahr die erste Miete angesetzt aber habe da wenig Sorgen. Der Schritt vom Auto weg und die knapp 1k€ Netto mehr war definitiv der richtige für mich

@KampfSchaaf
Ich habe in Berlin studiert in einem dualen Studiengang also Nein ;)
 
Da die Fragen immer kommen: 28, 7 Jahre im Job, IT Consultant, B.Sc Wirtschaftsinformatik

Aktuelles Brutto: 6.800€ Netto: 3.860€

Sparen:
(Betriebliche Altersvorsorge: -58€ vom Brutto)
Mitarbeiteraktienkaufplan: -300€
Renten ETF (A2PKXG): -700€

Rest: 924€
Der Überhang hier geht nach sonstigen Anschaffungen und Spielerein zum Neobroker und dort nach Lust/Laune in weitere ETFs und Aktien. Mal sehen, wie es sich so entwickelt, ggf. passe ich den Renten ETF kommendes Jahr nochmal Richtung 1k€ an. Gebe aber auch einfach so gern Geld aus :fresse2:

Ich find es spannend wie man mit 28 soviel Kohle in die Rente "pumpen" kann. Da geht mehr in Aktien als zum Verballern übrig bleibt.
Ja irgendwer wird jetzt ankommen mit mit 40 in Rente usw. aber ich weiß nicht.

Und was für Versicherungen hast du wenn ich mal fragen darf? 200 Euro im Monat?!

Nicht falsch verstehen aber was du machst du so in deiner Freizeit? Hoffentlich nicht nur mit dem (jetzt) Fahrrad einkaufen fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man das auf die Monate runterbricht, kommt das schnell zusammen. Wenn ich Autoversicherung, Rechtsschutz, Privathaftpflicht, Hausrat, BU und Zahnzusatzversicherung zusammen nehme, komme ich auch auf 196€ im Monat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant, dass es auch in die andere Richtung (mehr Konsum) geht. Ich habe persönlich das Gefühl, dass ich bereits viel zu viel konsumiere und eigentlich noch (wesentlich) mehr sparen könnte. Der größte Posten bei den Versicherungen ist mit >60% der monatlichen Summe eine BU in entsprechender Höhe. Dazu ein wenig "Kleinvieh" was sich halt sammelt wie Haftpflicht, Hausrat, Rechtschutz und Zahnzusatz.
 
Wenn man das auf die Monate runterbricht, kommt das schnell zusammen. Wenn ich Autoversicherung, Rechtsschutz, Privathaftpflicht, Hausrat, BU und Zahnzusatzversicherung zusammen nehme, komme ich auch auf 196€ im Monat.
zahnzusatzversicherung? ich weis bis heute nicht, wozu man eine braucht. was macht ihr mit euren zähnen, das sich so eine versicherung je rentieren könnte? will ma niedrige raten, muss man superfrüh anfangen und man zahlt jahrzehnte für nichts. fängt man dann an, wenn es spannend wird, ist die versicherung so hoch, das sich auch nicht lohnt.
man sollte sich mal überlegen, was mit den zähnen passieren soll, das man je wieder die gelder rausholt, geschweige denn, was man mit dem geld angelegt heute rausgeholt haben könnte...
ich bin fast 42 und habe im gesamten leben irgendwas bei 600€ selbst an den zahnarzt abgedrückt. für 600€ zahle ich keine 20€ im monat oder noch mehr. die nächsten jahre steht auch nichts an. es ist häufig nur die angst vor wahnsinnig teuren spezialgeschichten. eine krone in keramik bla bla kostet auch kein vermögen. teuer sind nur spezielle dinge wie brücken und selbst für die lohnen sich solche versicherungen nicht.
hat man spezielle empfindliche zähne, nimmt einen die versicherung wiederrum nicht...

am ende sind die deutschen weltmeister in überversichern. eine rechtsschutz ist zb auch so eine versicherung, wo man dann schneller beim anwalt anruft, weil irgendwofür muss die versicherung ja sein. und wenn dann mal was ist finden die doch einen grund, weshalb das dann plötzlich trotzdem nicht gilt.
am ende kann ja jeder natürlich selbst entscheiden, wofür er sein geld ausgibt...
 
Ich gebe dir mit der Überversicherung recht und es gibt super viele unsinnige Versicherungen und Schutzbriefe. Um bei deinen Beispielen zu bleiben. Die Rechtsschutz bemühe ich aktuell jedes Jahr gegen meinem Vermieter, natürlich zahlt der am Ende den ganzen Kram aber so muss ich mich halt um nichts kümmern. Ist noch ein ältere Vertrag ohne SB und die 5€/Monat sind mir der Komfort allemal wert. Die Zahnzusatz kostet effektiv 8€/Monat da überlege ich nicht Lange. Sicher wird sie im Alter wegen der Staffel etwas teurer aber selbst dann fällt das nicht wirklich ins Gewicht.
 
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