[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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da nützen niedrige zinsen nichts, wenn der gesamtbetrag einfach in keinen verhältnis mehr zu den einnahmen eines angestellten stehen.

Die Geldmenge steigt immer weiter, während die Reallöhne sinken. Und immer mehr Menschen wollen auch ein Haus. Was passiert da mit dem Preis? Natürlich geht der durch die Decke.

Ein Pflegefall in der Familie ist das größte (finanzielle) Risiko überhaupt.
Mein Bruder hat mit der Hausübernahme auch das größte Risiko, was mMn die geringere "Abfindung" auch rechtfertigt. Wenn eine Elternteil zum Pflegefall werden würde und wir 3 nicht für die Kosten aufkommen können, dann ist er das Haus auch nachträglich trotzdem los.

Kommt ganz auf die persönliche Situation an. Hat dein Bruder z.B. selbst schon Kinder, ist er das Haus eben nicht los.
 
Die Geldmenge steigt immer weiter, während die Reallöhne sinken. Und immer mehr Menschen wollen auch ein Haus. Was passiert da mit dem Preis? Natürlich geht der durch die Decke.
Die letzten Jahre ist neben den normalen Faktoren der Preistreiber schlechthin die Zinspolitik der EZB.
Mit Bedarf/Löhnen hat das eigentlich nichts zu tun.
 
@DonChulio 310€ klingt wirklich nicht so toll.
Mein Gehalt hat sich innerhalb von 4 Jahren um 28% bzw. 913€ erhöht. Die Gehaltserhöhung dieses Jahr erfahre ich im März, aber ich gehe davon aus, dass ich dann innerhalb von 5 Jahren bei ~ +33% / 1125€ bin.

WTF? In 4 Jahren 28% mehr?
Im gleichen Job mit gleichem Zuständigkeitsbereich und gleicher Arbeitsleistung?

Oder fehlen hier maßgebliche Angaben? Schon klar, wenn man mal so nebenbei vom Programmier zum Projektmanager aufsteigt, glaube ich dir das gerne, aber das sind dann nicht mal eben 28% Gehaltssteigerung für "nichts".
Der Arbeitgeber spielt hier ebenfalls eine Rolle. In einem Großkonzern wie Siemens kann ich mir das eher vorstellen, als wenn man in einer kleinen Dienstleisterklitsche beschäftigt ist.

Wenn ~33% mehr in 5 Jahren 1100€ ausmachen, dann kommst du von grob geschätzt 3000€ auf 4000€? Brutto oder Netto?
 
Ich habe in 7 Jahren rund 30% Steigerung "geschafft". Eine minimale Erhöhung, der Rest durch Tariferhöhung der ig Metall. Bin aber auch nicht hoch eingestiegen damals. Wird langsam echt mal Zeit für eine richtige Erhöhung.
 
Deswegen aus Stufe 11 rauskommen. Bei 12 gibts ja wenigstens nach 36 Monaten einen netten Push (wobei man den bestimmt auch eher verhandeln kann wenn man jahrelang dabei ist).
 
WTF? In 4 Jahren 28% mehr?
Im gleichen Job mit gleichem Zuständigkeitsbereich und gleicher Arbeitsleistung?

Oder fehlen hier maßgebliche Angaben? Schon klar, wenn man mal so nebenbei vom Programmier zum Projektmanager aufsteigt, glaube ich dir das gerne, aber das sind dann nicht mal eben 28% Gehaltssteigerung für "nichts".
Der Arbeitgeber spielt hier ebenfalls eine Rolle. In einem Großkonzern wie Siemens kann ich mir das eher vorstellen, als wenn man in einer kleinen Dienstleisterklitsche beschäftigt ist.

Wenn ~33% mehr in 5 Jahren 1100€ ausmachen, dann kommst du von grob geschätzt 3000€ auf 4000€? Brutto oder Netto?

Gleicher Job, gleicher Zuständigkeitsbereich, gleiche Arbeitszeit (40h-Woche).
Arbeite in der Softwareentwicklung im Automobilbereich, mein Arbeitgeber hat weltweit knapp 2000 Mitarbeiter.
Hier sind jährliche Gehaltserhöhungen normal, wobei es einen prozentualen Sockelwert gibt, der je nach Leistung des Mitarbeiters dann erhöht werden kann. Ich mache meinen Job wohl ganz gut, bekomme jedes Jahr ein sehr positives Feedback und dementsprechend auch eine für mich zufriedenstellende Erhöhung. Bisher war auch eine Beförderung dabei, wobei sich da eigentlich nur die Positionsbezeichnung geringfügig geändert hat, der Aufgabenbereich ist gleich geblieben.

Eingestiegen bin ich mit brutto 3333€. Im ersten Jahr gab es +5%, ebenso im Zweiten. Im dritten Jahr gab es dann die Beförderung und dadurch insgesamt +9% und letztes Jahr waren es +6%. Damit bin ich in 4 Jahren von 3333€ auf 4246€ gestiegen.
Dieses Jahr rechne ich wieder mit +5%.

Ich bin damals mit 40.000 Brutto sicher auch etwas niedriger eingestiegen, habe allerdings auch nur einen Bachelor.
Insgesamt bin ich mit der bisherigen Entwicklung aber sehr zufrieden. Außerdem machen mir die Projekte hier sehr viel Spaß und auch sonst ist der Arbeitgeber top. Flexible Arbeitszeiten, keine Kernzeiten, Homeoffice/Mobile Work jederzeit problemlos möglich, im Sommer gibt es für zwei Wochen eine Kinderbetreuung, von den Azubis/Werkstudenten bis zum CEO sind alle per Du, usw.
 
Bei uns kommt dazu, dass das Grundstück meiner Schwester und mir gehört. Gibt noch mehr Geschwister, die haben aber theoretisch Anrecht auf Pflichtteil vom Haus.. Das wird sicher noch kompliziert. Das Haus lässt sich ja nicht so einfach trennen :fresse:
Ich habe zwar nur einen Bruder wir haben es aber so geregelt das er nach Übernahme des Hauses 2015 auf seinen Pflicht Anteil verzichtet.

Ich hätte das Haus so nicht halten und erhalten können.

Gesendet von meinem RNE-L21 mit Tapatalk
 
Ich bin jetzt fast 5 Jahre bei meinem Arbeitgeber und habe knapp 21% mehr als beim Einstieg.
Sind aber auch 1050€ Brutto im Monat bei 39 Stunden die Woche.
Mein Glück war das es 3x einen Vorgesetzten wechsel gab wegen Umstrukturierungen und jeder hat dann mal so die 6-7% rausgeholt :-)
 
Bin 2012 mit 3800€ eingestiegen und bin nun, 7 Jahre später bei 6100€.
Sind knapp 60% in 7 Jahren.
Habe aber auch nach 4 Jahren in der 1. Firma, das Unternehmen gewechselt, was einen ziemlichen Gehaltssprung brachte.
 
Ich habe 2004 für ~1900 angefangen und bin nun bei ~3850 Euro (inkl. Sonderzahlungen ~4150Euro; ab 04/19 dann ~4270 Euro). Dabei aber auch 1 Tätigkeitswechsel (vom Sachbearbeiter zum Teamleiter) im gleichen Unternehmen. 2021 gibts dann den nächsten Stufenaufstieg und dann sind es um die 4650 Euro.
Und da soll nochmal einer sagen im öffentlichen Dienst wird das große Geld gemacht :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin 2008 mit 2200€ eingestiegen und heute bei 6100€. Gleiche Firma, gleiche Abteilung nur die Stelle habe ich zwei mal gewechselt (Meisterausbildung).
 
Hat ja mit dem Gehalt nichts zu tun :banana:
 
Wenn man sich die Zahlen hier im Luxx anschaut, müsste man meinen das der Deutsche Gesamtdurchnitt bei 6000€ Brutto liegt, anstatt bei ca.3900€.

loool
 
Eingestiegen 10/2013 mit 2.800€ Brutto ... Nach ~5 Jahren nun 3.080€ Brutto.
Trotzdem 650€ Netto mehr im Monat :-) durch den switch vom Angestellten zum Beamten.
die nächsten 3 Jahre werden es nochmal ~500€ Netto mehr. Also dann nach 7-8 Jahren auch so 1.100€ Netto mehr. Find ich schon in Ordnung. Schneller gehts im Öffentlichen Dienst eigentlich kaum. Denke mal nach den A12 in 2,5 Jahren wirds dann auch erst einmal stagnieren. Bevor ich 40 bin muss/will ich dann trotzdem die A13/14 erreichen.


Wenn man sich die Zahlen hier im Luxx anschaut, müsste man meinen das der Deutsche Gesamtdurchnitt bei 6000€ Brutto liegt, anstatt bei ca.3900€.

loool

Ja. Bei den meisten hier mag das auch stimmen. Tatsächlich wird hier aber wahrschl. zu 90% von IT-Jobs und/oder Automobil(IGM)-Branche geredet. Das dort die Gehälter aktuell am höchsten sind und ordentlich steigen ist jedem klar.

Der durchschnittliche Handwerksgeselle, Hausmeister, Maler, Sachbearbeiter, Friseur, Aldi-Verkäufer etc ist hier höchst selten vertreten.
Definitiv sollte man hier aus dem Thread nicht auf die Allgemeinheit schließen.
Dann gibts außerdem so Spezialisten die Geld durch Shitcoins,****** oder Risikogeschäfte machen (oder zumindest so tun) oder / und die Leute die 20 Jahre lang bei Mutti wohnen und jeden cent bei Seite legen können. Oder die ,die einfach erben. ;-) . Das verfälscht ziemlich stark das "was am Ende übrig bleibt".


PS: Des Glückes Tod ist der Vergleich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach so einen Thread in einem Luxus Hifi-Forum oder im Porsche Forum auf und man kriegt den Eindruck mit unter 80.000€ im Jahr ist man obdachlos :d
 
Bei einer Vervierfachung seit Einstieg müsste ich jetzt über 10.000€ brutto im Monat verdienen, wäre schön :d
 
waren auch nur 1800€ brutto bei mir.
 
Mein Gehalt stagnierte in den letzten 5 1/2 Jahren. Selbe Branche, unterschiedliche Firmen. *badumts*
 
Eingestiegen nach dem Studium (Bachelor) 2018 mit 3500€ Brutto, nach einem Jahr Gehaltserhöhung auf 3800€.

Durch monatliche Boni kommen im Durchschnitt 500€ Brutto on top. Also kann man mit 4300€/Monat rechnen, was Netto um die 2500€ ergibt (Steuerklasse 1).

2500€ Netto
- 610€ Miete (inkl. Strom, Müllentsorgung usw.)
- 50€ Handy
- 25€ Internet
- 20€ Fitnessstudio
- 50€ Diverse Abos/Finanzierungen (Spotify etc.)

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Verfügbar nach Abzug Fixkosten = 1745€ - Kann ich gut mit leben.
Auch wenn man bedenkt, dass ich voraussichtlich die nächsten Jahre weiterhin jährlich Gehaltserhöhungen zwischen 5-10% erhalten werde :)

P.S Wohne zentral in einer Großstadt in NRW (ja, meine Wohnung ist echt ein Schnäppchen) und bin deshalb auch auf kein Auto angewiesen.
 
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