[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Dann hab' ich ja alles richtig gemacht. ;)
Eine Mit-Doktorandin hat 1 Jahre auf ein Stipendium gewartet, obwohl sie schon die post-Doc Stelle sicher hatte. Ein Jahr bei Rewe an der Kasse verschwendet... als ich das so live mitbekommen habe, habe ich mich von der akademischen Laufbahn verabschiedet. Auch wenn das eigentlich mal das Ziel war. Die 50 k€ schaffe ich hier mit Weihnachtsgeld dieses Jahr aber auch, denke ich. Kommt immer darauf an, wie das Jahr so lief im Unternehmen.

Akademische Laufbahn != Gutes Gehalt. Vor allem wenn man eben danach auch im Akademischen / Forschungsbereich bleibt. Weder der Prof noch der Forscher im Labor werden jetzt genial gut bezahlt. Dazu noch oft befristet etc. Das macht man für die Forschung, Idealismus etc., und weil man es einfach geil findet, und ja, dann hat man halt auch schonmal eine eine Durststrecke und muss ein Jahr bei Rewe sitzen oder so. Wenn es dafür der Traum ist, ist es das wert.

Ich wollte auch meine Masterarbeit extern schreiben, mind. sowas wie Fraunhofer, oder gleich Industrie - denn im Vergleich zum Fraunhofer wo ich meinen Hiwi Job habe sehen die Uni Institute halt echt mies aus, und auch die Arbeitsbedingungen sind nicht so geil. Aber jetzt hatten sie an der Uni halt ein richtig geiles Projekt, Entwicklung einer Sonde die auf einem Mond im Sonnensystem landen soll. Vieles an wirklich neuer Forschung und nicht nur "Optimierung der Schutzgasführung bei Prozess XY". Sorry, leider geil. Direkt am nächsten Tag zum Prof gedackelt und gesehen, dass ich da reinkomme.
 
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Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. :) Ich beschwere mich keineswegs über mein Gehalt und dass man im akademischen Bereich entsprechend wenig bekommt, ist mir natürlich schon immer klar gewesen. Es ging mir dabei nur um den Post-Doc im speziellen, da ich keine Lust auf den Stress damit hatte.
Meine momentane Stelle würde ich nicht für 1500€ netto mehr im Monat aufgeben wollen, eben wegen "Forschung und immer was spannendes Neues". Ich stehe hier im Labor und "koche" selbst, mache alle Analytik selbst... ein Traum, wenn einem die praktische Arbeit liegt. Und sogar Forschung ist dabei in Form von ZIM-Projekten. Diese Stellen gibt es entweder im akademischen Bereich (und da ist dann E13 das Ende) oder halt in kleinen Unternehmen wie bei uns. Momentan kann mich kein Schreibtischjob der Welt hier weglocken, egal wieviel Kohle es gibt. Da bin ich genauso idealistisch eingestell wie du. :bigok:

Wobei ich W3 als Prof schon als gutes Geld bezeichnen würde, dafür dass man dann sein eigener Chef ist.
 
Wobei ich W3 als Prof schon als gutes Geld bezeichnen würde, dafür dass man dann sein eigener Chef ist.

Davon wird natürlich keiner arm. Aber wenn man es z.B. mit Jobs in der Industrie mit ähnlicher Verantwortung vergleicht, oder anderen Angestellten im öffentlichen Dienst, ist es nicht so hoch.

W3 -> 5,6k€ Brutto
Lehrer am Gymnasium: A13 -> 4,1 - 5,3k€, je nach Stufe
Schulleiter Gym: A15 -> 5,2-6,5k€

Und ein Prof mit Lehrstuhl hat dann finde ich doch einen Job mit mehr Verantwortung als der Schulleiter. Auf jeden Fall ein stressigerer Job, zumindest wenn ich mir die Arbeitszeiten der Profs so anschaue die ich kenne.
 
Es gibt ganz viele Recruiter die nicht Zeitarbeit machen sondern suchen permanent angeblich für ein renommiertes Unternehmen der Branche xy Fachkräfte. Die Bewerbung wird dann lediglich gespeichert um die Datenbank zu vergrößern.

sowas sollte verboten werden ^^ die besten jobs gibts aber merkwürdigerweise ^^ immernoch über vitamin B. irgendwie läuft alles nur über beziehungen. oder halt übertrieben gute abschlusszeugnisse, wobei die zum teil nicht den "standards" entsprechen. was ist eine 1 in einen zeugnis? sieht jeder anders (selbst zwischen einzelnen profs an einer hochschule). bei den einen reicht es, wenn man das beigebrachte halbwegs kennt. beim anderen muss man deutlichst über den tellerrand gucken und zusätzlich alles beigebrachte kennen für eine dann 2.
 
Profs haben außerdem üblicherweise noch Nebeneinkünfte wie Vorträge und externe Lehre, teilweise auch Patente usw.
 
sowas sollte verboten werden ^^ die besten jobs gibts aber merkwürdigerweise ^^ immernoch über vitamin B. irgendwie läuft alles nur über beziehungen. oder halt übertrieben gute abschlusszeugnisse, wobei die zum teil nicht den "standards" entsprechen. was ist eine 1 in einen zeugnis? sieht jeder anders (selbst zwischen einzelnen profs an einer hochschule). bei den einen reicht es, wenn man das beigebrachte halbwegs kennt. beim anderen muss man deutlichst über den tellerrand gucken und zusätzlich alles beigebrachte kennen für eine dann 2.

Die Noten haben doch absolut keine Aussagekraft mehr. Jeder der an einer Hochschule war weiß wie das läuft. Da gibt es Kurse wo man vorher weiß, jeder bekommt eine 1 bei dem Dozenten. Hebt am Ende den Schnitt, aber mehr auch nicht.
Die Form der Prüfung ist dabei auch zu sehr verschult.

Es gibt einen interessanten Ansatz zur Abschaffung klassischer KLausuren.
Maschinenbau: Professor bekommt 50.000 Euro, um Klausuren abzuschaffen - SPIEGEL ONLINE

Wenn sich die Prüfungen näher an der Realität orientieren hätte man auch am Ende eine Bewertung des Studenten der wirklich etwas über die Leistungsfähigkeit aussagt. Da kommt es nicht nur auf Auswendiglernen an sondern man braucht alle Fähigkeiten die einen guten Maschbauer (oder whatever) ausmachen.
 
@Hannes
Das kommt immer auf die Profs. an. (leider)
Nicht jeder Prof gehört zur Bildungselite und auch nicht immer zur Ausbildungselite. Das hängt sehr stark vom eigenen Interesse und der Politik am Institut/HS ab.
Schön wäre es natürlich, wenn ein Prof. auf irgendwas "produktives" macht.

Es kann aber für einen Prof auch schon die Berufung sein, einfach nur die klassische Lehre auf Höchstmaß zu betreiben. Man muss ja nicht immer zwingend das viereckige Rad erfinden.
Und leider wird man in den "nicht monetär wertschöpfend"-Tätigkeiten nicht extrem entlohnt, wenn man das mit der freien Wirtschaft vergleicht. Daher muss man, wie alle anderen auch, sich eben auf andere Lebensziele einschießen. (und eins kann auch sein, 20 Jahre lang die selben Folien runterzubeten)
 
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Es gibt einen interessanten Ansatz zur Abschaffung klassischer KLausuren.
Maschinenbau: Professor bekommt 50.000 Euro, um Klausuren abzuschaffen - SPIEGEL ONLINE

Wenn sich die Prüfungen näher an der Realität orientieren hätte man auch am Ende eine Bewertung des Studenten der wirklich etwas über die Leistungsfähigkeit aussagt. Da kommt es nicht nur auf Auswendiglernen an sondern man braucht alle Fähigkeiten die einen guten Maschbauer (oder whatever) ausmachen.

am ende ist es doch wie in der schule: man lernt vieles braucht aber für den job hinterher im grunde nichts davon. das einzige was man wirklich lernt ist das lernen. ich kenne maschbauer die kennen die grundsätzlichsten dinge nicht, wie zb was ein Newtonmeter ist. das ist so als ob man einen bwler fragt, was zinsen sind und er keine antwort drauf kennt.
 
Davon wird natürlich keiner arm. Aber wenn man es z.B. mit Jobs in der Industrie mit ähnlicher Verantwortung vergleicht, oder anderen Angestellten im öffentlichen Dienst, ist es nicht so hoch.

W3 -> 5,6k€ Brutto
Lehrer am Gymnasium: A13 -> 4,1 - 5,3k€, je nach Stufe
Schulleiter Gym: A15 -> 5,2-6,5k€

Und ein Prof mit Lehrstuhl hat dann finde ich doch einen Job mit mehr Verantwortung als der Schulleiter. Auf jeden Fall ein stressigerer Job, zumindest wenn ich mir die Arbeitszeiten der Profs so anschaue die ich kenne.

Das hängt vom Bundesland ab. W3 in Bayern sind z.B. 6,5K brutto. Entscheidender ist, dass man bei 4,5k netto rauskommt. Außerdem gibt es oft noch Leistungszulagen, die wohl teilweise auch nicht ganz unerheblich sind.

Ein Schulleiter hat schnell Personalverantwortung für 50-60 Leute mit A13/14. Das ist z.B. deutlich mehr als ein normaler Prof hat, sodass das Gehalt auch seine Berechtigung hat.
 
Und ein Prof muss ein klein wenig (achtung Sarkasmus) mehr Fachwissen haben als ein Schulleiter eines Gymnasiums. Mal abgesehen von dem Forschungszwang etc. Also hier bitte nicht einfach die Verantwortung hervorheben.
Lehrer --> Schulleiter, das is der Vergleich der gemacht werden muss.

Genauso Prof --> Rektor.

In der Industrie gibt es meistens Experten Verträge die an die Manager mit Verantwortung ran kommen. Nur unser Staat ist nicht bereit Investition, Forschung, und Wissen zu bezahlen.
 
Ich möchte ein Tagesgeldkonto oder Sparbuch anlegen um flexibel jeden Monat Geld auf die Seite zu legen wenn etwas übrig ist. Ich bin bei der Targobank.
Beim eröffnen muss man einen Anlagebetrag angeben. Ich kann damit nichts anfangen. Wo ist der Unterschied wenn ich da 1000 oder 100.000€ angebe?
Ich habe kein Sparziel oder sonst irgendwas. Wir wollen einfach Geld was übrig ist auf ein separates Konto packen.

Jeder der Anlagebeträge wird mit 0,01 % p. a. verzinst.

Das war die Antwort von einer Beraterin. Ich steht völlig auf dem Schlauch.
 
Bei den Zinsen liegt es unter dem Kopfkissen besser.

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Bei 10000 Euro sind das 10 Euro Zinsen im Jahr - die darfst du dann noch versteuern... :fresse2:

Da würde auch ich das Kopfkissen vorziehen :shot:
 
30% oder wie war das? Und wird das nicht automatisch versteuert?

Auf unserem Kontoauszug mit der Kaution den wir jährlich vom Vermieter bekommen stehen sogar die Steuern schon drauf.
Kann mir da abzüglich der Steuern mittlerweile ein Brötchen von leisten :fresse:
 
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Bei 10000 Euro sind das 10 Euro Zinsen im Jahr - die darfst du dann noch versteuern... :fresse2:

Da würde auch ich das Kopfkissen vorziehen :shot:

Ja aber im Grunde ist es doch egal was ich da angebe oder nicht?
Wenn ich 10000 angebe, muss ich dann im Laufe des Jahres soviel sparen oder wie?

Ich raffe das nicht :fresse2:
 
Ich wollt's gerade schreiben. 800 € sind doch pro Nase Kapitalertragssteuer-frei. Muss man nur mal die 2 Minuten investieren und der Bank nen Freistellungsauftrag geben.
 
Bei 10000 Euro sind das 10 Euro Zinsen im Jahr - die darfst du dann noch versteuern... :fresse2:

Da würde auch ich das Kopfkissen vorziehen :shot:

1€ sollte das sein

Ich möchte ein Tagesgeldkonto oder Sparbuch anlegen um flexibel jeden Monat Geld auf die Seite zu legen wenn etwas übrig ist. Ich bin bei der Targobank.
Beim eröffnen muss man einen Anlagebetrag angeben. Ich kann damit nichts anfangen. Wo ist der Unterschied wenn ich da 1000 oder 100.000€ angebe?
ich denke das ist der betrag mit dem das konto eröffet wird. die bank wird dir kein konto mit 0€ eröffnen. 0,01% zinsen sind aber echt für den hintern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Redet die Targobank doch nicht schlechter als sie ist, es gibt aufs Tagesgeld aktuell 0,03% Zinsen. Also 3€. Da bekommt man, je nach Standort, schon einen Döner für.
 
0.03 % [emoji38]

Da die sich ned schämen, das überhaupt hinzuschreiben. Was kostet der dispo dort Zinsen? 15%?
 
Hab ich jetzt nicht geschaut. Besonders witzig finde ich aber, dass die das auch noch mit dem Wort "Attraktiv" bewerben und bei 250.000€ deckeln. Danach gibts wohl weniger.

Das ist natürlich bei allen anderen Banken so ähnlich, aber ich frage mich ja schon, in was für einer Filterblase man leben muss, um sich sowas einfallen zu lassen.
 
Dieses Jahr fertig mit der Lehre, gestern eigentlich Termin mit Cheffe gehabt zwecks Gehaltsverhandlung und er taucht einfach nicht auf. Ich fühl mich veräppelt.. (FiSI).
 
Nenn mal ein paar zahlen Janex, ansonsten können wir nur deinen Chef dissen. Wär öde... :)
 
Zahlen? Was für Zahlen? Wir haben ein Termin ausgemacht und er hat weder abgesagt noch ist er aufgetaucht.
 
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