[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Solange du es als Schwachsinn bezeichnest poste ich es weiter.
Es ist wissenschaflich bewiesen, dass Kinder die nicht in der Kita waren sondern nur zuhause "isoliert" großgezogen wurden, im Schnitt ein schlechteres Sozialverhalten haben.

Hast du da mal Links für mich? Würde mich schon mal interessieren, meine Tochter geht seitdem sie 1 Jahr und 11 Monate alt ist in den Kindergarten, wohl nur für 20h, sprich immer von 8-12!

Zahlen für die 20h übrigens 116€, Haushaltsbrutto liegt in der Kategorie 45-52k! 13.000 Einwohnerstadt, falls das ne relevante Info ist. Dazu Gruppenkasse und Frühstückskasse. Find ich dennoch okay, der kleinen gefällts da!
 
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Solange du es als Schwachsinn bezeichnest poste ich es weiter.
Es ist wissenschaflich bewiesen, dass Kinder die nicht in der Kita waren sondern nur zuhause "isoliert" großgezogen wurden, im Schnitt ein schlechteres Sozialverhalten haben.

evtl. wenn das Kind im Keller eingeschlossen wird und den ganzen Tag RTL2 schaut. Unsere zwei Kinder machen einen recht cleveren Eindruck dafür dass sie nie in einer KITA U3 waren...

Wenn du mal selbst 1-2 schulpflichtige Kinder hast können wir uns über sowas gerne weiter unterhalten.

Finde Kitas übrigens eine feine Sache, dass ein Kind Vorteile hat wenn es in der Woche 45 Stunden dort verbringen darf glaube ich aber nicht.
 
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Man sollte da auch nicht die Krippe und die KiTa verwechseln. Bei der KiTa habe ich das auch schon des Öfteren gelesen, dass Kinder einfach durch das miteinander sich sozial besser entwickeln, was ich auch nachvollziehbar finde. Kinderkrippe ist wohl eher Entlastung der Eltern. Aber nur meine unqualifizierte Meinung zu dem Thema Kinder.

Zudem ufert das langsam auch etwas aus. Das Thema Kindererziehung gab es ja auch schon öfters. Wenn ihr euch darüber austauschen wollt macht doch einen extra Thread auf ;)
 
Wenn alles klappt, habe ich ab 01.04.2016 einen neuen Job. Dann werden aus 2700€ netto, 3000€. Meine Fahrtkosten erhöhen sich, da die neue Stelle 33km, statt 3km entfernt ist, dafür greift dann aber die Pendlerpauschale.
 
Die Pendlerpauschale greift auch bei 3km. Sie bringt nur sehr wenig.
 
Nagut, was ich meine ist, dass ich jetzt wohl etwas davon merken werde
 
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Nope, wobei die finanziellen Entwicklungen sind schon ganz gut ;) (+10%, nach 12 Monaten)
 
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Naja allein durch die Fahrtkosten hast du schon mal 1.277 mehr Werbungskosten (Bin mal davon ausgegangen dass du sonst außer den 3 Kilometern nix weiteres als Werbungskosten hast, dann bekommst du so oder so den 1.000er Pauschbetrag). Wenn man 230 Arbeitstage zu grunde legt.

Du könntest dir überlegen ob du dir einen Freibetrag eintragen lässt, genauer gesagt deine Fahrtkosten eintragen lässt, d.h. für dich dass du mehr Netto rausbekommst aber bei der Steuererklärung dann nicht mehr. Nachzahlung ist dabei auch im Bereich des möglichen.

Ich persönlich würds nicht eintragen lassen. Wenn ich das Geld erst mit der Steuererklärung bekomme gebe ich es nicht so leicht wieder aus wie wenn ich jeden Monat etwas mehr Netto hab.
 
Es ist wissenschaflich bewiesen, dass Kinder die nicht in der Kita waren sondern nur zuhause, im Schnitt ein schlechteres Sozialverhalten haben.

Das wird auch niemand bestreiten. Und selbst das mit der Bildung würde ich noch so abnicken. Nur bezieht sich das eben alles wieder nur auf irgendwelche Statistiken, was für mein Kind jetzt aber besser ist, ist dann eine andere Frage. Man muss sich doch nur mal manche Eltern anschauen, da würden die Kinder wohl am Ende noch eine höhere Sozialkompetenz/Bildung aufweisen wenn man sie halbtags bei den Pennern am Bahnhof abgeben würde. Genau so kann man aber auch mit der Kita/Kindergarten daneben greifen.
 
Könnte man, aber da würde ich den öffentlich finanzierten kitas der Kommunen noch am ehesten vertrauen, und die Kosten halt das Geld.
Ich würde an der Stelle niemals geizig sein und dann sagen "Hey bei der privaten Betreuung aus den Kleinanzeigen kostet es nur 200 im Monat.."
 
Zu dem Thema stand vor 7-8 Monaten ein langer Artikel im Spiegel, war irgendein Hamburger Professor der das behauptet hat.
Sicher ist was dran, dass wenn man sich im Kindergarten mit anderen auseinander setzt die sozialen Fähigkeiten anders entwickeln. Im umkehrschluss darauf zu schließen, dass wenn ich meine Kinder Zuhause lasse, die sozial inkompetent werden ist aber schon recht schwachsinnig.
Wie meister schon sagt, vlt wenn man sie in den Keller steckt und RTL schauen lässt.
 
Auch wenn ich hier das Thema Erziehung unterbreche...

Ich stecke im Moment in einer kleinen Zwickmühle und bräuchte einen Lösungsansatz.

Bin Anfang Oktober mit der Ausbildung fertig geworden, nicht übernommen worden. Habe dann nach einem Monat erfolgloser Suche das Angebot bekommen in einem Computerladen zu arbeiten. Besser als nix also habe ich es angenommen. Nun hätte ich eine gute Stelle in Aussicht, Vorstellungsgespräch lief alles gut und um sicher zu gehen, keinen Fehler zu machen möchte ich dort einen Tag Probearbeiten und mir den laufenden Betrieb ansehen (hatte beim Vorstellungsgespräch nur eine 15 min Führung).

Das Problem: Meine Arbeitszeit von 9-18 Uhr lässt es nicht zu, dass ich den Probetag dort arbeite. Ich bin quasi, neben dem "Chef" der eigentlich im Einkauf tätig ist der einzige Verkäufer. Urlaub gibts nur wochenweise, allerdings ebenfalls nicht so kurzfristig (im Sinne von nächster/übernächster Woche). Ich kann ja schlecht sagen dass ich die Stelle quasi nur als Übergang angetreten habe, um dann möglicherweise schon nach kurzer Zeit wieder abzuhauen.

Wie würdet ihr das lösen?
 
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Tag krank machen oder mit offenen Karten spielen.
 
Ersteres kann man aber auch nur machen wenn man vorher nicht schon wegen dem Tag gefragt hat, sonst ist das ja richtig bescheiden. Ich würde hier wohl auch eher mit offenen Karten spielen. Kommt aber auch drauf an wie dein Chef drauf ist und mit welchen Erwartungen du eingestellt wurdest.
 
Dass das kein Job ist den du bis an dein Lebensende machen willst wird dein Chef schon wissen, ich glaube niemand arbeitet freiwillig dort.

Hab früher als Schüler auch mal überlegt dort zu arbeiten....
Aber das wäre nicht gut gegangen glaube ich, denn entweder hatten die dort echt keinen Plan von nichts, dann hätte die sich wohl kaum von nem 15 Jährigen sagen lassen wie es besser geht.
Oder aber die bescheißen dort bewusst und würden das gleiche von mir erwarten.

Klar, es mag Ausnahmen geben, von denem habe ich aber noch nichts gehört.
 
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Ersteres kann man aber auch nur machen wenn man vorher nicht schon wegen dem Tag gefragt hat, sonst ist das ja richtig bescheiden. Ich würde hier wohl auch eher mit offenen Karten spielen. Kommt aber auch drauf an wie dein Chef drauf ist und mit welchen Erwartungen du eingestellt wurdest.
Wegen dem Tag hab ich noch nicht gefragt, zu groß ist halt das Risiko dass ich ihn nicht bekomm :d

Eingestellt wurde ich mit den höchsten Erwartungen, natürlich hofft die Firma dass ich dort lange bleibe. Das liegt halt einfach daran, dass die Bezahlung richtig bescheiden ist (habe 60€ mehr als Arbeitslosengeld) und die Arbeitszeiten, naja, Einzelhandel halt. Aufstiegschancen Fehlanzeige. Zudem ist es nicht mein erlernter Beruf, und ehrlich gesagt ist es nun auch nicht meine Traumvorstellung 40 oder mehr Jahre bis zur Rente Hardware zu verticken und manchmal einen PC zu bauen. Auch wenn ich es hobbymäßig gerne mache.

Mein "Chef" (in Anführungszeichen da er eigentlich nur ein quasi Filialleiter ist von einer der 5 Filialen) ist ein ganz feiner Kerl, das Arbeitsklima ist wirklich top und die Arbeit selbst kommt einem Kuraufenthalt gleich. Keine Ahnung warum, aber ich habe Gewissensbisse ihn zu enttäuschen da er doch sehr froh war, jemanden für die Stelle gefunden zu haben.
 
Dann solltest du aber erst recht mit offen Karten spielen. Ich meine wie mastergamer schon sagte rechnet keiner damit, dass du den Job da auf ewig machst. Wenn du was anderes gelernt hast und eine richtige Anstellung in deinem Beruf haben kannst wird dir das keiner übel nehmen. Wenn du jetzt den Tag krank machst und den Job dann bekommst und willst musst auch zu deinem Chef gehen um zu kündigen. Es kommt am Ende also auf das Gleiche heraus.
 
Wichtig dabei ist, einen bestimmenden und ernsten Blick zu haben. Kräftig und deutlich sprechen, ihm zeigen, wie es zu laufen hat.
 
@elchupacabre
Ehrlichkeit ist nicht immer von Vorteil, weil das davon abhängt wen man vor sich hat. Kann gut oder eben schlecht sein. Wenn einem selbst das aber egal ist und man auf jegliche Konsequenz vorbereitet ist, so würde ich den Weg der Ehrlichkeit gehen aber sonst hat es niemanden zu interessieren was man privat so macht oder vorhat, es sei denn es überschneidet sich mit den gesetzlichen Gegebenheiten was die Kündigung etc. angeht. Der Punkt warum sich die Gesellschaft zwischenmenschlich ungünstig entwickelt, ist dieses Sicherheitsdenken. Aus Angst den Job zu verlieren soll man besser sein als andere, man gibt sein Wissen nicht weiter und hat auf Arbeits insgeheim nur Konkurrenten im Härtefall. An die Große Glocke hängen tun das die wengisten oder kaum einer, aber die Realität sieht da ganz anders aus. Jedenfalls ist das meine Erfahrhung in branchenübergreifenden verschiedenen Firmen.

@Emyr
Letztendlich ist es deine eigene Entscheidung was du machst. Ich habe für mich festgestellt, dass nichts im Leben nur Vorteile bietet oder nur Nachteile. Sowas kommt immer Hand in Hand nur welche Seite überwiegt, stellt sich erst irgendwann später raus. Wichtig finde ich allerdings, durch das Leben zu gehen ohne fragwürdige Methoden oder negative Dinge zu beanspruchen. Denn auch kann es sein das man sich im Leben zweimal begegnet und da wäre bspw. nicht so toll wenn dann die eigenen Erinnerungen abgerufen werden wo es heißt, den habe ich mal angelogen, beschissen oder sonst was. Das Wort Ehrlichkeit wird oft gesagt aber anwenden tut das nur ein sehr geringer Teil der Menschen. Daher gebe ich hier keine Info was du machen sollst bzw. ich machen würde, entscheide selbst.
 
Klar, darf jeder für sich entscheiden, ich gehe seit Jahren mit Ehrlichkeit durchs Leben und bisher hab ich nur positive Erfahrungen damit gemacht. Einschätzen muss es aber eh jeder selbst in der individuellen Situation
 
Habs nur kurz überflogen. Was ist wenn du je nen halben Tag arbeitest? Am Morgen im neuem Job und am Nachmittag im Laden...
 
Kann mir einer verraten wer die Kita Beiträge bezahlen soll für U3 Plätze mit 45 Stunden?
Meine Frau und ich verdienen knapp 3600€ im Monat zusammen also gut 80.000€ Brutto im Jahr. Damit würde wir uns als untere Mittelschicht ansehen. Die Kita Beitragsstaffelung geht bis 85.000€ also haben wir fast den Höchstsatz. Wie kann dass sein, dass der Staat die untere Mittelschicht als Topverdiener sieht? 480€ soll der Kita Beitrag im Monat kosten! Beruf und Familie vereinen .......... jaja ihr mich auch! Bei 20 Kindern in einer Gruppe und 2 Erzieherinnen nehmen die 9600€ ein, nach Gehalt und Miete, machen die sogar noch Gewinn.

Wusste gar nicht, dass der Kita Beitrag vom Gehalt abhängig ist. Ist entweder an mir vorbei gegangen oder bei uns ist das anders.
Wir haben 125k Jahresbrutto und zahlen 215€ im Monat inkl. Essen für einen Vollzeitplatz.

Achso, ich finde unser Sohn profitiert sehr von der Kita.

free
 
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Ja, das ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich.
 
Davon abgesehen kostet ein Kita Platz rund 1000 Euro im Monat, und der Erzieherschlüssel liegt eher bei 5 und nicht bei 10.
 
An die FiSi's unter uns, mit welchem Gehalt seid ihr eingestiegen?
Hälfte meiner Ausbildung ist rum und so langsam fang ich an mir Gedanken zu machen, mache derzeit paar Basis Zertifikate von VMWare & Cisco. Möchte in die Richtung Virtualisierung.

Da meine Firma aber etwas völlig anderes macht muss ich mal schauen wie lange ich hier bleibe.
 
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