[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Was ich mich frage wie ihr mit 200 € für Lebensmittel auskommt. Nehmt ihr alle was zu essen von zu hause mit zur Arbeit? Oder esst ihr nie was im Mittag auf der Arbeit? Das selbe zum Frühstück.

200€ für lebensmittel kann vieles heißen. der eine rechnet da noch hygiene artikel mit rein, der andere futtert täglich nur aldi nudeln mit ketchup aus dem 5liter eimer usw... letztenendes vergessen die meisten die sogenannten "verdunstungsausgaben". man holt sich am 1 des monats 200€ und am ende des monats ist es weg, ohne das man sich eigentlich was gekauft hat. jede richtige ausgabe(supermarkteinkäufe, tanken, media markt filme usw....) wurde mit karte bezahlt, trotzdem ist das geld einfach mal so "weg"...
 
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Ich persönlich nehme mein Essen mit auf Arbeit.
 
200€ für Lebensmittel find ich extrem wenig, wenn ich das bei mir mal überschlage, ich esse morgens Müsli bei der Arbeit 1€, Mittagessen mit Salat 4€, dann sind das alleine ja schon 100€ nur für Essen, trinken kommt noch extra und noch dazu ist bei uns die Kantine von der Firma bezuschusst.

Nach der Arbeit zu Hause esse ich dann zu Abend mit Kindern und Frau und das kommt natürlich noch on top, und eben all die anderen Sachen die man noch hat, bspw. esse ich gerne Natur Erdnüsse oder Mandeln, der andere isst vielleicht Süßes oder Saures, wie kommt man da mit 200€ bloss hin.

Wie bitte kann man sich mit 200€ ausgewogen und gut ernähren?
 
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Bitte nicht schon wieder die "wer keine 1000€ im Monat für essen ausgibt frisst nur Müll " Diskussion.
Es gibt viel zu viele Faktoren um da ein preisschild dran zu hängen. Z.b. Ist der eine 2,10m groß, wiegt 130kg und ist Leistungssportler. Der andere 1,60m, 65kg und mäßig sportlich. Selbst wenn beide immer exakt das gleiche Menü essen zahlt ersterer schon locker 2-3 mal so viel, weil einfach eine ganz andere Menge gegessen wird.
 
Bitte nicht schon wieder die "wer keine 1000€ im Monat für essen ausgibt frisst nur Müll " Diskussion.
Es gibt viel zu viele Faktoren um da ein preisschild dran zu hängen. Z.b. Ist der eine 2,10m groß, wiegt 130kg und ist Leistungssportler. Der andere 1,60m, 65kg und mäßig sportlich. Selbst wenn beide immer exakt das gleiche Menü essen zahlt ersterer schon locker 2-3 mal so viel, weil einfach eine ganz andere Menge gegessen wird.

Nicht wieder lesen und interpretieren wie man möchte, ich hab nirgendwo geschrieben man muss viel für gutes Essen bezahlen, ich hab lediglich angemerkt, dass ich 200€ für Essen relativ wenig finde.

Ich betreibe ein wenig Kraftsport und würde sagen das ich minimal mehr esse als der Durchschnittstyp, denke das holen wir beim Abendessen umgerechnet wieder rein, da wir 2 Erwachsene sind und 3 Kinder und je mehr man kocht desto billiger ist es je Person
 
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je mehr man kocht desto billiger ist es je Person

genau das ist das problem vieler einzelpersonen. nur weil man für 10euro 4personen toll sattbekommen kann, bekommt man für 2,5euro keine einzelne person satt. und 4x hintereinander das gleiche essen rockt auch nicht so, zumal viele gerichte auch keine 4 tage gekocht halten (zb hack gerichte). ein weiterer grund zu zweit oder mehr zu leben. nicht nur die wohnung ist günstiger, auch die lebensmittel werden günstiger.
 
Was ich mich frage wie ihr mit 200 € für Lebensmittel auskommt. Nehmt ihr alle was zu essen von zu hause mit zur Arbeit? Oder esst ihr nie was im Mittag auf der Arbeit? Das selbe zum Frühstück.
200 mal 2, meine Frau und ich werfen die Anteile zusammen, sind dann 400 Euro monatlich an Haushaltsinvestition für "Kühlschrank und Kühltruhe voll", Obst, Gemüse, Getränke, Wein, Brötchen etc. sowie alles für Küche (Spüli, Küchentücher etc) Bad (Hygieneartikel, Zahnpasta, Duschzeugs, Klopapier) etc.
Denke mal der Anteil von Nahrung und Essen ist schwankend rund 75-85 % also 300-350 Euro Euro.

Essen gehen/bestellen fällt separat unter Luxus/Freizeitbudget, eben so Düfte/Parfüm, das sind keine Haushaltsausgaben nach meiner Definition ^^

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genau das ist das problem vieler einzelpersonen. nur weil man für 10euro 4personen toll sattbekommen kann, bekommt man für 2,5euro keine einzelne person satt. und 4x hintereinander das gleiche essen rockt auch nicht so, zumal viele gerichte auch keine 4 tage gekocht halten (zb hack gerichte). ein weiterer grund zu zweit oder mehr zu leben. nicht nur die wohnung ist günstiger, auch die lebensmittel werden günstiger.
Kann dem nur zustimmen, man teil sich alles, und bei zwei Vollverdienern ist das eine Luxussituation, man kann anders einkaufen und auch anders planen + verbrauchen.
Kinder kosten allerdings an anderer Stelle wieder mehr Geld, so gesehen. Der Sohn meiner Frau wird nur noch Freßraupe genannt. Was der wegessen kann, können wir kaum nachkaufen. Keine Peil, wo er das lässt. Wiegt trotzdem nur 69 Kilo bei 1,84 Meter. War in dem Alter bei mir auch noch so :d
 
Puh also auch noch mit Haushaltsartikeln bei den 200€, krass muss ich sagen.

Nur mal zum Vergleich wir haben 900€ Haushaltsbudget bei uns für Essen, Kleidung, Hygieneartikel, Waschmittel, Waschzeugs, alles was so anfällt für 2 Erwachsene und 3 Kinder (8, 4, 2, letzterer braucht noch Windeln)
 
"kleidung" ist dann aber auch wieder sehr sehr relativ..
 
Ich lasse mir das warme Kantinenessen 200€ im Monat kosten. Dazu kommen nochmal 150€ fürs Essen zu Hause. Klar könnte man da sparen, aber das ist es mir wert.

Ich lege darauf wert was ich kaufe. Ein O-Saft kann dann schon 2€ kosten.
Diesen und letzten Monat war ich ein paar mal essen sodass ich da nochmal 120€ im Monat extra ausgegeben habe. Sodass ich auf 470€ gekommen bin. Aber eh dafür fahr ich kein teures Auto.
 
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Essen gehen/bestellen fällt separat unter Luxus/Freizeitbudget,

wenn ich also täglich und nur erssen gehe habe ich also keine lebensmittelkosten ? wie schon gesagt ist die aussage "essen kostet mich 200€ im monat" wertlos, solange man nicht alle parameter kennt. am ende des geldes sollte nur nicht zuviel monat über sein, am besten eher geld als monat ^^
 
Ich lasse mir das warme Kantinenessen 200€ im Monat kosten. Dazu kommen nochmal 150€ fürs Essen zu Hause. Klar könnte man da sparen, aber das ist es mir wert.

Ich lege darauf wert was ich kaufe. Ein O-Saft kann dann schon 2€ kosten.
Diesen und letzten Monat war ich ein paar mal essen sodass ich da nochmal 120€ im Monat extra ausgegeben habe. Sodass ich auf 470€ gekommen bin. Aber eh dafür fahr ich kein teures Auto.
Ich komme mit rund 200 Euro für Lebensmittel aus. Da ist 3-4 mal die Woche Kantinenessen in der Arbeit schon mit drin. Mehr würde ich auch ungern für das Stillen von Hunger und Durst ausgeben. Imho muss man das auch nicht, selbst wenn man sehr gesund leben will.
 
Was vertehst du unter "sehr gesund leben"?
Schließt das selbst kochen mit ein? Nicht jeder Arbeitnehmer hat die Zeit und Muße dazu und DANN noch "gesund" leben für 200€ im Monat?
 
Was vertehst du unter "sehr gesund leben"?
Schließt das selbst kochen mit ein? Nicht jeder Arbeitnehmer hat die Zeit und Muße dazu und DANN noch "gesund" leben für 200€ im Monat?
Gesund ist natürlich auch sehr relativ. ;)

Damit meine ich, plump gesagt, "mehr auf Obst, Gemüse anstatt auf Fettiges und Süßes" zu setzen.
Gesünder ist ja meist ohnehin eher etwas teurer. Oder?
 
Das ist nicht so einfach zu beantworten.

Perfekt proportionierte, superreife Tomaten aus Spanien im tiefsten Winter als sehr gesund zu bezeichnen...naja (nur ein Beispiel)

Für mich ist es wichtig, mich ausgewogen und regional zu ernähren und dafür geb ich liebend gern etwas mehr aus und schränke mich, wenn nötig, wo anders sein. Aber das darf jeder für sich entscheiden.
 
Immer dieser regional Mythos. Ich könnte nicht auf bananen, Orangen, Olivenöl, Kaffee etc. verzichten. Abgesehen davon, gesteh doch unseren Mitländern zu auch ihren scheiss zu exportieren. Saisonal wäre natürlich was anderes, aber immer nur Äpfel... ;)
 
Was hat das mit Mythos zu tun? Ich kaufe halt lieber regional, versteh nicht, wo das Problem ist. Das Zeug wird ja sowieso in Unmengen importiert, deshalb muss ich es ja nicht kaufen.
 
genau das ist das problem vieler einzelpersonen. nur weil man für 10euro 4personen toll sattbekommen kann, bekommt man für 2,5euro keine einzelne person satt. und 4x hintereinander das gleiche essen rockt auch nicht so, zumal viele gerichte auch keine 4 tage gekocht halten (zb hack gerichte). ein weiterer grund zu zweit oder mehr zu leben. nicht nur die wohnung ist günstiger, auch die lebensmittel werden günstiger.

Das meiste gesunde Essen ist ziemlich haltbar und einfach zuzubereiten. Eier, Bananen, Haferflocken, Reis, Kartoffeln, Gemüse. Und billig.
 
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Was ist das denn für ein Argument? Den Cheeseburger kannst du auch 2 Wochen liegen lassen und er fängt nicht an zu schimmeln. Mein Brokkoli vergeht aber nach kurzer Zeit.

Die Mischung machts einfach. Ich schau bei manchen Sachen auch genauer hin, aber übertreiben muss man es nicht. Am Ende kann man eh nicht glauben was auf der Verpackung / dem Schild steht. Da steht dann aus der Region und am Ende ist nur die Verpackung oder das Abfüllen in der Region gemacht worden.
 
Das meiste gesunde Essen ist ziemlich haltbar und einfach zuzubereiten. Eier, Bananen, Haferflocken, Reis, Kartoffeln, Gemüse. Und billig.
und du willst IMMER die ganze woche das gleiche essen, nur weil das als einzelperson genauso billig essen willst wie eine 4 köpfige familie? fast all deine zutaten sind nicht das problem. aber probleme machen zb fleisch, wo 1 portion preislich nicht 1/4 von 4portionen ist (bzw es das gar nicht gibt). gehe ich zum schlachter wo das gehen würde, zahle ich gegenüber den fertig abgepackten deutlich mehr. mit 2,5 euro bekommt man eine einzelne person nicht vernünftig und gesund satt, sehr wohl aber 4personen mit 10euro.
 
Diese Diskussion bringt doch nix. Hatten wir hier schon öfter und sind nie auf einen gemeinsamen Nenner gekommen.
 
Dafür hat mal irgendein tüftiger Erfinder den Gefrierschrank erfunden. Ich bin Single und Koche gerne. Ich koche mir zum Sonntag auch mal einen Sauerbraten (inkl. langer Einlegezeit) oder Ähnliches. Nach dem kochen wird eben direkt portioniert und eingefroren für Zeiten wo ich keine Lust oder Zeit habe. Beilagen kann man immer frisch machen (Nudel, Reis,Kartoffeln,Gemüse,...) und das auch in "kleinen" Portionen. Geht sicher nicht allen Gerichten gleichermaßen aber mit genug um sich ausgewogen und Abwechslungsreich zu ernähren. Das Problem hier wird eher sein, dass viele gar keine Lust haben richtig zu kochen und dann eben den eigenen Single Verbrauch an Fertigwaren oder einfachen Sachen mit den einer Familie mit kochender Mutter bzw. Vater ins Verhältnis setzen.
 
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Ich kaufe das meiste Just In Time wenn ich Sturmfrei hab.
Meine Eltern sind zum Glück totale Fans von Küchenutensilien also stehen bei uns Thermomix und Co rum xD
 
Thermomix und Co rum xD
Wir reden hier vom kochen, nicht vom zusammenmischen (lassen) ;)

Für essen sieht die Rechnung folgendermaßen aus (2 Personenhaushalt):
Kantine: 100 Monat/Person (inkl. Frühstück, Kaffee, Mittagessen plus Salat)

Dadurch das in der Kantine frisch gekocht wird, gibt es abends ein Vesper mit Brot und Gemüse. Brot wird bei einem kleinen Bäcker gekauft (keine Brotmischung), Gemüse wenn möglich beim örtlichen Bauer (im Winter schwierig). Wurst und Käse beim örtlichen Metzger:
20 Monat/Person

Am Wochenende wird meistens frisch gekocht, schwierig einzuschätzen und kommt immer darauf an was gekocht wird. Hier schätze ich das wir auf 20-30 EUR/Wochenende (für beide) rauslaufen.

Getränke wie Bier, Wein, Saft ist nicht mit inkludiert. Sprudel benötigen wir. Ca 3 Kästen pro Monat.
 
Er hat "Kantine" und "frisch gekocht" gesagt. Musste schnaufen.

Grundsätzlich ist es ein Widerspruch.
Da ich aber den Auswahlprozess intensiv mit begleitet habe (Interviews mit Gästen aus div. Restaurants geführt, div. Küchen besucht, teilweise Lieferanten besucht) kann ich mit Sicherheit sagen das Convenience Stufe 1 das höchste der Gefühle ist. Und daher kann man gut sagen es ist zum größten Teil frisch gekocht - auch Kollegen bestätigen dies zu genüge
 
Embodier,

leider alles nicht so einfach. Entweder ich gehe oder ich "werde gegangen"

Verstehst du? Das ist leider Gottes fix und keinesfalls mehr zu ändern.
 
genau das ist das problem vieler einzelpersonen. nur weil man für 10euro 4personen toll sattbekommen kann, bekommt man für 2,5euro keine einzelne person satt. und 4x hintereinander das gleiche essen rockt auch nicht so, zumal viele gerichte auch keine 4 tage gekocht halten (zb hack gerichte). ein weiterer grund zu zweit oder mehr zu leben. nicht nur die wohnung ist günstiger, auch die lebensmittel werden günstiger.

/sign. Daher koche ich in meiner Studentenbude auch so gut wie nie was (mal davon ab das das in der Küche keinen Spaß macht - 2 Platten, kein Backofen / Gefrierfach / Mikrowelle...).
 
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