[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Bist du im Gegenzug bereit die anziehenden Preise zu bezahlen?

Das ist jetzt zwar ein absurder Vergleich, allerdings gibt es da doch schon Parallelen:

Ich zahle auch sehr gerne mehr für mein Fleisch wenn ich weiß dass die Tiere unter angemessenen Umständen aufgezogen wurden.
Genauso bin ich auch gerne bereit beim Friseur etwas mehr hinzulegen wenn ich weiß dass der/die Friseur/in angemessen bezahlt wird und von dem Gehalt gut leben kann.
 
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Akademiker und Hochschulabsolventen, finden aber auch eher Gehör, als ein kleiner Paketbote, Taxifahrer oder eine Friseurin. Und sein wir mal ehrlich, was spricht gegen 10€ Mindestlohn?

Wenn dadurch die Preise in ähnlichem Maße ansteigen, ist nichts gewonnen, dann bleibt die Kaufkraft gleich und man kann immer noch nicht vom neuen Lohn leben.

Auch ist denke ich ein anheben des Lohnniveaus so auf einen Ruck, wie es jetzt kommen soll, der falsche Weg. Man sollte das lieber graduell machen, jedes halbe Jahr 50ct / Stunde bis Lohn X. So hat man jetzt einen großen Ausgabensprung auf Arbeitgeberseite, der da so manchen in eine Notlage treiben wird.
 
Ich finde, gleiche arbeit sollte gleilch bezahlt werden. Bei uns in der Firma, bin ich einer von zwei Mitarbeitern, die eine Ausbildung haben. Die Mitarbeiter fangen bei uns mit 1600€ Brutto an und es staffelt sich hinauf, bis zu 1800€ Brutto, je nach Betriebszugehörigkeit. Die Schritte sind so im 6 Monatstakt. Ich habe als Serviceleiter logischerweise mehr aber ich finde, 10€ sollten es schon mindestens sein.
 
Ich finde, gleiche arbeit sollte gleilch bezahlt werden. Bei uns in der Firma, bin ich einer von zwei Mitarbeitern, die eine Ausbildung haben. Die Mitarbeiter fangen bei uns mit 1600€ Brutto an und es staffelt sich hinauf, bis zu 1800€ Brutto, je nach Betriebszugehörigkeit. Die Schritte sind so im 6 Monatstakt. Ich habe als Serviceleiter logischerweise mehr aber ich finde, 10€ sollten es schon mindestens sein.

So ist das in vielen Berufen leider...
 
Auch ist denke ich ein anheben des Lohnniveaus so auf einen Ruck, wie es jetzt kommen soll, der falsche Weg. Man sollte das lieber graduell machen, jedes halbe Jahr 50ct / Stunde bis Lohn X. So hat man jetzt einen großen Ausgabensprung auf Arbeitgeberseite, der da so manchen in eine Notlage treiben wird.


Das seh ich nicht so. Wie lange ist denn nun bekannt, das der Mindestlohnt kommt? 1 Jahr? Das ist denke ich genug Zeit für Arbeitgeber, den Lohn schrittweise anzuheben.

Natürlich wird es schwierig, wenn man seine Mitarbeiter mit einem Hungerlohn von unter 6,50 € abspeist. Diese Chefs ( meiner ist auch so einer ) kann ich nicht bedauern, denn die kümmert es auch nicht, wie man mit den paar Kröten jeden Monat über die Runden kommt.

Mindestlohn = unbedingt !!
 
1+

für mindestlohn, ich finde es eine frechheit, wenn premiumautos von mercedes von leuten zusammengebaut werden, die beim amt aufstocken müssen. generell sollte man viele der aufstocker-berufe verbieten.
 
Kratzer können immer mal vorkommen, bei einer Reparatur. Da muss nur der Schoner einmal abrutschen. OK, wenn keiner benutzt wird, ist es fahrlässig. Für alles andere sollte ein Betrieb versichert sein.

klar können die vorkommen, nur bezahlt die nie jemand. man kann es doch nicht beweisen das sie vorher nicht drauf waren. und das ist das ungeheuerliche. man zahlt für eine dienstleistung einen extrem hohen preis und bekommt am ende sein eigentum schlechter wieder als vorher. und dann wundern sich die leute wenn man lieber der hinterhofwerkstatt für 20€ die karre reparieren lässt. da sind dann die lackierkosten gleich mit eingerechnet und der schwarzschrauber hat auch ein deutlich gesteigertes interesse das du zufrieden bist (du sollst wiederkommen). bei einen offiziellen dienstleister ist das nicht so, da der ausführende dienstleister gar nichts von deinen wiederkommen hat (nur der chef hat was davon).

@Payday
Das ist doch ne typische Spirale nach oben. Mehr Lohn, mehr Ausgaben, höhere Preise für alles, mehr Geld im system -> Inflation
das ist richtig, wenn alle mehr verdienen kostet auch alles mehr. am ende ist es IMMER so, damit es einen gut geht muss man mehr verdienen als die masse. und dafür tun die meisten leute in ihren besten jahren erheblich viel. ich habe mit ende 20 studiert und von nix gelebt wo andere ihr eigenheim bereits am bezahlen waren, heute habe ich 500€ netto mehr ohne schichtarbeit. trotzdem gibt es ständig neid, wobei ich natürlich damals auch etwas neidisch war auf deren besseres leben. aber wer säat kann auch ernten :)
 
Wenn der Mindestlohn kommt wundert euch nur nicht, dass:

- verschiedene Dienstleistungen wie Taxi, Friseur etc. teurer werden
- manche Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden
- die Überwachung der Einhaltung des Mindestlohns noch mehr Bürokratie verursacht

Das größte Argument für den Mindestlohn ist natürlich Gerechtigkeit.
 
Zu deinem zweitem Punkt. Davor wurde damals schon in den Niederlanden gewarnt, bevor es dort den Mindestlohn gab. Resultat, es ist vllt. 1% der Unternehmen ins Ausland abgewandert und später sogar zurück gekommen, da die Qualität nachgelassen hat. Das mit dem Arbeitsplatzverlust ist eine reine Panikmache. Wären unter Schröder, damals nicht die Hartz Gesetze eingeführt worden, würde es den meisten (abgesehen von Friseuren und Taxifahrern, die wurden schon immer ausgebeutet) deutlich besser gehen mit ihren Gehältern!
Der Staat hat das doch provoziert mit den Hartz Gesetzen. Die Unternehmen haben die Löhne gedrückt, weil sie wussten, das der Staat einspringt. Das kann und darf eigentlich nicht sein. So stoßen sich die Unternehmen, durch das Lohndumping noch Gesund und der Steuerzahler blutet, damit die Aufstocker über die Runden kommen.
 
Zu dieser ganzen Mindestlohngeschichte habe ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet. Klar, mir ists im Prinzip Scheissegal ob n Haarschnitt statt 16€ nun 25€ kostet. Oder Hemd in der Reinigung 2,50 statt 2,10.
Das summiert sich halt, aber dann wird halt einfach an anderen Ecken wieder n bisschen zurückgeschraubt.

Was mich halt immer in der Debatte so ankäst, ist die Ungerechtigkeit die zwischen den einzelnen Branchen herscht. Mein Friseur und mein Physiotherapeut haben ne mehrjährige Ausbildung hinter sich, und müssen sich auch noch Mühe geben bei dem was sie tun und sich, mehr oder weniger, stetig weiterbilden. Die verdienen Mindestlohn, oder knapp drüber. Und dann gibt es die Ferienjobber beim Daimler die 18,50 plus Schichtzulagen bekommen, für eine ungelernte Tätitgkeit. Klar, ich freu mich für die Studenten die sich da in ein paar Wochen mehr oder weniger das Jahr finanzieren, aber irgendwo passt da doch was ganz grundlegend nicht.

Naja, ich werd wohl in Zukunft wieder dickere Trinkgelder vergeben. Mein Physiotherapeut bekommt zu Weihnachten auf jeden Fall seinen Fuffziger und den hat er sich auch dick verdient.
 
der witz ist ja, wenn jeder, wirklich jeder 10euro verdienen würde, bekäme der staat auch mehr einnahmen durch gehälter und hat weniger ausgaben durch hartz4 aufstocker. er könnte zb die steuern senken so das die teureren dienstleistungen am ende nicht mehr so krass auffallen.

wo ist daran der witz und was meinst du mit staat :D

ein großes problem bei dienstleistern ist mittlerweile, das man häufig nicht mehr die qualität bekommt die man gerne hätte. wenn ich 100 euro für ne stunde autoreparatur ausgebe erwarte ich perfektion und keine neuen kratzer im auto - welche dann noch nichtmal zugegeben werden

problem liegt darin das die meisten einfach nur noch irgend nen job machen/brauchen.. und nicht aus leidenschaft, weil sie ihren Beruf evtl gern machen.. ihn gewählt haben weil sie ihn wollten.

Warum nicht staffeln?

Ungelernte Schulabbrecher 7€/h

Mit Ausbildung 10€/h

@Payday
Das ist doch ne typische Spirale nach oben. Mehr Lohn, mehr Ausgaben, höhere Preise für alles, mehr Geld im system -> Inflation

was hat das mit der Ausbildung zutun? :hmm: Meintest doch auch das du ausgebildet bist "Als Umweltingenieur, Schwerpunkte Wasserversorgung und Abwassertechnik". und hast ja anscheind auch keine ahnung von dem, nach deinen konstruktiven komments von wasseraufbereitung, filterung etc

mMn kommt es allein darauf an was man von seinem Handwerk versteht ;) ..egal ob studiert, ausgebildet oder peng. wenn du dein handwerk nicht verstehst solltest du auch nicht mehr bekommen. warum auch, nur aus dem grund der "Ausbildung"? dir außerdem schonmal das wort "Ausgebildet" genauer betrachtet.. aus mit der bildung ;)
fakt ist.. die Leute der heutigen Gesellschaft verstehen nur noch selten ihr Handwerk und überall wird gepfuscht.
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was hat das mit der Ausbildung zutun? :hmm: Meintest doch auch das du ausgebildet bist "Als Umweltingenieur, Schwerpunkte Wasserversorgung und Abwassertechnik". und hast ja anscheind auch keine ahnung von dem, nach deinen konstruktiven komments von wasseraufbereitung, filterung etc
Kommst du immernoch nicht damit klar, dass du dem Marketing auf den Leim gegangen bist und jetzt wirste persönlich?

Der Hintergrund ist banal und in Politik und Wirtschaft einer der Punkte die GEGEN den flächendeckenden unbedingten Mindestlohn sprechen:

Es gibt genügend Menschen die auf eine Ausbildung verzichten und lieber nach der Schule sofort auf den Arbeitsmarkt wollen wenn sie abschätzen, dass sie später eh nur maximal den Mindestlohn bekommen. Den bekommen sie dann auch schon mit 18 im Hilfsjob ungelernt ohne drei Jahre mit "mickrigem Ausbildungsgehalt". Nachdem man dann erstmal in solchen Jobs unterwegs war fällt es vielen schwer einen Sinn in einer Berufsausbildung zu sehen, wenn man drei Jahre mit einem mickrigen Gehalt klarkommen soll. Leider betrifft das eine KLientel die nicht weit genug voraus denkt - sonst gäbe es die Problematik garnicht.
Zu Diskussion steht aber offiziell keine finanzielle Staffelung sondern eine Altersgrenze.
 
Mal so eingeworfen, hat sich noch nie jemand gefragt wieso der Staat nicht will, das die meisten Leute vom Amt wegkommen?
Sie würden die Kontrolle über die Leute verlieren die auf das Amt angewiesen sind (und das der Staat die Kontrolle will, sieht man daran das sie sogar Urteile zum Thema Sanktionen des Bundesverfassungsgericht stur ignorieren), würden sie einen Mindestlohn von 10€ und mehr Beschließen.

Zudem ist es auch eine Unverschämtheit das Politiker, Lehrer & Juristen ALG II Leistungen erhalten, obwohl sie es nach dem Gesetz nie bekommen dürften, der Bürger aber geknechtet wird wo es geht.
 
Ich frage mich sowieso, warum noch keiner wirklich mal auf die Straße geht.
 
Es spricht aus wirtschaftstheoretischer Sicht sicher einiges gegen Mindestlöhne, allerdings muss man auch einräumen, dass bemerkenswerterweise sogar das Land, in dem eine gesetzliche Krankenversicherung schon an Kommunismus grenzt, schon seit 75 Jahren einen hat und bisher nicht untergegangen ist.
 
@Hardwarekäufer: fragt sich blos wer wem auf dem leim gegangen ist:D

@What9000: den leuten gehts einfach noch zu gut in der BRiD

@SchneeLeopard: :bigok: die leute werden nie aufwachen
eigtl find ich ja diesen thread sowieso überflüssig... einige sollten lieber mal hier rein schauen;)...
http://www.hardwareluxx.de/communit...outube-etc-thread-388613-63.html#post22461137
http://www.hardwareluxx.de/communit...outube-etc-thread-388613-64.html#post22461176
Der Welches Video-guckt-ihr-gerade-auf-youtube etc. Thread - Seite 66
 
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@What9000: den leuten gehts einfach noch zu gut in der BRiD
Verelendungstheorie? Frag mal die Dauer-ALG2ler. Stimmt einfach nicht. Fakt ist, dass diese Leute einfach abgehängt sind von gesellschaftlicher Entwicklung und Teilhabe. Können sich nix leisten, vereinsamen, persönliches und sozialies sovie kulturelle Verelendung. "Drink doch eene met" gilt halt nicht überall UND Betroffene schämen sich dafür. Wobei es im Fall des kloputzenden Architekten nichtmal eigenes Versagen ist. Konnte ich selbst im persönlichen Umfeld mehrfach beobachten. Leider.

@Aviator: Viele die im Handwerk arbeiten beuten sich selbst aus, einfach weil der Beruf ansich nicht angesehen genug ist. Was du mit dem Mindestlohn erreichst ist, dass die Kohle eher im Inland zirkuliert anstatt ins Ausland zu fließen. Dem einzelnen mag es durch Preisanpassungen nicht besser gehen, da stimme ich vollkommen zu, aber es führt zu mehr Konsumvolumen im Inland. Und Arbeitsplätze verlagern halte ich auch für ein sehr schwaches Argument. Das kannst du nur in vollautomatisierten Bereichen machen, und die sind sowieso schon seit Jahrzehnten in China. Überall wo handwerkliche Fähigkeiten, gute Ausbildung usw. gefragt sind und das auf einem Niveau, für den Deutschland und "Made in Germany" berühmt sind, diese Jobs werden nicht verlagert werden.
Weitergesponnen heisst es auf die Friseure warscheinlich: Lohn steigt, Freiseurkosten für den Verbraucher werden höher, ergo wird der Kunde das Friseurintervall 1-2 Wochen verlängern. Das wiederum führt erstmal zu geringerer Nachfrage und somit weniger Arbeitsstundenbedarf an Fristuerstunden. Am Ende werden die mit einer schwachen Kundenbasis und vergleichsweise schwachem Service draufgehen, aber umgekehrt gibts dann die Gewissheit, dass die Friseure und Friseusen die überlegen und am Markt bleiben anständige Löhne zahlen und die Niedrigstlöhne nicht durch Aufstocker verdeckt subventioniert werden. Es wird sich was verändern. Aber die Katastrophen die so viel beschworen werden werden mit Sicherheit ausbleiben.
 
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Zudem ist es auch eine Unverschämtheit das Politiker, Lehrer & Juristen ALG II Leistungen erhalten, obwohl sie es nach dem Gesetz nie bekommen dürften, der Bürger aber geknechtet wird wo es geht.
Wo ist da der Zusammenhang? Ein reißerisch geschriebener Artikel mit Einzelfällen und du pauschalisierst das auf gesamte Berufsgruppen?
Zudem verstehe ich nicht den Zusammenhang, dass ihnen HartzIV grundsätzlich nicht zustehe?
Nicht alle Lehrer sind Beamten.. Die Zeiten waren einmal.
Auch Juristen sind nicht grundsätzlich verbeamtet und Politiker ebenso.
 
Klar zirkuliert mehr Geld, aber es bleibt dennoch wenig bis nix von dem Mindestlohn wirklich bei den Leuten hängen. Die Unternehmer gehen als einzige mit wirklich mehr Geld aus dieser Sache und das investieren die mit Sicherheit nicht in Deutschland sondern schaffen es in Billiglohnländer und Steuerparadiese.
Die Großverdiener sind DAX Führer. Die bekommen ihre Millionen sowieso und das von Unternehmen wo der niedrigste Lohn der Angestellen in der Region 15€ pro Stunde liegt. Gleiches gilt für KMU, nur dass da nicht so viele Angestellte drunter sind und entsprechend die Spitzengehälter nicht so abgehoben sind. Bei Kleinunternehmen wie im Handwerk siehts dann schon ganz anders aus. Da fährt Chefe 3er BMW und die Angestellten Astra. Aber auch da gibts sicher einige Arschlöcher die ihren Unternehmerstatus nicht verdient haben. Das sind dann warscheinlich auch die, die Löhne zahlen die aufgestockt werden müssen. Und jetzt versuch mal Handwerker, Kindergärtner, Krankenschwestern und andere mies bezahlte Jobs zu verlegen... Die Nachfrage ist Lokal. Also sind die Jobs lokal. Und deswegen ist die ganze Panikmache Dummfug.
Das glaube ich nicht. Denn durch die steigenden Kosten sinkt die Kaufkraft und somit bleibt das Volumen (gemessen in Gütern und Dienstleistungen und nicht in Euro) allerhöchstens gleich.
Stimmt einfach nicht, da sich das Verhältnis von Einkommen zu Ausgaben ändern wird. Die Preisanpassungen auf einzelne runtergebrochen wird nicht so stark nach oben gehen wie der Mehrverdienst der Angestellten. Was aber wegfällt ist die Belastung der Staatskassen durch Wegfallen der Aufstockersätze.

Wenn es blöld läuft musst du die Aufstocker nicht mehr nur subventionieren sondern Ihnen komplette Leistung geben, weil Sie keine Arbeit finden. Da zahlt der Staat dann aber sicherlich drauf. Das holt er sich dann über Steuern/eingesparte Investitionen von den Bürgern wieder, sodass vom Mindestlohn effektiv noch weniger überbleibt.
Halte ich auf für Panikmache. Für jede 3 die du ausm Aufstocken holst kannste 2 komplett auf Staatskosten durchfüttern. Das wird für den Staat besser ausgehen. Es sind rein die Unternehmer, welche die Subventionen nicht abgeben wollen und weiter ihren Porsche wollen die Sturm laufen (und deren Vasallen).
 
Warum sollte denn ein Unternehmer keinen Porsche haben dürfen? Und wie profitiert jemand, der nun schon mehr verdient, vom Mindestlohn?
 
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Warum sollte denn ein Unternehmer keinen Porsche haben dürfen? Und wie profitiert jemand, der nun schon mehr verdient vom Mindestlohn?

Der profitiert davon dass sich viele Preise am niederen lohngefüge orientieren.
Bsp : Wenn auf einmal alle 70k verdienen und der Bäcker fürs Brot 15€ verlangt und Das Kilo Kartoffeln 30€ kostet ist niemandem geholfen..
 
Ich frage mich sowieso, warum noch keiner wirklich mal auf die Straße geht.
wieso? es geht uns doch gut in deutschland. selbst mit harz4 kannst du alk, zigaretten kaufen, ein fetter sack werden...bekommst schön arztrechnungen bezahlt.
in amerika dagegen bist du nach ein paar monaten arbeitslosigkeit am arsch.
 
@hwk: Aber damit steigen die Preise doch und die Gehälter nicht unbedingt?

Edit: In dem Fall müssten sich ja die Gehälter nach unten anpassen, was durchaus auch machbar wäre :fresse:
 
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Warum sollte denn ein Unternehmer keinen Porsche haben dürfen?

Und wie profitiert jemand, der nun schon mehr verdient, vom Mindestlohn?
Garnicht. Da ändert sich nicht viel. Bissl weniger Fleisch, Friseurinterval ne Woche Strecken, alles ist gut.

wieso? es geht uns doch gut in deutschland. selbst mit harz4 kannst du alk, zigaretten kaufen, ein fetter sack werden...bekommst schön arztrechnungen bezahlt.
in amerika dagegen bist du nach ein paar monaten arbeitslosigkeit am arsch.
Versuch mal dein Leben mit 350€ im Monat zu bestreiten. Davon zahlst du alles ausser der Wohnungsmiete. Heizung, Telefon, Strom, Futter, Mobilität usw. Da bleibt nix übrig was nicht absolut das Notwendigste ist.
 
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Und du wunderst dich, dass jemand etwas gegen den Mindestlohn haben könnte?

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wieso? es geht uns doch gut in deutschland. selbst mit harz4 kannst du alk, zigaretten kaufen, ein fetter sack werden...bekommst schön arztrechnungen bezahlt.
in amerika dagegen bist du nach ein paar monaten arbeitslosigkeit am arsch.

Naja "gut". Ein fetter Sack zu werden, das geht mit billigem und schlechtem Essen am einfachsten. Ist also nicht gerade ein Zeichen von Überfluss. Gerade wenn man sich keine teureren Vergnügungen leisten kann, beschränkt man sich eben auf das Fressen und Saufen. Wobei es doch einige einfachere Gemüter gibt, die damit durchaus zufrieden sind.
 
Vll würde das ja alles auch der Markt selbst Regeln.
Wenn es nicht in jeder Straße mindestens drei Friseure gäbe und nicht jede zweite Hauptschülerin Friseurin oder Kosmetikerin werden möchte, dann müsste man sehen wo man seine Haare vernünftig geschnitten bekommt. Dann dauert es drei Wochen bis man einen Termin hat und dann kostet es auch entsprechend

Das ist eine Berufsinflation die wir jetzt durch Mindestlohn ausgleichen wollen.
 
Du Diskutierst aus der Position des Normal oder Besserverdiener heraus. Ich halte Unternehmer per Se für ausbeuterische Halsabschneider die alles tun um so viel Profit aus ihren Lohnsklaven herauszupressen wie es nur geht. Nur so lassen sich die in den letzten 30 Jahren entstandenen exorbitant abgehobenen Managergehälter erklären.

Umverteilung ist das Stichwort. RobinHood das andere. Nimm die Kohle da weg, wo sie systematisch in den letzten 30 Jahren hingeschaufelt wurde. Und schließ die Einkommensschere Schere. Ich hätte da durchaus ein paar Vorschläge von diversen Leuten die von VWL deutlich mehr Verstehen als ich, die für mich plausibel sind. Aber am Ende läufts eh darauf hinaus, dass die Reichen die Mietfedern einkaufen, die Mietfedern ihren Job machen für den sie bezahlt werden und Propaganda gegen eben diese angedeuteten Maßnahmen schreiben und sich nix ändert. Ein Paukenschlag wie 1933-38 der NewDeal wäre angebracht. Spitzensteuersatz auf Einkommen auf 80%, Einkommen aus Kapitalerträgen als Einkommen besteuern und nicht pauschal mit der Abgeltungssteuer, dazu ne Erbschaftssteuer von 100% auf Erbschaften über 10Mio Wert. Dazu nen Mindestlohn von 15€ und der Käs ist gegessen.
 
Na dann hoffe ich mal, dass es nie so kommt. Scheinbar ist ja jeder über dem angedachten Mindestlohn für dich ein Besserverdiener?
 
Er glaubt, dass alle Journalisten und Menschen, die es besser wissen als er, gekauft seien.
 
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