[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

In der Ausbildung konnte ich mir von meinem Lehrlingsgehalt keine Wohnung leisten.
Hatte da im dritten Lehrjahr ein Nettoeinkommen von 1100DM
Davon gingen 100DM für die Rate vom Auto monatlich drauf.
Jeden Monat 40DM für die Versicherung und nochmal 20DM für die Steuer.
Dann noch Handyrechnung von gut 35DM (29,90DM Grundgebühr)
Und halt noch Sprit für die gut 40km zum Ausbildungsbetrieb. Ne eigene Bude wäre da nicht drinn gewesen.
 
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Ich behaupte jetzt einfach mal dreist, dass mit dieser Bequemlichkeit auch eine fehlende Selbstständigkeit einhergeht. Ich bin mit 20 ausgezogen und habe so sehr schnell gelernt auf eigenen Beinen zu stehen - auch wenn es nicht immer einfach war. Aber es hat mir gut getan. Besonders wenn ich mir einen Kollegen anschaue, der mit bald 37 immer noch oben bei Mami und Papi wohnt.

Davon abgesehen kommt es bei Frauen einfach gar nicht gut an, noch zu Hause zu wohnen :fresse:
 
Gehört alles nicht zum Thema. Muss außerdem jeder für sich selbst wissen, noch dazu ist es vollkommen egal wo man studiert. Wenn ich aus München komme, dort studiere und bei BMW arbeiten will, warum sollte ich dann ein Studium in Hamburg beginnen bzw. mir dort ein Praktikum suchen.

Da kräht kein Hahn danach!


Sent from my Girlfriend's iPad
 
Naja nur weil man vielleicht noch im elterlichen Haus wohnt ,heißt das aber noch lange nicht ,das man unselbstständig ist ,man kann ja trotzdem eine eigene Wohnung haben ,ich bin schon mit 17 Zuhause ausgezogen
 
@bass, das kommt aber auch auf den Job an.... Ich habe mich zB nach dem Ende meiner Ausbildung auch am anderen Ende von Deutschland beworben und was war das Ergebnis? Ich hätte anfangen können, für das gleiche Geld wie in der Heimat... Somit wäre es totaler Blödsinn gewesen dort anzufangen, allein die Fahrtkosten für Familienbesuche oder dergleichen wären das erste Minusgeschäft gewesen. Warum zB ein Student unbedingt in der Welt rumkommen muss, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wo ist das denn für einen Arbeitgeber von Relevanz? Klar, wenn er mehrere Standorte hat, bedeutet das, dass er bereit ist auch zu wechseln aber wer sagt, dass ein anderer das nicht auch ist?

Gesendet von meinem GT-I9100 mit der Hardwareluxx App
 
Ne, es kommt nicht auf deinen Job an, darum geht es gar nicht. Wenn du was neues wagst z. B. alleine in deine Uni-Stadt ziehen, Auslandssemester/-praktikum oder Praktikum in einer anderen Stadt, wo du keinen kennst, erweitert das einfach unheimlich deinen Horizont und es wirkt sich positiv auf deine Entwicklung (Selbstständigkeit, ...) aus. Du kommst einfach mal raus aus deiner gewohnten Umgebung, triffst eine Menge Leute, die evtl. auch komplett anders sind als die, die du es bisher kennen gelernt hast. Wenn du alleine irgendwo hinziehst, hast du in der Regel dort erst mal keine Freunde, also auch keine Wohlfühl-Kuschelzone.

In meiner persönlichen Entwicklung hat das sehr viel gebracht, auch wenn es nicht immer einfach war, aber gelernt habe ich eine Menge. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber Freunde von mir, die wohnen immer noch bei Mami, haben eine Ausbildung im Nachbarort gemacht und sind gedanklich einfach nur "Bauern" und werden es immer bleiben. Einer der größten Vorteile eines Studiums sind meiner Meinung nach die zahlreichen Chancen so einfach neue Eindrücke zu gewinnen (und diese Sinnvoll mit dem Studium zu verbinden).

Wenn du jetzt während des Studiums nur zu Hause wohnst, im Heimatort studierst und max. ein Praktikum im Heimatortort machst, wirst du diese ganzen Erfahrungen nicht machen (dürfen) und ich muss bassmecke recht geben, wenn ich 2 Bewerber habe, würde ich auch lieber den einstellen, der ein wenig rumgekommen ist.
 
Grml, dank der Strom- und Gasabrechnung bleibt dieses Monat NICHTS vom Gehalt über - tolle Überraschung gestern im Briefkasten gehabt!
 
Ne, es kommt nicht auf deinen Job an, darum geht es gar nicht. Wenn du was neues wagst z. B. alleine in deine Uni-Stadt ziehen, Auslandssemester/-praktikum oder Praktikum in einer anderen Stadt, wo du keinen kennst, erweitert das einfach unheimlich deinen Horizont und es wirkt sich positiv auf deine Entwicklung (Selbstständigkeit, ...) aus. Du kommst einfach mal raus aus deiner gewohnten Umgebung, triffst eine Menge Leute, die evtl. auch komplett anders sind als die, die du es bisher kennen gelernt hast. Wenn du alleine irgendwo hinziehst, hast du in der Regel dort erst mal keine Freunde, also auch keine Wohlfühl-Kuschelzone.

In meiner persönlichen Entwicklung hat das sehr viel gebracht, auch wenn es nicht immer einfach war, aber gelernt habe ich eine Menge. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber Freunde von mir, die wohnen immer noch bei Mami, haben eine Ausbildung im Nachbarort gemacht und sind gedanklich einfach nur "Bauern" und werden es immer bleiben. Einer der größten Vorteile eines Studiums sind meiner Meinung nach die zahlreichen Chancen so einfach neue Eindrücke zu gewinnen (und diese Sinnvoll mit dem Studium zu verbinden).

Wenn du jetzt während des Studiums nur zu Hause wohnst, im Heimatort studierst und max. ein Praktikum im Heimatortort machst, wirst du diese ganzen Erfahrungen nicht machen (dürfen) und ich muss bassmecke recht geben, wenn ich 2 Bewerber habe, würde ich auch lieber den einstellen, der ein wenig rumgekommen ist.

Bei dir klingt das immer als ob der Heimatort ein Dorf ist. Es soll Leute geben die aus Großstädten kommen.


Keine Firma stellt nach deinen Kriterien ein, es geht um die Richtung, das Zeugnis, die Qualität der Uni, ums Verkaufen des Bewerbers selbst...doch aber nicht ums wegziehen!






Sent from my iPhone 4S
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du jetzt während des Studiums nur zu Hause wohnst, im Heimatort studierst und max. ein Praktikum im Heimatortort machst, wirst du diese ganzen Erfahrungen nicht machen (dürfen) und ich muss bassmecke recht geben, wenn ich 2 Bewerber habe, würde ich auch lieber den einstellen, der ein wenig rumgekommen ist.
Ich kann allen deinen zuvor gebrachten Argumenten zustimmen (obwohl ich in meiner Heimatstadt studiere :fresse: ), aber ein Arbeitgeber, der sich das erlauben kann, als erstes nicht nach der Qualifikation zu sortieren sondern nach solchen Faxen, der tut mir Leid.
 
Vor allem bekommen ja manche Personen kein Bafög...da sieht es dann mit wegziehen auch schwierig aus.

Ich komme aus Leipzig, habe bzw. studiere in Halle weil dort die Wirtschaftsfakultät einfach viel besser ist als in Leipzig (bessere Professoren, höheres Ansehen). Bin bis vor 2 Jahren immer gependelt. Nur aus dem Grund, Halle ist einfach keine schöne Stadt, wirklich nicht. Vor 2 Jahren bin ich dann mit meiner Freundin zusammen gezogen. Hätte ich in Halle gelebt wäre ich kein bisschen selbst(st)ändiger gewesen. Ich habe auch so Leute kennen gelernt. Habe generell auch einen neuen Freundeskreis durch mein Freundin bekommen und mein alter Freundeskreis hat sich auch sehr ausgedünnt, ist halt manchmal so mit der Zeit.

Hätte die Uni in Halle nicht das höhere Ansehen bzw. einfach die bessere Fakultät hätte ich in Leipzig studiert.
 
Ich wohn lieber daheim und beziehe kein Bafög als erstmal mit 10k€ Schulden ins Arbeitsleben zu starten.
Und das man in verschiedenen Städten Studieren/Praktikum etc. machen soll halt ich auch für stuss. Ich bin in München geboren, ich behaupte einfach mal das es in Deutschland mit Abstand der beste Ort ist um in der Technik Branche zu arbeiten, wieso also weg von hier? Hier gibts gute Unis, FHs etc. und eben vieeeeeeele Arbeitgeber im Bereich Technik.
 
Bei dir klingt das immer als ob der Heimatort ein Dorf ist. Es soll Leute geben die aus Großstädten kommen.

Wenn du meinen Post verstanden hättest, dann wäre klar gewesen, dass es völlig unabhängig von der Größte der Heimat ist.

Keine Firma stellt nach deinen Kriterien ein, es geht um die Richtung, das Zeugnis, die Qualität der Uni, ums Verkaufen des Bewerbers selbst...doch aber nicht ums wegziehen!

Zuerst hatte ich den Zusatz "bei ähnlicher Qualifikation" würde ich den Bewerber der rumgekommen ist bevorzugen. Das habe ich dann gestrichen, weil ich annahm, dass es ja wohl logisch ist, dass ich nicht jemanden nur aus diesem Grund einstelle. War wohl eine Falschannahme.
 
Genauso kann dir aber eben das "viel rumgekommen" negativ angelastet werden. Ich als Arbeitgeber würde jemanden der schon an zig Ort gewohnt hat nicht unbedingt bevorteilen. Weil es eben auch bedeuten kann, dass er bei der nächsten Gelegenheit wieder weg ist....
 
Wenn du meinen Post verstanden hättest, dann wäre klar gewesen, dass es völlig unabhängig von der Größte der Heimat ist.



Zuerst hatte ich den Zusatz "bei ähnlicher Qualifikation" würde ich den Bewerber der rumgekommen ist bevorzugen. Das habe ich dann gestrichen, weil ich annahm, dass es ja wohl logisch ist, dass ich nicht jemanden nur aus diesem Grund einstelle. War wohl eine Falschannahme.

Was bedeutet Post verstanden? Du schreibst immer vom Heimatort. Kommen wir zurück zum Beispiel München, München ist nicht nur die Stadt, sondern auch die Randgebiete samt Industrieorte. Deswegen klingt Heimatort immer so provinziell!

Warum sollte eine Firma bei gleicher Qualifikation den reisenden einstellen. Das ergibt für mich 0 Sinn. Kommt man als externer Bewerber zu einem Unternehmen entscheidet am Ende doch nicht der Studienort (alles gleich gute Unis) über Erfolg oder Nichterfolg. Was ist mit persönlichen Auftreten, Sympathie...also ich denke nicht das es so einfach ist zu sagen, Student B war im Gegensatz zu Student A an einer nicht im "Heimatort" gelegenen Uni, dieser Student ist reifer, selbst(st)ändiger, er bekommt den Job. Das ist für mich Schubladendenken was heute auf keinen Fall so anwendbar ist.
 
Den zurückzuzahlenden Anteil kannst du auch brav zur Seite legen und direkt wieder zurückzahlen, dann startest du auch ohne Schulden.
Solltest dann aber in Bar machen ^^
Am Ende bleibt aber dank Miete etc. effektiv trotzdem weniger übrig. Das sind dann pro Jahr nicht nur hundert € sondern bewegt sich irgendwo im Bereich von 4000-5000€ pro Jahr. Bei 5 Jahren Studium, hätte man am Ende schon eine gute Anzahlung auf eine Eigentumswohnung oder eben direkt einen Mittelklasse Wagen.
Wenn man die Möglichkiet hat und es auch sonst passt, man nicht gerade aufem Land wohnt, sollte manndoch die Möglichkeit nutzen, zu Hause weiter zu wohnen.
Auslandspraktikum etc. kann man ja trotzdem alles machen, genauso ein Praktikum für ein Monat oder so in einer anen Stadt.

Solange man nicht gerade mit seiner Freundin zusammen zieht, ist der Unterschied zwischen eigener Wohnung und einem Zimmer zu Hause minimal, wenn man davor schon recht selbstständig war.

Wenn es einem um das maximale Gehalt am Ende geht, sollte man sich eher darauf einlassen, sich International zu bewerben, wenn man dann noch mit 60 Stunden + leben kann, sieht das schon gut aus. Egal ob man zu Hause oder in der eigenen Wohnung gelebt hat. Nur bedeutet es eben am Ende verzicht auf Lebensqualität.

@Zweg
Sowas ist echt ätzend, daher lieber in Voraus etwas mehr bezahlen und dann eine Rückerstattung bekommen, als am Ende das böse überraschen. Solange man die Möglichkiet hat, mehr zu bezahlen bzw. zu hinterlegen. 30€ pro Monat gehen ja eher als auf einmal 300€ oder mehr. (mit Rücklagen natürkich auch zu machen, aber das Geld davor ist ja trotzdem schon ausgegeben ^^)
 
Zuletzt bearbeitet:
Einzimmer Wohnung ~500€ und dafür erhält man nicht wirklich was schönes.
Zumindest das was ich mir vor nem halben Jahr so angeschaut habe ^^. (hab dann München schlicht gestrichen)
In München eine Wohnung zu unterhalten kannst echt vergessen, außer du hast Eltern die 5 Stellig verdienen und dir das finanzieren können.
 
Ich schau mich hier schon länger nach ner kleinen Wohnung um, und wenns keine totale Absteige sein soll kommste unter 600 kalt nicht weg.
Kann ich als Student einfach nicht finanzieren, und im Umkreis von ~10km werden die Wohnung auch nicht wirklich billiger. Und bei noch mehr Entfernung hab ich vielleicht ne 'günstige' Wohnung zahl dafür aber haufenweise Benzinkosten.
 
Also mir wäre es egal, wenn sich bei uns einer bewirbt, der noch bei seinen Eltern wohnt.
Was zählt ist die Einsatzbereitschaft und die Zuverlässigkeit. Beides kann sowohl einer sein, der noch zuhause wohnt oder eine eigene Bude hat. Beide könnten aber auch unzuverlässig und faul sein.
 
Mir hat es geholfen die ersten 6 Semester zu Hause zu wohnen und zur Uni 50 km mit dem Zug zu pendeln. Zu der Zeit hatte ich genug mit dem Studium zu tun und in einer völlig neuen Umgebung hätte ich wahrscheinlich längst nicht so viel zustande gebracht.
Danach 1 Jahr USA und dann Praktikum, Diplomarbeit und jetzt Promotion alles in München haben meinen Horizont deutlich erweitert. Überstürzt mit 19 zu Hause auszuziehen wäre zu viel auf einmal gewesen. Die späteren Sachen wären auch nicht so finanziell entspannt drin gewesen, wenn ich von Anfang Miete bezahlt hätte. Alles zu seiner Zeit. ;)
 
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Genauso kann dir aber eben das "viel rumgekommen" negativ angelastet werden. Ich als Arbeitgeber würde jemanden der schon an zig Ort gewohnt hat nicht unbedingt bevorteilen. Weil es eben auch bedeuten kann, dass er bei der nächsten Gelegenheit wieder weg ist....

Klassicher Trugschluss meiner Meinung nach, genauso könntest du argumentieren, dass der viel rumgekommene weiß was er will, weil er schon viel gesehen hat. Und welcher Arbeitgeber würde es bitte dem Bewerber schlecht auslegen? Dafür ist doch das Studium da, Erfahrungen sammeln, mal über den Tellerrand hinaus...


Was bedeutet Post verstanden? Du schreibst immer vom Heimatort. Kommen wir zurück zum Beispiel München, München ist nicht nur die Stadt, sondern auch die Randgebiete samt Industrieorte. Deswegen klingt Heimatort immer so provinziell!

Ich nannte Umstände wie andere/neue Leute, raus aus seiner gewohnten Umgebung, keine Wohlfühlzone. Zu deinem Beispiel München, wenn du im Stadtkern München wohnst (deine Heimat hast = dort aufgewachsen bist), wo ist es für dich schwieriger, im Speckgürtel von München, wo du immer noch zu deinen Freunden fahren kannst, wo die Leute immer noch Weißwurst essen oder in Berlin, Düsseldorf, Hamburg? Was ich damit sagen will, je weiter du aus deiner gewohnten Umgebung kommst, desto mehr tritt das von mir beschriebe

Warum sollte eine Firma bei gleicher Qualifikation den reisenden einstellen. Das ergibt für mich 0 Sinn. Kommt man als externer Bewerber zu einem Unternehmen entscheidet am Ende doch nicht der Studienort (alles gleich gute Unis) über Erfolg oder Nichterfolg. Was ist mit persönlichen Auftreten, Sympathie...also ich denke nicht das es so einfach ist zu sagen, Student B war im Gegensatz zu Student A an einer nicht im "Heimatort" gelegenen Uni, dieser Student ist reifer, selbst(st)ändiger, er bekommt den Job. Das ist für mich Schubladendenken was heute auf keinen Fall so anwendbar ist.

a) ich schrieb nicht das es generell so ist, ich schrieb, dass ich es so machen würde
b) "bei ähnlicher Qualifikation" = alles gleich, wobei Sympathie, persönliches Auftreten in diesem Fall ebenso darunter fällt, sonst ergibt es natürlich keinen Sinn. Dachte so viel Transferleistung wäre hier möglich gewesen.

Das ist aus meiner Sicht kein Schubladendenken, ich glaube eher, dass du als blinder von der Farbe sprich

Also mir wäre es egal, wenn sich bei uns einer bewirbt, der noch bei seinen Eltern wohnt.
Was zählt ist die Einsatzbereitschaft und die Zuverlässigkeit. Beides kann sowohl einer sein, der noch zuhause wohnt oder eine eigene Bude hat. Beide könnten aber auch unzuverlässig und faul sein.

Wie zeichnet sich Faulheit aus, genau, durch die Vermeidung von Aufwand. Wer glaubst du hat mehr Aufwand gehabt, der, der ausgezogen ist, woanders gewohnt hat, meinetwegen mit dem Rucksack durch Indien getingelt ist, oder der zu Hause wohnt?
 
Wie zeichnet sich Faulheit aus, genau, durch die Vermeidung von Aufwand. Wer glaubst du hat mehr Aufwand gehabt, der, der ausgezogen ist, woanders gewohnt hat, meinetwegen mit dem Rucksack durch Indien getingelt ist, oder der zu Hause wohnt?
Für mich zählt ein lückenloser Lebenslauf mehr, wie ein Tramp der viel erlebt aber nichts geleistet hat.
Was bringt es dir, die ganze Welt zu kennen aber in jedem Unternehmen nur 4 Wochen gearbeitet hast? Genau das kann dir auch negativ ausgelegt werden.
Während der, der bei Mama und Papa lebt, bereits 10 Jahre in einer Firma arbeitet konstanz zeigt.
 
@Jean, das mag deine Argumentation sein, aber muss nicht die von potentiellen Arbeitgebern sein. Was interessiert einen Arbeitgeber, dass du als Student sdchon sonst wo warst, wenn du dort nicht gearbeitet hast?

Genauso ist es eben, wenn du überall nur 1 Monat gearbeitet hast, wird dich jeder Arbeitgeber fragen warum es immer so kurzweilig war..

Davon ab, bin ich der Meinung einen normalen Arbeitgeber interessiert es einen Sch...ß, ob du in der Ausbildung bei Mutti gewohnt hast oder in einer eigenen Bude....
 
Ich denke die Selbstständigkeit, die man lernt hilft für den (späteren) Job nur unterbewusst. Aber generell kann es nicht schaden, auf eigenen Beinen zu stehen und lernen seine Probleme selbst zu lösen. Männer, die mit weit über 30 noch zu Hause wohnen, kommen auch bei den Frauen sehr schlecht an :fresse:
 
Und außerdem, wer zahlt denn das ganze?
Ist ja nicht so als würde ein Auslandssemester usw. nichts kosten.
 
Also für mich ist klar, dass ich nach meinem Abitur ausziehen werde. Alleine schon deswegen, da mein Studiumswunsch (Lehramt für Gymnasium) hier auf der Uni nicht angeboten wird und ich deswegen mindestens nach Kiel muss.

Finanziell ist das natürlich ein wenig schwierig. Unterstützung (finanziell) von den Eltern ist maximal sehr gering möglich und Bafög muss man halt sehen. Für mich bedeutet aber ein Studium Selbstständigkeit - Zuhause ausziehen. Auch um
Mal was neues kennenzulernen.


~ Erzi (Sent from iPhone)
 
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