[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Klassicher Trugschluss meiner Meinung nach, genauso könntest du argumentieren, dass der viel rumgekommene weiß was er will, weil er schon viel gesehen hat. Und welcher Arbeitgeber würde es bitte dem Bewerber schlecht auslegen? Dafür ist doch das Studium da, Erfahrungen sammeln, mal über den Tellerrand hinaus...




Ich nannte Umstände wie andere/neue Leute, raus aus seiner gewohnten Umgebung, keine Wohlfühlzone. Zu deinem Beispiel München, wenn du im Stadtkern München wohnst (deine Heimat hast = dort aufgewachsen bist), wo ist es für dich schwieriger, im Speckgürtel von München, wo du immer noch zu deinen Freunden fahren kannst, wo die Leute immer noch Weißwurst essen oder in Berlin, Düsseldorf, Hamburg? Was ich damit sagen will, je weiter du aus deiner gewohnten Umgebung kommst, desto mehr tritt das von mir beschriebe



a) ich schrieb nicht das es generell so ist, ich schrieb, dass ich es so machen würde
b) "bei ähnlicher Qualifikation" = alles gleich, wobei Sympathie, persönliches Auftreten in diesem Fall ebenso darunter fällt, sonst ergibt es natürlich keinen Sinn. Dachte so viel Transferleistung wäre hier möglich gewesen.

Das ist aus meiner Sicht kein Schubladendenken, ich glaube eher, dass du als blinder von der Farbe sprich



Wie zeichnet sich Faulheit aus, genau, durch die Vermeidung von Aufwand. Wer glaubst du hat mehr Aufwand gehabt, der, der ausgezogen ist, woanders gewohnt hat, meinetwegen mit dem Rucksack durch Indien getingelt ist, oder der zu Hause wohnt?

Deine Theorien sind sehr abstrakt. Ich spreche nicht als Blinder von der Farbe...du kannst aber mal deinen Ton ändern.


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Ich bin schon 3 mal Umgezogen wohne nicht mehr daheim dennoch könnte ich mir atm besseres vorstellen.

Klar habe ich durch meinen Job und Nebenjobs neue Städte und Menschen kennengelernt , aber ob das unbedingt erstrebenswert ist ich denke nicht.
Auch verdiene ich durch das Umgeziehe jetzt nicht mehr ich fahre nur boch mehr KM um mal was mit Freunden zu machen und die meisten hier in der Gegend die in meinem Alter sind sind nicht als Freunde zu gebrauchen.

Die meisten sind möchte gern klischee Gangster oder schulabgänger die daheim wohnen und ihr Kneipen gesaufe mit Drogen verkaufen verdienen.
Und dann sind das sogar nur so Marihuana mongos ohne Führerschein oder Stil also wenn man umzieht um solchen Abschaum kennenzulernen sollte ich mir vll. ein g36 in den Kofferraum legen und diesem Land mal einen wirklich nützlichen Dienst erweisen.


Jetzt wohne ich zwar innem großen Haus (das mir nicht gehört) mit anderen Leute kommt auch net so cool bei den Weibern.

Da wäre ich lieber wieder daheim.
Da meine Eltern beide Berufstätig sind hatte ich das Haus eh immer für mich alleine kam besser bei den Weibern :shot:

Zu der Selbstständigkeit gibt auch Jugendliche deren Eltern nicht immer daheim sind ihnen Hinter her Putzen und mit ner warmen Mahlzeit warten sondern die sich das Kochen, Wasche waschen etc. Selbst bei gebracht haben.
Ist das jetzt super?

Nein der Bundeswehr Psychologe sagt solche Menschen seien vernachlässigt und hätten ein gestörtes Verhaltniss zu ihren Eltern....


Ich würde gerne studieren gehen , aber dafür muss ich entweder umziehen oder jeden Tag 60km fahren.
Meine Eltern können mich nicht finanziell unterstützen dadurch müsste ich Theoretisch "daheim" wohnen bleiben da selbst mit nem Nebenjob un meinen Ersparnissen keine Wohnung drin ist.
Bafög bekomme ich auch nicht also habe ich von Anfang an bei allen Arbeitgebern verschissen oder was?

Gesendet von meinem GT-I9305 mit der Hardwareluxx App
 
Bist du im technischen Bereich, bzw. hast was technisches studiert, oder? :)

Jein, je nachdem wohin du Angewandte Informatik zählst - der Studiengang ist sehr theoretisch, kannst aber auch durchaus sinnvolle Sachen damit machen :d

Also Studenten, die während des Studiums noch daheim bei Mama wohnen, sind für mich gar keine richtigen Studenten. Der Sinn des Studiums ist es doch rauszukommen, neues Leben, neue Leute, neue Umgebung neue Erfahrungen. Mit 28 von der Uni mit Hotel Mama und dann in den Job, womöglich noch ohne (Auslands-)Praktikum - das wird doch ne Sozialniete. So Leute sind bei den Personalern erstmal gleich in der zweiten Reihe.

Wer mit 28 erst aus der Uni kommt und dann keinen Doktor mitbringt (oder Medizin/Lehramt studiert) hat eh irgendwas falsch gemacht. Bald ist G7 überall durch, Bund/Zivi gibts eh nicht mehr als Pflicht, heißt mit 19 kann man anfangen zu studieren
 
Wer mit 28 erst aus der Uni kommt und dann keinen Doktor mitbringt (oder Medizin/Lehramt studiert) hat eh irgendwas falsch gemacht. Bald ist G7 überall durch, Bund/Zivi gibts eh nicht mehr als Pflicht, heißt mit 19 kann man anfangen zu studieren
Was ein Quatsch. Es gibt auch genügend Leute, die nach dem Abitur erst einmal eine Ausbildung machen und dann studieren. Viele Arbeitgeber lechzen sich nach Bewerbern mit praktischer Erfahrung (und da rede ich nicht von einem Semester Praktikum). Soll sogar Leute geben, die nach dem Abitur erst einmal ein freiwilliges soziales Jahr machen.
 
Wer mit 28 erst aus der Uni kommt und dann keinen Doktor mitbringt (oder Medizin/Lehramt studiert) hat eh irgendwas falsch gemacht. Bald ist G7 überall durch, Bund/Zivi gibts eh nicht mehr als Pflicht, heißt mit 19 kann man anfangen zu studieren

Wenn ich den Master mache würde ich den mit etwa 28 haben. Und ich glaube nicht, dass ich irgendwas falsch gemacht habe.

Und wenn dein Lebenslauf das hergibt kannst du den Master auch mit 35 machen ohne das man was falsch gemacht hat.
 
Wer mit 28 erst aus der Uni kommt und dann keinen Doktor mitbringt (oder Medizin/Lehramt studiert) hat eh irgendwas falsch gemacht. Bald ist G7 überall durch, Bund/Zivi gibts eh nicht mehr als Pflicht, heißt mit 19 kann man anfangen zu studieren

So war es bei mir. Hatte G8 kein Bund und Zivi mehr und hab gleich nachdem Abi angefangen zu studieren und hab somit mit 18 das Studium angefangen. Im Besten Fall bin ich mit grade einmal 22 fertig mit dem studieren, da haben andere grademal Abi gemacht. Musste übrigens auch umziehen, einfach weil ich an dem Standort den ich mit dem Zug noch hätte erreichen können keinen Studienplatz bekommen habe. Da hat man dann ja fast keine Wahl außer den Wohnort zu wechseln. Das ich aber daheim auch als selbst gekocht habe, meine Zimmer selber sauber machen musste und die Waschmaschine auch selbst manchmal anschalten musste, war ich daheim ja auch nicht verwöhnt.

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
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Kdas lustigste was ich jetzt jier lesen durfte:
Wen man also von den eltern keinen zucker in den po bekommen hat,sondern selber waesche,kochen,putzen musste,dann hat man ein gestörtes verhaeltniss zu denen

Das bestaetigt wieder mal wunderbar die klichees der bundeswehr :fresse:
 
@Flatsch
Aus Sicht der Bundesweh macht das schon Sinn ;) würde zumindest ich mal sagen,
Einen Soldaten muss man "brechen" und bei einem starken Geist, ist das eben schwerer, er hinterfragt eher einen Befehl etc. und wird eben tendenziell nicht zum reinen Befehlsempfänger.
 
Lustige "Diskussion", deswegen baller ich auch mal wieder OT rein:

Selbst erlebt: Gleiche Qualifikation der Bewerber (höchster Abschluß, Noten vergleichbar). Der eine kommt mit 23 direkt von der Uni, der andere hat 4 Jahre mehr auf Buckel - im Lebenslauf aber nachvollziehbar. Na, wer wurde genommen?
Rrrrrrichtig, derjenige, der reifer war und mehr gesehen hat als Zuhause-Schule-Uni.

(Dass sich hier einige was auf ihr Reisen usw einbilden, beißt sich übrigens nicht damit. Wenn beim jahrelangen rumreisen und tolle Leute in der Welt kennen lernen nur rumkommt, dass man alle, die kein Auslandssemester und einen niedrigeren Bildungsabschluss haben als Bauern bezeichnet... hat sich das Reisen wohl nicht gelohnt. Jedenfalls hats nicht zur Reifung des Geistes beigetragen :d )
 
Jein, je nachdem wohin du Angewandte Informatik zählst - der Studiengang ist sehr theoretisch, kannst aber auch durchaus sinnvolle Sachen damit machen :d



Wer mit 28 erst aus der Uni kommt und dann keinen Doktor mitbringt (oder Medizin/Lehramt studiert) hat eh irgendwas falsch gemacht. Bald ist G7 überall durch, Bund/Zivi gibts eh nicht mehr als Pflicht, heißt mit 19 kann man anfangen zu studieren

Falsch, der hat alles richtig gemacht. Arbeiten kann man danach immernoch genug.;)
 
Was ein Quatsch. Es gibt auch genügend Leute, die nach dem Abitur erst einmal eine Ausbildung machen und dann studieren. Viele Arbeitgeber lechzen sich nach Bewerbern mit praktischer Erfahrung (und da rede ich nicht von einem Semester Praktikum). Soll sogar Leute geben, die nach dem Abitur erst einmal ein freiwilliges soziales Jahr machen.

Die Frage ist, ob man den Abschluss oder das Lebensalter als Bezugspunkt sieht. Jemand, der direkt nach der Schule studiert hat und mit 25 seinen Master macht, hat sicherlich weniger Lebenserfahrung als ein 28-Jähriger, der vorher eine Ausbildung gemacht hat.
Ein 28-Jähriger mit 3 Jahren Berufserfahrung nach dem Master steht dagegen besser da, als ein frischer Absolvent, der vorher die Ausbildung gemacht hat.
 
So sehe ich das auch und das ganze sorgt ja aktuell auch wieder für Reichlich Unmut, da es immer mehr von diesen "Theoretikern" gibt, die mit 22~23 aus der Uni stolpern aber im Prinzip noch halbe Kinder sind.
 
Was willst du auch machen, wenn immer mehr Unternehmen einen Hochschulabschluss als Einstellungsvoraussetzung angeben?
 
So ich hab mal die Ausgaben auf dem Giro zusammengezählt:
August 2012: 1974,- Euro (keine Ahnung was da war ...)
September 2012: 1224,- Euro (Anscheinend geht es auch billiger^^)
Oktober 2012: 2104,- Euro (Geschenke und Anzahlung auf Skiurlaub)
November 2012: 1774,- Euro (keine besonderern Ausgaben)
Dezember 2012: 2446,- Euro (In dem Monat sind natürlich Weihnachtsgeschenke dabei, außerdem ein kurzer Skiurlaub und noch die Autoversicherung)
Januar 2013: 2131,22 Euro (In dem Monat hab ich mir allerding auch ein neues Handy für 300,- Euro gekauft zieht man das ab sind es rund 1831,- Euro)

Das sind im Schnitt der letzten 6 Monate rund 1950,- Euro pro Monat ... Da sind aber halt auch alle Ausgaben drin!
(Ausgaben sind stellenweise für zwei Personen!)
 
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Wer mit 28 erst aus der Uni kommt und dann keinen Doktor mitbringt (oder Medizin/Lehramt studiert) hat eh irgendwas falsch gemacht. Bald ist G7 überall durch, Bund/Zivi gibts eh nicht mehr als Pflicht, heißt mit 19 kann man anfangen zu studieren

was ein schwachsinn. ich habe eine lehre, habe als facharbeiter gearbeitet und habe meinen maschbau abschluss mit 31,5 jahren gemacht. 4bewerbungen, 3 vorstellungsgespräche, eine sofortige zusage im vorstellungsgespräch. nun bereits 2 abwerbeversuche direkt aus der anstellung heraus. ich sehe keine probleme seinen abschluss später zu machen. ich habe praktische erfahrung, ich habe schonmal das andere ende des mitarbeiterstamms live erlebt und weiss worauf es ankommt. es ist vielmehr so das die leute ohne praktischer erfahrung die sind die keiner will. und praktische erfahrung ist weder ein praktikum noch mal paar wochen in der werkstatt rumgefeilt. ich rede von einer kompletten ausbildung oder ähnliches... ich gebe trotz meines studiumzeugnisses bei bewerbungen noch immer mein facharbeiterbrief mit bei, einfach weil dieser genauso wertvoll ist wie der akademische titel...
das einzige was mir hier fehlt sind große industrielle firmen wo man was verdienen kann... need schichtarbeit, firmenwagen und 3k+ netto :-)
 
Das kommt immer auf den Bereich an. Pauschal kann man das nicht sagen. Das ist auch von der Firma abhängig.

Gerade im Ing.-Bereich ist das Problem der mangelnden Praxis. Und damit meine ich nicht, dass man nach 10Jahre keine Praxis im Job hat, sondern dass man die Basics nicht kennt. Es kommt in so manchen Bereichen darauf an, dass man selber mal "einen Schraubendreher" in der Hand hatte.

Und da ist der Ing. mit 32, der vorher 3 Jahre Lehre und 3 Jahre Facharbeiter hatte einem Ing. der 6 Jahre Ing.-Berufserfahrung uneinholbar vorraus. diese 6 Jahre "höhere" Arbeit holt man relativ schnell rein. Die praktische Zeit holt der reinstudierte niemals rein. Daher kann es perse nicht falsch sein, sein Wissen und Erfahrungsschatz auf solide Beine zu stellen. Ich bin auch diesen Weg gegangen und ich kann zu recht behaupten, dass mir das hilft/geholfen hat. Auch die Meinungen der Kollegen gehen in diese Richtung.

Das ist aber keine allgemeingültige Aussage. Es gibt einige Bereiche, da bringt einem diese praktische Arbeit nicht so den Vorteil, aber keines Falls ist sie ein Nachteil.
 
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Gerade im Ing.-Bereich ist das Problem der mangelnden Praxis. Und damit meine ich nicht, dass man nach 10Jahre keine Praxis im Job hat, sondern dass man die Basics nicht kennt. Es kommt in so manchen Bereichen darauf an, dass man selber mal "einen Schraubendreher" in der Hand hatte.

Und da ist der Ing. mit 32, der vorher 3 Jahre Lehre und 3 Jahre Facharbeiter hatte einem Ing. der 6 Jahre Ing.-Berufserfahrung uneinholbar vorraus. diese 6 Jahre "höhere" Arbeit holt man relativ schnell rein. Die praktische Zeit holt der reinstudierte niemals rein. Daher kann es perse nicht falsch sein, sein Wissen und Erfahrungsschatz auf solide Beine zu stellen. Ich bin auch diesen Weg gegangen und ich kann zu recht behaupten, dass mir das hilft/geholfen hat. Auch die Meinungen der Kollegen gehen in diese Richtung.

Das ist aber keine allgemeingültige Aussage. Es gibt einige Bereiche, da bringt einem diese praktische Arbeit nicht so den Vorteil, aber keines Falls ist sie ein Nachteil.

Grundsätzlich liegst du nicht falsch. Das sag ich als Mechatronik-Ing. Es kommt immer auf den Bereich an, allerdings gibt es einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Facharbeitern und Ingenieuren, der die beiden Berufe im gleichen Bereich nur lose miteinander vergleichbar macht. Im handwerklichen Bereich geht es um die beste Umsetzung einer Idee, für den Ingenieur um das kreative Finden und Ausarbeiten der Idee. Letztlich kann der eine ohne den anderen nicht, wobei jeder Einblick in die Welt des anderen haben sollte, und sich keiner aufs Elitäre Ross setzen sollte. Das passiert sehr schnell, gerade in größeren Unternehmen, dass da eine...sagen wir nicht Feindschaft ... aber eine Konkurrenz entsteht die insgesamt nicht förderlich ist. Vor allem wenn sich jede "Seite" für unfehlbar hält.

Und ob dein Beispiel immer zählt bezweifle ich etwas; Ich kenne genug Ingenieure, die besser ins Handwerk gegangen wären, und einige "unstudierte" die in dem Entwicklerposten besser aufgehoben wären. Das hat aber was mit Talent zu tun!
 
Und ob dein Beispiel immer zählt bezweifle ich etwas; Ich kenne genug Ingenieure, die besser ins Handwerk gegangen wären, und einige "unstudierte" die in dem Entwicklerposten besser aufgehoben wären. Das hat aber was mit Talent zu tun!
Der Vorteil, der von dir genannten unstudierten ist halt, daß die die Probleme, die die Studierten bei der Entwicklung (z.B. Kraftfahrzeug Ing.) aus der Praxis kennen und daher ganz anders denken. Diese unstudierten, würden als Ings. genau diese Probleme die gerne mal auftreten, berücksichtigen. Hatten wir oft genug, wie ich noch bei Daimler am Band war. Als der Freightliner Sprinter herauskam, waren oftmals die Versorgungsleitungen für die Elektronik der Zusatzklimaanlage zu kurz. Da hatten wir als Bandarbeiter, oft lebhafte Diskussionen mit den Ingenieuren.
 
Letztlich kann der eine ohne den anderen nicht, wobei jeder Einblick in die Welt des anderen haben sollte, und sich keiner aufs Elitäre Ross setzen sollte.

Das ist doch genau das Ding, wo man als Facharbeiter-Ing. DEN Vorteil hat. Man kenntdie Welt des anderen und hat nicht nur einen Einblick, weil man mal 3 Wochen "am Band" stand. Und genau diese angenommene Sichtweise hilft einem ungemein, insbesondere dem gegenüber, der nur die Unibank gedrückt hat.

Und aus meinem Text sollte auch erkennbar sein (das habe ich abschließend DEUTLICH gemacht), dass man mein Beispiel (das meiner Person) nicht verallgemeiner (zählt immer) kann. Für mich und in dem Bereich wo ich mich sehe und bewege, ist es aber genau so. Ich habe als Facharbeiter genug Ings. gesehen, die nichtmal die Tinte/Toner auf dem Zettel wert waren. Es war genau das, dass sie keinen blassen Schimmer hatten, was da "unten" wirklich abgeht. Und das waren gestandene Ings.

für den Ingenieur um das kreative Finden und Ausarbeiten der Idee
Das ist nur ein Teilbereich des Ing-Wesens. Es gibt mehr als genug Stellen, wo es auf Prozesskenntnis ankommt. Das sind keine Entwicklungsings. sondern Planungsings, wenn man das mal so differenziert. Und die Prozesskenntnis kann nur dadurch kommen, wenn man sich ausgiebigst mit dem Thema beschäftigt, da bleibt aber meistens keine Zeit für, man muß ja auch was tun. Der andere Weg der Prozesskenntnis ist, dass man diesen Prozess selbst gelebt hat.

Und das hat nichts mit Talent zu tun. Wenn du, weil du es "mußtest" den Prozess gelebt hast, dann kannst du diese Erfahrung nutzen und das sehr massiv. Und dazu braucht es kein Talent.

Das Talent kommt dann zum Vorschein, wenn man nur durch abschauen, die Prozessschwierigkeiten innerhalb kürzester Zeit sieht. Das Talent besteht also darin, von außen das Problem zu erkennen. Und es ist wie immer mit dem Talent, das haben nur sehr sehr wenige.
Ein Facharbeiter-Ing braucht kein Talent, es hat es quasi gelernt.
 
Ja, ich gehe idR davon aus, das man seinen Job richtig macht. Ich weiß auch, dass es solche und solche gibt.

Letztendlich ist das ein Weg um seinen Job zu machen. Der reine studierte Ing, muß ja nicht zwangsläufig seinen Job schlecht machen, aber so manche Stellen fehlen ihm einfach. Das ist aber in etwa auch so, als wenn man nur eine Randstudienrichtung studiert hat, dann fehlt einem auch der und der Bereich.

Wichtig ist letztendlich, dass man seinen Job gut macht und die Anforderungen an einen auch erfüllt, insbesondere dann, wenn man "für" jemanden arbeitet.

Aber zurück zum Thema, würde ich mal sagen.
 
Kann man hier keine Umfrage starten wie in anderen Foren?
Thema:
Was bleibt von eurem Gehalt übrig? :-)
 
Kann man hier keine Umfrage starten wie in anderen Foren?
Thema:
Was bleibt von eurem Gehalt übrig? :-)

erstmal müßte man dazu die randbedingungen des "gehaltes" klar bestimmen. wenn man vergleichen will müßte man den typischen standardverdienst eines normalen angestellten nehmen (steuerklasse 4, keine zuschüsse, keine nachtzulagen, keine überstundenvergütung, keine geldwerten vorteile, keine schichtzulagen usw) um überhaupt vergleichen zu können. alles andere ist eh nicht vergleichbar, wenn vati mit 5kindern und steuerklasse 3 und allen zuschlägen die die welt gesehen hat weil er auf ner bohrinsel weihnachten nachts arbeitet kann da einfach nur ne zahl rauskommen die ein gleichwertig qualifizierter zu normalen bürozeiten niemals packen würde
 
erstmal müßte man dazu die randbedingungen des "gehaltes" klar bestimmen. wenn man vergleichen will müßte man den typischen standardverdienst eines normalen angestellten nehmen (steuerklasse 4, keine zuschüsse, keine nachtzulagen, keine überstundenvergütung, keine geldwerten vorteile, keine schichtzulagen usw) um überhaupt vergleichen zu können. alles andere ist eh nicht vergleichbar, wenn vati mit 5kindern und steuerklasse 3 und allen zuschlägen die die welt gesehen hat weil er auf ner bohrinsel weihnachten nachts arbeitet kann da einfach nur ne zahl rauskommen die ein gleichwertig qualifizierter zu normalen bürozeiten niemals packen würde

ich merk schon wie du dich immer wieder dran aufhängst :d aber was willste machen? das thema hier heisst: was bleibt von eurem gehalt über im sinne von 'was bleibt aufm konto über'. natürlich muss man da alle zuschläge mit einrechnen weil diese ja schliesslich zum jeweilgen gehalt gehören. das es schon ein wenig fustrierend sein kann wenn man studiert hat und da kommt ein facharbeiter aus der schicht und verdient das doppelte wie du, ist klar.

wenn ich aber mit meinen zwei kindern als alleinverdiener in der familie dennoch 1000 euro übrig habe dann ist das einfach so. denn es ist das was von meinem gehalt über bleibt. was anderes ist in dem topic hier nicht gefragt (oder war es zumindest der grundgedanke anfangs). man muss schliesslich auch bedenken das kinder haben nicht nur geld bringt, sondern auch was kostet.

ach und nein, ich arbeite nicht in der schicht oder ähnliches. die einzige zulage die ich kriege ist 'ne erschwerniszulage weil ich mit strom in berührung kommen könnte.. oder so :d
ich seh es nur in meinem umfeld/schule oft genug das viele viel geld aus der schicht mit nach hause nehmen (VW). ein freund von schichtarbeit bin ich auch nicht wirklich
 
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Man kann da einfach ein "gerechtes" System für finden. Genauso wie das Gehalt individual ist, genauso sind es die Zulagen und auch Abzüge.
Man kann 1000 Leute fragen, wie sie overall mit 3k Brutto auf 1k "über" kommen und man wird immer min 1001 Antworten erhalten.

Es geht hier aber auch nicht um "Gerechtigkeit" sondern eben darum, was man über hat. Da kann man eben nur mit dem Wert an sich aggieren. Und evtl. versuchen den zu erklären, damit man das irgendwie in Relation setzen kann.
Ziel des Threads ist es ja mehr oder minder zu sehen, wo man mit seinen persönlichen Nebenkosten so liegt. (wenn man mich fragt) Und da muß man sich bei 1k Netto vs 4k Netto keinen Kopf machen. So ist das nunmal.
 
ich hätte die Möglichkeit 3 Jahre nach China zu gehen und 4700€ netto zzgl. Unterkunft zu verdienen. Die Ausgabenseite würde sich lediglich auf Lebensmittel beschränken. Vertrag wäre AT, quasi keine Überstunden und all inkl.

Würdet ihr eure Seele für 3 Jahre dem AG verkaufen? Lust auf die Herausforderung, Perspektive im Job und Kohle wären für mich schon ok... aber 3 Jahre sind halt auch nicht ohne
 
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