[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Nop, aber genau über das Thema haben wir am Samstag noch diskutiert. Da saßen zwei Dachdecker, zwei Trockenbauer, ein Maurer und ein Elektriker mit am Tisch. Davon drei Personen die ihren eigenen Betrieb mit Angestellten leiten. Die schieben alle Stunden wir blöd, aber mehr Geld gibt's nicht weil die Firmen dann bei eventuell schlechterer Konjunktur nicht einfach die Löhne wieder senken können. Daher regeln die das über die Überstunden und bilden Rücklagen, bzw können eine Bonuszahlung ausgeben.

Heißt andersherum aber: sobald die Wirtschaft nicht mehr brennt, gibt's den Standardlohn. Und das ist nicht mehr attraktiv.
 
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Und deine Lösung für diese Situation ist?

Sobald der AN Mangel groß genug ist, steigen die Löhne in einer wirtschaftlich orientierten Branche wie dem Handwerk automatisch.

Wie quasi überall, der Markt reguliert sich von selbst.
 
@slevin

Ich kenne viele. Am Samstag war es sogar nur die Familie :fresse: die ist sehr groß.

@mastergamer

Dann müssten die Löhne ja zur Zeit durch die Decke gehen wenn der Markt das reguliert. Dann dürfte ja kein Betrieb rumheulen, dass es keine Mitarbeiter gibt.
 
Es heult doch jede Branche rum es gäbe zu wenige Arbeitnehmer, in der Hoffnung dass mehr Leute diesen Weg einschlagen und sie dann effektiv weniger zahlen müssen. Solang die Löhne in diesen wirtschaftlichen Zweigen nicht steigen, gibt es auch keinen gravierenden Mangel.
 
Möchte gerne einen anderen Ansatz betreffend gewählter Ausbildung, Job und Lohn mit einbringen, und zwar meinen.

Vor 3 und 4 Jahren standen meine zwei Jungs vor der schwierigen Entscheidung, wohin nach dem Schulabschluss. Natürlich konnte ich Ihnen aufzeigen welche Möglichkeiten und Wege es gibt und entsprechende Einkommen aber:

Mein einziger Tipp war, macht dass worin ihr am meisten Spass habt und ihr euch begeistern könnt.

Wir alle, oder sicher die meisten, verbringen ein grossteil unserer Zeit beim arbeiten und wenn diese kein Spass macht :-(
Und wenn ich Spass hab, bin ich auch besser als Andere, dann ergeben sich auch bessere Chancen und ich kann erfolgreich sein!

Das Gehalt sollte nicht an erster Stelle kommen. Der wichtigste Faktor um erfolgreich zu sein ist Fleiss. Erfolgreich nicht im Sinne von viel Geld zu haben, sonder Glücklich sein und sich mit seinem Einkommen nach seinen Wünschen sein Leben gestalten zu können.

Ich weiss, ist eigentlich OT aber ich verstehe nicht immer diese fokusierung auf das Geld. Dabei sehe ich soviel unzufriedene Menschen bei der Arbeit und dies liegt nicht am Einkommen!
 
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"hast du nichts, bist du nichts"
also macht man einen job den man hasst, um sich mit der kohle dinge zu kaufen, die man gar nicht braucht.
 
Alternativ heissen wir Arno Dübel


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und was machen die zwei jetzt?

Der grössere hat letztes Jahr als System Techniker nach 4 Jahren Lehre abgeschlossen.
Der jüngere wird nächstes Jahr die 4 jährige Lehre als Metallbauer abschliessen.

Es ist schon klar, der Metallbauer wir nach der Lehre, und vermutlich immer, sehr viel weniger verdienen, aber Er lacht über seine sesselsitzenden Bruder der nicht wirklich was Handfestes macht und auch nicht so zupacken kann wie er!

Beide lieben ihren Job, haben sich extrem positiv entwickelt und werden von Ihren Vorgesetzten sehr geschätzt.
 
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Ich sehe auch noch nicht das in der Gastronomie die Löhne steigen, obwohl ein sehr großer Fachkräfte Mangel herrscht.

Es steigen die Preise für Lebensmittel aller Arten aber wehe es werden im Restaurant oder Hotel Preise für Getränke und Speisen angehoben. Da wird sofort ein Fass aufgemacht als wäre es der Weltuntergang.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
Ganz ehrlich, würde ich da auch 4k brutto bekommen, würde mich ein Handwerksberuf außerhalb der Baustelle auch reizen. Ich liebe es Dinge mit den Händen zu schaffen, also Metallbau, Tischlerhandwerk etc wäre etwas was mir definitiv Spaß machen könnte.

Bauen im Verein regelmäßig größere Dinge aus Holz und Metall, und auch von zuhause kenne ich es so, alles wenn möglich selbst zu machen. Alle Bücherregale im OG bei meinen Eltern hab ich gebaut vor etwa 10 Jahren.
 
Für 4k Brutto würde ich nicht mit 40 einen kaputten Rücken haben wollen.


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Für 4k Brutto würde ich nicht mit 40 einen kaputten Rücken haben wollen.


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Das ist nicht gesagt. Wir haben hier im ländlichen Bereich viele Landwirte die Jahre lang hart gearbeitet haben und die sind im Alter auch noch fit, fitter als mancher Büro Hengst;)
 
Solange es nicht zu krass ist, geht das auch. Vielerorts wirst du allerdings verheizt. Der Landwirt arbeitet ja oft mehr oder weniger für sich und muss daher zwangsläufig auch im höheren Alter noch fit sein.

Und die Bürohengste sitzen nur den den ganzen Tag im Stuhl, oder liegen schief im Sessel (und machen dann 1x im Quartal Alibijoggen und Anfang des Jahres 3x Fitnessstudio.
 
Wenn Dauer der Ausbildung kein Faktor sein sollte, dann sollte jemand mit 10 Jahren Schule + Ausbildung pauschal das gleiche verdienen können wie jemand mit 13 Jahren Schule + 5-7 Jahre Studium?

Warum sollte man dann noch studieren?
Wie wär es mit Fähigkeiten? Wie wäre es mit was bringt diese Person ein? Das sind doch viel entscheidendere Faktoren als ein Papier, sofern dieses nicht als Eintrittskosten zu sehen ist. Als Qualitätsnachweis wohl Ehr weniger
 
Meine Google Timeline Monatszusammenfassung schockt mich jedes mal:
33 Stunden in einem Fahrzeug verbracht, obwohl ich montags schon Home Office mache.
Scheiß Gependel!
 
Ich hatte vorher immer knapp 1,25 Stunden auf einen Weg, davon 50 Prozent Bahn. Nie wieder. Was man da an Lebenszeit einbüßt, bekommt man nie wieder.
 
40 min pro Richtung sind es bei mir.
 
Wohl wahr.
Homeoffice ist da optimal, aber so bis ~30 Minuten ein Weg auch zu verschmerzen.
 
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