plutoniumsulfat
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Und die Versicherten haben auch richtig Bock, bei eindeutigen Beschwerden direkt zwei Ärzte abklappern zu müssen für ne Formalie.
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Das Ding ist leider, das man teilweise einfach keinen Arzt mehr findet. Das Krankenhaus als Pflichtaufnahmestelle ist halt der Gelackmeierte. Das es im Krankenhaus genauso beschissen läuft, sieht man ja schon an den Wartezeiten. Wenn die Bude eh immer voll ist, könnte man auch einfach mehr Ärzte dafür bereitstellen.In Deutschland darf halt niemand ohne Diagnose weggeschickt werden. Ein immenser Aufwand für die Krankenhäuser. Wenn es sich als "nix" herausgestellt hat, sollte man was zuzahlen müssen. Nicht dafür, dass man den direkten Weg zum Spezialisten sucht. Werden ja eh nur die Termine vergeben, die eben da sind. Aber man möchte halt die "unnötigen Fälle" eindämmen.
. Man bekommt, das was man bezahlt.Und die sind es dann auch, die sich beschweren, weil sie so lange warten müssen. Tja, die wirklich schweren Fälle werden halt vorgezogen.
Die Krankenkassen müssen ja vorallem beiträge erhöhen, wenn sie viele Leute haben die wenig einzahlen aber viel kosten, oder täusche ich mich da? Wenn jetzt Leute die gut verdienen in einer andere Kasse rennen weil sie dort 20€ sparen, dürfte das vermutlich im allermeisten Fall eher zum positiven für die Kasse sein. Die AOK ist ja eben deswegen so teuer, weil dort die ganzen Rentner seit 35 Jahren drin sind.

Woher hast du die info?Das ist halt der "Vorteil" in Amerika, wo die "Dienstleistung Überleben" ein Fall für den Selbstzahler ist. Dort stehen die Ärzte im Spalier am Eingang und warten auf dich.
So ist es.Ob man ein echter Notfall ist sieht man sehr gut daran, ob man warten muss oder nicht. Wenn du da echt am Krepieren bist, ist da auch nichts mit warten.
Ja stimmt, das ist auch krass, ich meine mich zu erinnern, dass grob 150€ eingezahlt wird, der eigentlich benötigte Betrag um kostendeckend zu arbeiten ist aber 350€, d.h. das müssen exklusiv die anderen GKV Beitragszahler bezahlen (PKV Nutzer sind raus aus der Nummer) da sich dadurch logischerweise aus dem Defizit auch Beitragserhöhungen ergeben.Dazu gibts noch so Späße wie, dass die Regierung bei Bürgergeldlern nicht die vollen Beträge decken und damit die Kassen(und damit alle Versicherten die arbeitstätig sind) dort massiv draufzahlen müssen.
Ist er vielleicht auch der einige MA?^^Nichts. Und sowas ist ein GF von einer Headhunter-Bude..![]()
Hab bisher von 5 verschiedenen Versicherungsgesellschaften (selbst und Bekannte) mitbekommen, dass diese ihre PKV Beiträge erhöhen.
Die Krankenkassen müssen ja vorallem beiträge erhöhen, wenn sie viele Leute haben die wenig einzahlen aber viel kosten, oder täusche ich mich da? Wenn jetzt Leute die gut verdienen in einer andere Kasse rennen weil sie dort 20€ sparen, dürfte das vermutlich im allermeisten Fall eher zum positiven für die Kasse sein. Die AOK ist ja eben deswegen so teuer, weil dort die ganzen Rentner seit 35 Jahren drin sind.
Ne, erst werden Neukunden akquiriert und im Folgejahr wird dann erhöht![]()

Wenn ich es selber bezahlen muss, steht mir die Leistung als GKV-Versicherter nüchtern betrachtet ja offensichtlich nicht zur Verfügung.
Nicht unbedingt, es kommt auf die Versichertenstruktur, die Fälle usw. an.Also läuft es darauf hinaus, dass ggbf. mehr erhöht werden muss, weil die anderen das auch so machen?
dann mal schauen was meine aok macht.
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TK-Chef kritisiert Arztbesuch-Quote der Deutschen
Der Chef der Techniker Krankenkasse kündigt kräftig steigende Zusatzbeiträge für 2025 an. Ein Grund für das Milliardenloch seien auch die häufigen Arztbesuche der Deutschen. Sein Vorschlag: Wer künftig ohne Überweisung zum Facharzt geht, könnte eine Zuzahlung leisten müssen.www.n-tv.de
Solange die Patienten nur die Überweisung holen und nicht die Sprechstunde sprengen…Die Patienten müssen aber mehr gelenkt werden. Es muss mehr Aufklärung und Prävention durchgeführt werden. Die Menschen sind hilflos und können selbst nicht mehr einschätzen ob sie mit ihrer Erkrankung sofort zu einem Arzt müssen.Bei der PKV kostet direkt zum Facharzt doch auch Aufpreis im Tarif, oder?
Die Hausärzte haben darauf bestimmt richtig Bock, vorallem weil sie dafür wahrscheinlich 1,50€ Aufwandsentschädigung bekommen? @freestylercs
Da stimme ich dir voll zu. Habe ja auch 12 Jahre in der Klinik und Notaufnahme gearbeitet. Das Anspruchsverhalten der Menschen korreliert nicht mit der Kapazität der Ärzte. Das Gesundheitssystem bröckelt und muss nach meiner Einschätzung deutlich teurer werden. Solange jeder 24/7 für egal welche Beschwerden kostenlos einen Arzt in Anspruch nehmen kann wird sich nichts ändern. Jede Notfallbehandlung muss extra bezahlt werden. Meinetwegen auch wieder die Praxisgebühr, aber direkt mit der Krankenkasse abgerechnet.Eines der Hauptprobleme ist halt, dass viele meinen wegen jedem Furz zum Arzt rennen zu müssen. Meine bessere Hälfte arbeitet in der Notaufnahme eines Krankenhauses und sie sagt 60% gehören da überhaupt nicht hin. Und die sind es dann auch, die sich beschweren, weil sie so lange warten müssen. Tja, die wirklich schweren Fälle werden halt vorgezogen.
In Deutschland darf halt niemand ohne Diagnose weggeschickt werden. Ein immenser Aufwand für die Krankenhäuser. Wenn es sich als "nix" herausgestellt hat, sollte man was zuzahlen müssen. Nicht dafür, dass man den direkten Weg zum Spezialisten sucht. Werden ja eh nur die Termine vergeben, die eben da sind. Aber man möchte halt die "unnötigen Fälle" eindämmen.
Die Deutschen gehen aber gerne zum Arzt habe ich momentan das Gefühl. Ich finde es schon richtig, dass der Hausarzt die erste Auslese macht wer zum Facharzt muss/darf/soll (Hausärzte sind übrigens auch Fachärzte).Und die Versicherten haben auch richtig Bock, bei eindeutigen Beschwerden direkt zwei Ärzte abklappern zu müssen für ne Formalie.
Daraus würde ich aber keine Gesetzmäßigkeit ableiten. Das wird 2 Gründe haben, kulante Mitarbeiter oder Lücke in der Automatisierung. Gerade diese Prozesse lassen sich gut automatisieren und nicht jede Kasse hat da sagen wir mal wirklich Gute Leute am Werk.Andersherum habe ich auch bei der GKV die Erfahrung gemacht, einfach Rechnungen oder Leistungen die privat vorgestreckt wurden, einzureichen.
Für unsere Kleine zum Beispiel hatten die einen Termin zur Baby-Ostheopatie. Zahlen die Gesetzlichen in der Regel nicht - unsere nur nach ganz strengen Kriterien für den Ostephaten.
Wir wollten aber zu einer Ostheopatin die wir gut kennen, die aber von der KK normalerweise nicht akzeptiert wird.
Hingegangen, bar bezahlt, anschließend Rechnung eingereicht -> wurde trotzdem erstattet.
Arztbesuch als permanent verfügbares Konsumgut.Die Menschen sind hilflos und können selbst nicht mehr einschätzen ob sie mit ihrer Erkrankung sofort zu einem Arzt müssen.
Du bist halt ein wahrer Held. Apollo halt, ein Gott!Arztbesuch als permanent verfügbares Konsumgut.
Sorry fürs OT.
Ich als Privatversicherter gehe fast nie zum Hausarzt, sondern immer gleich zum Facharzt, welchen ich halt brauch. Mal ein Ortopäde, mal brauch ich ne Magenspiegelung, wenn ich drei Wochen Magenschmerzen hab. Dass bei solchen Problemen mir der Hausarzt nicht hilft, ich mich aber in dessen Wartezimmer mit ner Atemwegsinfektion ansteck, da hab ich schon gelernt.
Letztens war ich mal wegen richtigen Ärger mit dem Knie beim neuen Ortopäden (nach Umzug). Dem hab ich gleich schriftlich dokumentiert meine Knie-Historie der letzten 10 Jahre hingelegt - sowas find ich halt effizient - und er auch.
Sorry für noch mehr OT - ich halt mich still.
Was kommt als nächstes, Beamte in die Rente? Wo kommen wir denn da hin 😅Ich finde den Grundgedanken des "Alimentierens" von Beamten ja auch gar nicht mal so falsch. Vor allen Dingen im historischen Kontext war es in den Anfangsjahren der Bundesrepublik durchaus nachvollziehbar.Solange die Beamten die PKV quasi fast geschenkt bekommen, werden diese wohl kaum für deren Abschaffung stimmenWas kommt als nächstes, Beamte in die Rente? Wo kommen wir denn da hin 😅
Du klingst als hättest du Medizin studiert. Die meisten Hausärzte behandeln orthopädische Gebrechen ja auch mit. Gerade dieses Problem habe ich ja weiter oben beschrieben. Wenn der Patient selbst die Indikation für eine invasive und preisintensive Diagnostik stellt läuft ja schon irgendetwas falsch. Dann sollte er das vielleicht gleich selbst bezahlen.Arztbesuch als permanent verfügbares Konsumgut.
Sorry fürs OT.
Ich als Privatversicherter gehe fast nie zum Hausarzt, sondern immer gleich zum Facharzt, welchen ich halt brauch. Mal ein Ortopäde, mal brauch ich ne Magenspiegelung, wenn ich drei Wochen Magenschmerzen hab. Dass bei solchen Problemen mir der Hausarzt nicht hilft, ich mich aber in dessen Wartezimmer mit ner Atemwegsinfektion ansteck, da hab ich schon gelernt.
Letztens war ich mal wegen richtigen Ärger mit dem Knie beim neuen Ortopäden (nach Umzug). Dem hab ich gleich schriftlich dokumentiert meine Knie-Historie der letzten 10 Jahre hingelegt - sowas find ich halt effizient - und er auch.
Sorry für noch mehr OT - ich halt mich still.
Ärzte und deren Einrichtungen leben heute doch nur noch von den Privaten. Ohne den Privatversicherten wären die Ärzte längs pleite. Es wird immer sehr schnell vergessen, das Ärzte am Ende runtergebrochen ein Geschäft führen und eine Dienstleistung anbieten. Wenn man dann mal liest, was die Ärzte von der gesetzlichen Krankenversicherung für welche Dienstleistung bekommen, fragt man sich ernsthaft, wie das eigentlich gehen soll.Bessere Leistung darf es privat eigentlich gar nicht geben. Alle Leistungen stehen allen Versicherten zur Verfügung.
Der Zugang dazu ist ggf. einfacher und es wird mehr übernommen.