[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Das nächste Problem steht auch schon in den Startlöchern:
Verbot der Kaffeepause, die es auch schon sein Anbestehen der Firma in den 70ern gibt, ich glaube, wenn das kommt, dann wird es wirklich wild, aber gut, harren wir der Dinge, die da kommen.
- Getrennte Klassen:
All die Büroangestellten sind davon natürlich NICHT betroffen, was ich persönlich ein starkes Stück finde, ohne jetzt hier jemandem zu Nahe treten zu wollen.
Aus meiner persönlichen Einschätzung als juristischer Laie, aber mit einiger Erfahrung im Bereich betrieblicher Mitbestimmung denke ich mir dazu:
Arbeitsrechtlich gaaaanz dünnes Eis. AGG und so.
Wenn da die erste Klage gegen den AG läuft möchte ich nicht der Verantwortliche sein der das Fass aufgemacht hat.
Zumal es am Ende, wenns um Produktivität um klassisches Führungsversagen bei der Mitarbeitermotivation geht.
Wenn das mal nicht massiv nach hinten losgeht.

PS: Gewohnheitsrecht bzw. betriebliche Übung gibts auch noch, hatte ich zunächst nicht auf dem Zettel, denke da haben die Anderen ebenfalls recht.

PPS: Und Kaffepause fällt ggf. unter das Arbeitszeitgesetz mit den gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten. Da kann/sollte auch noch mal genau hingeschaut werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Louisiana
Die hatten bestimmt ein Audit und der Auditor hat das gesehen und bemängelt.

Ein Bekannter hat auch von sowas erzählt:
- Keine Musik mehr in den Produktionshallen bei denen mit Arbeitsgerät hantiert wird
- Handy nur noch in den Pausen
- Rauchen auch nicht mehr in der Halle sondern nur noch in den Pausenzeiten und nur an den ausgewiesenen Raucherzonen
- Beim Treppensteigen sind Handläufe zu benutzen
- Kein Rennen auf dem Gelände
- Nur die markierten Laufwege benutzen
- Grundsätzliches Fotografier- und Filmverbot

Das sind Konsequenzen aus Fehlern (Musik, Handy) und/oder Unfälle (Treppen, Rennen, Laufwege) oder einfach gesetzliche Vorgaben (Rauchen)...
Gerade bei Unfällen ziehts jedes mal einen Rattenschwanz an Maßnahmen hinter sich und da sich die Versicherungkosten an den vorjährigen Unfällen Berechnen hast du da richtig Druck...

In der Produktion wirds Geld verdient und dort spart es sich am einfachsten, d.h. dort muss immer alles möglichst effektiv & zuverlässig laufen...
Sehe da auch nicht wirklich ein Problem, das war schon 2005-2006 so als ich ein Jahr am Band war...
Wir hatten dort auch Radio und durften Musik über Kopfhörer hören, bis Türen an der Endabnahme ankamen bei denen das Schloss nicht funktionierte => Türschloss war nicht eingerastet, MA hatte KH auf und konnts Fehlende einrasten nicht erkennen => Radio/Musikverbot in der ganzen Halle...
 
Genau das dachte ich mir auch das wird wohl zumindest zeitweise mit Sicherheitsvorschriften zu tun haben.
Und für bestimmte Arbeitsplätze ist das auch mehr als berechtigt.
Natürlich können dann in so nen Strauss an Maßnahmen auch Dinge mit dabei sein, für die es keine Begründung seitens Safety gibt.
 
Hast du deinen Steuerfall noch in WISO? Wurde da sicher alles mit übertragen? Schau auch mal in das ELSTER-Protokoll.
Normalerweise müsste dein zuständiges Amt die Lohnsteuerbescheinigungen aber haben. Oder hat dein Lohnbüro was vergessen?
Habe reingeschaut, ist alles mit drin.
Bei der Steuerverwaltung habe ich auch gerade angerufen. Es wird ein Änderungsbescheid erstellt und hätte ich mich nicht gemeldet wäre es nicht aufgefallen. :fresse:
Wie das passieren konnte, wusste man auch nicht, klärt es aber intern.
 
Wir hatten dort auch Radio und durften Musik über Kopfhörer hören, bis Türen an der Endabnahme ankamen bei denen das Schloss nicht funktionierte => Türschloss war nicht eingerastet, MA hatte KH auf und konnts Fehlende einrasten nicht erkennen => Radio/Musikverbot in der ganzen Halle...

Solche Konsequenzen sind halt einfach und bequem, aber verärgern dann Mitarbeiter, die nicht betroffen sind. Gibt sicherlich auch solche, bei denen das Gehör nicht benötigt wird.
 
Definitiv. Auch wenn 400€ eine Menge Geld sind, ist’s mir jetzt so lieber, als wenn ich es nicht melde und dann in Zukunft richtig Stress dafür bekomme.
Gerade bei den Dingen die noch anstehen.
Versuch es mal mit Finderlohn :fresse:
 
Ein Bekannter hat auch von sowas erzählt:
- Keine Musik mehr in den Produktionshallen bei denen mit Arbeitsgerät hantiert wird
- Handy nur noch in den Pausen
- Rauchen auch nicht mehr in der Halle sondern nur noch in den Pausenzeiten und nur an den ausgewiesenen Raucherzonen
- Beim Treppensteigen sind Handläufe zu benutzen
- Kein Rennen auf dem Gelände
- Nur die markierten Laufwege benutzen
- Grundsätzliches Fotografier- und Filmverbot
Komplette Basics bei uns. Bei uns geht das mittlerweile noch deutlich weiter und vieles davon ist mehr als sinnvoll.

Und Apropos: MAs finden ist bei uns nicht das Thema. Ganz im Gegenteil.
 
NRW ist - ich leb da - ein dysfunktionaler Staat was Behörden angeht.
Sorry für den Off Topic.
 
Und nun wird's dann etwas kompiliziert....

Urlaub umdisponiert, Stadt besichtigen / Wohnung besichtigen
.....
PS: Bei Gelegenheit und Interesse werde ich auch meine "Laufbahn" gern mal posten.

Hallo auch von mir wieder eine Rückmeldung, so langsam wird's ernst. :-)

Vor Ort ist alles geklärt, Wohnung ist organisiert, Kind ist auch gut untergebracht.
2 Termine zum "Umziehen" und Behördengänge stehen auch schon.

Aktuell ist noch in der alten Firma Übergabe etc.pp. macht unheimlich Spaß gerade..... vor allem wenn man den Nachfolger einlernen darf.

Wen es Interessiert, im Spoiler habe ich kurz die Laufbahn beschrieben.
Ich hatte ja gemeint, ich schreib mal kurz was zu meiner Laufbahn.

  • Schule: Mittlere Reife
  • Lehre: Elektroniker für Betriebstechnik (DB)
  • Elektroniker in M für die DB ; Gehaltsgruppe 108, mit Lehrgang 107 (ist ja halbwegs öffentlich einsehbar)
Dann wurd´s mir irgendwann zu blöd und hab den Industriemeister Elektro in Vollzeit gemacht und nebenher noch gearbeitet.
Dieser Abschluss hat mir mit ein wenig Glück zu einem Job bei einem andern Transportunternehmen verholfen.
Schichtarbeit war dann auch Gesundheitlich irgendwann nicht mehr vertretbar und ich konnte dann in die Planung/Fertigungsleitung wechseln.

War auch alles ganz schick und schön. Leider ist es dann irgendwie wieder in eine Richtung gedriftet die nicht so schön war.
Mit Kind und der "Kita"-Situation, dachte ich mir spiel mit offenen Karten, dass das hier so nichts wird und ich doch gern eine andere Position hätte.
Das ist leider nach hinten losgegangen und hat dann zu sehr unschönen Konsequenzen / Situationen geführt.

Schlussendlich Flucht nach vorn. :-)
 
Schon wieder selbst zitieren :fresse:
Gute Nachrichten zum Wochenende verbreitet man gerne:
Soeben kam der Anruf zum zweiten, persönlichen Gespräch beim Wunschjob :banana:
Nach unserem Sommerurlaub geht's dann beim Termin darum den Teamleiter kennen zu lernen, intensiveren Austausch etc.

Das zweite Angebot bei der Trinkwasserversorgung ist seitens dem AG nicht weiter verfolgt worden, was aber auch nicht schlimm ist.
Muss mich wieder selbst zitieren :)
Heute hat das Vorstellungsgespräch Runde 1 stattgefunden.
Bin da echt mit einem guten Gefühl raus.
Keine disziplinarische & fachliche Verantwortung mehr, 80% Homeoffice, gelegentliche Reisetätigkeit zu den einzelnen Standorten wo die Ladeparks errichtet werden und brutto ~10k€ mehr.

Klingt mega spannend, das Gespräch ist super verlaufen.
Habe auch gut gebohrt und vieles mit notiert.
Meine vor kurzem absolvierte Schulung zur VEFK hat bei denen ebenfalls die Neugier geweckt das sie so keine VEFK haben und dies oft an externe vergeben.

Jetzt schau ich mal ob es weiter geht, nächste Woche bekomme ich bescheid ob es eine zweite Runde gibt oder nicht.
Vom Gefühl her würde ich sagen ja.

EIn weiteres Gespräch im Sektor Trinkwasserversorgung hatte ich auch letzte Woche.
Dort als Sachgebietsleitung Elektromontage & Leitende VEFK.


Memo an mich selbst:
Beim aktuellen AG werde ich nicht mehr mit offenen Karten spielen sondern, sollte die Stelle als PL fruchten, einen 3 Zeiler zu Papier bringen.
 
Bei mir gibts hier ein Update :d

Bin mit meiner Freundin zusammengezogen.
Größere Wohnung die natürlich auch teurer ist, aber dafür teilt man sich die Kosten ja und ab 1.9. hab ich dann noch einen deutlich besser bezahlten Job :giggle:

Schaut nun so aus:

~2100€ Netto

650€ Miete inkl Nebenkosten > 325€ pP
38€ DSL > 19€ pP
2€ Netflix
18€ GEZ :kotz: > 9€ pP
4€ Handy
250€ Essen/Trinken etc
150€ Bespaßung und so
7€ (Haftpflicht + Hausrat)
50€ Strom/Wasser > 25€ pP
----------------
Bleiben also am Monatsende ~1300€ über wovon 1100€ ins Depot wandern 8-)

Hier mal wieder ein Update:

wir haben uns vor ein paar Monaten ein Haus gekauft und seit Ende 2022 hab ich einen tollen Job als Admin im ÖD :)

Nach allen Kosten bleiben mir da monatlich nun ca 1300€ übrig, davon wandern 500€ in ETF und 50€ in Nvidia.
Bei meiner Frau bleiben ca 600€ am Monatsende übrig.


Wir spielen nun mit dem Gedanken Jahr für Jahr die ETF-Depots immer wieder "abzuschöpfen" und damit Sondertilgungen für das Haus zu leisten.
Unser Zins liegt die nächsten 10 Jahre bei 3,9% bei 2% Tilgung. Nach meiner Kalkulation könnten wir das Haus dann in ca 10-20 Jahren abbezahlt haben (ohne Sondertilgung in ca 27 jahren).

Macht das Sinn? Oder ist es perspektivisch eher sinnvoller die Depots weiter wachsen zu lassen und einfach nur monatlich die Rate (985€) abzustottern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meine Schulden gerne zuerst weg und danach ist erst sparen angesagt. Es kann ja gut sein, dass einem etwas passiert und der Partner die Schulden nicht bedienen kann.
Auch musst du bei längerer Laufzeit deutlich mehr Zinsen zahlen. Ich haue immer die maximal mögliche Sondertilgung jährlich rein und bin hoffentlich in 10 Jahren durch mit dem Kredit fürs Haus.
 
Ich glaube, die richtige Antwort gibt es dafür nicht. Theoretisch sollte man Verbindlichkeiten immer zuerst bedienen und garantierte 3,9% Verzinsung sind ja auch nicht verkehrt. Beim ETF bist halt ca. bei der doppelten Rendite nach Steuern im Schnitt und könntest nach den ersten 10 Jahren Zinsbindung immer noch das Geld umlegen je nach Zinssituation zu diesem Zeitpunkt. Damit aber halt auch das Risiko, wo der ETF/Wirtschaft zu diesem Zeitpunkt steht.
 
So habe in zwei Wochen ein Bewerbungsgespräch für einen internen Wechsel.
Mal sehen wie das abläuft und ob ich dann wechseln wollen würde.
Gestern das Gespräch gehabt - heute die Zusage bekommen :)
War "absolut überzeugend".
Hört man gern. Das Gespräch war an sich typisch ÖD (strukturiertes Bewerbungsgespräch) aber die Personen immerhin alle nett.

Dann bin ich bald IT-Architekt Cloud. Freut mich :d
 
Glückwunsch
 
Gratuliere! Bei mir wurde letzte Woche auch der erste Entwurf für den Entwicklungsplan zum Cloud Architect ausgearbeitet, und morgen wird er dem oberen Chef vorgelegt. Wenn er und die HR-Abteilung dann noch das OK geben, sollte es in den nächsten 1,5 Jahren soweit sein. Wäre dann auch ein halbes Jahr früher als mein selbstgestecktes Ziel, dass ich die Position erreichen will, bis ich 30 bin.
Bei dem Gespräch mit meinem Chef hab ich auch ein bisschen rausgehört, dass er gerne hätte, dass ich den Service Lead für das Team mache, wenn er dann in ~5 Jahren in den Ruhestand geht. Es gibt also definitiv noch Entwicklungsmöglichkeiten für mich, und ich bin noch lange nicht an die gläserne Decke gestoßen.
 
Überall gute Nachrichten hier, Glückwunsch an alle :-)

Macht das Sinn? Oder ist es perspektivisch eher sinnvoller die Depots weiter wachsen zu lassen und einfach nur monatlich die Rate (985€) abzustottern?
Was am meisten Sinn aus rein rationaler finanzieller Sicht kannst du dir ja selber grob ausreichen. Die (natürlich nur theoretisch) erwartete Rendite aus dem Depot vs. dein Zins. Ich nehme an der Teil der Sondertilgung für das Haus ist kleiner als das was ihr im Jahr wegspart, d.h. das Depot würde trotzdem wachsen langfristig trotz der Entnahmen? Dann würde ich es vermutlich so machen. Alternativ kannst du natürlich drauf spekulieren, dass du mit den Zinsgewinnen immer besser fährst als mit der Tilgung und dann an der Ende von der Laufzeit einfach alles abzahlen. Aber das ist halt deutlich Risikobehafteter.

*edit*
Hat sich dein Gehalt so stark erhöht oder ist deine Kreditrate so niedrig? Echt nicht schlecht wie viel du bei 2,1Netto wegsparst
 
Hat sich dein Gehalt so stark erhöht oder ist deine Kreditrate so niedrig? Echt nicht schlecht wie viel du bei 2,1Netto wegsparst

Die 2100 Netto waren vor dem ÖD.

Im ÖD bin ich jetzt bei 2685€. Ende des Jahres dann bei ca 2900€ :-)

Die Kreditrate beträgt 985€ pro Monat.
 
Prima, aber auch für das neue Gehalt is 1300 extrem gut. Sind ja fast 50%.
 
was für ne EG isn das?
 
joa dann wie ich :) aber hessen ist noch hinten dran :fresse:
 
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