[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

ach so weit muss man da gar nicht denken: Kriegst n Herzkasper oder direkt Schlaganfall, wirst bissl zu spät wiederbelebt und hast bleibenden Schaden in der Birne und an der Pumpe. Da bleiben dann z.B. 40% Herzleistung und gedanklich keine Stressresistenz/ Belastbarkeit etc pp. Da kannst deinen Bürostuhl ebenfalls vergessen. ;)
Dann ist das Leben sowieso quasi vorbei und Geld spielt kaum noch eine Rolle. Der Unterschied ist dann nur, ob man in seiner alten Bude im Bett liegt und vor sich hinvegetiert oder irgendwo am Arsch der Heide in der Sozialwohnung im Niemandsland.
Und ja, jeder 7 Mensch schafft es nicht zur Rente ( https://www.fischer2.com/nachrichte...ag noch nicht,Bürger hierzulande vor ihrem 65. ) , was ich schon für eine satte Zahl halte. Ist im Grunde ein normaler Würfel und fällt die 6, wirste halt kein Rentner :fresse2:

Es gibt für beide Richtungen der BU (ja/nein) jeweils sehr gute Gründe. Wer sich die BU problemlos leisten kann, der braucht sie eigentlich auch nicht, weil er genügend Geld ansparen könnte für die Rente, welches man im Eintrittsfall dann halt schon früher nimmt. Wer die BU wirklich braucht, kann sie sich aber gar nicht leisten und verkommt eh zum Sozialfall. Gibt natürlich auch ein schmales Stück dazwischen für die Korinthenkacker.
Wenn man sich die Hardcoresparer im 390% Thread anguckt, welche locker 500€ im Monat besparen, haben sie eh satte 5 bis 6 stellige Beträge auf dem Konto nach 20 Jahren. Was soll dann die BU, wenn das gesparte Geld bis dahin auch schon für einen Arbeiten konnte? Die BU deckt auch keine Rente ab mit 67 sondern dient als Ausgleich bis dahin, wenn überhaupt. Bis 60 ist zb deutlich günstiger...

Wenn man eine BU für ~50€ Monat bekommt, kann man das sicherlich machen. Ab 100€ wird es dann aber irgendwann lächerlich, weil man mit dem gesparten Geld selbst bis zum eventuellen Eintrittsfall in 20 Jahren so satte Mengen Geld zusammen hat, das es ggf. gar mehr ist, als die BU jemals zahlen würde. Und brauchte man die BU nicht, ist das Geld dann eh weg...

Ist halt nur meine Meinung. Könnt da gerne ne andere Meinung zu haben, was auch in Ordnung ist. Wer eine BU hat, ist in Ordnung. Wer dafür 150€ im Monat bezahlt und ihr euch damit besser fühlt, super. ich für mich habe entschieden, das ich das gesparte Geld lieber selber auf dem Konto habe und davon ggf. anfallende Dinge dann selbst begleiche. Eine Haftpflicht habe ich natürlich...
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BU versichert mit wesentlich geringeren Hürden deinen aktuellen Beruf und nicht die generelle Erwerbstätigkeit. Deine BU kannst du also nach dem Krankengeld beantragen, wenn du deinen versicherten Job zu X% (Siehe Vertrag) nicht mehr ausführen kannst. Verweise auf andere Jobs gibt es idR nicht mehr in guten Altverträgen oder neueren Verträgen. Das macht schon einen gewaltigen Unterschied
Richtig. Das aber durchzubekommen ist gar nicht so einfach. Der Arbeitskollege mit Long Covid hat seine 78 Wochen Krankengeld hinter sich und versucht nun als vollständig Erwerbsunfähig eingestuft zu werden. Das klappt nicht so einfach wie oftmals behauptet. Derzeit bekommt er ALG1, also 60/66% des letzten Gehalts. Er war in allen möglichen Spezialkliniken, es gibt Berichte, Befunde, Gutachten, er war auf Reha usw.... Aber der Bums wird einfach abgelehnt, also noch mehr Kram sammeln und nochmal und nochmal. Dazu häufig das "sie simulieren nur" von Leuten, weil man die Krankheit nicht sieht.
Man sollte sich klarmachen, das es im dauerhaften Krankheitsfall, wenn man also maximal keine Kraft hat, am wenigsten Hilfe bekommt. Das hat natürlich System, weil vielleicht gibt der Geschwächte auf und man spart viel Geld. Wer hier kein Geld für 1 Jahr Aufstocken auf dem Konto hat, kann schnell mal völlig abstürzen.
 
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Gibt natürlich auch ein schmales Stück dazwischen für die Korinthenkacker.
Wenn man sich die Hardcoresparer im 390% Thread anguckt, welche locker 500€ im Monat besparen, haben sie eh satte 5 bis 6 stellige Beträge auf dem Konto nach 20 Jahren. Was soll dann die BU, wenn das gesparte Geld bis dahin auch schon für einen Arbeiten konnte?
Das ist doch aber leider auch eine Milchmädchenrechnung. Wer mit 20 anfängt zu arbeiten und 20 Jahre 1k€ anlegt, hat dann mit 40 ca. 600k€ vor Steuer auf dem Depot. Bei 500€ sind es 300k€. Ab diesen Zeitpunkt muss man Sozialversicherungen aus eigener Tasche zahlen, genauso wie sämtliche Rentenbeiträge flachfallen. Das kannst doch vergessen damit auszukommen bis zur Rente bzw. gar darüber hinaus. Die meisten sparen 30-40 Jahre, um in der Rente ordentlich leben zu können. Generell kommt man natürlich wesentlich besser raus, umso später man aus dem Berufsleben ausscheidet.

Ist halt nur meine Meinung. Könnt da gerne ne andere Meinung zu haben, was auch in Ordnung ist.
Völlig Ok nur sollte man in beiden Fällen (Pro oder Con) nicht nur die Edge Cases betrachten.
Richtig. Das aber durchzubekommen ist gar nicht so einfach
Stimmt aber das ist egal ob nun BU Versicherer oder DRV immer das gleiche Problem. Wobei es wesentlich einfacher sein sollte 50/60% Berufsunfähigkeit nachzuweisen wie 100% Erwerbsunfähigkeit

Aber genug Wall of Text OT von meiner Seite :fresse2:
 
mein vater ist praktisch 100% Erwerbsunfähig. Er hat ein kaputtes Becken und Arthrose und nimmt seit monaten tabletten, täglich. er dürfte eigentlich gar nicht mehr auf die baustelle, aber er kriegt nur 50% Erwerbsminderungsrente. die 100% geben sie ihm einfach nicht, egal was er macht.

es sind noch 5 monate dann ist er in der regelrente.

Sein Arbeitgeber ist seit dem wechsel des chefs ein sauladen geworden. mein vater hat afaik 20€ stunden lohn. Mit 50 Jahren Berufserfahrung! die anderen Arbeiter kriegen 13-15€

Das ist unfassbar und ich begreife es nicht. aber es ist nicht mehr zu ändern. das hätte viel früher gemacht werden müssen.

er hat jetzt seit nem halben jahr einen neuen vertrag bekommen und arbeitet 50%. das geht natürlich aufgrund montage nicht so einfach aber in der regel fährt er nach der hälfte der woche heim und ist dann do-so zuhause. aktuell wieder seit 2 wochen krank, wieder mehrere arzttermine.....

es ist zum kotzen
 
Die BU ist eine Versicherung für den Fall der Fälle. Es mag sicher ein paar Ausnahmen geben, aber die Allerwenigsten können es sich leisten bis an ihr Lebensende mit den paar Kröten ausm Depot zu sorgen. Auch haben viele kein Erbe in Aussicht, das irgendwann helfen könnte. Daher sichert die BU ein spezifisches Risiko ab, das hoffentlich niemals eintritt. Da gegenzurechnen was man stattdessen aufs Tagesgeldkonto legen könnte oder in den heiligen Gral ist doch nicht zielführend. Das kann man bei ner privaten Zahnzusatz machen wo das Risiko gedeckelt ist. Die BU ist keine Investition. Ansonsten ist es natürlich korrekt, man wird das ganze ziemlich sicher einklagen müssen und es schadet auch nicht, ausreichend Cash Reserven zu haben um den Anfang zu überbrücken. Wo ich bei dir bin ist, dass diese niedrigen Absicherungen wo man sich unter Bürgergeldniveau befindet gar nichts bringen, das spart nur dem Staat Geld weil er weniger aufstocken muss. So ne 800€ BU würde ich direkt kündigen.

aber er kriegt nur 50% Erwerbsminderungsrente. die 100% geben sie ihm einfach nicht, egal was er macht.
Das ist ja ein gutes Beispiel wo eine BU mit ausgeschlossener abstrakter Verweisung helfen kann. Die würde er dann nämlich voll bekommen und die Erwerbsminderung zu 50%. Wenn die BU ne vernünftige Summe hat, kommt man damit gut aus und muss sich nicht noch mehr kaputtbuckeln.

*edit*
Bin jetzt aber auch raus 😅
 
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und genau das hat er nicht. das hätte er vor etlichen jahren machen müssen, da wo ich noch klein war und selbst da wäre es nicht billig gewesen.

aber es wäre gegangen wenn er die zigaretten weggelassen hätte....
Beitrag automatisch zusammengeführt:

er fährt aktuell nur auf die baustellen und macht kleine ausbesserungen und schaut dass die leute ordentlich arbeiten. Das hätte eigentlich seine Aufgabe sein müssen vor jahren und nicht erst jetzt.
 
Dann ist das Leben sowieso quasi vorbei und Geld spielt kaum noch eine Rolle. Der Unterschied ist dann nur, ob man in seiner alten Bude im Bett liegt und vor sich hinvegetiert oder irgendwo am Arsch der Heide in der Sozialwohnung im Niemandsland.
Und ja, jeder 7 Mensch schafft es nicht zur Rente ( https://www.fischer2.com/nachrichten/106-versicherung/gesetzliche-rentenversicherung/1276-so-viele-menschen-erreichen-ihr-65-lebensjahr-nicht.html#:~:text=Jeder siebte Verstorbene war jünger als 65 Jahre&text=Lebensjahr am Todestag noch nicht,Bürger hierzulande vor ihrem 65. ) , was ich schon für eine satte Zahl halte. Ist im Grunde ein normaler Würfel und fällt die 6, wirste halt kein Rentner :fresse2:

Wieso sollte deshalb das Leben vorbei sein? Damit lebst du nochmal mind. gemütlich genauso lang wie alle anderen und bist genauso lebensfähig und unternehmenslustig etc wie alle anderen auch. Man muss sich davon lösen zu glauben, dass dann immer gleich automatisch alles vorbei ist. Dreh die Rechnung danach dochmal um. Bedeutet gleichzeitig dass es eben 6 von 7 doch schaffen. Wenn du aber vorher auf die Schnautze fällst aber dann trotzdem noch 30 jahre hast nur ohne Einkommen siehts mau aus :fresse2:


Es gibt für beide Richtungen der BU (ja/nein) jeweils sehr gute Gründe. Wer sich die BU problemlos leisten kann, der braucht sie eigentlich auch nicht, weil er genügend Geld ansparen könnte für die Rente, welches man im Eintrittsfall dann halt schon früher nimmt. Wer die BU wirklich braucht, kann sie sich aber gar nicht leisten und verkommt eh zum Sozialfall. Gibt natürlich auch ein schmales Stück dazwischen für die Korinthenkacker.
Wenn man sich die Hardcoresparer im 390% Thread anguckt, welche locker 500€ im Monat besparen, haben sie eh satte 5 bis 6 stellige Beträge auf dem Konto nach 20 Jahren. Was soll dann die BU, wenn das gesparte Geld bis dahin auch schon für einen Arbeiten konnte? Die BU deckt auch keine Rente ab mit 67 sondern dient als Ausgleich bis dahin, wenn überhaupt. Bis 60 ist zb deutlich günstiger...

Wenn man eine BU für ~50€ Monat bekommt, kann man das sicherlich machen. Ab 100€ wird es dann aber irgendwann lächerlich, weil man mit dem gesparten Geld selbst bis zum eventuellen Eintrittsfall in 20 Jahren so satte Mengen Geld zusammen hat, das es ggf. gar mehr ist, als die BU jemals zahlen würde. Und brauchte man die BU nicht, ist das Geld dann eh weg...

Selbst wenn am Ende die durchschnittliche bisherige Rendite dort ankommt, kannste von dem was dort nach 20 Jahren liegt bei der Sparrate nicht bequem leben bis zur Rente. ebenso musst du dann alle sonstigen Abgaben aus eigener Tasche leisten. Na Prost Mahlzeit.

Ist halt nur meine Meinung. Könnt da gerne ne andere Meinung zu haben, was auch in Ordnung ist. Wer eine BU hat, ist in Ordnung. Wer dafür 150€ im Monat bezahlt und ihr euch damit besser fühlt, super. ich für mich habe entschieden, das ich das gesparte Geld lieber selber auf dem Konto habe und davon ggf. anfallende Dinge dann selbst begleiche. Eine Haftpflicht habe ich natürlich...

Jeder kann natürlich für sich selbst entscheiden und das ist auch gut so. Im Genrellen Fall gehört aber eine BU zu den wenigen wirklich sinnvollen und nützlichen Versicherungen. Wer sie stemmen kann tut sich damit einen Gefallen, falls der schlechte Fall eintritt. :)
 
500k sind knapp 2k im Monat. Wenn du die Krankenversicherung abziehst, bleibt mehr übrig als Mindestlohn. Das ist kein Reichtum, aber ich würde schon sagen, dass man davon gut leben kann.
 
Das habe ich mich auch gefragt und daher vor meinem Abschluss vor 3 Jahren geprüft. Payday, deine Aussage stimmt nicht. Allerdings muss man für Erwerbsminderung natürlich schon wirklich komplett unfähig sein noch irgendwas zu arbeiten.



.
Erwerbsminderung wird ja nach Stunden gestaffelt. Ich habe einige Patienten, die ganz normal in ihrem Job weiterarbeiten nur mit weniger Stunden und dann den Ausgleich erhalten.
 
*off-Topic*

Der Unterschied ist:

Volle Erwerbsminderung = unter 3 Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einsetzbar (gesetzliche RV)

Teilweise Erwerbsminderung = über 3 Stunden aber weniger wie 6 Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einsetzbar (gesetzliche RV)

BU ist klassische Berufsunfähigkeit und eben primär nur bei privaten Versicherungen. Und da definiert es sich eher über den Vertrag was alles als "BU" zählt.

:)
 
Wie setzt sich die Gewerbesteuer zusammen?

Beispiel für einen Einzelunternehmer:

Gewinn aus Gewerbebetrieb § 2 (1) 1 Nr. 2 EStGfiktiv 380.000€
abzüglich Freibetrag § 11 (1) 3 Nr. 1 GewStG24.500€
355.500€
Steuermesszahl § 11 (2) GewStG3,5%
Steuermessbetrag § 14 GewStG12.442€
Hebesatz deiner Gemeinde § 16 (1) GewStGfiktiv 420%
zu zahlende Gewerbesteuer52.526€

Klingt erstmal ziemlich teuer. Die Gewerbesteuer kannst du aber bei deiner Einkommensteuer anrechnen lassen, was deine tarifliche Einkommensteuer senkt:

Steuermessbetrag § 14 GewStG12.442€
Begünstigung § 35 (1) 1 Nr. 1 EStG400%
49.768€
Ermäßigungshöchstbetrag § 35 (1) 2 EStG(Summe positiver Einkünfte Gewerbebetriebe / Summe aller positiven Einkünfte) * geminderte Steuer
(380.000€ / fiktiv 380.000€, da nur Gewerbebetrieb) * 49.768€
49.768€

Sorry für den Offtopic, wollte ich aber nicht unbeantwortet stehen lassen.
Disclaimer: Das ist nur eine Beispielrechnung, nicht mehr und nicht weniger. Wer Fehler findet, darf sie behalten :fresse:
 
Steuerrecht ist per Definition kompliziert.
Das oben beschriebene ist auch nur der Grundfall. Da kann man an verschiedenen Stellen noch einiges hinzu- und abrechnen (z.B. Immobilien etc.), je nach Fall.
Wir Deutschen uns noch zu Tode.
 
Am kommenden Montag ist Bewerbungsgespräch mit der neuen Teamleiterin, dem Betriebsrat und der Projektverantwortlicher.

Ich habe gestern die Zusage bekommen. Ab dem 01.08 geht es auf der neuen Stelle los, die nötige Schulungen darf ich auf meiner alten Stelle schon beginnen. Ab 01.08 dann mit allen Vorteilen (mobiles Arbeiten neue Entgeltgruppe, keine Schichtarbeit mehr -> freie Zeiteinteilung) unter der neuen Teamleiterin los.
 
Gratulation, viel Erfolg
 
Ist das während der Erntephase, oder? Das finde ich richtig cool, drücke die Daumen. Falls es klappt, berichte mal ...
 
mein vater ist praktisch 100% Erwerbsunfähig. Er hat ein kaputtes Becken und Arthrose und nimmt seit monaten tabletten, täglich. er dürfte eigentlich gar nicht mehr auf die baustelle, aber er kriegt nur 50% Erwerbsminderungsrente. die 100% geben sie ihm einfach nicht, egal was er macht.
Juristisch einfordern über Gutachten. War bei meiner Mum auch so, sie ist zum VDK gegangen und die haben ihr dabei geholfen.
Mit ein wenig Rückendeckung von der Krankenkasse. Die hatte auch das Interesse und als sie noch zur Agentur für Arbeit gegangen ist und dauern Krank geschrieben war haben sie es irgendwann kapiert inklusive Reha Bericht etc.

Die Schikane ist Standard, egal wie behindert jemand ist die erste Anfrage wird grundsätzlich immer einfach so abgelehnt. Sie musste mindeste 3x alle Unterlagen einschicken die wurden immer wieder neu angefragt etc.. alles hinhalte Taktiken etc. da muss man leider durch :(

Dafür ging der Antrag auf Pflegestufe dann einfach durch und sie hat Stufe 2 bekommen (netto 332€). Also hat sie Anrecht/Budget auf Haushaltshilfe durch die Pflege Geld Zahlungen die kommen on Top auf die Erwerbsminderungsrente. 1x die Woche kommt jemand bei ihr zuhause sauber machen macht ca 220€/Monat Trinkgeld von etwa 5€ eingerechnet.

Ist aber ein super harter Weg von 2 Jahren Bürokratie geworden und das nur damit die Rentenversicherung so lange wie sie kann Zahlungen auf die Krankenkasse/Agentur für Arbeit aufschiebt.
Bürokratisch ist das ein absoluter Papiermord.

Am ende ist es linke Tasche rechte Tasche. Wer für die Geldunterstützung aufkommt ist eigentlich egal. Aber man scheint im Wettbewerb zu stehen wer seine statistiken schönigen will.
 
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Hat jemand von euch schon einmal den Fall gehabt, das eine Lohnsteuerbescheinigung rausgeflogen ist im Steuerbescheid bzw. nicht in die Berechnung einbezogen worden ist?

Heute Morgen kam die Nachricht das ich die Daten über WISO abrufen kann. Gesagt getan und es gibt, stand jetzt, knapp 400€ mehr zurück als von WISO berechnet.
Hab mich natürlich gefreut, als ich dann die Details gecheckt hatte, war mein Einkommen knapp 40k geringer. Übermittelt hatte ich alles ganz korrekt.
Mal schauen wenn der Bescheid im Briefkasten liegt, ob es noch mehr Details dazu gibt.

Das häusliche Arbeitszimmer wurde voll anerkannt, ohne nachfragen oder sonstiges, finde ich ziemlich Klasse. Liegt wahrscheinlich an der pauschale die ich angegeben habe.
 
Was war denn genau 40k€ geringer?
Das was auf dem Einkommensbescheid steht?

Am Ende geht es bei dem ganzen Steuer-machen-pipapo ja eben darum das "reale" zu versteuernde Einkommen zu bestimmen. Und das ist meist nicht das was auf deinem Monatszettel steht.
 
Im Prinzip hatte ich knapp 78k Einkommen für das gesamte Jahr. Auftauchen in der Berechnung tun nur knapp 38k.
 
Nein hatte ich noch nie und glückwunsch :d Aber wenn du nur "400€" mehr als berechnet zurückbekommst, kann es ja kaum 40k Differenz geben? Was hat WISO als zu versteuerndes Einkommen angegeben? Das siehst du rechts in der Berechnungsspalte wenn du die Erklärung aufmachst. Wenn du über WISo übermittelt hast, zeigt es eigentlich auch genau die Differenz an, steht da nichts? Wenn du Alleinverdiener bist und viel zum absetzen hast kann die große Differenz zum Brutto Einkommen schon passieren.
 
Verheiratet Gemeinsam veranlagt: ~21k
Pro Kind: 6k€

D.h. Verheiratet mit 2 Kinder hat man alleine durch diese Freibeträge schon 33k erreicht. Oder hab ich nen Denkfehler?
 
Das hab ich ja oben schon geschrieben, bei 400€ hat sich das zu versteuernde Einkommen sicher nicht um 40k unterschieden sondern wohl eher um irgendwas knapp über 1k€.
 
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