Der "Audiolaberthread" Nummer 1

Genau. Innerhalb der ESS Familie sage ich mal oder AKM, BurrBrown wird man kaum einen Unterschied hören. Aber man hat ihn wenn man, wie du schreibst, AKM mit ESS,BurrBrows etc vergleicht.
 
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Genau. Innerhalb der ESS Familie sage ich mal oder AKM, BurrBrown wird man kaum einen Unterschied hören. Aber man hat ihn wenn man, wie du schreibst, AKM mit ESS,BurrBrows etc vergleicht.

Naja, theoretisch ist da ein Unterschied. Es ist beim DAC Chip auch sehr wichtig, wie dieser angebunden ist. Also da spielt Stromversorgung, Kanalsetup usw. eine Rolle. Denn ein 9038 Pro muss da nicht immer gleich klingen, da es günstige und teure Arten gibt diesen zu implementieren. Da gab es auch mal von Soundnews ein Video, ich glaube das war zum Gustard X18, bei dem er da etwas drauf einging.
 
Witzigerweise scheinen sich ja die Unterschiede zwischen DACs in schöner Regelmäßigkeit in Luft aufzulösen, sobald die Vergleiche einmal genau ausgepegelt und blind durchgeführt werden...

OK, ich würde jetzt vielleicht nicht dazu raten, einem ESS-DAC völlig kaputtgemastertes CD-Material direkt 1:1 vorzuwerfen, gerade wenn die DPLL in Benutzung ist, denn dann macht der eingebaute ASRC Hard-Clipping bei 0 dBFS. Und ältere Modelle haben anscheinend ihre Lautstärke hinter dem Digitalfilter (z.B. 9018, im 9039Q2M scheint das dagegen geändert zu sein, dazwischen keine Ahnung), man kann das also - wie bei jedem anderen DAC - auch bei inaktiver DPLL mit zu argen Overs überfahren.
Zum Glück ist es gerade am Rechner äußerst trivial, auf der Digitalseite ein paar dB Headroom zu lassen. Das macht bei mir schon ReplayGain nebenbei mit. (Und jetzt komme mir keiner mit "bit perfect", die Zeiten der 16-Bit-Signalverarbeitung und -Wandler sind 20 Jahre her. Wir haben heute reichlich Rechengenauigkeit und Wandlerdynamik. Ich habe mal überschlagen, daß ich selber im Kopfhörerbetrieb gute 80 und mit Lautsprechern knappe 100 dB Dynamik bräuchte. Dann vielleicht noch ein bißchen für EQ dazu, aber das war's dann auch. Irgendwo zwischen 90 und 100 dB SPL peak ist bei meinem Gehör definitiv Ende der Fahnenstange.)

Ich mache mir da normalerweise keinen großen Kopf, es sei denn, es ist wirklich hörbar was in Argen. Das ist mir tatsächlich schon untergekommen:
1. Da gab es um 2011 Realtek-Treiber, die die Chips in 44,1 kHz falsch initialisiert haben, das gab dann gerade im Höhenbereich deutliche Verzerrungen, und das was für meine Ohren auch gut zu hören (sowie netzweit in zahlreichen Tests nachzuvollziehen, wo dann sogar der ALC889 ziemlich mies aussah). Schon blöd, wenn dann der Rechnerhersteller nix neueres anbietet (so z.B. Fujitsu Lifebook S761), aber es gab ja gottlob auch generische.
2. Ein IDT 92HD93 im Dell Latitude E6330 hatte einen subjektiv komisch klingenden Höhenbereich, der sich erst bei Erhöhung der Abtastrate normalisierte. Ich dachte halt OK, vielleicht haut der ja im Ultraschallbereich jeden Menge Müll raus und der Analogteil ist nicht happy, aber als ich dann endlich mal nachgemessen habe, war da bei Verzerrungen und auch Dynamik und THD+N eigentlich alles im grünen Bereich. Nur +/-0,05 dB Welligkeit des Digitalfilters erschienen mir etwas mäßig. Das muß es dann wohl gewesen sein. Bei Upsampling auf 192 kHz - das macht übrigens auch Windows 10 intern sehr gut - wird es unter 20 kHz fast schon lehrbuchmäßig glatt, und so klingt's dann auch. Da halt Realtek übrigens schon sehr Jahren keine Probleme mehr mit, inzwischen noch nicht mal mehr auf der Aufnahmeseite (ALC889, ALC1220 und mittlerweile sogar der Brot-und-Butter-Chip ALC897 haben da alle schön glatte Filter). Wiedergabeseitig sind auch z.B. ALC269, ALC892, ALC887, ALC1150, ALC1200 alle OK.

Eigentlich könnte ich hier ja wohl gar nicht anständig Musik hören, wenn es nach einigen ginge.
Beim letzten Rechnerwechsel habe ich von der Xonar D1 zum Onboard-ALC1200 als Tonquelle für meine Lautsprecher gedowngradet. (Hatte mir noch eine Xonar SE besorgt, aber den Realtek für "gut genug" befunden - Dynamik über 110 dB(A), Klirr bei knapp -90 dB dominant H2 konstant über die Frequenz hört auch kein Mensch. Und für meine paar Videokonferenzen ist die Aufnahmeseite gespeist vom Mixer auch voll OK, den habe ich halt etwas runtergedreht. Da die Karte auch noch ASPM sabotiert und damit den Stromverbrauch deutlich in die Höhe getrieben hat, ist sie dann wieder rausgeflogen. Die hat auch einen verbuggten alten USB3-Controller, der meint, er könne mit 64-Bit-Adressierung was anfangen, was aber nicht der Fall ist. ReBAR für eine eventuelle GPU könnte ich damit knicken, weil sich Above 4G Decoding bei meinem Board nur global abstellen läßt.)
Am Bett habe ich schlicht einen Atom Amp+ ans E6330 gehängt (bei 192 kHz mit SoX-Resampler, logo, s.o.), wobei selbst die nackige Headsetbuchse OK wäre, seit ich den HD600 habe. Der ist so ziemlich überall happy. Ich brauche noch nicht mal die vollen ~1 Veff Output, obwohl ich inzwischen verdammt konservative Pegel fahre (RG Preamp -7,9 dB mit und -13,9 dB ohne, da ist der Worstcase in meiner Sammlung inklusive), und der Atom Amp+ bleibt eigentlich immer bei Verstärkung 1. OK, ich habe dem Hörer auch keinen EQ angedeihen lassen, mit etwas Nachhilfe untenrum wäre das vielleicht noch anders.
Der "nobelste" DAC hier steckt in meinem MP3-Player, ein AK4376A. Ich weiß gar nicht, warum die AKMs so ein Schattendasein führen, das Problem mit den Microclicks bei CS43131 / CS43198 haben sie ja z.B. schon mal nicht. Wobei ich jetzt die Cirrus-Chips gar nicht schlecht machen will, abgesehen von dem Problem - das im Zweifelsfall ja durch Abstellen des Class-H-Betriebs behoben werden kann - sind die schon echt top. Mal eben 130 dB Dynamik und <-110 dB THD+N in so 'nem Futzelchip sind schon 'ne Ansage. (Übrigens, AK4377 und AK4377A sind zwei unterschiedliche Chips! Der letztere ist mehr oder weniger der 4376A im neuen Gewand und kann damit z.B. auch "nur" 384 kHz. Da soll erstmal einer drauf kommen.)
 
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Wir sind doch mittlerweile soweit das es in dieser Preisklasse ( um die 500€ ) fast egal ist was man nimmt. Den Unterschied macht doch nur noch der DAC Chip. Also ob akm oder ess.

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen DAC Chips ist mutmaßlich kaum noch vorhanden, sofern die Implementierung im Ausgang einwandfrei ist [...]

 
Ich brauch mal euren Rat. Am neuen Schreibtisch habe ich bald 8 Verbraucher, aber nur eine Steckdose:

Desktop (Netzteil 700 Watt)
LG OLED C2 42"
xDuoo TA-22
HP G7 Laptop + Docking
Argon Forte A5 MK 2
Micov Hype G2 Sub
WiiM Ultra
Tisch Primus Schwerlast

Desktop und LG sollen immer am Strom sein, während der Rest ausgeschaltet werden soll.

Welche Steckerleiste soll ich da holen?
 
Irgendwas von Brennenstuhl?
 
So richtig was passendes hab ich leider nicht gefunden. Das Ding kommt unter die Tischplatte und der Schalter muss somit links hinten sein. Das einzig denkbare wäre die 2 x 6fach hintereinander, bei der ich den hinteren ggfs immer anlassen würde. Andere Ideen?
 
Vlt nimmste ne kleine von Brennenstuhl mit sagen wir 4 Steckern, die bleibt dauerhaft an. Dann hängst du in einen der Stecker ne Shelly Plug S und verlängerst da noch mit ner zweiten Steckdosenleiste wo das Zeug reinkommt was regelmäßig vom Netz soll. Wenn du die Gesamtlast nicht überschreitest (sollte bei dem von dir genannten ja kein Problem sein) kann man das schon machen. Die Shelly Plug S kannst du dann bequem über ne App / Makro etc schalten. Damit kannst du dir dann die benötigte Größe selber zusammenbauen.
 
Derzeit habe ich die, nur ein Stecker zu wenig. Kann ich dort dann einfach mit ner 3fach verlängern?

Brennenstuhl Primera-Tec Comfort Switch Plus Steckdosenleiste 7-Fach mit Überspannungsschutz (2m Kabel, Schalter und RJ-11-Verbindung) schwarz https://amzn.eu/d/1qhKM7t
 
Kann ich dort dann einfach mit ner 3fach verlängern?
Wenn das qualitativ gute Steckdosenleisten sind ist das kein Problem. Würde ich halt nicht mit 30 Jahre alten Dosen machen wo schon die Kontakte ausgeleiert sind ;)
 
Joar. Dann passt es ja. Dann hol ich mir noch ne einfache 3er von Brennenstuhl.

Was sind den die geringsten Verbraucher von meiner Liste?
 
Kann ich dort dann einfach mit ner 3fach verlängern?
Spricht nichts dagegen, meiner Meinung nach. An meinem Schreibtisch gibt es auch drei Geräte, die dauerhaft Strom brauchen; die Gigaset-Ladestation, ein TP-Link TL-SG105 und der olle Tintenpisser, ein hp DeskJet 1110. Deshalb zuerst eine 3er-Leiste ohne Schalter in die einzige Wandsteckdose (Nachteil Altbau) und dann erst die 6er-Leiste mit Schalter (hier auch Brennenstuhl). So läuft das schon seit sieben Jahren und ich sehe da auch kein Problem. Um die typischen 3500W Maximalleistung der meisten Steckerleisten zu erreichen, muss man sich schon bisschen mehr Mühe geben als einen Desktop mit allem Schnick und Schnack laufen lassen.
 
Also ich finde Messungen als auch subjektive Eindrücke als Gesamtbild wichtig. Deswegen gefallen mir die Reviews von Erins Audio Corner auch ziemlich.
Ich kann nur leider sehr wenig mit Youtube Reviews anfangen. Habe da lieber Text und die Messungen als Kurve bzw Rohdaten.

Der Beitrag von ihm ist da auch sehr interessant.
Ja der ist gut und fasst es für mich schön zusammen.
Wir sind doch mittlerweile soweit das es in dieser Preisklasse ( um die 500€ ) fast egal ist was man nimmt. Den Unterschied macht doch nur noch der DAC Chip. Also ob akm oder ess.
Gerade den DAC Chip bzw die DAC Technologie hört man am wenigsten raus. Am meisten sind es die Filter die dafür benötigt werden - aber da habt ihr ja schon so einiges geschrieben
Stimmt stimmt. DACs wandeln nur stupide digital in analog, da kann es keine Klangunterschiede gebe. Verstärker klingen ja eh nicht, die verstärken nur. Alles gut. Jeder wie er mag ;)
Das ist doch polemisch und hat niemand geschrieben.
Bei vielen modernen und höherwertigen DAC kann man die Filter umschalten. Da hört man große Unterschiede. Auch bei Verstärkern kann man Arbeitspunkt, Eingangsspannung oder Verstärkung anpassen und wird ein anderes Klangerlebnis haben.

Aber das alles kann man messen und darstellen. So kann man qualifizierte Abwägungen treffen und zB den nüchternen Kopfhörer mit einem DAC / AMP paaren der evtl etwas mehr K2 Verzerrung hat oder ein wärmeres Filter Roll of.
Oder man hebt den Präsenzbereich einen ticken im EQ an.

Das selbe macht man beim Röhren rolling oder OpAmp tausch ja auch.

Elektronik lässt sich sehr einfach und gut vermessen.
Bei Lautsprecher hat man es auch schon verstanden und hat nur noch das Thema wie die zum Raum passen.
Kopfhörer sind da deutlich komplizierter. Da hier die Psychoakustik deutlich wichtiger ist als ein linearer Frequenzgang (Dips und Peaks für eine große Bühne)
 
Der WiiM wird doch mehr verändern als nur streamen:

1728891624415.png
 
die SP-200 piepsen wegen der LEDs und ständig werden sie von den D/A Wandlern aufgeweckt.

hab auch nach ner Lösung gesucht. Teilweise erfolgreich:
über die NuService App kann man ein Firmware Update per Bluetooth machen.
Danach werden die Boxen nicht ständig geweckt. Das Fiepen ist dann nur noch vorhanden, wenn die weißen LEDs an sind (Lautstärke regeln).

Weiß noch nicht ob ich die SP-200 so behalte.
 
Habe gerade mal den silbernen WiiM Ultra angetetet und auf Funktion geprüft, bevor er morgen wieder nach Polen geht und ich meinen grauen bekomme. Erstes Fazit nach 10 Minuten. Geil! Ich habe schon richtig Bock mich damit auszutoben. Optik und Haptik und diese Fülle an Funktionen ist eine absolute Wucht für diesen kleinen Preis.
 
WiiM ist unfassbar gut für den Preis
 
Mal eine Frage an alle Cyan 2 Besitzer: Würdet ihr das Teil wieder kaufen und seid ihr zufrieden mit dem Gerät?
 
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Mal eine Frage an alle Holo 2 Besitzer: Würdet ihr das Teil wieder kaufen und seid ihr zufrieden mit dem Gerät?

Oh oh 🙊🙈

Du weißt, dass du wenn dann passend DAC und KHV benötigst? 😜
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry ich meinte Cyan 2 - nicht Holo 2 :ROFLMAO:

Der Vio ist für mich als KHV sowieso gesetzt.
 
Also wenn ich irgendwann mal wechseln sollte, dann vermutlich echt nur wegen der Optik, damit der Monk zufrieden ist. Ansonsten bin ich mit dem Cyan2 super happy. Und ja, ich nutze auch nur einen Eingang
 
+1

Quelle sowie Ein-/Ausschaltposition sind so das einzige. Klanglich schön neutral und sehr analog klingend mit guter Bühne. Impact/ Slam ist bei nem guten Delta Sigma imho geringfügig besser aber dann hat man halt kein R2R. (Wobei ich nicht weiß ob sich das über die empfohlene Einspielzeit noch ausgeglichen hat. Hab es nur relativ am Anfang gegen meinen SMSL SU-10 verglichen.)
 
Danke an alle :d

Ich überlege, ob ich bei der nächsten Lieferung (Ende Oktober) bei Magna nicht mal einen bestelle :unsure:
 
Hat wer von euch einen Tip für ein hochwertiges 3.0 USB-A Male auf 3.0 USB-A Female Kabel (aka USB Verlängerungskabel) mit ca 2m? Das beim ifi Micro iDSD BL beiliegende ifi-typische blaue Kabel ist zu kurz für meinen Einsatzbereich
 
oh mit Kupplung - schwierig.
ifi hat nix im Zubehör Sortiment?
 
sollte bei 2m keine Probleme Darstellen. Da würde ich bei Amazon schauen.
 
Ja, ist immer so eine Sache.
Audioquest soll wohl gute Kabel machen. Gibt es auch bei Amazon.
 
Ich würde da zu den Amazon Basic Kabeln greifen.
Kosten nen 10er und tun bei uns in der Firma bei den Kollegen mit höhenverstellbaren Stehtischen ihren Dienst ohne jemals gezickt zu haben.
 
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