Da sind wir genau entgegen

Ich mag zwar den ESS Housesound, aber meiner Meinung fasziniert das nur eine kurze Weile, dann wird es - für mich, und mit Kopfhörern - fad.
Dann kam noch dazu, dass das Gehäuse noch nicht mal eben stand, da war es dann bei mir schon rum, ist vielleicht auch einfach nur eine Kopfsache.
Ich empfinde den WANDLA nicht als typisch ESS klingend. Man merkt schon, dass Ferrum da einiges an Hirnschmalz in die Implementierung gesteckt hat.
Sonst hätte man sich auch für einen Bruchteil des Geldes einen Topping o.Ä. holen können
Bei mir stand er bisher nur auf anderen DACs gestacked

Es wird ja wahrscheinlich genau DER WANDLA sein, den du auch bei dir hattest und bei mir steht er gerade.
Der Rockna kostet das 6-fache als mein R28, und klingt noch nicht mal doppelt so gut.
Den hätte ich leihweise bekommen können, habs dann aber doch nicht gemacht. Hätte insgesamt 3 Stunden dafür fahren müssen - bei Rückgabe ebenfalls - und der Händler wollte noch einen Großteil der Kaufsumme als Pfand haben.
Ich denke so viel ist mir letztendlich ein DAC dann doch nicht wert.
Die Geschmäcker wollen bedient werden, und für meine bisherige Erfahrung sagt, dass sehr viele sich einfach ihr Spielzeug schönreden - damit meine ich nicht dich, sondern eben die ganzen "Fanatiker" im Head-Fi.
Erstens das und es muss natürlich auch zu den Schallwandler passen. Am ZMF habe ich meine Kombi aus Qutest + Tubepreamp auch dem WANDLA vorgezogen. Mit dem Cyan 2 wärs wohlmöglich ähnlich.
So Auflösungsmonster wie der D8k oder meine Sopras "mögen" möglichst sauber zugespielt werden. Nicht falsch verstehen: Der Cyan 2 ist wirklich super, aber im Vergleich zum WANDLA klingt es minimal "verwaschen". Das ist natürlich überspitzt formuliert, aber mir fällt es im direkten Vergleich halt auf.
Es hat mal jemand geschrieben, dass er schon einen Unterschied bei den diversen Herstellern hört, allerdings dann, Modellunabhängig eben nicht mehr, dafür hat man ihn fast gesteinigt.
Soll heißen ein Denafrips Ares klingt anders als ein Cyan2, aber ein Denafrips Venus klingt eben genau so, wie ein Ares, und ich glaube, da ist schon einiges drann.
Ich denke die Meisten namenhaften Hersteller verfolgen ihren eigenen "Housesound" und das finde ich auch gut so! Ob man modellunabhängig Unterschiede hört muss jeder für sich herausfinden. Sollte dem nicht so sein, wird sich die Geldbörse bedanken
Ich habe z.B. zwischen Qutest und Hugo TT2 über KH im schnelltest gar keinen Unterschied gehört. Über LS hingegen sofort!
Daher überlege ich im next step vllt. doch einen Spring zu probieren. Wenn man diesem Bericht hier Glauben schenken darf, müsste das für mich passen:
The test is conducted via coaxial input from a Philips Cd624 and is tested via a pair of vintage Ls3/5a speakers. Note: I will be referring the Cyan 2 and Spring 2 KTE as just “Cyan” and “Spring.” Excuse me for the lack of descriptive words. I am not a professional reviewer, and English isn't...
www.head-fi.org
Gibt es da nicht irgendeine Möglichkeit über einen Adapter, oder günstigen DDC?
DDC war auch sofort mein erster Gedanke

Aber ich finde keinen, der die drei meiner benötigten Eingänge hat.
Gut geschrieben,
@Louisiana
Für mich klingen die meisten DAC sehr ähnlich bis gleich. Wenn ich mal die Standard DS China DAC zwischen 150 und 1000€ nehme, höre ich vermutlich kaum bis gar keinen Unterschied. Aber ein Topping E30 ist auch eben doch etwas anderes als ein Gustard X18.
Ich mach es immer so, dass zwei DACs an den AMP angeschlossen werden, anschließend erfolgt ein Pegelabgleich. In Tidal oder am Streamer hat man die Möglichkeit die Ausgabe umzuschalten. Im gleichen Moment wechselt man den Eingang am AMP. Man wechselt mit einer sehr kurzen Unterbrechung zwischen den DACs hin und her.
Klar, zwischen den Topping DACs wird man kaum bis gar keine Unterschiede hören, aber vergleich mal deinen D90 gegen einen R2R DAC, v.A. an Lautsprechern.
Also wenn du das nicht hörst, haste wirklich Holzohren
Auch wenn ich mich mit dieser Aussage wahrscheinlich unbeliebt mache: Einen DAC finde ich - entsprechend hochwertige Schallwandler vorrausgesetzt - fast wichtiger als einen AMP, sofern der vorhandene genügend Leistung liefert. Ein AMP verstärkt "nur" das Niederspannungssignal von der Quelle kommend. Ein DAC erzeugt das Signal, welches durch die restliche Kette wandert: Es ist nach dem Medium also die zweitwichtigste Komponente - just my 2 cents.
Unterschiede sind schon da, was aber eben nicht funktioniert ist, schnell in einem Lied hin und her zu switchen, da macht einfach unser Hirn nicht mit.
Gerade über dir beschrieben

Gerade deswegen machen mir DAC Vergleiche Spaß. Bei AMPs sieht das wieder völlig anders aus, da man nicht um ein Umstecken herum kommt.
Was wirklich mau ist:
Der automatische Eingang funktioniert definitv NICHT so wie er soll...
Folgendes Szenario:
Cyan per USB an meinen RPi4 angeschlossen, und weiterhin, zum testen, per SPDIF an meinen DDC angeschlossen - beides wird in Roon unterschiedlich angezeigt, ich kann die Wiedergabe beim Cyan stoppen, und beim DDC starten, und da passiert genau nichts

Wenn ich dann den USB Stecker ziehe, funktioniert die Wiedergabe über SPDIF.
Stecke ich nun den USB Stecker wieder rein, geht nichts mehr, auch wenn ich den SPDIF abziehe, das Gerät wird schlichtweg nicht mehr gefunden...
Es hilft dann nur, denn Cyan auszuschalten, und wieder anzuschalten, und genau das soll man ja nicht machen, bzw. mag ich nicht machen.
Jepp, same her. Wirklich schade...