das ist schlicht falsch ^^ die verlustleistung hat im prinzip kaum bis keinen einfluss auf die temperaturdifferenz zwischen radi ein/ausgang. je langsamer das wasser fließt und je größer und länger der radiator, je größer die temperaturdifferenz zwischen wasser und luft, desto größer ist die temperaturdifferenz. im prinzip kann man den temperaturunterschied auch ausrechnen, wenn man den durchfluss und eingehende verlustleistung kennt.
Ich bin mir nicht sicher, ob Du keinen Plan hast (die größe und die länge des Radiators hat nämlich keinen Einfluss auf die Temperaturdifferenz des Wassers vor und nach dem Radiator),
oder ob wir gerade an Begrifflichkeiten scheitern (gegen Ende Deines Postings schreibst Du dann nämlich selbst, man könne es sich anhand des Durchflusses und der Verlustleistung ausrechnen.
Was denn nun?
Nehmen wir mal an, ich hätte 2 Grafikkarten, die mit konstanter Last arbeiten und man würde diese mit 1x MoRa kühlen, wie würde sich das Delta ändern, wenn
man 2 MoRas nimmt?
Antwort: Es bleibt gleich.
Sowas kann man sich analog zur Widerstandsrechnung bei elektrischen Widerständen ausrechnen (Stichwort: Reihenschaltung).
Jeder MoRa hat dann das halbe Delta.
Klar, das Delta vom Wasser zur Luft reduziert sich beim Wechsel von einem auf zwei. Aber das Delta des Wassers zwischen dem Einlauf der Radiatoren und dem Auslauf ist das gleiche, als hätte man nur einen Radiator.
Ist doch herrlich, wie sehr die Verbrauchsmessung von Grakas und CPU mit der Leistungsmessung über die Wakü-Daten korreliert:
Wenn man die Messwerte der Hardware als Basis nimmt, dann beträgt der Fehler bei der Wakü-Leistungsmessung nur ca. 10%