Hilfe für Homeserver und Stromverbrauch

knoblauchjohn

Neuling
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17.02.2026
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Servus zusammen,

ich bin schon seit ein paar Monaten am Grübeln, wie ich meinen Homeserver effizienter gestalten und meine Hardware besser einsetzten kann und finde einfach keine Lösung :wall:

Problem:
Mein aktueller Homeserver (Hardware siehe unten) zieht 29-33W mit der HDD im Spindown. Komme nicht weiter als C2 mit Unraid (und C3 mit Ubuntu). Da ich im Vergleich zu anderen Setups den Verbrauch als viel zu hoch empfinde, möchte ich paar Änderungen vornehmen.

Idee:
  • Weiterhin Unraid benutzten
  • 3x12TB HDD für Jellyfin/Massenspeicher (2x Data, 1x Parity, 1x Cold Spare)
  • 2x 3,84TB SSD weiterhin als Mirror für NAS/Docker/VMs/etc.
  • 1,92TB SSD als Cache und Torrenting
  • Intel CPU für Jellyfin Transcoding
  • Sollte ins Fractal Define R5 passen
Frage:
  • Kann ich mit der Hardware was sinnvolles anfangen?
  • Sollte ich meine Hardware zum Teil verkaufen und was sinnvolleres kaufen, wenn ja: was?
  • Wie sparsam sind AMD APUs allgemein und beim transkodieren?




Aktiv genutzter Homeserver (läuft 24/7)​

Hardware:​

  • CPU: Intel Core i5-11400​
  • Mainboard: MSI Z490-A Pro​
  • RAM: Crucial Ballistix schwarz UDIMM 32GB Kit, DDR4-3200, CL16-18-18-36​
  • Netzteil: be quiet! Straight Power 11, 450W, ATX 2.4​
  • CPU Kühler: Noctua NH-D14​
  • Gehäuse: Fractal Design Define R5 Black, schallgedämmt​

Fesplatten:​

  • INTEL SSDSC2KG019T8 (1,92 TB) – Cache für Torrents/Jellyfin
  • INTEL SSDSC2KB038T8 (3,84 TB) – NAS, Docker, VMs
  • INTEL SSDSC2KB038T8 (3,84 TB) – Mirror von der obigen SSD
  • WDC WD60EFRX-68L0BN1 (6 TB) – Unwichtige Medien/Jellyfin, keine Parity, Spindown

Verfügbare Hardware​

Festplatten​

SSDs
  • 4x Intel D3 s4510 480GB (alle gut)
  • 2x Micron 5300 Pro 960GB (alle gut)
HDDs
  • 3TB WD RED (SMART Warning)
  • 2x 4TB Seagate Cloud (SMART Warning)
  • 4x 12TB HDD (3x Seagate 1x WD RED) (alle gut)

CPU/Mainboards​

  • Intel i7-7700, Asus Z170-E
  • AMD Athlon 200GE, Prime A320I-K

Netzteile​

  • be quiet! Pure Power 11 350W ATX 2.4
  • Seasonic G-Series G-550 550W ATX 2.3
  • be quiet! SFX Power 3 300W SFX 3.42

"Fertigsysteme"​

  • HPE ProLiant MicroServer Gen10 (AMD Opteron X3421, 16GB non-ECC RAM)
  • Aoostar R1 (N100) ⚠️ Leider ist der Adapter kaputt, weshalb keine SATA Festplatten genutzt werden können. Heißt also nur die verbaute M.2 NVME kann genutzt werden.
  • RPI 4B mit 4GB

Sonstiges​

  • Dell H310 6Gbps SAS HBA LSI 9211-8i (oder ähnliche)
  • Genug DDR4 non-ECC RAM

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar! :banana:
 
Lösung
Problem:
Mein aktueller Homeserver (Hardware siehe unten) zieht 29-33W mit der HDD im Spindown.

Luxusprobleme... mit dem Usecase und Pulk an Datenträgern wirst Du keine signifikanten Einsparungen erreichen, welche sich unter dem Strich rechnen. Selbst wenn Du den Verbrauch halbierst und sagen wir mal 15w einsparen würdest (was man erstmal erreichen muss), macht das am Ende des Jahres um die 40-43 Euro aus. Dafür dann mehrere hundert Euro ausgeben, dauert Jahre bis Du in die Gewinnzone kommst.
Problem:
Mein aktueller Homeserver (Hardware siehe unten) zieht 29-33W mit der HDD im Spindown.

Luxusprobleme... mit dem Usecase und Pulk an Datenträgern wirst Du keine signifikanten Einsparungen erreichen, welche sich unter dem Strich rechnen. Selbst wenn Du den Verbrauch halbierst und sagen wir mal 15w einsparen würdest (was man erstmal erreichen muss), macht das am Ende des Jahres um die 40-43 Euro aus. Dafür dann mehrere hundert Euro ausgeben, dauert Jahre bis Du in die Gewinnzone kommst.
 
Lösung
Mein aktueller Homeserver (Hardware siehe unten) zieht 29-33W mit der HDD im Spindown.
Passt doch.

Nachtrag:
Die PLP SSDs brauchen auch idle "etwas" Strom, je nach Modell "etwas mehr" (die 7400pro M.2 zieht z.B. ~7W) oder "etwas weniger" (die Samsung SATA PM... sind relativ sparsam im Vergleich, werden aber ohne Luftstrom trotzdem gut warm, im Gegensatz zu ihren EVO-Geschwistern). HDD zieht imho auch im Spindown etwas.

Imho ist das Setup recht gut und ausgewogen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir sorgt eine PLP-SSD dafür, dass die hohen C-States nicht erreichbar sind. Das scheint bei Intel üblich zu sein. AMD-Systeme sind AFAIK nicht so empfindlich, aber mit AMD ist Transcoding nicht so toll.

Bleib beim aktuellen System und verkaufe den Kram, den du nicht brauchst. Für das Geld kaufst du dir dann Strom 😁
 
Imho sind diese "ultra-sparsamen" Plattformen alle "geschlossene" bzw "optimierte" Systeme Richtung Thin-Client oder Mobile-Plattform (der Übergang ist ja verschwindend gering), da sind dann auch die Boards sowie deren Onboard-Komponenten entsprechend "abgestimmt"...

Mit so "normalen" Desktop/ATX Kram schafft mans imho "nackt" nicht wirklich unter 15-20W, HDDs brauchen bissl was, PLP SSDs auch...
Bei mir sorgt eine PLP-SSD dafür, dass die hohen C-States nicht erreichbar sind.
Ja, sagt man auch NICs, HBAs usw. nach. Ist halt die Frage, wie viel die C-States am Ende wirklich sparen würden.

Meine Low-Power Versuche bisher waren "Office"-PCs auf ITX, 5650G und Ultra 225, bei beiden bin ich zwischen 15 und 20W gelandet, und da war nix drauf, was hätte "stören" können...
Insofern sind die ~30W in der geposteten Konfiguration für mich realistsich.
 
Passt doch.

Nachtrag:
Die PLP SSDs brauchen auch idle "etwas" Strom, je nach Modell "etwas mehr" (die 7400pro M.2 zieht z.B. ~7W) oder "etwas weniger" (die Samsung SATA PM... sind relativ sparsam im Vergleich, werden aber ohne Luftstrom trotzdem gut warm, im Gegensatz zu ihren EVO-Geschwistern). HDD zieht imho auch im Spindown etwas.

Imho ist das Setup recht gut und ausgewogen.
Danke für den Rat. Bin etwas erleichtert zu wissen, dass das doch ganz in Ordnung ist :)

Und danke an all die Anderen für die Infos!

Ich werde mal die 12 TB Platten einbauen und dass das so wie vorgestellt nutzen.
 
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