[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

1.000 Euro oder Franken Entertainment, was ist darunter zu verstehen? Streaming Dienste, Kino, Veranstaltungen? Oder Koks und Nüttli? :LOL:

Wenn man trotz 2500 €/FR Monatsmiete noch über 3000 €/FR investieren kann, dann hat man wohl einiges richtig gemacht. Es sei dir gegönnt. Welche Branche ist das?
Entertainment ist für mich die einfach spontan Geld ausgeben Kategorie. Breche das nicht weiter runter im Budgeting weil mir das zu aufwending wäre. Aber praktisch alles was man halt so nebenher mal Bock hat. Neues Smartphone, Technik Allgemein aber auch Kino, Bar, Klamotten.

IT in der Finanzbranche

Naja in Deutschland würde er mit dem Job vermutlich auch 6-7k Netto haben, vorallem die extrem hohen Abgaben in DE kicken rein. Schweiz ist halt vorallem als Single attraktiv, nen Kitaplatz kostet da ja pro Kind gleich mal >2.000Franken.
Vor vier Jahren lag mein Netto in DE bei ca. 4k bzw ca. 74k Brutto/Jahr (ohne Bonus) Ich gehe nicht davon aus in DE auch nur in die nähe dieser Beträge zu kommen. Ich würde vlt bei 80-90k Brutto liegen jetzt maximal. Für 6k netto in DE brauchts 125k, halte ich für nicht realistisch.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Nicht nur der Kita Platz ist da massiv teurer. Wenn Sayer da lebt, klingt das Gehalt fürn Deutschen auch deutlich besser als es letztlich ist. Das wird auch deutlich wenn man den Medianlohn vergleicht. Deutschland 4217€, Schweiz 7475€ Brutto. In netto auf basis Singel Steuerklasse 1 kommen da dann raus 2850€ Deutschland und 5800-6100€ in der Schweiz. Alles natürlich ca werte. Also Steuer und Abgaben wären nochmal ein Plus für die Schweiz. Das holt sie sich aber an anderer Stelle wieder. Wohnen, Lebensmittel und dergleichen sind deutlich teurer als in DE. Lebenshaltungskosten sind ca. 60% teurer als in DE.

In diesem Kontext muss man diese Zahl von Sayer einordnen.
 
Das sehe ich nach 4 Jahren nur noch sehr bedingt so. Ja die Kosten sind höher ABER. Vegleichst du Zürich mit München ist der Unterschied gar nicht so groß wie man meinen mag. Ein guter Freund ist erst Ende letzten jahres ebenso nach CH gekommen, sein zweites Angebot war in München für ca. 100k. Das Schweizer Angebot für 130k (Französische Schweiz) war trotz der dort höheren Steuern (in CH) wesentlich Attraktiver.

Im Supermarkt kosten viele Sachen in CH mittlerweile recht gleich, du musst hier halt definitv Angebote kaufen denn der Unterschied zwischen Normal/Angebot ist enorm mit 30-50%. Es gibt Ausnahmekategorien (Fleisch!) aber im Schnitt ist DE so teuer geworden, dass der Unterschied im Schnitt gar nicht so gross bis gar nicht mehr Vorhanden ist. Ausgehen kostet halt weil Service ist teuer aber das kann man ja sehr gut selber steuern wie oft man ins Restaurant geht zB.

Ich finde am deutlichsten wird es daran, dass ich aktuell mein komplettes deutsches Netto als Sparrate habe und zeitlgleich trotzdem noch sehr grosszügige Ausgaben. Mein Steuerlast lag 2024 bei ca. 12%, Sozialabgaben bei 8%. Totale Abgaben 20% ca bei einem Brutto von 165k.
 
Dir ist klar was Mediane sind? Und was ein Warenkorb darstellt? Dann mit München zu kommen, lässt daran gewisse Zweifel aufkommen. Und auch in DE macht es massiven Unterschied, ob Du Discounter im Angebot kaufst oder Rewe Edeka normal. Auch da spart man locker 40-50%.

Wenn die Lebenshaltungskosten 60% höher sind, dann basiert das ja nicht nur auf einem Bauchgefühl, dass basiert auf durchschnittlichen Mieten, Einkaufspreisen, einem jährlich verglichenen Warenkorb. Natürlich relativiert sich das, wenn man die mit Abstand teuerste Stadt Deutschlands mit der teuersten in der Schweiz vergleicht. Vor allem, wenn München in Relation zum Schnitt deutlich teurer ist als Zürich im Schnitt der Schweiz. Und man Angebote in der Schweiz bei Lebensmitteln mit normalen Einkäufen in DE vergleicht statt ebenso einen Warenkorb aus Angeboten.

Ka was das wieder soll, warum man mit unsinnigen Vergleichen versucht, relativieren zu wollen, mit Gefühlen argumentiert, statt mit Fakten aus statistisch erhobenen Zahlen? Natürlich wird man in DE Bereiche finden, die dann gar nicht so weit weg sind wie die Schweizer Verhältnisse. München, FFM, Hochtaunuskreis, Hamburg, wer das gewohnt ist und dann in die Schweiz geht, wird keinen so großen Unterschied merken. Das ist aber eben nicht "Deutschland". Ich könnte genauso ein Dorf im tiefsten Meck-Pom mit der Schweiz vergleichen und dann zum Schluss kommen, die Schweiz sei abartig überteuert. Macht das Sinn? Nein.

Dein Netto in der Schweiz würde so um die 7000-7500€ in DE entsprechen, wenn man ca. den selben Lebensstandard erreichen will. Damit liegst du in DE im oberen 5% der einkommen. Liegst du mit deinem Einkommen in der Schweiz ca. auch. In beiden Szenarien verdienst du sehr gut und kannst dir einen relativ luxuriösen Lebensstil leisten.

PS: Ich bin regelmässig in der Schweiz. Also ka wo du einkaufen gehst, aber wenn ich in der Schweizer Discounter und Supermarkt Preise sehe, kriege ich jedes Mal Schweißausbrüche... Womit du Recht hast: Bei Lidl und Aldi Suisse sind die Preisaufschläge nicht so hoch wie bei klassischen Supermärkten (teils aber abhängig vom Segment, Fleisch und Milchprodukte sind auch dort deutlich teurer). Eigenmarken sind teilweise dann auch mal wirklich im Preis gleich. NUr finde ich den Vergleich nur auf Basis von Disocunter Eigenmarken reichlich unfair um dann sagen zu können, die Lebensmittelpreise seien zwischen DE und der Schweiz inwzsichen bald vergleichbar. Laut den Eurostat Daten von 2025 ist die Schweiz bei Lebensmittel allein 52% teurer als DE.
 
130.000€ und man muss im Angebot kaufen. Schöne neue Welt :(
 
Dir ist klar was Mediane sind? Und was ein Warenkorb darstellt? Dann mit München zu kommen, lässt daran gewisse Zweifel aufkommen. Und auch in DE macht es massiven Unterschied, ob Du Discounter im Angebot kaufst oder Rewe Edeka normal. Auch da spart man locker 40-50%.

Wenn die Lebenshaltungskosten 60% höher sind, dann basiert das ja nicht nur auf einem Bauchgefühl, dass basiert auf durchschnittlichen Mieten, Einkaufspreisen, einem jährlich verglichenen Warenkorb. Natürlich relativiert sich das, wenn man die mit Abstand teuerste Stadt Deutschlands mit der teuersten in der Schweiz vergleicht. Vor allem, wenn München in Relation zum Schnitt deutlich teurer ist als Zürich im Schnitt der Schweiz. Und man Angebote in der Schweiz bei Lebensmitteln mit normalen Einkäufen in DE vergleicht statt ebenso einen Warenkorb aus Angeboten.
Ich gebe dir da ja schon recht was die Allgemeinheit angeht, ich meine die Statistiken sind ja da. Ich gebe aber auch nur meine persönliche! Situation basierend auf meinen Budgets und Einkommen wieder und ich bilde damit halt nur einen kleinen Anteil des Warenkorbs ab. Meine Einkäufe in DE waren zu 90% Rewe. In CH sind sie zu 90% COOP, 10% Lidl/Ottos

130.000€ und man muss im Angebot kaufen. Schöne neue Welt :(
Es ist hier absolut normale gewisse Produktkategorien, vor allem Haushaltsprodukte, in Großpackungen im Angebot zu kaufen. Waschmittel, Zewa, Tempos etc. sind hier im Angebot idR 50% reduziert. Nimmt man dann noch dazu, dass sie ausserhalb des Angebots teils nur in regulärer Packungsgrösse vorhanden sind, welche nochmal was teurer ist spart man so um die 60%. Da nicht im Angebot zu kaufen ist einfach nur dämlich mMn egal welches Einkommen. Da bekommt man natürlich auch einen Schock wenn man Normalpreise am Regal sieht.
 
Von den Reichen lernt man das sparen!
- Dagobert Duck

Ob man sich selber als "Reich" kategorisiert ist ja wiederum eine sehr individuelle Einschätzung. Der Bundeskanzler sieht sich ja auch nur in der gehobenen Mittelschicht. Und wenn man sich mit Superreichen vergleicht, ist man selbst als Multimillionär eine kleine Wurst. Ich muss mir mit meinem momentanen Lebensstil sehr wenig Sorgen um Geld machen, deswegen kategorisiere ich mich selbst als wohlhabend. Schönere Dinge, die man gerne haben möchte, gibt es immer. Ich kann und will mir halt nicht alles leisten.
 
130.000€ und man muss im Angebot kaufen. Schöne neue Welt :(
Mache ich so. Würde ich auch mit 200k machen. Warum Geld verschwenden? ;)

Oder wie meintest Du das jetzt? Der Kommentar macht einfach keinen Sinn für mich.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich muss mir mit meinem momentanen Lebensstil sehr wenig Sorgen um Geld machen, deswegen kategorisiere ich mich selbst als wohlhabend. Schönere Dinge, die man gerne haben möchte, gibt es immer. Ich kann und will mir halt nicht alles leisten.
Ich mache mir 24/7 Sorgen. :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann auch nicht behaupten sorgenfrei zu sein, mit Haus, Kindern und einer Frau die aktuell einen neuen Job suchen muss.

Da ist man immer nur einen Motorschaden entfernt vom Bankrott :fresse:
 
1788258378237.png


1788258522543.png


Q: https://www.faz.net/aktuell/finanze...-deutsche-bank-herausfand-accg-201141962.html (Paywall)
 
Ich auch, gerade bei Produkten die eh lange haltbar sind kauf ich halt auf Vorrat. Wieso sollte man das Geld verschenken mit den ständigen Phantasiepreiserhöhungen mit denen die Hersteller um sich werfen. Wer das Zeug zum UVP kauft ist selbst schuld, egal wie viel man verdient.
 
Ich denke mal, dass das mit einer ganzen Prise Humor gemeint war und das "muss" eher in " zu lesen ist. Weil müssen muss das von denen hier, die es machen, keiner. Sinnvoll ist nicht deckungsgleich mit müsen.
 
kauf ich halt auf Vorrat.
Definitiv, mache ich auch. Da bin ich Großvorrats-Schnäppchenjäger. Baller die Kohle lieber sinnlos für schöne/besondere Sachen raus, nicht für Alltagsbedarf.
 
@Körperklaus Ach bist du das?
 
Ohh Gott, die Opportunitätskosten werden dich arm machen! Hast du das mal kaufmännisch durchgerechnet?
 
Meine Frau hat ja nun ihren Doktor der Naturwissenschaften und jetzt kommt die Überlegung eine Weile ins Ausland zu gehen. In der Branche ist dass super gut für die weitere Karriere. Industrie oder Forschung an Unikliniken stehen zur möglichen Auswahl. Ich bin hin und her gerissen. Bin seit knapp 8 Jahren bei meiner Firma unter Vertrag, natürlich unbefristet, betriebliche Altersvorsorge etc. Diesbezüglich kann ich also nicht meckern. Aber die deutsche Wirtschaft ist gerade wie sie ist und langfristig werde ich vermutlich durch KI ersetzt (Ich arbeite quasi selbst an meiner Abschaffung im Unternehmen, da ich das Thema mit Federführend für meinen Bereich vorantreibe).

Ich habe ich nicht studiert, sondern eine kaufmännische Ausbildung gemacht und mir einen guten Stellenwert verschafft. Hier in Deutschland könnte ich darauf aufbauen, im Ausland gibt es teilweise nicht mal Lehrberufe und für ähnliche Tätigkeiten wollen die Firmen mittlerweile einen Master, am Besten noch zusätzlich 10 Jahre Berufserfahrung oben drauf.

Es ist nur so, dass meine Frau teilweise je nach Land mehr verdient als wir beide derzeit zusammen. Alleine gehen oder alleine bleiben ist für uns keine Option.

Skandinavien wäre der Favorit, aber da sind die Anforderungen dermaßen hoch, dass ich nicht glaube dort einen guten Job zu finden. Bin etwas ratlos ehrlich gesagt. Will auch nicht, dass ich der Grund bin, hier zu bleiben.
 
@Jbdiver
Mhhh, wenn sie in Skandinavien so viel verdienen kann wie ihr beide zusammen, könntest Du doch z.B. nen Fernstudium in der Zeit dort machen. Oder irgend ne andere neue Ausbildung (KI-sicher - vielleicht Handwerk?), die Dir taugt. Du bist doch noch Recht jung, wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, oder?

Holt ihr das Zeug im Großhandl?
Hatte ich schon über Amazon und eBay gekauft.
 
Du bist doch noch Recht jung, wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, oder?
Ja da hast du recht, bin Anfang 30. Die Überlegung hatte ich auch schon. Es fällt mir nur schwer, da ich auch in einem Nachwuchsführungskräfteprogramm bin und man mich langfristig schon als Führungskraft sieht. Das kann sich natürlich mit jeder Umstrukturierung wieder ändern.
Die Niederlande ist wohl auch eine gute Option, wenn es um Forschung geht. Mein Englisch ist nicht das Beste, aber kann ich natürlich verbessern. Holländisch würde vermutlich auch gehen, ist ja relativ ähnlich zu Deutsch.

Das Thema macht mich echt etwas ratlos.
 
Jo wenn die Frau den Laden bezahlen kann, hört sich das für mich auch gut an :d
Die Frage ist halt natürlich was man jetzt studiert, ist halt schwierig weil man keine Ahnung hat wo dann in 3-4 Jahren Jobs gesucht werden.
 
Wäre für mich eine Option und eben nebenher weiterbilden. Vielleicht auch irgendwann Kinderwunsch, aber dann will ich glaube in Skandinavien bleiben :d

Ich wäre ja für Bayer in Berlin. Gehalt wäre gigantisch für Sie und ich könnte an unserem Standort in Tempelhof arbeiten. Aber da muss erst mal was frei werden und dann müsste man auch natürlich genommen werden.
 
Nachwuchsführungskräfteprogramm

Aus eigener Erfahrung:
- Managerposten in Aussicht stellen ist eine der ältesten Karotten, mit der man einen Esel munter weiterlaufen lässt (die Erkenntnis hat mich vier Jahre gekostet)
- Führungskraft/Management ist nichts, was ich in einem zweiten Leben nochmal anstreben würde

Für mich klingt das in deinem Fall nach einer einmaligen Exitoption.
 
mit der man einen Esel munter weiterlaufen lässt
Ganz ehrlich, das Gefühl habe ich bereits. Seit 2 Jahren werde ich damit geködert und sage eigentlich nie Nein zu irgendwas, auch wenn es nicht meine Aufgaben sind.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh