Also ich verstehe den Punkt, dass
@Satan meine, man hätte keine Chance. Stimmt aber so nicht.
@richu006 hat dieses Jahr wirklich geliefert, aber auch er musste die Zeit reinstecken, ich auch. Andere auch. Letzten Endes ist der Zeitfaktor und die Freude am machen das wichtigste. Keine Werkbank 5000 wird dir das Ergebnis bauen, keine Grafikkarte Freude bringen wenn das Spiel nichts taugt.
Um es mal wissenschaftlich auszubreiten: beim Contest geht es darum, ein eigenes Gefühl für Wirksamkeit zu erlangen, das ganze nennt sich eudaimonische Zufriedenheit, die daher kommt, dass man das Gefühl hat, an einem wertvollen, Sinnbringendem Projekt zu arbeiten. Diese Art von Zufriedenheit unterscheidet sich von der hedonistischen Zufriedenheit, die primär konsumierend ist und darauf ausgelegt, Schmerzen zu vermeiden, darin, dass die Zufriedenheit länger anhaltend ist und in den Charakter integriert wird, da man sie sich erarbeitet hat.
Auf Deutsch: man muss Freude daran haben, etwas zu erschaffen. Dann ist es auch egal ob man gewinnt oder nicht, denn man hat sich selbst investiert, und bekommt als Lohn für die Bemühungen einen tollen neuen Computer der auch noch mehr oder weniger hübsch ist 😉
Diese Art von Freude und Zufriedenheit muss man sich aber erarbeiten, da es nicht kommt, wenn man nur mit halbem Herz an der Sache dran ist oder es für die Hardware macht. Es geht da um einen selbst, und die eigene Herausforderung, an sich zu wachsen. Und ich kenne kaum eine bessere Möglichkeit als so einen Wettbewerb, wo man viel gewinnen kann (insbesondere an Erfahrung) und nichts verlieren kann, wenn man nicht gewählt wird. Aber man muss sich halt trauen, und sich auf den Weg machen. Aber dafür kann man dann auch die coolen Geschichten erzählen, wie der Weg war, und denkt nicht in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren darüber nach, was alles hätte sein können.