MSI MPG X870E CARBON MAX WIFI im Test: Mit 64 MB BIOS-ROM als Hauptmerkmal

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Neben ASUS hat auch MSI für das Jahr 2026 neue AM5-Mainboards als Refresh-Modelle eingeplant. Aus dem Hause MSI haben wir uns bereits das MEG X870E GODLIKE X EDITION (Test) zum zehnjährigen Jubiläum der GODLIKE-Reihe angeschaut. Doch auch das MEG X870E ACE MAX sowie das MPG X870E CARBON MAX WIFI sind neu ins Portfolio aufgenommen worden und um das MPG X870E CARBON MAX WIFI dreht es sich in diesem Artikel. Da stellt sich die Frage: Was ist der Unterschied zum regulären MPG X870E CARBON WIFI (Test)?
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2026, das Jahr der lauen Aufgüsse…
 
Zuletzt bearbeitet:
War nicht die Rede davon das man 2 m2 über CPU anbinden kann ohne Lane Sharing der GPU und nur der USB 4.0 halbiert wird, wurde offenbar nicht umgesetzt ... was ein sinnloses Board.

Die Debug LED zu verkleinern war natürlich sehr viel wichtiger :ROFLMAO:
X870(E) ist ohnehin ein verkrüppelter Chip, der absolut überhaupt keine Daseinsberechtigung genießt. Und alles nur wegen USB 4.0, das man zur Not auch nachrüsten könnte, sollte man es unbedingt brauchen. Den Usecase im Desktop seh ich da irgendwie auch nicht.
 
Für mich ein weiteres Zeichen, dass es wohl leider keinen neue Chipsatz für Zen6 geben wird. Die 64mb Bios Boards scheinen dann die Zen6 Bretter zu sein. 😭
 
64 MB Rom? Das rechtfertigt auf jeden Fall schonmal 900€ an Preis. Mindestens! Der Speicher, egal in welcher Form, ist ja mehr wert als Gold oder Platin.
 
Für mich ein weiteres Zeichen, dass es wohl leider keinen neue Chipsatz für Zen6 geben wird. Die 64mb Bios Boards scheinen dann die Zen6 Bretter zu sein. 😭
Nochmal den Promontory21 für Zen 6? Oh je, bitte nicht. Da muss eindeutig etwas neues her, allein schon wegen der Leistungsaufnahme bei den X(E)-Boards. Ein Chip der alles kann und einen kleineren für die B-Boards finde ich deutlich passender als 2x einen "kleinen" Chip verbauen zu müssen.
 
Ich sehe aktuell keinen wirklichen Mehrgewinn, es zu kaufen. Gut, 64 MB Flash Speicher lässt mehr Platz/Umfang für grafischen Darstellungen/Inhalten und Daten/Profile zu. Wenn ZEN 6 auf dem Markt kommt, dann wird es interessant, wie viel Speicherplatz auf dem Flashspeicher belegt wird, bzw. wie groß das BIOS-File sein wird. Aktuell sind die CAP Dateien 32 MByte groß. Ich habe da einen Verdacht, dass bei ZEN 6 das BIOS-File die Grenze von 32 MB deutlich überschreiten wird und man mehr oder weniger gezwungen ist ein aktuelles Board mit größeren 64 MB Flashspeicher zu kaufen, dass ZEN 6 mit allen Features vernünftig läuft. Aber das ist jetzt hypothetisch und bös gedacht.
Persönlich macht es für mich mehr Sinn ZEN 6 abzuwarten (und Intel), ob es neben mehr Kerne, der I/O Chip überarbeitet wurde, mehr Features implementiert wurden (was auch immer). Dann würde es für mich mehr Sinn machen, auch ein neues Board zu kaufen, um zukünftig besser aufgestellt zu sein. Für mich wird es in zwei Jahren aktuell, nach vielen lesen von Tests und Vergleichen, kann auch Intel sein ... :unsure:
 
Vermutlich reichen 32MB nicht aus, um alle CPUs von ZEN4, ZEN5 und ZEN6 zu unterstützen, also die entsprechenden Microcodes im Bios vorrätig zu haben. Zumindest bei AM4 war das zum Schluss das Problem wo man dann bei Zen1 Cpus teilweise nicht mehr die neusten Bios updates machen durfte, da sonst die CPU nicht mehr erkannt worden wäre.
 
Also selbst falls die Menge der zu unterstützenden Prozessoren einen Flaschenhals darstellen sollte, sollen sie halt zwei unterschiedliche BIOS-Varianten anbieten. Einmal "Legacy" für die älteren (ZEN 4 & ZEN 5) Prozessoren und "Modern" für die aktuellen (ZEN 5 & ZEN 6) Generationen. Schließlich können die Mainboards (siehe Bedienungsanlautung) über den "Flash-BIOS"-Knopf selbst ohne eingebaute CPU und RAM via USB das BIOS beschreiben. Es wird also niemand ausgesperrt und man braucht auch keine "alte CPU" um das BIOS auf einen Stand zu bringen welches neuere CPUs unterstützt, oder vica versa.

Aber naja, so hat man halt irgendwas "neues" zu vermelden und kann die Preise erstmal wieder weiter oben ankern.
 
Vermutlich reichen 32MB nicht aus, um alle CPUs von ZEN4, ZEN5 und ZEN6 zu unterstützen, also die entsprechenden Microcodes im Bios vorrätig zu haben.

MSI hat genau eine Bios Grundgerüst wo sich sich alles zusammenklicken.
MSI schleift bis heute in seinen AM5 Biosen noch Leichen aus der Bulldozer-Zeit herum. Cheat-Optionen für 3D-Mark 99 und Co etc. !
Du findest sogar Leichen von Intel in den MSI AMD Biosen weil das alles aus dem ein und selben Baukasten kommt und niemals jemand dort einen Neuanfang gewagt hat.
Oder dieses hässlichen totkomprimierten Hintergrundbilder bei dessen farbferläufen man Aufenkrebs bekommt, nein die sind eben nicht tot komprimiert. Die liegen ganau so dort mit Augenkrebs "hochauflösend" vor, auch die wurden scheinbar vor 20 Jahren mal tot komprimiert und jetzt wieder auf "HD" aufgebläht mit entsprechnder Datengröße, und dank Augenkrebs Farbverlauf auch nicht wirklich mehr komprimierbar. Das MSI Bios besteht zu mehr als 50% als absolutem Datenmüll! Die könnten einfach einen einfarbigen Hintergrund machen und hätten wieder mehrer MB Platz!

Gruss Bios-Modder!
 
MSI hat genau eine Bios Grundgerüst wo sich sich alles zusammenklicken.
MSI schleift bis heute in seinen AM5 Biosen noch Leichen aus der Bulldozer-Zeit herum. Cheat-Optionen für 3D-Mark 99 und Co etc. !
Du findest sogar Leichen von Intel in den MSI AMD Biosen weil das alles aus dem ein und selben Baukasten kommt und niemals jemand dort einen Neuanfang gewagt hat.
Oder dieses hässlichen totkomprimierten Hintergrundbilder bei dessen farbferläufen man Aufenkrebs bekommt, nein die sind eben nicht tot komprimiert. Die liegen ganau so dort mit Augenkrebs "hochauflösend" vor, auch die wurden scheinbar vor 20 Jahren mal tot komprimiert und jetzt wieder auf "HD" aufgebläht mit entsprechnder Datengröße, und dank Augenkrebs Farbverlauf auch nicht wirklich mehr komprimierbar. Das MSI Bios besteht zu mehr als 50% als absolutem Datenmüll! Die könnten einfach einen einfarbigen Hintergrund machen und hätten wieder mehrer MB Platz!

Gruss Bios-Modder!
Dabei will ich dir auch garnicht wiedersprechen, du hast vermutlich recht.
Ich bezog mich eher auf Artikel wie diese hier: https://www.hardwareluxx.de/index.php/news/hardware/mainboards/67244-größere-bios-chips-asus-und-msi-wollen-sockel-am5-zu-zen-6-kompatibel-machen.html . Diese Begründen die 64mb mit mehr Microcodes für mehr verschiedene CPUs.
Siehe auch AM4, wo mit genau dieser Begründung bei neueren BIOS Updates der Support für einige ältere CPUs entfernt wurde, da nicht genug Platz im ROM: https://www.techpowerup.com/245236/amd-motherboard-vendors-are-removing-support-for-older-cpu-models
Wobei zumindest Asus 64mb ja auch damit begründet mehr Windows Driver, insbesondere für WiFi, mit ins ROM aufnehmen zu können.

Ich hoffe immer noch auf einen Promtory21 Nachfolger für Zen6, aber je mehr solcher Refreshes kommen, desto schwärzer sehe ich.
 
Das Problem damals war letztendlich die Evolution von AGESA für Ryzen 3000 als eigentlicher neuer großer Speicherfresser und etliche CPU Generationen mit diversen Steppings, frühen Architektur Bugfixes, Sicherheitsfixes etc. resultierend in einer ungewöhnlichen Summe aus vielen Microcodes (mehrere MB).

Bei AM5 sind bisher sehr wenige Microcode-Blobs erforderlich (< 1MB). Unterschiede wie mehr Kerne, anderer Takt, sowie mehr CCDs usw. werden nicht durch separaten Microcode, sondern durch Fusing (Hardware-Konfiguration), SMU-Firmware und AGESA-Parameter geregelt. Die Begründung der 64MB durch mehr Microcodes ist daher einfach falsch. Viel mehr liegt es an AGESA + SMU.

Da die 32MB Heute schon am Limit sind wirds natürlich wieder "Lite Bios" Versionen geben, wo ROMs, Tools, Sprachen, Treiber usw. reduziert werden müssen aber sicherlich nicht der Microcode. Wenn das getan wird wäre es viel mehr aus politischen Gründen.
 
Vermutlich reichen 32MB nicht aus, um alle CPUs von ZEN4, ZEN5 und ZEN6 zu unterstützen, also die entsprechenden Microcodes im Bios vorrätig zu haben. Zumindest bei AM4 war das zum Schluss das Problem wo man dann bei Zen1 Cpus teilweise nicht mehr die neusten Bios updates machen durfte, da sonst die CPU nicht mehr erkannt worden wäre.
Doch der Grund warum die Hersteller alle auf 64MB gehen ist meines Wissens ein Anderer. Schlicht und einfach die Menüs im BIOS sollen aufgepumpt werden. Zusätzlich frei konfigurierbar, heisst du kannst dir beim BIOS Favoriten etc setzen was du z.B. auf der Startseite sehen willst. andere Optik, mehr Optionen zum freigestalten für die user vom BIOS etc. Die Bordhersteller suchen nach Verkaufargumenten, also wird das Bios optisch und funktional gepimpt. Bei den 32MB Versionen bleibt es so wie es ist, Zen6 werden die auch bekommen.
 
Mehr Bling Bling im Bios ist ein ganz doller Grund für die ganzen DAUs da mehr Kohle zu versenken. Die Zielgruppe spielt den ganzen Tag Efi. Vielleicht noch einen Browser da rein machen um genug Sicherheitslücken zu erzeugen.
 
@PCTOM wie schon angel_bad geschrieben habe, habe ich lediglich wiedergegeben, was in der Einschlägigen techpresse kolportiert wurde. Z.B. https://www.hardwareluxx.de/index.p...en-sockel-am5-zu-zen-6-kompatibel-machen.html
Daher vermutlich. Aber zumindest ASUS erklärt noch so mehr Treiber und Bloatware ins Bios packen zu können.


Bei AM5 sind bisher sehr wenige Microcode-Blobs erforderlich (< 1MB). Unterschiede wie mehr Kerne, anderer Takt, sowie mehr CCDs usw. werden nicht durch separaten Microcode, sondern durch Fusing (Hardware-Konfiguration), SMU-Firmware und AGESA-Parameter geregelt. Die Begründung der 64MB durch mehr Microcodes ist daher einfach falsch. Viel mehr liegt es an AGESA + SMU.

Wäre nicht zu erwarten, dass mit Zen6, neuen Steppings, neuer Architektur anderen Chiplets, verändertem SRAM Design etc. das gleiche Spiel wie bei AM4 bei AM5 anfängt und es auch daher eng wird im BIOS. Zumal ja auch noch neue APUs kommen dürften. Das dürfte doch vermutlich eine verdreifachung der Microcodes bedeuten. Zen4 und 5 sind sich ja relativ ähnlich verglichen mit Zen6.

Aber sicherlich gibt es mehr als nur einen Grund (fancy ui, mehr Treiber, mehr Bloatware, neue Funktionen) und größere BIOS Chips sind einfach nur der nächste Schritt.
 
Wäre nicht zu erwarten, dass mit Zen6, neuen Steppings, neuer Architektur anderen Chiplets, verändertem SRAM Design etc. das gleiche Spiel wie bei AM4 bei AM5 anfängt und es auch daher eng wird im BIOS. Zumal ja auch noch neue APUs kommen dürften. Das dürfte doch vermutlich eine verdreifachung der Microcodes bedeuten. Zen4 und 5 sind sich ja relativ ähnlich verglichen mit Zen6.
Selbst wenn es so wäre, sprechen wir rein bezogen auf den Microcode von unter 1MB an zusätzlichem Bedarf, zumindest zum Start von Zen6. Das wird also weiterhin nicht das Thema sein.
Wie weit AMD allerdings AGESA aufpumpen muss für Zen6 kann ich nicht sagen.
 
Ja, klar man muss es immer im Gesammten sehen, als µCodes + Agesa + SMU, sorry war blöd beschrieben. Zusammen mit dem Bloat der Boardhersteller wird es wohl eng mit 32GB.
 
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