[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

mehr reinen Gewinn an der Hardware, weil mehr davon benötigt wird und du mehr Dienstleistung abrechnen kannst, da es länger im Aufbau dauert => Gewinn²
 
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ja sicher, aber dafür ist man ja auch schneller fertig? Schon klar, dass man an großen Projekten mehr zu tun hat...

na mir egal, bei uns wurden völlig klaglos auch <10kWp installiert (y)
 
aber wie begründest du diese These?
Wie bereits geschrieben, durch die massiv gesunkenen Hardwarepreise. Für meine 21,x kwp Anlage auf Schkeferdach mit 22kwh Akku und Wallbox (plus ein komplett neuer Sicherungskasten) und Verteilung von allem auf zwei Gebäude (= überproportionaler Arbeitsaufwand), waren die Angebote 2023 zwischen 42K und 45K. Das fand ich zu absurd teuer und habe es gelassen. In 2024 habe ich 32K dafür bezahlt, das war dann fair. Die Panels waren nur ein knappes Jahr später teils bereits >50 % günstiger als in den ersten Angeboten, die Akkus zumindest auch wesentlich günstiger. Natürlich können sich bei so nem massiven Hardware-Preisverfall mehr Leute ne Anlage leisten und Solateure sind dadurch besser ausgebucht. Verstehe daher Deine Rückfrage nicht wirklich. :hmm:
 
meine Rückfrage kam schlichtweg von meiner Erfarhung. so hat unser Solarbetrieb inzwischen keine Vorlaufzeit von 9 Monaten wie zu unserer Zeit des Auftrages, sondern nur noch ca. 4 Wochen. Dafür pickt er sich gezielt seine Projekte aus, und zwar diejenigen, die am Lukrativsten sind; unabhängig davon, ob die HW-Preise nun deutlich gefallen sind oder nicht. er hat selbst berichtet, dass die Nachfrage WESENTLICH geringer ausfällt aus zu den peaks vor wenigen Jahren. er geht deswegen inzwischen vermehrt auf gewerbliche Projekte anstatt private.

wenn alles um dich herum als Privatmann teurer wird, auch betrachtet auf einen rel. kurzfristigen Zeitraum von 1, 2, 3 Jahren, kannst du es dir ggf. auch dann nicht leisten, eine PV-Anlage installieren zu lassen, wenn diese nun 33% günstiger ist. gibt für viele Menschen wichtigere Sachen als eine solche Anlage. ich meine auch, dass Neubauten inzwischen rückgängig in DE sind. (wobei bei vielen Neubauten tatsächlich eine PV-Anlage inkl. verkauft werden). auch die immer schwindende Einspeisevergütung mag da einen kleinen Teil dazu beitragen.
solche Probleme hast du ggf. nicht...
 
so hat unser Solarbetrieb inzwischen keine Vorlaufzeit von 9 Monaten wie zu unserer Zeit des Auftrages, sondern nur noch ca. 4 Wochen.
Mh, dann gibt es da evtl. größere regionale Unterschiede? Unser Solateur (ich mache für den seit der PV-Installation SEO für seine Website, da wir uns jut verstanden haben, sprich er ist jetzt auch mein Kunde 😅), versucht seit Mitte letzten Jahres krampfhaft ein drittes Montageteam auf die Beine zu stellen und kann leider viele Anfragen überhaupt nicht bearbeiten. Leider sind kaum gute Leute zu finden - nur komplett unfähige Ex-Enpal-Vögel. Der hat zu >80% Privatkunden im Großraum Berlin.
 
Ein YouTuber? Bitte was? 🤣
Na so nen Typ, der sich für die Energiewende und Elektromobilität einsetzt und nebenher halt als Solateur arbeitet. Wohnte um die Ecke, also auf blöd angeschrieben.
Er hat geplant, Hardware besorgt und mir den Elektriker und den Dachdecker vermittelt, die das von ihm geplante Zeug dann gebaut haben.
Hat wunderbar geklappt. Hab ich Glück gehabt^^
 
Hallo Zusammen =)

Hier steht zwar "Erfahrungen" aber ich dachte ich schreib trotzdem mal.

Meine Ausgangslage:
15x 240WP Module ~ 3,6kwp
KACO Powador 4000ix
Vertrag mit 100% Einspeisung mit 0,28€/kwh bis 12/2031 (ja ich weiß, noch lange hin)
Ertrag 2025: 3877kwh ~ 1085,56€
Stromverbrauch 2025: 3200kwh / z.Z. Stromkosten im Monat 95€

-Derzeit denken also die Einnahmen der PV fast vollständig die Stromkosten!-

Ich fange langsam an zu überlegen was ich 2032 mache.

Meine Möglichkeiten:

1. Neuen Vertrag abschließen, derzeit Volleinspeisung 0,12€ ~ 465,24€/Jahr
Kostenaufwand: 0€

2. Neuen Vertrag abschließen, derzeit Überschusseinspeisung 0,08€ ~ Ertrag und Nutzen Fraglich?
Kostenaufwand: 800-1200€

3. Neuen Vertrag abschließen, derzeit Überschusseinspeisung 0,08€ + Akku 4kw mit derzeitigem Powador
Kostenaufwand: 4500€-4700€

4. Neuen Vertrag abschließen, derzeit Überschusseinspeisung 0,08€ + Akku 4kw mit neuem Wechselrichter inkl. Akku
Kostenaufwand: 6000€-6500€

5. Neuen Vertrag abschließen, derzeit Überschusseinspeisung 0,08€ + Heizstab für 160L Wasserpuffer (Gastherme, Gaspreis, Gas sparen) [Edit, jetzt ohne Akku]
Kostenaufwand: 3000€-3500€

Ich weiß, es ist noch sehr lange hin, aber was würdet ihr machen?
Sind die von mir angenommenen Preise realistisch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ein Hauskauf ansteht hab ich zwischen den Jahren mehrere Lokale Solarteure mit Fotos und Details angeschrieben und um einen Termin und einen unverbindlichen Kostenvoranschlag gebeten. Wie ist eure Erfahrung wie schnell man einen Termin bekommt und eine Installation wirklich durchgeführt wird?

Bin sehr gespannt ob sie sich preislich groß unterscheiden. Wird irgendwas mit 10 kWp und gleichgeordneten Speicher werden.
Hab nun mit einem lokalen Elektriker, der mir hier auch die wallbox installiert hat, einen Termin ausgemacht.

Hatte ja mehrere angeschrieben - ein anderer vermarktet sich auf der Webseite als Familien Unternehmen… und dann meldet sich vorhin so ein windiger vertriebler am Telefon. Hasse sowas und finde das auch hochgradig unseriös. Zumal ich alle Infos inkl. Fotos mitgeschickt hatte und der Typ hatte das nicht vorliegen, weil die vermutlich einfach nur die Daten abgreifen und dann weitervermitteln. Garkein Bock auf sowas.
 
Deine Anlage ist also gerade ein Volleinspeiser Anlage?

Einfach abwarten und Tee trinken. Bis es soweit ist sinddie Gesetze noch dreimal geändert.
 
Glaub die aktuell gewesene Situation in Berlin hat gezeigt man sollte doch mal seine PV Anlage,wenn sie es denn kann so aufbauen das man den Akku als Reserve für mindestens mal Betrieb der Heizung nutzen sollte....

Werde das wohl auch mal die Tage in Angriff nehmen und auch die Einstellung im Herbst/Winter anpassen damit der Akku geladen ist.
 
Klar ändert sich da noch sehr viel, aber zum einen mache ich mir gern früh Gedanken und zum anderen muss ich meiner Frau sagen auf was bzw. welchen Betrag wir hinsparen ;-)
 
und zum anderen muss ich meiner Frau sagen auf was bzw. welchen Betrag wir hinsparen ;-)
Dann sag ihr 6000€. Und wenn die Aufrüstung in 5 Jahren dann nur 5000€ kostet, weil z.B. die Speicherpreise noch weiter gefallen sind, musst du halt den Zorn deiner Frau darüber das ihr 1000€ zuviel gespart habt halt einfach ertragen.
 
Glaub die aktuell gewesene Situation in Berlin hat gezeigt man sollte doch mal seine PV Anlage,wenn sie es denn kann so aufbauen das man den Akku als Reserve für mindestens mal Betrieb der Heizung nutzen sollte....
ich habe mit ca. 23-24kw-peak sicherlich keine kleine Anlage. Aber mit der aktuellen Witterung und zum Teil durch Schnee verschatteten Modulen kommen hier täglich zwischen 3-7kwh rein. Hätte mich der "Brownout" hier erwischt, wäre im Akku mit hoher Wahrscheinlichkeit der Not-SOC von 20% realistisch gewesen. Selbst mit Inselbetrieb und Abschaltung sämtlicher Verbraucher kommt man wenn man glück hat tagsüber max auf 50-60% Akkustand. Unsere Heizung allein zieht mit den Umwälzpumpen schon so 200Watt. Das sind aber auch mal eben 5kwh am Tag. Und aus dem Speicher zusätzlich noch mit Wandlungsverlusten. Ich möchte da nicht den Teufle an die Wand malen, aber selbst mit großer PV Anlage schafft man eher maximal nen Drittel des Tages Heizen (mit Gas wohlbemerkt), WP völlig undenkbar im Inselbetrieb.
Und ich denke dass auf dem typischen Reihenhaus noch viel weniger PV Kapazität klebt.

Die Situation in Berlin zeigt für mich eigentlich nur, dass die Krisenvorsorge (Wasser und Nahrungsvorrat) die die Bundesregierung vor Jahren schon rausgebracht hat und bei der man noch kürzlich als rechter Prepper dargestellt wurde völlig berechtigt ist. Die meisten Menschen haben nichtmal Wasser und Nahrung für 3-4 Tage im Haus.
Und ein gutes Set aus Kerzen, Gas-Wasserkocher + Kartuschen ist goldwert und nicht teuer. Und was Energie und Wärme angeht kommt man nicht um ein Diesel Notstrom (Diesel ist besser lagerbar) nicht herum. Zudem kosten 8kw Diesel Heizgeräte bei Ali wirklich keine 100€ und schaffen es eine Wohnung warm zu machen. Akkus sind für Wärmeerzeugung einfach eher ungeeignet.
 
Also ich rede dann auch von einer lösung bzw Konfiguration das im Herbst/Winter der Akku eben 80%+ geladen ist ...und natürlich muss er eben dann aus dem netzt geladen werden...bei sungrow ist das zumindest alles relativ einfach zu konfigurieren mit Backup soc usw ..einmal den Akku laden und fertig....wenn man dann will kann man ja auch einmal im Monat den Akku entladen.

Da ist dann erstmal die größe der PV Anlage total egal.

Hauptsache der Akku,welcher ja bei den meisten 10kwh+ ist sinnvoll genutzt werden kann.


Zu Heizung muss ich dir dann leider sagen das du dann wohl ziemlich schlecht unterwegs bist....meine Gasheizung inkl aller elektrischen Bauteile benötigt im Jahr +-130 kWh

Also könnte ich im Notfall mit Akku schon ein paar Tage die Bude warm halten.

Gasflasche+Kocher sollte man eigentlich auch Zuhause haben
 
Ich weiß gar nicht, ob ich den Akku manuell vollladen kann. Allerdings funktioniert meine Anlage eh nicht ohne Netz, das war mir zu teuer. Der 10kwh Akku wäre aber eh nur für einen Tag oder zwei gut. Je nachdem wie dunkel das Haus bleibt. Aktuell könnte man ja sogar den Tiefkühler abschalten 🥶
 
Wenn die Anlage natürlich kein netzunabhängigen Modus hat dann war es das eh🫠

Mir persönlich geht es in dem Szenario nur darum das die Bude paar Tage warm bleibt....Beleuchtung hat man auch so genug...bzw kann sich Akkulampen kaufen.
 
Außerdem will man doch auch nicht gefühlt das halbe Jahr den Akku nicht voll nutzen weil man ihn für den Notfall vorhalten will.
 
Puh sorry aber manchmal frag ich mich wirklich ob die Menschheit schon total verblödet ist?!

Hab doch geschrieben Herbst/Winter...Akku auf xx% zwangsladen und entsprechend Backup soc setzten.

Im Sommer wo normal der Akku abends eh immer voll ist ( Ausnahmen gibt's natürlich) muss man ja eh kein Backup soc setzten ..
 
ich habe das schon verstanden nur wenn ich im Winter den Akku nie unter 80% wie in deinem Beispiel fahre dann habe ich halt fast nix vom Akku.

Wenn man natürlich noch eine Sonnenprognosse oder so einbaut wird es schon besser.
 
Es ist natürlich immer auch standortabhängig und die größe der PV...

Wenn ich zb bei mir schaue waren es im Dezember 25 ...94kwh Produktion...wovon nur 30 kWh in den Akku geladen wurde.

Da kann man sich jetzt selber überlegen was einem wichtiger ist.

Man passt es an seine Anlage/Bedürfnisse natürlich so an das man auch nicht zuviel Verlust hat.

Die Geschichte mit einer gewissen Sicherheit/Vorrat hat immer auch Nachteile ...und das auch nicht nur auf Strom bezogen.

Im besten Fall muss keiner so etwas erleben wie in Berlin. Aber das ist halt klares versagen der Politik ...auf dem linken Auge blind.
 
Sicherheit, egal welche, geht immer auf Kosten eines anderen Faktors.
Sicherheit bedeutet also immer, dass man woanders abstriche machen muss und sei es beim Geldbeutel.
Sicherheit gibt es nie kostenlos.
Was einem die Kosten für die Sicherheit wert sind, muss jeder selber wissen.

@Mr.Wurst
Und auch deine Gasheizung hat das Potential, dass sie in so einer Situation nicht geht.
Je nachdem wie großflächig der Ausfall ist, können auch (Gas)Pumpstationen betroffen sein.
Und ohne Gas hilft auch nicht, dass das Display noch geht, ist nämlich nix zum Verbrennen da.
Und ob die ne Gaspumpstation notversorgen, würde ich beim aktuellen Vorsorgesystem des Landes nicht erwarten.
Sowas wie hier, hättest du vermutlich überstanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja wenn kein Gas mehr gefördert wird ist es ja klar...gleiche mit Wasser...wobei die hier zumindest mal eine notversorgung der pumpen haben ( Wasserwerk im Dorf keine 100m entfernt)

Das es immer Situationen gibt wo man am Ende machtlos ist,sollte klar sein.

Aber man kann sich ja in einem gesunden Ausmaß auf Dinge vorbereiten
 
Ich lade im Winter (so ab Mitte November) auch nicht mehr unter 50%. Und hab zb im Dezember gerade mal 38kwh exportiert. Dh ich hab sehr wohl was vom Akku (170kwh Charged) und komme nicht in den Bereich der Tiefenentladung. Ich habe ja so meinen pace Akku zerstört (titan Solar)
 
Da hat irgendeine Schutzschaltung dann versagt. Der Akku war über Nacht auf 0% gefallen. Hat dann erstmal morgens nicht geladen. Als ich dann mal geschaut habe sah das so aus:
Ein mosfet durch und die Thermo Sicherung durchgebrannt (das gelbe Ding).
Ich kann mir das nur so erklären daas die mosfet ja parallel geschaltet sind und wenn der Strom "plötzlich" kommt und natürlich über den mosfet mit dem geringsten Widerstand geht. Kp. Warum auch die Thermosicherung durch war... Die Schalter den Widerstand ab einer gewissen Temperatur auf "unendlich".

Ps: achso du meinst mit "fritte" die Zellen? Die waren heile. Hab dann nen bms zugeschickt bekommen und danach hat er wieder funktioniert. Und tut es gerade wohl noch sehr gut in der Ukraine (Kleinanzeigen)
 

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Hmm, würde ich eher weniger auf den Ladezustand schieben, außer die Spannung war so niedrig (also wirklich extremniedrig), dass aufgrund der Differenz zur Ladespannung der Strom so hoch ging, dass das dem FET überlastet hat. Normal ist aber der Strom, der aufgenommen werden kann, eigentlich relativ konstant über den Spannungsbereich.
Vorstellbar wäre aber auch, dass die FETs takten mussten, damit der Strom begrenzt wird (langsames anfahren nach Tiefentladung) und die FETs im Takten eben mehr Wärme abführen müssen und das nicht mehr gereicht hat.
Das wäre aber ein Konstruktionsmangel, weil das normaler Weise als Normalbetrieb gilt.

Kann aber auch eher ein Zufall gewesen sein.
 
Puh sorry aber manchmal frag ich mich wirklich ob die Menschheit schon total verblödet ist?!

Hab doch geschrieben Herbst/Winter...Akku auf xx% zwangsladen und entsprechend Backup soc setzten.

ich habe das schon verstanden nur wenn ich im Winter den Akku nie unter 80% wie in deinem Beispiel fahre dann habe ich halt fast nix vom Akku.
ich finde diese Abwägung auch schwer. Im Sommer ist der SOC bei 10% und im Winter bei 20% angesetzt. Das ist aber wirklich primär darauf ausgelegt im Inselbetrieb noch das elektrische Garagentor, Rolläden und Gefriertruhe usw. noch weiterlaufenlassen zu können. Dafür ist aber sowohl der Sommer als auch insbesondere Winterstand zu gering.

Auf 50% hochzudrehen würde mir oftmals wirklich die bilanz verhageln. denn abgesehen von den trüben Tagen die es im Dezember/Jan gibt, habe ich bei etwas Sonne auch da regelmäßig meinen Speicher wieder randvoll.
 
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