[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Meine kleine selbtgeschriebene Steuerung für das Überschuss-Laden der Venus D läuft (aus meiner Sicht heraus) hervorragend.

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Noch ist die große Hausbatterie abgeschaltet (kein Tibber-Kunde mehr, also nix mit Laden wenn Tarif billig) weil meine Anlage einfach nicht genug Ertrag bringt zu dieser Jahreszeit. Aber die 5kWh der Venus D werden ganz gut bedient wenn die Sonne mal scheint. Wundervoll.
Nachts hab ich dann 10h lang 300W Grundlast aus der Venus bedient.
Bin gespannt ob die ganze Laderegelung dann auch den Betrieb mit der großen Batterie gemeinsam schaukelt, oder ob sich beide Systeme gegenseitig laden/entladen. Aber da muss ich wohl auch ein bisschen drauf warten. Jedenfalls war die Entscheidung das System im Winter anzuschaffen gut, denn so kann ich daran tüfteln (und die entsprechenden Firmware-Versionen abwarten, während das System beim Kunden reift) um mich auf den Sommer vorzubereiten.
 
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Der letzte Tag im Jahr 2025 ist angebrochen, es hat -9,5°C und es ist wunderbar klar.
Die PV ist um 8:08 Uhr angelaufen und bringt bereits mehr als 50% ihrer Leistung.
Ich hoffe es bleibt den ganzen Tag so, das wär ein versöhnlicher Abschluss.

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Auch mal ein kleines Fazit:
Dezember 2024: 159 kwh
Dezember 2025: 245 kwh (heute Schnee und dunkelgrau - da kommt eh nix mehr)

Mein erstes komplettes PV-Jahr mit 21,x kwp Ost/West und 22,x Akku:
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Passt für mich - statt knapp 500 € monatlichem Strom-Abschlag nur noch etwa 200 €. Damit dürfte sich die relativ teure Anlage im achten Jahr bezahlt haben (Ersparnis plus Einspeisung) und dann in die Gewinnzone kommen. 🤗

Einspeisung lief erst irgendwann ab Anfang Frühjahr mit etwa 8 Monaten Verspätung wegen Netzbetreiber. 🙄 Wobei es davor in 2025 auch eher kaum was zum Einspeisen gegeben haben dürfte, außer evtl. in den zwei Urlaubswochen im Januar.
 
Bei mir unterscheiden sich Dezember 24 und Dezember 25 praktisch gar nicht.
Echte 64kWh aus den 5kWp Süd.
 
Anlange ist im März in Betrieb gegangen. Ich kann auch nicht meckern. Vorjahr 6500 kWh auf knapp ca. 2000 kWh runter, trotz E-Auto.

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So jetzt ist der schöne Tag rum, hier steht was dabei raus kam.
Knapp 4kW aus einem 800W BKW ist für den 31.12. schon ganz OK.
Leider hab ich heuer keine Möglichkeit gehabt die Produktion von 21.12. (der kürzeste Tag des Jahres) zu vergleichen denn da war Nebel.

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Daneben gebe ich den längsten Tag des Jahres zum besten, den 21.06.
Ein paar Watt währen da wohl noch drin gewesen, aber mit 5,8kW auch nicht von schlechten Eltern.
Gut 50% melr erzeugte Energie als heute.
Wobei man auch sieht das der Wechselrichter mit den ~60W Überbelegung im Sommer schon zu kämpfen hat, er macht da keinen schönen "Peak" bei 800W sondern bleibt ~25-30W darunter.

Produzierte Energie von 18.01.2025 bis 31.12.2025 = 1.165,17kWh
 
Frohes Neues!

Region Hannover / 9,46 kWp Süd ~38° Neigung / keine Verschattung / 20 kWh Akku

Dezember 2025:

358 kWh ~37,84 kWh/kWP

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Zum Jahresende am 30.12. noch mal ein perfekter Tag:

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Gesamt 2025:

11.864 kWh ~ 1.254,12 kWh/kWP
Autarkiegrad gesamt: 80%


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Ich bin wirklich sehr zufrieden und ich glaube wenn ich das mit den Zahlen aus den Vorjahren vergleiche ein Rekordjahr!
 
Frohes neues!

Ich hab echt kein Plan wie man in der Jahreszeit so gut Energie gewinnt noch. Muss wohl an der Lage liegen...

Hier mal der identische Vergleich.

Hab noch zusätzlich den mit Abstand besten Tag aus Dezember und November dazu gepackt, den 25.12...

PS: war hauptsächlich auf @zog88 bezogen :)
 

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Zuletzt bearbeitet:
deine Panels werden dann flacher aufgestellt sein. Ich habe fast 40° Neigung.
 
Unsere Jahresbilanz sind 15.170kWh Erzeugung aus der großen PV und 524kWh aus dem BKW.
Wahrscheinlich sollte ich die Panels auf der Garage mal reinigen oder über den nachträglichen Einbau von Neigung nachdenken.

Was echt bitter ist ist aber der Verbrauch. Gute 600kWh für die Bautrocknung, 600kWh mehr über die Wallbox verladen und 300kWh für die Klimaanlage & Elektroheizung weil der Heizkörper im Bad immer noch abmontiert ist. Macht eine Autarkie von nur 72% im Jahr verglichen mit 80% in 2022.
 
Jahresbilanz 2025:
8,19 kWp 7° Nord + 6,37 kWP 173° Süd, jeweils 22° Dachneigung, etwas südlich von Berlin.
12 MWh produziert, das ist 0,3% unter der Vorhersage von PV-GIS. Gesamtverbrauch um 3 MWh, dabei Autarkie 51%, ganz ohne Akku. Ich bin zufrieden.

War das erste Jahr. Ein bißchen mehr Autarkie hatte ich mir erhofft, aber der Stromverbrauch morgens und abends (Kaffeemaschine, Backofen, Herd ....) sowie die Spitzen um 3 kW aus Grundlast und einem Großverbraucher wie GSP oberhalb der Produktion in wolkigen Phasen und natürlich die nächtliche Grundlast (150-250 W) stehen dem im Wege. Im Prinzip außer Januar und Dezember immer mehr Strom monatlich erzeugt als verbraucht. Aber alles auch ohne Elektroauto und Wärmepumpe.

Insgesamt Haushältsprimärenergieverbrauch knapp 33 MWh, davon 39% Heizung und WW, 53% Kraftstoff und "nur" 8 % Strom. Berücksichtigt man aber die Effizienzvorteile eines E-Autos und einer WP, dürfte rechnerisch die PV-Anlage bei voller Elektrifizierung genau unserem Primärenergiebedarf entsprechen. Und das finde ich für einfach nur eine Dachanlage schon beeindruckend.

mfg
 
Jahresbilanz 2025
5kWp (aufgeteilt in 3kWp 30° auf dem Dach und 2kWp 15° auf der Terasse).
5,11 MWh produziert. Der Eigenverbrauch davon liegt bei 94%. Die 20kWh-Batterie hat dieses Jahr 2,72MWh geliefert.
Autarkiegrad liegt bei 58%, wir mussten 3,43 MWh dazukaufen bei einem Verbrauch von weit über 8MWh. 4 Personen, 2 e-Autos, keine WP.

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Nach 6 Jahren mit 40KWp PV-Anlage und ohne Akku siehts bei uns so aus. 93% vom erzeugten Strom werden verkauft und nur 7% selbst verbraucht.
Verhältnis Strombezug/Gesamtverbrauch beläuft sich auf 45%.

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Jahreswerte 2025:
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Eigentlich ein ganz normales Jahr, weder besonders gut noch schlecht.
 
Silvester war der beste Tag im Dezember: über mehrere Stunden 20kW geliefert, total 130 kWh. Leider gab es im gesamten Dezember nur 4 solche Tage.
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Total gabs 1.55MWh wovon 1MWh selbst verbraucht wurde. Aus dem Netz wurden nochmals 3.5MWh bezogen (=22% Autarkie).

Übers gesamte 2025 siehts so aus (März bis Mai war die Anlage noch gedrosselt):
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Oder an wolkigen Tagen mit entsprechendem Verbrauch, sehe ich auch, das der Akku von der Entladegrenze 5% hochlädt, dann schaltet er wieder ein und entlädt wieder 5% und ist schaltet somit wieder ab weil Entladegrenze erreicht. Von den Rein-Raus-Werten sind das dann aber ~115Wh rein, aber nur ~95Wh wieder raus. Und das schaukelt sich halt mit der Zeit immer weiter hoch.
Ich denke, das hier ist das "Problem":
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Oben der vom Akku gemeldete SoC in Prozent, unten die In-Out-Rechnung (die auf den vom Akku gemeldeten Rein-Raus-Werten basiert).
Wie man sieht, wurden von ca. 11:30 bis zum Schluss grob geschätzt 80Wh geladen, aber der SoC blieb bei 47% stehen, obwohl 80Wh eigentlich mehr als 3% sind.
Da gegen 11:45-11:50 auch mal ein paar Wh entladen wurden, kommt der SoC vielleicht auch mit den Lastwechseln nicht so ganz klar...
Oder damit, das wegen Wolken der PV-Output aktuell teilweise Sekündlich zwischen 80 und 700W schwankt. :d

Wie man nebenbei sieht, ist der "echte" Ladestand bei 1380Wh, was eigentlich 61% wären...
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ein Hauskauf ansteht hab ich zwischen den Jahren mehrere Lokale Solarteure mit Fotos und Details angeschrieben und um einen Termin und einen unverbindlichen Kostenvoranschlag gebeten. Wie ist eure Erfahrung wie schnell man einen Termin bekommt und eine Installation wirklich durchgeführt wird?

Bin sehr gespannt ob sie sich preislich groß unterscheiden. Wird irgendwas mit 10 kWp und gleichgeordneten Speicher werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist regional und saisonal wahrscheinlich sehr unterschiedlich und nicht wirklich vergleichbar.
Ich habe Anfang Juli die Firma angeschrieben, Mitte Juli waren sie da und Ende Oktober haben sie angefangen die Anlage aufzubauen.
Inbetriebnahme war dann der 10.11.
 
Ich habe 2023 ca 20 Firmen angeschrieben. Gekommen ist keiner und geantwortet haben 3.

Es hat dann ein Elektriker, 2 Ortschaften weiter, gemacht.
 
2023 ca. 12 kontaktiert. Nur drei Rückmeldungen mit inakzeptablen Terrorpreisen. 2024 nächster Anlauf, drei lokale Anbieter kontaktiert. Ein brauchbares Angebot bekommen und 04/2024 unterschrieben. 07/2024 wurde montiert. Netzbetreiber hatte Einspeisevergütung ab Frühjahr 2025 endlich bewilligt.

Denke aber, dass sich die Situation seither nur immer weiter entspannt hat.
 
Ich habe 2023 ca 20 Firmen angeschrieben. Gekommen ist keiner und geantwortet haben 3.

Es hat dann ein Elektriker, 2 Ortschaften weiter, gemacht.
Okay das ist ja echt krass! Aber glaub da hat sich viel verändert. Damals alle Sorge vor Energie Preis Schock, es gab noch Förderung usw.

Mittlerweile gibt’s ja nichts mehr. Ich hab jetzt glaube 3 oder 4 angeschrieben. Max 6 km Umkreis. Dachte das wäre schon viel! Vllt muss ich doch nochmal ran. Alle im betriebsurlaub. Jetzt bin ich noch mehr gespannt, ob und welche Angebote rein kommen…
 
Ich habe nur eine Firma angeschrieben. :d

Aber wie schon gesagt - das ist ja auch regional sehr verschieden.
 
Ich habe 2023 ca 20 Firmen angeschrieben. Gekommen ist keiner und geantwortet haben 3.

Es hat dann ein Elektriker, 2 Ortschaften weiter, gemacht.

Ich habe auch ein paar Nachbarn im Ort gefragt, wer deren Anlage gebaut hat. Meist gibt es regional schon einige Erfahrungswerte. März 2025 waren es bei mir ca. 20k€ für 13kWp und 13kWh Speicher + Wallbox. Es musste aber noch recht aufwändig ein Zählerschrank umgesetzt und neu gebaut werden.
 
Von denen, die ich angeschrieben habe, wollten mir 3 ne Heizung verkaufen, einer nen Abo, einer ist gekommen und gleich wieder gegangen (Haus zu klein, keine Abstände, lohnt sich nicht), und am Ende hat es ein Youtuber realisiert *gggg*
 
ich höre aus meinem Bekanntenkreis, dass es die Solarfirmen teilweise immer noch nicht nötig haben, auf Anfragen zu reagieren.
muss denen wohl immer noch richtig gut gehen.
hätte ich so auch nicht gedacht, da die Preise ordentlich runter gekommen sind seit den Spitzen nach Corona (Lieferkettenengpässe etc.)...
 
Ich habe auch ein paar Nachbarn im Ort gefragt, wer deren Anlage gebaut hat. Meist gibt es regional schon einige Erfahrungswerte. März 2025 waren es bei mir ca. 20k€ für 13kWp und 13kWh Speicher + Wallbox. Es musste aber noch recht aufwändig ein Zählerschrank umgesetzt und neu gebaut werden.
Ok krass, hätte ich jetzt teurer erwartet. Mal sehen.
Von denen, die ich angeschrieben habe, wollten mir 3 ne Heizung verkaufen, einer nen Abo, einer ist gekommen und gleich wieder gegangen (Haus zu klein, keine Abstände, lohnt sich nicht), und am Ende hat es ein Youtuber realisiert *gggg*
Ein YouTuber? Bitte was? 🤣
 
hätte ich so auch nicht gedacht, da die Preise ordentlich runter gekommen sind
Naja, sind ja nur die Hardwarepreise massiv runter. Sprich beim Solateur sind die Gewinnspannen gleich oder sehr ähnlich geblieben, gleichzeitig können sich aber mehr Interessenten ne PV-Anlage leisten als in den kranken Jahren 2021 bis 2023.
 
...gleichzeitig können sich aber mehr Interessenten ne PV-Anlage leisten als in den kranken Jahren 2021 bis 2023.
sorry für OT aber wie begründest du diese These? weil die MwSt. für PV ab 2023 weggefallen ist? (ist das immer noch so?) seit wann kann man sich in DE mit fortgeschrittenen Jahren etwas mehr leisten als zuvor? :-)

ich würde eher argumentieren, dass die HW zwar günstiger geworden ist, aber sich die Dienstleistung als solches zumindest mal in dem Maße verteuert hat, wie alles andere auch. Inflation at least, eher mehr. nach den fetten Jahren geht kaum einer von den Dienstleistern her und will weniger verdienen. man ist verwöhnt in dem Sektor. (wir sprechen hier nicht von der Fahrradindustrie, wo man tiefe Einbrüche in den Verkäufen erleiden muss und das schon Jahre lang - um ein Gegenbeispiel zu nennen) siehe meine ursprüngliche Aussage, dass sich einige auch heute noch nicht mehr melden müssen.

unsere Anlage ging 03/2023 in Betrieb. selbst unser ausführender Solarbetrieb hatte uns damals schon gesagt, dass es ihm schwer fällt, Projekte unter 10 kWp aufzubauen, weil es sich einfach nicht für ihn lohnen würde...
 
unsere Anlage ging 03/2023 in Betrieb. selbst unser ausführender Solarbetrieb hatte uns damals schon gesagt, dass es ihm schwer fällt, Projekte unter 10 kWp aufzubauen, weil es sich einfach nicht für ihn lohnen würde...
das hab ich ehrlich gesagt nie so recht verstanden. "Nicht lohnen" weil es so viele Anfragen gibt, dass man sich nur die großvolumigen raus nimmt?
 
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