[Sammelthread] Mopeds & Motorräder

Da ich mir zweimal eine Schraube eingefangen hab, tatsächlich auf Touren ja. Auf Kurzstrecke nicht mehr. Xiaomi Akkupumpe und kleines set Flickzeug war das.

PS: Natürlich hatte ich das bei den beiden Schrauben noch nicht, seit Anschaffung keinen Platten mehr gehabt :fresse:

Aber einmal Auto und einmal Anhängerreifen damit geflickt. Funktionierte beides bis Reifentausch Jahre später einwandfrei.
 
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Es gibt so Reifensets mit Druckluft Kartuschen Aber das fährt doch niemand mit einem Naked- oder Sportmotorrad durch die Gegend. Bei der großen Nordkapp Reise mit drei Alukoffern mag das schon sinnvoll sein um bis zur nächsten Werkstatt zu kommen.

Mit einem selbst geflickten Motorradreifen dürfen Sie nur provisorisch zur nächsten Werkstatt fahren, bei moderater Geschwindigkeit (max. 50 km/h), ohne Autobahn, und nur bei kleineren Schäden in der Lauffläche (z.B. Nagel/Schraube), die den Luftdruck stabil halten – dies ist eine Notlösung, die eine Fachkraft überprüfen muss; bei größeren Beschädigungen oder Verlust des Luftdrucks darf man nicht weiterfahren.
 
Ich stand da halt sehr blöd zwei Stunden in einem Autobahnkreuz mit Betonweänden, da wäre ich gerne schneller weggekommen. Die Reparatur ist nicht anders als die Werkstatt es machen würde.
 
Also so ein Reifenflickset mit Salami, ner Klinge zum abschneiden, GUmmilösung, und Montagewerkzeug hab ich bei Schlauchlosfahrzeugen einfach unter dem Sitz.
Das passt da gut rein und das ist etwas was man eben selber gut reparieren kann. Ich denke die Chance, dass damit eine Weiterfahrt möglich wird, ist grösser als mit so manchem Bordwerkzeug. Weil klar, die losvibrierte Schraube kann man ggf. noch nachziehen, aber wenn was kaputt ist, hat man ja eh kein Ersatzteil dabei. Somit hat das fast Prio 1.

Bei meiner Freundin habe ich jetzt ein Set rein gemacht, wo diese CO2 Patronen gleich mit drin sind. Damit trifst du nicht den exakten Luftdruck aber du kannst danach jedenfalls bis zur nächsten Tanke fahren, wos nen Kompressor gibt.
Für längere Touren (Urlaub) hab ich dann eh einen kleinen Akkukompressor dabei. Cyclplus, Xiaomi, Bosch,,.... die haben da ja alle etwas.

Gerade an Autobahnen ist das Warten doch sehr unangenehm.. und wenn die Tour damit am zweiten Tag zu Ende ist auch irgendwie unnötig.
Wenn du dir ne eingefahrene Schraube mit ner Salami ersetzt kannst du nach 10 Minuten einfach weiterfahren als wäre nichts gewesen. Die hält dann auch und den Reifen kannst du problemlos runter fahren.


Mir hat ein Pannendienst mal so meinen Autoreifen geflickt und mir erklärt, dass die das bei Motorrädern nicht machen dürfen. Ein Grund mehr, das selber dabei zu haben.
 
Gabelbrücke drin, fertig zusammen gebaut inkl. neuer Blinker...

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Mir wurde gerade für sehr kleines Geld ein 700kg Anhänger mit Plane angeboten. Der Typ nur deutlich günstiger: https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...iges-gesamtgewicht-700-kg/3147866854-276-1803
Jetzt bin ich am überlegen ob ich den über den Winter flott mache und in den nächsten Familienurlauben einfach die Speed Triple mitnehme. In der Vergangenheit in der Toskana und Dordogne/Perigord hab ich immer gedacht wie genial das wäre, abends noch ne Stunde mit dem Motorrad in der Gegend rum zu düsen. Zugfahrzeug gibt das locker her und wir hätten auch das ewige Gepäck Problem mit 5 Personen gelöst.
Ist von euch schon mal jemand mit dem Motorrad auf Anhänger im Urlaub gewesen? Was sollte ich überlegen bevor ich zusage?
 
Die Unterkunft, in der ihr im Urlaub seid, sollte eine Garage haben um das Bike über Nacht halbwegs sicher zu verstauen. Der größte Nachteil ist natürlich, dass du nur 80 bzw. 100 kmh (mit entsprechender Zulassung) fahren darfst mit dem Anhänger. Ansonsten sehe ich keine größeren Dinge die man beachten sollte. Der Anhänger wirkt recht kurz, sicher dass das Mopped da gut draufgehen mit, am besten, Vorderradwippe? Hat der Zugösen?
 
Ist der Anhänger nicht zu kurz? Wäre sows speziell für Motorräder nicht besser? Da weiß man auch das man es richtig verzurren kann und und es nicht herunter fällt: https://www.thiele-shop.com/22945

Die Anhänger finde ich mega bescheiden.

Lieber mit richtiger Plattform. Bei dem hier würde ich niemals allein aufladen. Zu groß das Risiko, beim schnellen Auftritt nach oben ins Leere zu treten.

Für mich wäre ein Muss: 100km/h Zulassung möglich? Sowohl Anhänger als auch Zugfahrzeug sind relevant.

Ansonsten muss man möglicherweise die Bodenplatte mal austauschen? Falls nicht: ein paar Zurrpunkte (versenkbare) einbringen, sofern es zB eine ordentliche Siebdruck-Bodenplatte ist.

Plane ist zwar schön gegen Wetter aber nicht gegen Wind, das wäre das erste, was ich Abbauen würde.

Wenn passt: Vorne eine kleine Alu Box drauf für Spanngurte usw. Vorderradwippe Stelle ich immer nur drauf.

Zum Hochschieben habe ich noch eine klappbare Alu-Rampe, diese sollte nach Möglichkeit auch Platz am/auf dem Hänger finden. Wir haben uns ein Schubfach unter die Bodenplatte gebaut, wo sie exakt reinpasst m verriegelt mit Schraube plus Splint.
 
Wir haben vor Jahren den Grüngutanhänger vom Vater auf Motorrad umgerüstet.

Hänger hat eine Siebdruckplatte als Boden, welche wir mit einer Führungsschiene ausgestattet haben. Dazu noch eine Auffahrrampe, welche aus einem geschweisten Vierkantrohrrahmen und einem darauf verschraubten Riffelblech bestand.

Waren damit schon auf Korsika und auf Rennstrecken unterwegs. Transportiert haben wir vom 125 Dax Nachbau über BMW R1200GS viele Fahrzeugklassen. Die vordere Wand lässt sich bei uns herunterklappen und die Fahrzeugschiene etwas über die Bodenplatte nach vorne hinausragen. Damit haben auch die langen Motorräder drauf gepasst.

Das größte Problem ist doch eigentlich, ob man einen Stellplatz dafür hat. Ansonsten sind Mietanhänger halt einfach attraktiver.
 
Das ist richtig, aber wenn man einen Stellplatz hat, bezahlt das Gerät auch hinsichtlich Steuern, Versicherung und Verschleiß fast von selbst.

Denn jeder im Freundeskreis benötigt mal einen Anhänger für einen schmalen Taler.
 
Kollege und ich haben uns damals gegen einen Anhänger entschieden und zusammen einen VW T6.1 gekauft. Gut, Anhänger inkl. Ausbau ist halt erheblich günstiger.

Gegen den Anhänger sprachen für uns folgende Punkte:
  • maximal 100km/h bzw, 80km/h in manchen Ländern
  • braucht am Ankunftsort extra Platz
  • muss bei der Maut und bei Fähren beachtet werden
  • wenn mit Plane dann auch recht groß (wegen Sichtschutz und Wetter)
 
Danke für die Rückmeldung. Die Speed Triple ist 2090mm Lang, der Hänger hat ein Innenmaß von gut 2 Meter. Passt ziemlich genau, auch von der Höhe. So eine Wippe könnte man vorne rein bauen. Ösen für Spanngurte im Boden sind schon vorhanden. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ja echt mal verwirrend. 80/100 wäre erstmal kein Thema. Dieses Jahr geht es nach Frankreich, dort ist wieder bis zu 130km/h erlaubt. Italien wieder ganz anders.

Garage hatten wir an den letzten Ferienhäusern nicht, meist aber eigenes Grundstück mit Zaun/Tor alleine schon damit unser Hund nicht abhaut. Evtl. könnte man eine Kette ans Motorrad machen.

@BlackPitcher Die Plane fand ich gerade gut damit nicht direkt alles einsaut bzw. vor neugierigen Blicken schützt. Meinst du Seitenwind, sollte der eine echte Rolle spielen bei so einem eher kleinen Hänger? Bei mir im Zugfahrzeug wird der fast komplett im Windschatten laufen, muss ich aber noch mal messen. Bei dem Hänger sind zwei 2 Meter lange gelochte Alurampen dabei. Wir sind ja auch immer zwei Personen beim Auf- und Abladen. Das könnte klappen, müsste ich aber wohl vorher 1-2 mal üben.

@doodly Mega Wetter! Hier hat es noch Eis in NRW und der große Wintereinbruch soll die Woche kommen.
 
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@BlackPitcher Die Plane fand ich gerade gut damit nicht direkt alles einsaut bzw. vor neugierigen Blicken schützt. Meinst du Seitenwind, sollte der eine echte Rolle spielen bei so einem eher kleinen Hänger? Bei mir im Zugfahrzeug wird der fast komplett im Windschatten laufen, muss ich aber noch mal messen.

Nein, ich meinte das, was es an Windlast bietet, quasi fahrende Schrankwand, aber wenn die Plane in deinem Windschatten verschwindet, ist alles gut, mein Hinweis passé.
 
Ich habe heute noch mal den Besitzer des alten Stema Anhänger getroffen, aber wir sind nicht überein gekommen. Dennoch möchte ich die Idee, mein Motorrad mit in den Urlaub zu nehmen noch nicht ganz beerdigen. Dieses Jahr hatte ich eine Speed Triple quer hinter dem Bulli von einem Arbeitskollegen. Die Lösung fand ich echt spannend. Aber wenn wir mit 5 Personen, Hund und Gepäck in den Familienurlaub fahren komme ich niemals mit der Zuladung hin. Da hat es der alleinstehende Kollege mit KTM SD-Evo 1290 und Bulli einfacher, auf mehreren Ebenen ;)
Trotzdem beschäftigt mich der Gedanke weiterhin.

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Bin da auch erstaunt. Lastet da nicht ein ungemeines Gewicht auf der Angängerkupplung(?) bei Bodenwellen, etc.?
 
@Tohdgenahgt Die Plattform wird unten am Rahmen befestigt, nicht an der Anhängerkupplung. Es gibt ein paar Firmen die sowas anbieten. Bei dem Kollegen trägt die auch über 200kg, er ist sonst mit seiner Super Duke 1290 Evo damit unterwegs.



Genauen Hersteller müsste ich aber erfragen.
 
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Interessant, habe ich bisher nur mal bei Instagram oÄ aus Amiland am großen Truck gesehen, hierzulande noch gar nicht.

Aber Stelle ich mir sehr fragwürdig zu fahren vor. Hatte in meinem alten Octavia mal 9 Gehwegplatten im Kofferraum liegen, das fuhr sich eher kriminell.
 
Die Plattform hinten dran sieht interessant aus. Kann man die bei nicht Gebrauch auch einfach abnehmen über eine Art Schnellverschluss ?

Wir waren auch länger am überlegen aber haben es dann so gelöst... Teuer, aber da wir in den nächsten Jahren einige Touren ins Ausland vor haben war es die beste Lösung.

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@BlackPitcher Man muss dabei natürlich immer die Zuladung und Achslast beachten. Meist ist das aber nur bei Wohnmobilien oder Nutzfahrzeugen/Bullis möglich.In Bremerhaven gibt es auch einen Anbieter der baut sogar was zum ausziehen: https://www.fiedlermobil.de/hecktraeger-fuer-wohnmolie-und-transporter/

@p$YcHo Wird wohl so montiert...


Gerade ist noch Post aus Schottland gekommen. Zum Glück hatte ich noch passendes Kleingeld, da ich noch 20,82€ beim DHL Mann nachverzollen musste und er weder Kartenzahlung noch Wechselgeld dabei hatte.

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@Youngtimer Danke. Sieht auch interessant aus.

Das beste an unserem Bus ist der lange Radstand, Schwerlastfahrwerk (vorher bei einer Automatenfirma gelaufen) und LKW Zulassung. Selbst mit den beiden Mopeds und Gepäck etc. drin fährt sich das so ruhig und angenehm. Unbeladen dann halt sehr hart der Bock ^^
 
Super Lösung. Auch das Verzurren durch die Steckachsen ist wohl die ideale Befestigung.

Ich muss wohl noch etwas weitersuchen. Da wir im Familienurlaub aber immer gut bepackt sind mit 5 Personen, Hund und Gepäck wird es wohl auf was mit Anhänger hinauslaufen. Sonst komme ich mit der Zuladung nicht hin.
 
Die Mopeds stehen bombenfest. Die Vorderradwippen sind durch die Bodenplatte mit der Karosse direkt verschraubt. Das AxFix System hat sich auch bewährt.

Ich denke auch das es bei dir auf einen Anhänger rauslaufen wird...
 
Was spricht denn gegen einen klassischen Motorradanhänger? Gibt es für 1000-1500€ und sie sind wertstabil. Kannst du ein paar Jahre nutzen und dann für gutes Geld weiterverkaufen
 
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