[Sammelthread] Sammelthread für Windows 11

Habe auch ein Warnzeichen im Geräte-Manager!
Du hast auf jeden Fall mehrere Probleme.
Kann auf keinen Fall den neusten Chipsatztreiber nehmen, da es bei meinen SSD's zu Ein-/ Ausgabefehler kommt! Mit dem alten Chipsatztreiber habe ich diese nicht!
Welche alte Chipsatztreiber Version hast Du jetzt installiert?
Hoffentlich nicht die alte Version 6.05.16.221 von 2021 von der Asus Webseite.
Ich würde wenigstens die Version 7 installieren, z.B. die Version 7.12.04.858 vom MSI Server.

Oder eine ältere Chipsatztreiber-Version 7 von der AMD Webseite downloaden:
älterer Chipsatztreiber.jpg
Mit der Version 8.01.20.513 hatte ich auch an meinem MSI B850 Mainboard Probleme.
Das lag wahrscheinlich am AMD PPM Treiber Version 8.0.0.60 und 8.0.0.61, hier hatte ich auch in der Vergangenheit Probleme mit einigen AMD PPM Treibern, ein downgrade auf einen älteren PPM Treiber hatte das Problem jeweils beseitigt. Die aktuelle AMD Chipsatztreiber Version 8.05.04.516 mit PPM 8.0.0.62 funktioniert bei mir einwandfrei.
ppm-driver-bug-fix-jpg.1211580
AMD Chipsatz Version 8.05.04.516 .jpg
Natürlich hatte ich das ISO zu erst von der MS Seite runtergeladen!
Wo liegt die ISO Datei?
Ich würde die ISO Datei einfach mal auf das Laufwerk C bzw. auf dem Desktop ablegen, möglicherweise ist das Laufwerk beschädigt auf der die ISO Datei im Moment liegt.

Wenn ich mir die Samsung 840 EVO Laufwerke und das 870 QVO SATA Laufwerk anschaue, in deinem anderen Thread Post 3, dann könnte eins der Samsung 840 EVO Laufwerke oder das 870 QVO Laufwerk das Problem verursachen.

Einfach mal alle Samsung 840 EVO Laufwerke abklemmen.
Laufwerke.jpg
Auch dein Windows SATA Laufwerk die Samsung 870 QVO könnte das Problem verursachen, oft kann man das Problem in den Smart Werten des Laufwerks nicht erkennen.
So wie im Thread von @VL125 mit Samsung 870 EVO.
Laufwerk Problem.jpg




Ich würde Windows auf einer NVMe installieren, vor der Windows Installation alle anderen Laufwerke abklemmen, damit Windows nicht die Bootpartition von einem der anderen Laufwerke übernimmt, weil das verursacht auf jeden Fall Probleme.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Du hast auf jeden Fall mehrere Probleme.

Welche alte Chipsatztreiber Version hast Du jetzt installiert?
Hoffentlich nicht die alte Version 6.05.16.221 von 2021 von der Asus Webseite.
Ich würde wenigstens die Version 7 installieren, z.B. die Version 7.12.04.858 vom MSI Server.

Oder eine ältere Chipsatztreiber-Version 7 von der AMD Webseite downloaden:

Mit der Version 8.01.20.513 hatte ich auch an meinem MSI B850 Mainboard Probleme.
Das lag wahrscheinlich am AMD PPM Treiber Version 8.0.0.60 und 8.0.0.61, hier hatte ich auch in der Vergangenheit Probleme mit einigen AMD PPM Treibern, ein downgrade auf einen älteren PPM Treiber hatte das Problem jeweils beseitigt. Die aktuelle AMD Chipsatztreiber Version 8.05.04.516 mit PPM 8.0.0.62 funktioniert bei mir einwandfrei.


Wo liegt die ISO Datei?
Ich würde die ISO Datei einfach mal auf das Laufwerk C bzw. auf dem Desktop ablegen, möglicherweise ist das Laufwerk beschädigt auf der die ISO Datei im Moment liegt.

Wenn ich mir die Samsung 840 EVO Laufwerke und das 870 QVO SATA Laufwerk anschaue, in deinem anderen Thread Post 3, dann könnte eins der Samsung 840 EVO Laufwerke oder das 870 QVO Laufwerk das Problem verursachen.

Einfach mal alle Samsung 840 EVO Laufwerke abklemmen.

Auch dein Windows SATA Laufwerk die Samsung 870 QVO könnte das Problem verursachen, oft kann man das Problem in den Smart Werten des Laufwerks nicht erkennen.
So wie im Thread von @VL125 mit Samsung 870 EVO.





Ich würde Windows auf einer NVMe installieren, vor der Windows Installation alle anderen Laufwerke abklemmen, damit Windows nicht die Bootpartition von einem der anderen Laufwerke übernimmt, weil das verursacht auf jeden Fall Probleme.
Ich habe jetzt die Version 8.02.18.557 installiert. Danke für den link. Weil auf der ASUS Seite für mein Board nur diese komische 6.05.16.221 bereit steht. Diese führt ja zu massiven Fehlern mit der SSD!
Der neue Treiber hat alle Ausrufezeichen entfernt und funktioniert auch mit den SSD's endlich!

Bezüglich der ISO Datei, die habe ich auf C auf dem Desktop abgelegt.
Ich klemme auch nochmal alle unnötigen Laufwerke ab. Bisher klappt weder die Aktion mit Rufus noch mit dem Media Creation tool.
Das mit dem Abklemmen aller anderen Laufwerke habe ich bisher nur beim Versuch Windows 11 auf die SSD zu installieren getan! Wahrscheinlich stören die auch sonst.
Werde das ausprobieren
 
..eyeyey.. ..Mirrordoof, wie oft denn noch?!!

StorageBug NO2.png

..jetzt nicht ganz so krass wie die .8116 vom 16.03. aber naja.. .. soll das jetzt alle zwei bis drei Updates so gehen? :unsure:

Konsequenz: Update von Platte geputzt, 4 Wochen Updatepause! Wieder einmal. (n)

..wer Probleme hat -> runterschmeißen, dass nächste taugt dann meist wieder.
 
Hm habe heute auch das Update gemacht und keine Probleme.

Unbenannt.jpg
 
Ja, dass ist wieder so ein, den einen triffts, den anderen nicht, MS Ding. Siehst ja im Link, das es erst im März mit einen anderen Update bei mir (und auch anderen) noch schlimmer der Fall war.
Gemerkt hatte ich es zufällig anhand meines ReFS konfigurierten Storage und quasi Mikroaussetzern im Last I/O. Das war nämlich noch schlimmer betroffen, da ja stark ramlastig.
Da hatte ich Einbrüche [at] 4k I/O rund 80~90% und das merkt man dann schon. Sowohl bei CDM, als auch im realen Lastbetrieb. Bei zurückspielen auf letztes Update von jetzt auf gleich wieder alles ok.
Keine Ahnung was MS da mit den Updates veranstaltet. War ja eine ganze zeitlang Ruhe.

ps: Ich hatte auch ungewöhnlich viele Neustarts während des Updates (glaube vier waren das) obwohl System schon lang CA2023 ready. Sonst max. einen bis höchstens zwei. Du nutzt ja auch 25H2 Home Edition.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich sollte LTSC besser laufen :d
 
@Luxxiator : Da der entsprechende Thread ja mittlerweile geschlossen wurde hier nochmal dazu:

Luxxiator schrieb:
64kb Clustergröße? Wow, nicht schlecht, aber lohnt sich nur, wenn da jede Menge fette Brocken drauf liegen...

Windows 11 IoT Enterprise LTSC 2024 ReFS Dateisystem / 64KB Cluster (nur bei Enterprise und Server Edition). Da ja ReFS im Grunde nur eine Weiterentwicklung des NTFS Modell-5 ist, hier die Unterschiede:

ReFS_Dateisystem.png ReFS_Dateisystem1.png ReFS_NTFS_Dateisystem.png

- Clustergröße 64KB ggü. NTFS 4KB (standard):
  • Reduzierte Metadaten-Fragmentierung: Bei einer Clustergröße von 4 KB muss das Dateisystem für eine 100 GB große Datei insgesamt 25 Millionen einzelne Blöcke verwalten. Bei 64 KB sind es 16x weniger Blöcke (ca. 1,5 Millionen). Die internen Verwaltungstabellen (Metadaten) bleiben winzig. Das Dateisystem fragmentiert bei großen Schreiblasten kaum, was die Langzeit-Performance der SSD stabiler hält.
- Perfekte Ausrichtung auf die Hardware (SSD-Innentakt):
  • SSDs schreiben Daten intern nicht in 4-KB-Häppchen, sondern in wesentlich größeren "Pages" und "Blocks" (oft 16 KB bis zu mehreren Megabytes). Ein 64 KB ReFS-Cluster passt viel besser zur physischen Arbeitsweise des Flash-Speichers als ein 4 KB NTFS-Cluster. Dies minimiert den Write Amplification Factor (WAV), die SSD muss intern weniger Daten switchen, was die Lebensdauer (TBW) der SSD schont.
- Maximum-Performance für Block-Cloning und VMs:
  • Bei Nutzung virtueller Maschinen (Hyper-V) oder Backups (z. B. Veeam), kopiert das ReFS-Block-Cloning die Daten nicht physisch, sondern biegt nur die Metadaten-Zeiger um. Dies geschieht bei 64 KB Clustern um ein Vielfaches schneller als bei 4 KB, da deutlich weniger Zeiger aktualisiert werden müssen. Große VM-Checkpoints werden quasi in Echtzeit und ohne spürbare CPU-Last zusammengeführt.
- Effizientere CRC64-Prüfsummen (Integrität):
  • Wenn die Integritätsströme aktiv geschaltet sind (macht man anhand PS, siehe Screen: "Vererbung" -> true), berechnet ReFS für die Blöcke Prüfsummen. Bei 64 KB muss die CPU deutlich seltener Prüfsummen berechnen und abgleichen als bei einer kleinteiligen 4-KB-Struktur. Das minimiert die Prozessorleistung, während der volle Schutz vor Bit-Rot (schleichender Datenzerfall) erhalten bleibt.
- Unterschiede Bit-Rot (Datenzerfall) NTFS vs. ReFS:
  • NTFS: Da das Dateisystem NTFS "Bit-Rot" gar nicht berücksichtigt, merkt es davon überhaupt nichts. Das Dateisystem reicht die beschädigte Datei einfach stur an den Benutzer weiter.
  • ReFS: Da hier die Bit-Rot Integritätsströme aktiviert sind, berechnet ReFS für jeden Block eine mathematische Prüfsumme (CRC64) und speichert diese separat ab. Wenn man nun eine ältere Datei aufruft (z.b. 2 Jahre auf der SSD), berechnet ReFS die Prüfsumme blitzschnell neu und vergleicht diese mit dem gespeicherten Wert von vor z.b. 2 Jahren. Stimmt dieser Wert wegen Bit-Rot nicht mehr, schlägt ReFS Alarm und verhindert, dass kaputte Daten weiter verarbeitet werden (in einem SSD-Verbund repariert ReFS die Datei sogar komplett automatisch im Hintergrund).
- ReFS Datenintegrität aktiv (Enabled true / Enforced true):
  • Dateisystem ReFS nutzt eine proaktive Fehlerkorrektur (der Data Integrity Scanner). Wenn eine Datei länger unberührt auf der SSD liegt, würde man Bit-Rot erst bemerken, wenn man sie irgendwann mal braucht. Der Scanner bei ReFS-Laufwerken prüft, wenn aktiviert, einmal pro Woche die Prüfsummen im Leerlauf proaktiv automatisch auf Fehler.
- ReFS Kompatibilität zu Backup Software allgemein:
  • Allgemein hoch! Acronis z.b. erkennt seit minimum der 2016er Version ReFS Laufwerke im Storage Backup, Macrium & Co. auch - einzig Veeam als absolute Ausnahme, sogar ReFS Laufwerke im Volume!

ps: Und ja, man kann in Enterprise für jedes Laufwerk -nach belieben- das Dateisystem frei wählen, bis halt das Boot-LW, dass muss NTFS-Dateisystem enthalten, weil dort ReFS noch nicht unterstützt wird. Auch innerhalb eines Storage kann man verschiedene Dateisysteme mixen (was Quatsch ist aber geht halt, siehe Screen).

Rich (BBCode):
================================================================================
MASTER-ANLEITUNG: ReFS-STORAGE OPTIMAL EINRICHTEN UND KONFIGURIEREN
================================================================================

Dieses Setup ist optimiert für moderne NVMe-SSDs unter Windows 11 / Server.
Es garantiert maximale Performance beim Block-Cloning sowie den vollen Schutz
gegen schleichenden Datenzerfall (Bit-Rot) über CRC64-Prüfsummen.

HINWEIS: Führe alle Befehle in einer administrativen PowerShell bzw. CMD aus.

--------------------------------------------------------------------------------
DER KONTROLL-BEFEHL (All-in-One-Befehl für die klassische CMD)
--------------------------------------------------------------------------------
Nutze diesen Befehl jederzeit in der klassischen CMD (als Admin), um den aktuellen
Zustand deines Laufwerks H: fehlerfrei auf einen Blick zu prüfen:

echo === ReFS GEOMETRIE UND ARTIKULATION === && fsutil fsinfo refsinfo H: && echo. && echo === DATEI-INTEGRITÄT (VERERBUNG) === && powershell -command "Get-FileIntegrity -FileName 'H:\'"

================================================================================
METHODE A: NEUE / LEERE SSD FRISCH AUFSETZEN (64KB + INTEGRITÄT)
================================================================================

1. LAUFWERKSNUMMER ERMITTELN (PowerShell)
   Get-Disk
   -> Merke dir die Nummer deiner SSD ganz links unter "Number".

2. INITIALISIEREN & MIT 64KB ReFS FORMATIEREN (PowerShell)
   (Ersetze die beiden "X" durch deine gemerkte Disk-Nummer, z. B. 3)
   Initialize-Disk -Number X -PartitionStyle GPT; New-Partition -DiskNumber X -UseMaximumSize -DriveLetter H | Format-Volume -FileSystem ReFS -AllocationUnitSize 64KB -Force

3. INTEGRITÄTSSCHUTZ GLOBAL ERZWINGEN (PowerShell)
   Get-Item "H:\" | Set-FileIntegrity -Enable $True
   -> Jede neue Datei auf H: erhält ab jetzt automatisch CRC64-Prüfsummen.

================================================================================
METHODE B: REFS-PARTITION EXISTIERT BEREITS (NACHTRÄGLICH UMSTELLEN)
================================================================================
Wenn das Laufwerk H: bereits formatiert ist und Daten enthält, zeigt der Kontroll-
Befehl bei der Vererbung oft noch "False" an. So stellst du es im laufenden
Betrieb ohne Datenverlust auf "True" um:

1. VERERBUNG FÜR ZUKÜNFTIGE DATEIEN AKTIVIEREN (PowerShell)
   Get-Item "H:\" | Set-FileIntegrity -Enable $True
   -> Ab diesem Moment steht der Wert für "H:\" auf "True". Jede neue Datei,
      die ab jetzt auf das Laufwerk kopiert wird, ist sofort geschützt.

2. SCHUTZ FÜR BEREITS BESTEHENDE DATEIEN NACHHOLEN (PowerShell)
   (Wichtig, da der erste Befehl alte Dateien nicht automatisch anfasst!)
   Get-ChildItem -Path "H:\" -Recurse | Set-FileIntegrity -Enable $True
   -> Dieser Befehl wandert durch alle alten Ordner und schaltet den CRC64-
      Schutz für jedes bereits vorhandene Dokument nachträglich ein.

================================================================================
SO KONTROLLIERST DU DAS OPTIMALE ENDERGEBNIS IN DER CMD-AUSGABE:
================================================================================
1. "Bytes pro Cluster : 65536"  -> Perfekte 64 KB Blockgröße (schont die SSD,
                                   verhindert Metadaten-Fragmentierung).
2. "REFS-Volumenversion : 3.14" -> Version 3.x garantiert aktives Block-Cloning
                                   (Klonen riesiger Dateien in Millisekunden).
3. "Datenprüfsummentyp : CRC64" -> Das Volume erzwingt die Prüfsummen.
4. "H:\  True  True"            -> Die automatische Vererbung des Bit-Rot-
                                   Schutzes ist für alle Dateien aktiv.

ZUSATZ-TIPP: STATUS EINES BESTIMMTEN UNTERORDNERS PRÜFEN (PowerShell)
Get-FileIntegrity -FileName "H:\DeinOrdnerName"
================================================================================

Vier Anwendungsszenarien Vor-/Nachteile ReFS vs. NTFS:
  • Boot/System-Volume: definitiv NTFS (ReFS wird nicht unterstützt)
  • VM-Storage oder LargeFile Workflow: definitiv ReFS (z.b. wegen pfeilschnelles BlockCloning usw.)
  • Backup und Archivierung: definitiv ReFS (maximale Integrität und Ausfallsicherheit)
  • breite Anwendung: definitiv NTFS (Office/Games/Programme nutzen u.U. NTFS Features die ReFS nicht integriert hat)
_
 
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Schade eigentlich, das ReFS nicht startfahig ist; wäre vllt mal interessant gewesen und hätte ich sicher mal getestet....
 
Nutzt dir aber praktisch mal rein gar nichts! ReFS ist nicht für so "Kleinstdateien" Anwendungen wie Windows optimiert, da bist du mit NTFS besser bedient.

Wo ReFS seine Vorteile hat habe ich ja schon geschrieben. Bin im Augenblick dabei, mir ein Storage via ReFS für Acronis Backup einzurichten. Geht über die erweiterten ATI-Settings: "Vor/Nach-Befehle" und einen Script auch in der Gratis WD-Edition ganz gut.
Sinn des ganzen: Zuerst wird ein ganz normales ATI-Backup erstellt. Danach wird via ATI die Batch gestartet und legt via ReFS robocopy blitzschnell eine Zweitkopie an. Grund: Sollte ReFS im Rahmen der Datenintegritätsprüfung mal eine Alterung (also Bit-Rot) feststellen, kann ReFS über die Reservekopie das Backup wieder einwandfrei "reparieren". Das macht ReFS automatisch, bekommt man nichts von mit. Es gibt aber noch die Option, sich über "Datenzerfall" via ReFS (zb. via E-Mail) informieren zu lassen. Also quasi schon Server Niveau.

edit: das schaut dann in der Praxis so aus:

ATI_plus_ReFS-BlockCloning.png

ps: Warum kommt in den Screen ein "I:Symlink" vor? Ganz einfach. Die Batch braucht man nur aus einen Grund: ATI weigert sich, da ja die Gratis WD-Edition, ein Backup direkt auf ein ReFS Laufwerk zu schreiben. Warum? Ganz einfach -> KNETE! Diese Option ist halt nur der teuren ATI-Server Edition vorbehalten. Abhilfe: Die ReFS SSD einfach in zwei Partitionen einrichten. Eine große ReFS Partition und eine winzig kleine 100MB NTFS Partition. Diese NTFS Partition bekommt dann ihren eigenen LW-Buchstaben, hier halt "I:Symlink" und voila, ATI nimmt die Partition sofort an, da ja NTFS erstellt und die Batch tunnelt (symlink) quasi das Backup, welches 1:1 durch gereicht wird zum Ziel -> dem Backup Ordner auf der ReFS Partition. Die NTFS Partition dient hier quasi nur dazu, ATI ein NTFS LW.vorzutäuschen, die Daten werden dann getunnelt auf das eigentliche Ziel, die ReFS SSD geschrieben. Gleichzeitig wird noch, weil schön bequem, via Batch (robocopy "H:\TESTBACKUP" "H:\TESTBACKUP_RESERVE" /XO /R:1 /W:1 /NDL /NFL /NJH /NJS) die ReFS Reservekopie bei jeden Backup up_to_date gehalten, da zeitgleich mit synchronisiert was quasi unter 1 Sekunde dauert. ;)
 
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Auch NTFS kann große Cluster, aber große Cluster bringen bei kleinen Dateien massive Platzverschwendung, da ein Cluster nur genau 1 Datei speichern kann.
Jetzt nimm eine 2 KB große Datei: In einem 4 KB Cluster werden 2 KB verschwendet, d.h. 50%, in einem 64 KB-Cluster dagegen satte 62 KB, also 97%!

Wenn man ein Laufwerk mit NTFS mit 64 KB-Clustern formatieren will:
Eingabeaufforderung, dann Format LW-Buchstabe: /FS:NTFS /A:64 KB
Und ReFS unterstützt auch 4 KB-Cluster.

Die 4 KB-Cluster von NTFS sind eing guter Kompromiss zwischen Platzverschwendung und Verwaltungsaufwand.
Die Platzverschwendung kann man übrigens einfach im Explorer sehen:
Rechtsklick auf einen Ordner oder eine Datei.
Dann werden 2 Größen angezeigt.
Die 2. nennt sich "Größe auf dem Datenträger".
Die Differenz zwischen Größe und Größe auf dem Datenträger ist der durch freien Platz in Clustern verschwendete Platz. Hier z.B. beim Programme-Ordner 0,74%
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar kann man das, man kann auch total unsinnige 2MB Cluster nehmen.. ..aber kann NTFS Datenintegrität, Ausfallsicherheit, Block Cloning usw? ..ich denke, NEIN.

Oben steht ja wo zb. NTFS mehr Sinn macht und wo man besser ReFS anwenden kann. Beide Dateisysteme gibt es ja nicht ohne Grund. Außerdem ist ReFS, um es mal einfach auszudrücken, ein auf "Großdateien" optimiertes Dateimanagementsystem. Denn genau dort wirkt NTFS ggü. ReFS sehr altbacken und überladen, was sich dann natürlich auch auf die Performance auswirkt.

Die 4 KB-Cluster von NTFS sind eing guter Kompromiss zwischen Platzverschwendung und Verwaltungsaufwand.
Ja, bei Klein- und Kleinstdateien gebe ich dir da Recht -aber- je größer die Dateien, kann sich das auch ins Gegenteil umkehren:

ReFS_NTFS.png

(links ReFS Ordner, rechts vorhin kopiert auf NTFS SSD.)
 
Zuletzt bearbeitet:
ReFS kann dafür viele Sachen, die NTFS kann, nicht:
Komprimierung, Kontingente, Named Streams, Object IDs, Sparse, erweiterte Attribute, User-Daten-Transaktionen, Wechseldatenträger.
Hardlinks werden erst seit Windows 11 unterstützt (nur auf frisch formatierten Volumes)
EFS wird erst seit Server 2025 unterstützt.
Und ReFS wird bei jeder neuen OS-Version automatisch auf eine neuere Version aktualisiert.
Das führt dann zu dem Problem, das diese Volumes danach nicht mehr mit älteren Windows-Versionen gelesen werden können.

Jedes System hat also seine Vor- und Nachteile und eignet sich für bestimmte Sachen besser oder schlechter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, habe ich ja auch nie in Abrede gestellt, siehe Post #608, ganz unten: "Vor- und Nachteile". Der Vorteil von ReFS steckt ja schon in der Bezeichnung: "Resilient"!
Also perfekt für größere und große Databackup-/Archivierung, wo Ausfallsicherheit, Datenintegrität und Bit-Rot Scrubbing eine höhere Rolle spielen als die NTFS Features.
Auf Produktiv Storage (System/Games/Office) da sollte man auf NTFS setzen. Das schöne bei zb. Enterprise ist ja, man kann sein Storage quasi den Bedürfnissen nach anpassen.
Ist nicht an ein Dateisystem gebunden. Ich sehe da nun absolut keine Nachteile darin, sein Storage individuell zu konfigurieren. Bei mir zb. laufen zwei Storages generell [at] ReFS und das absolut top!
 
Mal eine Frage zu den Versionen, es gibt:
Win11 25H2
Win11 25H2 IoT
Win11 24H2 LTSC
Win11 24H2 LTSC IoT
Soweit richtig, oder? Wenn ich eine Version ohne Bloadware, aber immer aktuellstem Stand haben will, wäre derzeit 25H2 IoT die richtige Version für mich?
 
Würde ich mit ja beantworten....
 
Den längsten Support bekommst du bei Windows 11 IoT Enterprise LTSC 2024.
Da ist das Supportende Oktober 2034.
 
Langer Support ist nicht wichtig, da ich eh immer das neuste will. :)
 
Hast du Liste von einer Warez Seite? lol
 
Wenn ich eine Version ohne Bloadware, aber immer aktuellstem Stand haben will, wäre derzeit 25H2 IoT die richtige Version für mich?
Was soll denn das für eine Edition sein? :unsure:

edit: ..ach die meinst du. die Enterprise 25H2. Die hat aber nur max. Support bis 2028. Das weißt du?
 
Ok, dass ist dann aber keine LTSC, also nur Enterprise Automatenversion im GAC. Die enthält zudem KI Komponenten/Integrationen im z.b. Datei Explorer. Dazu dann noch Store Anbindungen und weiteren Krempel.
Meiner Meinung nach eine verbloat'tete 24H2 Enterprise, die mit den Grundgedanken der Enterprise Editionen (schlank & schnell) nur noch wenig im Sinn hat.

..selbst KI würde eher davon abraten wenn dein Kriterium "ohne Bloatware" erfüllt werden soll:

Warum sich ein Wechsel von Windows 11 24H2 IoT Enterprise LTSC 2024 auf Windows 11 25H2 IoT Enterprise NICHT lohnt:

1. Verlust der absoluten „Bloatware-Freiheit“:
Die W11 24H2 IoT Enterprise LTSC2024 Version ist von Haus aus maximal schlank und sauber. Bei einem Wechsel auf die reguläre 25H2 (GAC) holst du dir unnötigen Ballast auf das System:
- System-Apps: Die 25H2 bringt den Microsoft Store, Xbox-Dienste und Werbe-Apps (Spiele-Verknüpfungen) zurück, die in der zuvor genannten LTSC komplett fehlen.
- Hintergrund-Prozesse: Es laufen standardmäßig mehr Telemetrie- und Cloud-Dienste im Hintergrund, was Leistung und Speicherplatz kostet.
- KI-Aufdrängung: In der 25H2 sind deutlich mehr Werbe- und KI-Funktionen (wie Copilot-Fragmente) tief im System und im Datei-Explorer integriert.

2. Drastische Verkürzung des Supports:
Du tauschst langfristige Sicherheit gegen ein extrem kurzes Haltbarkeitsdatum:
- Die LTSC 2024 garantiert dir volle 10 Jahre Support mit Sicherheitsupdates bis Oktober 2034.
- Die 25H2 Version: Wird als reguläre IoT-Version nach nur 3 Jahren (im Oktober 2028) komplett eingestellt. Danach müsstest du schon wieder upgraden.

3. Verlust der Systemstabilität:
- Kein Update-Stress: Die LTSC erhält nur monatliche Sicherheits-Patches. Das System bleibt jahrelang exakt so, wie es ist.
- Die 25H2-Falle: Die 25H2 zwingt dich zurück in den jährlichen Update-Rhythmus. Microsoft kann dir mit zukünftigen Updates ungefragt Funktionen verändern oder neue Fehler einspielen.

4. Hoher Aufwand und Zusatzkosten:
- Kein einfaches Update: Da Microsoft den direkten Weg blockiert, müsstest du dein System komplett neu installieren und all deine Daten sichern.
- Ungültige Lizenz bei Inplace: Ein Aktivierungsschlüssel für Umsteiger von z.b. LTSC 2024 funktioniert nicht für die 25H2. Man MUSS eine komplett neue Windows-Lizenz erwerben.

Fazit: Ein Wechsel bringt funktionell kaum Vorteile, zerstört aber die wichtigsten Stärken (Schlankheit, Stabilität, 10 Jahre Support) einer aktuellen IoT Enterprise LTSC2024.

..und davon ab: Bist du wirklich so scharf auf diese nicht selten mit noch mehr KI versifften Funktionsupdates, die mitunter mehr verbuggen als besser machen? Meine LTSC2024 bekommt auch via Windows Update 2x im Monat diese üblichen Updates (1te Monatshälfte: Sicherheitsupdate / 2te Monatshälfte: Vorschauupdate) - mit einen kleinen aber feinen Unterschied: Es werden aus beiden Updates NUR Sicherheitspatches, Bugfixes, Hotfixes und Qualitätsupdates (zur Stabilität) installiert. Der Datei Explorer z.b. liegt eingefroren im Gefrierschrank! Da werden keinerlei Funktionsupdates vollzogen. Warum? -> "Feature-Creep", Microsoft KI-Wahn z.b.
Bin relativ froh, dass mir dieser Mist bei einer echten Enterprise Edition erspart bleibt. Will ich so einen Dreck, hätte ich ja auch bei der Pro bleiben können,. Bei arbeitsorientierten Automatensystemen und im IT Sektor dürfte es für diese "Edition" (eigentlich ein kompletter Rückschritt im Enterprise Segment) schwer haben Fuß zu fassen.
..aber opfer dich dennoch mal und probiere die aus, bin gespannt auf dein Feedback. Dann können wir ja mal "direkt" Pro und Kontra gegenüber stellen. Auch spannend für andere z.b. (y)

ps: Was ist dir denn an der IoT Enterprise 25H2 so wichtig, dass dir der erweiterte Sicherheitssupport (immerhin noch satte 8 Jahre) egal ist? WiFi-7 Integrität inkl. WPA3 z.b.? Hat auch die LTSC2024.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Erklärbär Da die IoT LTSC ja auf 24H2 bleibt, bleiben der ja möglicherweise neue Funktionen verwehrt (schließt Umbautem im Explorer ein) und da ich die aber gerne weiterhin hätte, bin ich im Glauben, dass der Aspekt "keine Bloadware" an die IoT Version geknüpft ist, auf die Suche gegangen, ob es auch eine IoT ohne LTSC gibt. Die gibts zwar, aber scheint dann ja doch wieder Bloadware mitzubringen, weshalb ich mir den Wechsel sparen kann.
Ich will ja gerade alle neuen Funktionen haben, nur eben ohne Bloadware, und der lange Supportzeitraum ist für mich insofern nicht relevant, da ich ohnehin immer alle Funktionsupgrades direkt installiere.
 
Eine LTSC für 25H2 gibt es schlicht nicht! Ich meine mal wo gelesen zu haben, dass MS die LTSC Versionen für die Zukunft wohl eh einstellt (wird wohl zu teuer, Support kostet ja auch Geld).
So wie diese von dir genannte W11 25H2 IoT Enterprise sich aber beschreibt, ist die alles andere als bloatware_free, eigentlich eine Mogelpackung und Rückschritt, geht schon mehr zur Pro_Edition hin.
Bin gespannt, ob die sich langfristig im Enterprise Segment etablieren wird oder eher eine Nischen Version bleibt.
 
Eine LTSC für 25H2 gibt es schlicht nicht!
Die suche ich auch nicht.

Ich bin davon ausgegangen, dass das "Bloadware free" an IoT und nicht an LTSC geknüpft ist, womit ich offensichtlich falsch lag.
 
24H2 IoT LTSC ist völlig okay; läuft auch ziemlich flott selbst auf alter HW, weil nicht so aufgebläht...
 
Das "bloatware"_free erklärt sich ja auch ein bischen durch den "LTSC" Langzeitsupport, wenn man mal logisch beides verknüpft. ;)
Einterprise Editionen sind u.U. bloatware_begrenzt aber nimmer bloatware_free. Bei der IoT dann etwas mehr begrent, weil halt Automatenversionen die ja auch stationär autark laufen müssen.
Aber schau dir mal die 25H2 davon an, da ist "Krempel" drin, da fragt man sich schon, was soll das in einer "IoT" und schreibt noch dabei, optional entfernbar.
 
Zumindest der Store ist nicht vorhanden, was schon mal gut ist. Jeder Dienst, der nicht läuft, belastet auch das System nicht...
 
Ja, bei der IoT stimmt das. Da ja Automatenversion, da hat ein Store zb. mal gar nichts verloren und die KI hatte sich da wohl gestern, siehe Post #623, mit IoT und non_IoT verhauen. ;)
Der Rest bleibt aber trotzdem auch in der IoT der 25H2 vorhanden, wie z.b. KI-Ballast (Cloud- und Copilot Schnittstellen bis tief im Kernel verwurzelt) und noch anderer Schmus.
So etwas ist in der LTSC 2024 halt dauerhaft blockiert bzw. gar nicht erst integriert. Ich musste damals bei Erstinstall auch gar nicht so etwas erst iwo deaktivieren.
Wobei man deaktivieren/entfernen bei MS Software grundsätzlich immer etwas kritisch betrachten sollte, da ist "das ist weg" halt nicht immer wirklich, "das ist auch wirklich weg".
Ich kenne das noch gut aus Pro-Edition Zeiten, wo deaktivierte bzw. komplett entferte (sinnlose) Features, dann nach einen Funktionsupdate an völlig anderer Stelle plötzlich doch wieder aktiv waren.
 
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