[Kaufberatung] Erster HomeServer - Beginner Level

synd

Neuling
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04.07.2026
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Hey zusammen,
ich hab schon im Sammelthread kurz gepostet aber glaube, die Entscheidungsfindung wird etwas länger dauern, deshalb eigener Thread.

Ich bin komplett neu im HomeServer Bereich hab da aber mega Bock drauf.

Ich hab folgenden Plan:

  • Proxmox als Hypervisor
  • VM für Docker (PiHole, Immich, Adguard, Jellyfin... vielleicht irgendwann mehr)
  • VM für NAS (TrueNAS z.B.)
  • NAS

Die Usecases sind also Medienserver, etwas Netzwerk/Privacy, und Backups ablegen.

Ich hätte gerne alles in einem Aufbau also, dass die HDDs (aktuell 2x 8TB) für den NAS auch im Servergehäuse sitzen. Da das ganze 24/7 laufen soll, wäre Energieeffizienz nicht verkerhrt, es muss aber nicht der ultra optimierte Aufbau mit 5W Idle sein. Vielleicht könnt ihr mir sagen, was man so realistisch mit Consumer Mainboards + CPU + NVMe SSD + 2x 8 TB HDDs hinbekomt als Idle Verbrauch, damit ich mal ne realistische Einschätzung habe.

Ich hab mir ein paar Optionen angeschaut:

  1. Gebrauchte "Office Desktops" z.B. Prodesk 600 G5 -> Proprietäre Mainboards und PSUs und wenig erweiterbar aufgrund Gehäuse
  2. Klassische "Gaming PCs" z.B. i5 9. Generation mit Z370 Chipset -> Energieeffizienz fraglich und alle kein Support für ECC RAM (die Frage ist ob man ECC unbedingt braucht)
  3. Server-Mainboards -> Absolut keine Erfahrung was es so gibt und zu welchen Preisen, wohl eher teurer
Generell soll es keine Overkill Maschine werden, irgendwas gebrauchtes mit ner etwas älteren Intel i-Core Generation wirds mit Sicherheit auch tun.
Ich habe auch hier öfter AMD AM4 gelesen mit integrierter GPU, die aber wohl schlechter performt als die iGPU von Intel. Ich habe keine Erfahrungswerte ob eine AMD APU auch ausreichen würde.


Vorhanden ist aktuell für das Projekt nur ein altes ANTEC ATX Gehäuse und die 2x 8TB HDDs.

Budget würde ich gerne bei ~ 400€ bleiben erstmal, auf jeden Fall schon gebrauchte Komponenten.

Freu mich auf ein paar Ratschläge / Vorschläge.
 
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Ich habe auch hier öfter AMD AM4 gelesen mit integrierter GPU, die aber wohl schlechter performt als die iGPU von Intel. Ich habe keine Erfahrungswerte ob eine AMD APU auch ausreichen würde.
Tja, das ist die Frage, inwiefern sie schlechter performen soll.
Ich hab hier z.B. Cezanne von AMD (5650G) und ein Intel Mobile Ding, ein Ultra 255, in der Realität performt der Cezanne gleich gut bis besser (über Vulkan), der openvino kram is irgendwie... ein Papiertiger.
Die Intel Hardwareencoder können aber mehr, das stimmt, also mehr und neuere Codecs.

Mit 400€ bist im Jahr 2026 ziemlich arm dran.

DDR5 als ECC bekommst eh nicht (also massiv geisteskrank um >30€/gb lol), DDR4 UDIMM ECC geht eigetnlich, beginnt bei 6€ pro gb bis zu 10€/gb (für 3200er 32gb), das geht noch (wobei das auch mal bei 2.5€/gb war lel).

Nur bekommst halt keine Systeme für DDR4 ECC UDIMM.
Intel 1700er gibts nix, sind alle DDR5 UDIMM ECC (Kontron, Supermircro...). 1200er Intel ist halt alt, könntest aber gebraucht schauen, obs irgendwas gibt...
AM4 brauchst nen Ryzen Pro (Cezanne Pro), also 5650G, 5655G, 5750G, 5755G, waren lange leistbar verfügbar, jetzt gibts aber offenbar auch nix mehr.
AM4 Board muss es auch können, die meisten 500er können das auch (imho Asus, Asrock und Gigabyte), B550 ist sparsam, hat aber paar Nachteile bezügl. Passhtrough von PCIe lanes, alles nicht gaaaanz easy, aber man kann damit arbeiten bzw. es auch umschiffen (keine Filer-VM sondern Filer im Proxmox direkt machen).

Mein Dicker läuft grad mit 58W, 5750G am B550 Riptide mit 128gb ECC, 5x M.2 SSD drin, 9400-16i HBA, 3x SATA SSD (2x davon PM... mit PLP, sind aber recht sparsam in SATA), 5x HDD (4x HC560 + 1x MG10).

In deiner Wunschkonfiguration würde so ein 5650G am B550 wsl. ca. 28-35W brauchen, je nach dem.
5650G am B550 läuft mit Minimalzubehör (also 2x16 RAM, 970 evo plus, gutes Netzteil) mit ca. 16-20W unter Linux.


Du hast ein massives Beschaffungsproblem momentan.
 
  • Proxmox als Hypervisor
  • VM für Docker (PiHole, Immich, Adguard, Jellyfin... vielleicht irgendwann mehr)
  • VM für NAS (TrueNAS z.B.)
  • NAS

läßt sich massiv vereinfachen:
  • Proxmox als All-In One (Hypervisor + NAS)
  • VM für Docker (PiHole, Immich, Adguard, Jellyfin... vielleicht irgendwann mehr

Ohne Storage VM: deutlich einfacher und schneller (zvols für VMs statt SMB/NFS shares) und man muss keine OS Vollvirtualisierung (Debian auf Debian) machen und zwei OS pflegen:

Da die Proxmox web-gui auf OS und VM optimiert ist, kann man für NAS napp-it cs, Cockpit oä nehmen wenn man bessere Unterstützung für ZFS, Shares und ACL braucht z.B.

1783267599266.png


Für ein SMB NAS, einfach Samba+ACL oder den deutlich schnelleren ksmbd+ACL in Proxmox installieren, napp-it cs herunterladen (console: curl -sL https://www.napp-it.org/cs_setup.sh | sh ), dann im Menü User User anlegen und im Menü ZFS Filesystem SMB für ein Dateisystem aktivieren, z.B.

1783267938370.png
 
Ist ECC jetzt zwingend nötig?
Ich denke nicht. Es ist zwar nice to have für die Zukunft vllt. aber ich glaube ich kann ohne Leben : )

Tja, das ist die Frage, inwiefern sie schlechter performen soll.
Ich hab hier z.B. Cezanne von AMD (5650G) und ein Intel Mobile Ding, ein Ultra 255, in der Realität performt der Cezanne gleich gut bis besser (über Vulkan), der openvino kram is irgendwie... ein Papiertiger.
Die Intel Hardwareencoder können aber mehr, das stimmt, also mehr und neuere Codecs.

Mit 400€ bist im Jahr 2026 ziemlich arm dran.

DDR5 als ECC bekommst eh nicht (also massiv geisteskrank um >30€/gb lol), DDR4 UDIMM ECC geht eigetnlich, beginnt bei 6€ pro gb bis zu 10€/gb (für 3200er 32gb), das geht noch (wobei das auch mal bei 2.5€/gb war lel).

Nur bekommst halt keine Systeme für DDR4 ECC UDIMM.
Intel 1700er gibts nix, sind alle DDR5 UDIMM ECC (Kontron, Supermircro...). 1200er Intel ist halt alt, könntest aber gebraucht schauen, obs irgendwas gibt...
AM4 brauchst nen Ryzen Pro (Cezanne Pro), also 5650G, 5655G, 5750G, 5755G, waren lange leistbar verfügbar, jetzt gibts aber offenbar auch nix mehr.
AM4 Board muss es auch können, die meisten 500er können das auch (imho Asus, Asrock und Gigabyte), B550 ist sparsam, hat aber paar Nachteile bezügl. Passhtrough von PCIe lanes, alles nicht gaaaanz easy, aber man kann damit arbeiten bzw. es auch umschiffen (keine Filer-VM sondern Filer im Proxmox direkt machen).

Mein Dicker läuft grad mit 58W, 5750G am B550 Riptide mit 128gb ECC, 5x M.2 SSD drin, 9400-16i HBA, 3x SATA SSD (2x davon PM... mit PLP, sind aber recht sparsam in SATA), 5x HDD (4x HC560 + 1x MG10).

In deiner Wunschkonfiguration würde so ein 5650G am B550 wsl. ca. 28-35W brauchen, je nach dem.
5650G am B550 läuft mit Minimalzubehör (also 2x16 RAM, 970 evo plus, gutes Netzteil) mit ca. 16-20W unter Linux.


Du hast ein massives Beschaffungsproblem momentan.

Danke für dein Feedback.
Ich hab von dir diesen Beitrag gelesen: https://www.hardwareluxx.de/community/threads/beratung-für-home-server.1367524/post-30825722

Da hört sich der Intel Build mit DDR4 auch sehr gut an eigentlich. Aktuell finde ich nur kaum Z690 Riptide. Auf Kleinanzeigen gibts ein ASRock Z690 Extreme was mir sehr gut gefällt, allerdings ist am Sockel 1 PIN etwas verbogen, kA ob/welche Auswirkungen das haben wird. Hast du andere ähnliche Boards im Kopf? Was meinst du kann mit dem Intel Build auch die ca. 16-20W erreichen?

läßt sich massiv vereinfachen:
  • Proxmox als All-In One (Hypervisor + NAS)
  • VM für Docker (PiHole, Immich, Adguard, Jellyfin... vielleicht irgendwann mehr

Ohne Storage VM: deutlich einfacher und schneller (zvols für VMs statt SMB/NFS shares) und man muss keine OS Vollvirtualisierung (Debian auf Debian) machen und zwei OS pflegen:

Da die Proxmox web-gui auf OS und VM optimiert ist, kann man für NAS napp-it cs, Cockpit oä nehmen wenn man bessere Unterstützung für ZFS, Shares und ACL braucht z.B.

Danke für das Feedback. Das sind schon Details mit denen ich mich beschäftigen werden muss. Ich bin auf dem Gebiet absoluter Newbie. Aber der Hinweis NAS über Proxmox laufen zu lassen ist sehr cool, danke dir.
 
Uh, 1700 hatte ich selbst nie, nur AM4 und Intel 1851 dann.
Ich kann dir zum Verbrauch nix sagen, wird aber nicht so schlimm sein, vom Hörensagen.
Hast du andere ähnliche Boards im Kopf?
Geizhals. Klick dich einfach rum in den Filtern.

Arock Live-Mixer sind ein heißer Tip. edit: gibts wohl nicht als DDR4.

Nachtrag:
Hast keine alte Hardware über?
Zum Erfahrung sammeln tuts selbst ein DDR3 System, Proxmox / Linux ist Ressourcensparend... der größere Aufwand ist das Softwareseitige, nicht die Hardware.
Alternativ auch einen alten Laptop (die 2x 8tb mal außen vor) oder sonst was, wenn du mal starten möchtest... läuft quasi überall.
Vielleicht hast ja du oder ein Kumpel was rumliegen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast keine alte Hardware über?
Zum Erfahrung sammeln tuts selbst ein DDR3 System, Proxmox / Linux ist Ressourcensparend... der größere Aufwand ist das Softwareseitige, nicht die Hardware.
Hab ich, und klar zum probieren wirds reichen.

  • intel i7 860 (1. Generation)
  • Mainboard Gigabyte P55A-UD4
  • 16 GB DDR3 RAM (4 x 4GB)

Den SW Aufwand hab ich ja so oder so ^^
Und aktuell will ich mir einfach was "schönes" zusammenbauen.

EDIT:

Geizhals listet ja nur verfügbare Angebote, da gibts für die alten Sachen kaum was. So ne Übersicht an möglichen Mainboards für Z690 wäre schon was. Naja ich kann mich auch durch die Websites der Hersteller wühlen.


Ab und zu kommt der Gedanke durch, einfach nen alten EliteDesk 800 G4 mit i5 8th Generation zu nehmen. Da passen meine 2x 3.5" HDDs rein und der Verbrauch wird relativ gut sein. Haben 4 DIMM Slots und ich meine die CPU wird für ziemlich alles ausreichen, zumindest lese ich das überall, Foren, Reddit, Youtube. Aber eigentlich will ich ein "Custom" Build machen : D
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, 860 ist halt wirklich alt, 16gb sind aber ausreichend, ist wie ein N100 mit mehr Stromverbrauch. :fresse:
Ein Problem an so uralt-Gurken ist wsl. das legacy Bios und so, wird zwar laufen... aber gewisse Sachen fehlen einem dann hier und da mal.
Naja why not, probieren kann mans.

Ja schau dich um, der Markt ist etwas "kompliziert" gerade...

Schau speziell auf PCIe Lanes.

Ideal wäre ein Mainboard, wo CPU PCIe Lanes auf einen 2. Slot gehen, also sowas für SLI (früher)... damit du flexibler bist bei der Bestückung.
Genug M.2 solltest du auch haben.
Sonst bezüglich IMMOU Gruppen isses halt so ne Sache, da kannst dir eh nix wünschen in dem Preissektor.

Ein 20G USB-C (also 2x3.2 oder wie das heisst) wäre praktisch für den Anschluss einer 10Gbit USB NIC, da sparst dir nen PCIe Platz, läuft auch am 10G USB, da verlierst halt bisschen was, das Netz läuft dann halt mit 8? Gbit, wegen Overhead und so.



Nun, es gäbe vllt. noch das Gigabyte MJ11? Mit 4x 8gb DDR4 RDIMM ECC leistbare 32gb ECC, IPMI gibts dazu. iGPU hat das Ding halt nicht.
 
Ideal wäre ein Mainboard, wo CPU PCIe Lanes auf einen 2. Slot gehen, also sowas für SLI (früher)... damit du flexibler bist bei der Bestückung.
Kannst du das etwas genauer erklären vllt. an einem Beispiel Board? Was meinst du auf einen 2. Slot?

Ein 20G USB-C (also 2x3.2 oder wie das heisst) wäre praktisch für den Anschluss einer 10Gbit USB NIC,
Die Frage ist ob ich 10Gbit brauche, ich glaube kaum aktuell : D
 
Kannst du das etwas genauer erklären vllt. an einem Beispiel Board? Was meinst du auf einen 2. Slot?
Guck dir die Bockdiagramme der Board in den Fotos bei Geizhals an:
Asrock B650 Live Mixer - hat die 4 PCIe Lanes der CPU, die meist als M.2 genutzt werden als Slot ausgeführt, ist super für HBA Passthrough.
Gigabyte B850 AI-Top - du kannst entweder eine "Grafikkarte" (oder sonst was) mit 16 lanes rein stecken oder 2 mit je 8.

edit: Ich glaub aber, 1700 kann sowas nicht.

Schau einfach dass du genug M.2 hast, SATA SSDs bekommt man ja nimmer.
Die Frage ist ob ich 10Gbit brauche, ich glaube kaum aktuell : D
Du brauchst sie eh nicht. Du willst sie. Lol. Ne, ohne Spaß, 2.5 Gbit ist P/L der Sweetspot und überträgt gut die Leistung von wenigen HDDS.
 
Entscheident ist, als was man ein NAS sieht
- für kleine Office Dateien, LAN Backup und Internet Share z.B. via VPN oder S3; da reicht 1G, ist auch etwa so schnell wie eine hd
- Arbeitsplatte statt lokalem Datenträger mit Snaps und Bitrot Protection, da will man schnell SSD Performance (2,5-10G)
oder gar NVMe (SMB Direkt, 25G+)
 
EliteDesk 800 G4 mit i5 8th Generation zu nehmen. Da passen meine 2x 3.5" HDDs rein und der Verbrauch wird relativ gut sein.

der Markt ist etwas "kompliziert" gerade...
Das ist mal sehr höflich ausgedrückt.
Ich würde da jetzt eher Heiko Klinge aus Raumschiff Gamestar zitieren:
"Oh Gott. Wir werden alle sterben!"
 
Zuletzt bearbeitet:
Entscheident ist, als was man ein NAS sieht
- für kleine Office Dateien, LAN Backup und Internet Share z.B. via VPN oder S3; da reicht 1G, ist auch etwa so schnell wie eine hd
- Arbeitsplatte statt lokalem Datenträger mit Snaps und Bitrot Protection, da will man schnell SSD Performance (2,5-10G)
oder gar NVMe (SMB Direkt, 25G+)
Es soll ein LAN Backup sein und eben Medienserver / Storage. Es ist keine ausgelagerte Arbeitsplatte für einen miniPC oder sowas.
Weiterhin muss ja nicht nur mein Server mehr als 1Gbit können, sondern die anderen Geräte ebenfalls. Ich bin Mieter (hab also keinen großen Spielraum für Netzwerkschränke etc. : D) und hab eine 0815 Fritzbox 7530 die hat nur 1Gbit Ports. Ich müsste mir also noch Gedanken machen wie ich das mit einem 2,5Gbit Netzwerk hinbekommen könnte. Ich kann mal bei Bedarf n Foto vom "Netzwerkschrank" machen. Plain gesagt, hat jedes Zimmer einen eigenen LAN Verteiler im Schrank und aktuell ist nur mein Büro mit LAN versorgt, alles andere läuft über WLAN. Der künftige Server soll dann erstmal auch in meinem Büro stehen.
Es gibt aber Z690 Boards die von sich aus schon 2.5Gbit können.

Guck dir die Bockdiagramme der Board in den Fotos bei Geizhals an:
Asrock B650 Live Mixer - hat die 4 PCIe Lanes der CPU, die meist als M.2 genutzt werden als Slot ausgeführt, ist super für HBA Passthrough.
Jetzt bin ich etwas unsicher, beim ASRock B650 Live Mixer steht auf der ASRock Website:
CPU:
- 1 x PCIe 4.0 x16 Slot (PCIE1), supports x16 mode*
- 1 x PCIe 4.0 x16 Slot (PCIE2), supports x4 mode*

Beim LGA1700 ASRock Z690 Extreme steht:

CPU:
- 1 x PCIe 5.0 x16 Slot (PCIE1), supports x16 mode*
Chipset:
- 1 x PCIe 4.0 x16 Slot (PCIE2), supports x4 mode*
- 1 x PCIe 3.0 x16 Slot (PCIE4), supports x4 mode*
- 1 x PCIe 3.0 x1 Slot (PCIE3)*


Das meinst du mit einem zweiten Slot? Vermutlich kann das der LGA1700 nicht. Gibt aber einige Boards mit 2-3x M2 M-Type Slot mit x4 Lanes.

@Haldi , was stellst du denn so mit dem HP EliteDesk an?
An sich fühlt es sich nach ner simplen out of the box Lösung an, aber dieser Hintergedanke, dass man wegen Platz und proprietärer HW irgendwie eingeschränkt sein kann, nervt und geht nicht weg.


Irgendwie häng ich hier in der Entscheidungsfindung fest : D
 
Das meinst du mit einem zweiten Slot?
Vergiss es. Die Ausssage war von mir gut gemeint, ist in dem speziellen Fall aber kaum anwendbar.
Erklärung:

Ja, zum Beispiel, das Asrock B650 Live-Mixer ist zusammen mit dem Gigabyte MC12LE0 eines der ganz wenigen Boards, dass die restlichen 4 CPU Lanes für die M.2 auf nen Slot gelegt hat, was für PCIe Device Passthrough ne recht wertvolle Sache ist.
Das MC12LE0 hat das auch, ist aber sonst ein äußerst spezielles Board. Bekommt man wohl auch nimmer so einfach, man könnte bloß im entsprechenden Thread fragen, ob jemand ein Bundle (Board+ evtl. CPU) abgibt.

Bei AMD: Was es noch häufiger gibt sind Boards die den x16 Slot auf x8 x8 teilen können, in 2 real physisch unterschiedliche Slots, das, womit man früher SLI / Crossfire mit 2 Grafikkarten gemacht hat.
Die Asus Pro-Art können das, das Gigabyte AI-Top,
Intel hat das nicht, zumindest bei 1700 nicht.


Ich hab grad etwas auf Geizhals geschaut, was man aktuell bekommt.
Imho ist das das beste, was man bekommt, wenn man bei ATX-Desktop Hardware bleiben will. Relativ viel M.2 und PCIe Slots, 20G USB gibts auch, eigentlich total okay.


Das mit dem EliteDesk kannst dir näher ansehen, wenn dir das reicht, wäre das eine schlaue Wahl. Damit hab ich aber keine Erfahrung.
Ich selbst bin froh, dass ich gleich "groß" gebaut habe (obwohl ich eig. nur ein "4-Bay-NAS" wollte), ist ziemlich eskaliert bei mir. :fresse:
 
Wenn man den AMD AM4 Pfad gehen möchte, könnte man ja über eine Intel ARC GPU nachdenken fürs Transcoding. Dann hätte man potentiellen ECC Support aber dafür auch etwas mehr Idle Watt.
Allerdings haben die AM4 im Vergleich zu einer LGA1700 Lösung mit i5 14400 deutlich weniger Kerne, obs eine Rolle spielt kA.

mho ist das das beste, was man bekommt, wenn man bei ATX-Desktop Hardware bleiben will. Relativ viel M.2 und PCIe Slots, 20G USB gibts auch, eigentlich total okay.
Danke.

Das hier gibts kaum mehr neu (eBay ~ 250€) aber gebraucht: https://geizhals.de/msi-pro-z690-a-wifi-ddr4-a2625659.html
4x M2 und genug PCIe und 2.5Gbit LAN.

Warum auch immer ich auf die 600er Serie versteift war bei den Boards, wenns mit 700er auch geht, da gibts aktuell mehr Auswahl.

Ich selbst bin froh, dass ich gleich "groß" gebaut habe (obwohl ich eig. nur ein "4-Bay-NAS" wollte), ist ziemlich eskaliert bei mir. :fresse:
I see : D
 
Wenn man den AMD AM4 Pfad gehen möchte, könnte man ja über eine Intel ARC GPU nachdenken fürs Transcoding.
Cezanne: (5xxxG):
4x Display Support, AMD Eyefinity, AMD FreeSync, H.265 encode/H.265 decode, VP9 decode, DirectX 12 (12_1), OpenGL 4.60, OpenCL 2.10, Vulkan 1.30, max. 16GB iGPU-Speicher
14400:
Intel Clear Video HD, Intel Quick Sync Video, AV1 decode, H.265 encode/H.265 decode, VP9 encode/VP9 decode, 1x Multi-Format Codec Engine, DirectX 12 (12_1), OpenGL 4.60, OpenCL 3.00

Also AV1 kann der 14400 auch nicht. Quick Sync kann er, wie gut und wichtig das ist, kein Plan. VP9 kann der Intel, der AMD nicht, ob man das real verwendet?
H.265 können beide. Damit wird man wohl ganz gut arbeiten können?

AMD Unterstützung sollte unter Linux gut sein.
Ich müsste mir mal son Jellyfin Setup machen, hatte bisher aber nie den Bedarf (ich schau meine Videos einfach über SMB am PC, hab keine Devices, über die ich streamen wollte/müsste).
Dann hätte man potentiellen ECC Support
Vorsicht, den Support hast nur mit den -G Pro-CPUs, also den 50ern, sprich 5650G, 5655G, 5750G, 5755G... die sind aber aktuell schwer zu bekommen, was ich so sehe.
5600G, 5500GT etc können kein ECC.
aber dafür auch etwas mehr Idle Watt.
Das denke ich nicht... das trifft wohl nur auf die "normalen" CPUs zu, also 5600, 5700X... die haben nämlich einen anderen internen Aufbau, die G Dinger sind die Mobile Chips, die sparsamer sind (und bissl andere Features haben, nur PCIe Gen 3 stattt 4, andere Bifurication Möglichkeiten...).
Die "normalen" CPUs kannst ohne iGPU aber nicht ohne weiteres betreiben (ohne extra Grafikkarte), ganz Blind/Headless bootet dir nicht jedes Board und wenn du im Bios was ändern magst (oder Netzwerkschnittstelle weil du keine Verbindung hast etc.) isses ein ziemlcihes Problem.
 
MD Unterstützung sollte unter Linux gut sein.
Ich müsste mir mal son Jellyfin Setup machen, hatte bisher aber nie den Bedarf (ich schau meine Videos einfach über SMB am PC, hab keine Devices, über die ich streamen wollte/müsste).
Jellyfin selber sagt halt:

AMD graphics are the least preferred choice for Jellyfin, this information is solely provided for reference.

NVIDIA (RTX 50) ≥ Intel (Arc-B) ≥ Apple ≥ Intel ≥ NVIDIA ≥ AMD ≥ AMD H.264 (RX 9000) >>> AMD H.264*
* This only represents the default Jellyfin settings. The quality may be different depending on your exact configuration.


Deswegen meinte ich ja evtl AMD 5xxx-G PRO + die kleine Intel ARC -> Mehr Verbrauch Idle als nur eine iGPU ohne die Intel ARC.
Und halt wieder 1 Komponente mehr im Aufbau. Für den AMD Weg würde ja nur der potentielle Nutzen von ECC sprechen. Habe ja für mich entschieden dass es kein KO Kriterium ist.


Bei Intel muss ich jetzt schauen, das B760 Board braucht bestimmt noch n BIOS Update, damit es die 14er Generation der i5 unterstützt. Da müsste ich dann lokal zu nem "Service" damit gehen oder irgendwo mit Glück eine direkt unterstützte CPU leihen und BIOS updaten. Die i5 14400 gibts neu für ~200, einen i5 13400 gebraucht mit etwas Glück vllt. für 100€.
 
Deswegen meinte ich ja evtl AMD 5xxx-G PRO + die kleine Intel ARC -> Mehr Verbrauch Idle als nur eine iGPU ohne die Intel ARC.
Das macht so keinen Sinn denke ich, wenn du ne extra Grafikkarte verbaust kannst auch eine "normale" CPU verbauen, dann kannst du im x16 Slot zumindest einen Asus Hyper M.2 Adapter verbauen für 4x M.2 SSDs mit voller Bandbreite, braucht dann halt Strom.
Ist halt die Frage, was du streamen möchtest und wie oft bzw. ob parallel, die CPU kann das ja auch, so isses ja nicht, weniger effizient, aber trotzdem.
Bei Intel muss ich jetzt schauen, das B760 Board braucht bestimmt noch n BIOS Update, damit es die 14er Generation der i5 unterstützt.
Warum, die 700er Reihe ist die neuere 1700er Reihe, die ältere ist die 600er. Würde mich wirklich wundern.
Die i5 14400 gibts neu für ~200, einen i5 13400 gebraucht mit etwas Glück vllt. für 100€.
WTF, der Preis ist ja frech, gegenüber einem Ultra 245k oder so.
Bei AMD ohne ECC wäre der 5500GT recht günstig mit 6 Cores und 122€.


Es ist so, PCIe Bifurication heisst PCIe Verzweigung.
Bei AMD kannst den x16 Slot aufteilen bis zu x8x4x4 mit den -G CPUs (5000er), sprich du kannst 3 der 4 Plätze der M.2 Adapterkarte verwenden (der 4. verfällt dann, weil 8 Lanes an 1 Sockel gehen, wo nur 4 verwendet werden können). Bei der -X CPU ght sogar x4x4x4x4.
Intel 1700 kann nur x16, sprich wenn du dort nen Adapter reinsteckst für M.2 kannst du nur 1x M.2 damit betreiben.

Heisst also am B550 kannst du 4x M.2 an der CPU haben, 1x der Sockel am Board und 3x im x16 slot. Eine 5. dann am Chipsatz (geteilt mit SATA5/6).
Dann hast noch paar (4x) PCIe 3.0 Lanes am Chipsatz (für PCIe Passthrough mitunter ein wenig problematisch, is bissl ein deep-dive warum, kann gehn, muss nicht, je nach dem, wenn du das NAS dirkt machst isses ok). Am Riptide B550 x1 x2 x1 aufteilbar oder nur x4, am Strix B550 glaube ich x1 x1 x1 x1 oder x4.


Beim alten Cezanne (vega igpu) wirst halt den Docker Container so modifizieren müssen, dass er die richtigen Treiber verwendet.
Mit KI Hilfe geht das aber relativ gut.


Ich tu mir schwer, dir was zu raten.
Ist die Qual der Wahl, beide DDR4 Varianten, ob nun AMD mit Cezanne oder Intel 1700, haben ihre Vor- und Nachteile, bei beiden Varianten hast du gewisse Kompromisse.
 
Zuletzt bearbeitet:
für PCIe Passthrough mitunter ein wenig problematisch, is bissl ein deep-dive warum, kann gehn, muss nicht, je nach dem, wenn du das NAS dirkt machst isses ok)
Kannst du da nochmal drauf eingehen? Die Frage ist wann ich PCIe Passthrough benötige, also was würde ich an meine VMs/Docker durchreichen wollen was an PCIe hängt?
Der 14400 kann VT-d aber das Board muss auch IOMMU können, dazu finde ich z.B. beim Asus B760 keine Infos. Bei der CPU würde das nur mit dem PCIe x16 gehen der direkt an der CPU hängt, korrekt?
Wenn ich aber schon 3x M2 Slots habe, dann brauch ich am PCIe x16 nicht nochmal n Adapter für M2. Also zumindest Stand jetzt nicht : )
 
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