[Sammelthread] NostalgieDeLuxx Bastelthread

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Nun hatte ich mal wieder ein Asus A7V8X als Patienten, welches sich tot stellte. Nur mithilfe der Wärmebildkamera und einem Vergleichsboard konnte ich erkennen, dass der LAN-Controller tot war und das Board wegen dem ruhig gestellt wurde. Nach Entlöten des LAN-Controllers lebte es und nach Ersatz des LAN-Chips lief auch der Teil wieder.

Dann gabs noch die Info, dass es im Haus einen Überspannungsschaden gab. Mit der Info konnte ich ein paar durchgeschossene SMD-Bauteile ausfindig machen und eine durchgebrannte Datenleitung zum LAN-Port. Die Überspannung war aber so fies, denn die hat diese Leiterbahn gleich an 3 Stellen durchbrennen lassen. Einmal vor, unter und im (!) LAN-Port.

Ich hoffe man kann es gut erkennen, dass die linken 2 Widerstände des Netzwerks Brandspuren haben. Und der saß erst nach den 3 durchgebrannten Stellen und nach einem weiteren durchgebrannten 0 Ohm-Widerstand.

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Dann kam noch die Anfrage, ob ich nicht auch noch gleich neue Kondis drauf machen kann. Ich schau so und erkenne bei den kleinen 1.000µF Pana FR. Toll dachte ich mir, hat sich der Recap erledigt. Das Board war nach Aussage des Besitzers vor mir erfolglos wegen des Totstellens in Reparatur.

Nur dann entdecke ich im CPU-SpaWa-Bereich primär 1.500µF SAMWHA RD und sekundär 3.300µF Pana M. :rolleyes: Um es zusammen zu fassen: 3x höhere ESR und gedrittelter Rippestrom.

Ich will demjenigen der es war keine Vorwürfe machen. Gelötet hat er immerhin sehr gut und vor ein paar Jahren hätte ich wohl dieselbe Auswahl ohne schlechtes Gewissen einfach durchgewunken. Ein großes Danke an das eingebrachte Wissen hier. :-) :wink: @WMDK und andere :-))
 
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Das Board war nach Aussage des Besitzers vor mir erfolglos wegen des Totstellens in Reparatur.
Ja, anstatt zu messen und die Ursache zu recherchieren gleich mal Kondis setzen und bezahlen lassen. Erinnert irgendwie an schlechte Autowerkstätten.

Asus A7V8X - wundert mich aber das Engagement (des Besitzers) bei diesem Patienten. Ist ja nicht so selten das Board und nach nem Überspannungsschaden würde ich eher auf Austausch anstatt Reparatur setzen, weil man nie weiß, was alles betroffen ist - sprich Faß ohne Boden.

Insoweit kann man dir nur ein großes Lob aussprechen.
Fehlererkennung, Ursachenermittlung, Reparatur, Austausch, alles 1A nach meiner Erfahrung
 
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Ich sags mal so: Zum einen wars der Wunsch des Besitzers, zum anderen würd mir die Übung fehlen, würd ich nur an seltenen und teuren Zeugs forschen. :haha:
Alles gut, du hattest den Auftrag, ich wundere mich nur über die Mühe/ den Aufwand des Besitzers.
Aber gut, ich recappe ja auch ein Asrock P4i65G, obwohl ich nur sehr wenig mit S478 mache. Ist halt oft sehr subjektiv.
 
Ich schau so und erkenne bei den kleinen 1.000µF Pana FR

Ich habe die Bestückung vom A7V8X nicht im Gedächtnis, aber wofür wurden da FR gesetzt? Hoffentlich nicht für kleine HM/MBZ, wenn ich die restliche Auswahl sehe :fresse:

Nur dann entdecke ich im CPU-SpaWa-Bereich primär 1.500µF SAMWHA RD und sekundär 3.300µF Pana M. :rolleyes:

Der Besitzer kann froh sein, dass das Board wegen dem anderen Defekt den Dienst verweigert hat. Samwha RD, also GP Caps im CPU VRM zu verbauen ist echt ohne Worte. Wäre das Board damit gelaufen, wären die Caps in dem Bereich innerhalb kürzester Zeit einfach verkocht und / oder hätten explosiv den Dienst quittiert.

vor ein paar Jahren hätte ich wohl dieselbe Auswahl ohne schlechtes Gewissen einfach durchgewunken

Das will ich mal ganz stark bezweifeln, außer du hattest bis vor ein paar Jahren noch nie von elektrischen Grundprinzipien gehört :fresse:

gleich mal Kondis setzen und bezahlen lassen. Erinnert irgendwie an schlechte Autowerkstätten.

Das ist leider so ein bisschen das Problem heute. Jeder, der meint einen Lötkolben halten zu können, ist plötzlich Recap Profi, weil gibt ja viele Infos dazu im Netz. Wie immer zeigt sich aber schnell, dass zwischen "ich habe das gelesen" und "ich habe das verstanden" oftmals gigantische Unterschiede liegen und das Verständnis für das, was man da tut, schlicht nicht vorhanden ist. Somit gehen zu keiner Zeit irgendwelche Alarmglocken an und falsche Konfigurationen werden ohne jeden Keim von Zweifel oder technischer Sinnhaftigkeit draufgebraten.

Am Ende werden dann "Recaps" in die Welt gesetzt, die in ihrer Konfiguration für die betreffende Hardware nicht minder gefährlich, ja manchmal sogar gefährlicher sind als der 20+ Jahre alte Original Kram. Der ahnungslose Käufer dieser "Leistung" hat dann mal eben Geld dafür bezahlt um die Chancen auf einen vorzeitigen Tod beträchtlich zu erhöhen :wall: Der ursprüngliche Sinn wird damit völlig ad absurdum geführt und der Gedanke "Ich möchte, dass die Leute so lange wie möglich Freude an ihrer Hardware haben" spielt in solchen Fällen dann überhaupt keine Rolle. Sowas ist einfach nur traurig und gleichzeitig frustrierend, wenn man sieht, wie viele schwarze Schafe es da draußen gibt, die so einen Pfusch völlig schmerzfrei unter die Leute bringen.

Ich habe selbst hier ja auch schon oft genug gezeigt, welche Ausgeburten der Hölle ich teilweise auf dem Tisch liegen hatte, wo sich jemand schonmal dran versucht hat und funktionierende Boards hinterher nur noch bedauernswerte Opfer völliger Selbstüberschätzung wurden. Dabei geht es oftmals nicht nur um die Auswahl der Ersatzteile, auch handwerklich tun sich da tlw. Abgründe auf, die man sich kaum vorstellen kann und wo der Begriff "Lötstelle" eigentlich rein gar nichts mehr mit dem zu tun hat, was man da vor sich hat, sondern eher eine Mischung aus dem Zustands Dresdens um 1945 und einem fehlgeschlagenen Exorzismus des Zinnteufels darstellt. Wenn man glaubt, man hätte schon alles gesehen, muss man nur mal bei eBay ein paar Boards kaufen, wo in der Beschreibung die Wortreihenfolge "professioneller Recap" aufgeführt ist und dann heißt es: Staunen du sollst! :fresse:

Aus vielfältigen, zum Teil eben angeführten Gründen, gebe ich immer den Rat um Gottes Willen die Finger von Boards zu lassen, wo schon jemand dran rumgepfuscht hat, wenn man denjenigen und die Qualität seiner Arbeit nicht kennt. Die Chance, einen Haufen kaputt gelöteten oder in der Folge falscher Bauteile elektrisch zersetzten Schrott zu kaufen ist um ein Vielfaches höher als ein top restauriertes Board zu bekommen. Gilt gleichermaßen für GPUs und EXTREME Vorsicht ist bei Netzteilen geboten, wo ich tlw. schon fast von fahrlässiger Brandstiftung reden würde in manchen Fällen. Auch ein hoher Preis des Angebots erhöht die Chancen keineswegs, denn auch bei 200-300€ Preisschildern an High-End DFI Boards ist man nicht safe und bekommt am Ende ein "Pana FR all the way" Board vorgesetzt. Nicht cool.

wundere mich nur über die Mühe/ den Aufwand des Besitzers.

Du weißt doch, wie verrückt wir Retro Hardware Leute manchmal sein können :lol: Vielleicht ist das Board genau das Board aus dem Erstbesitz, gekauft vom Gehalt eines Ferienjobs und er hängt einfach super dran. Natürlich könnte man einfach ein baugleiches nehmen, aber dann ist es halt nicht mehr genau seins und die Seriennummer auf dem Board passt dann nicht mehr zur vorhandenen OVP ;) Man weiß es nie. Unser Hobby ist an der Stelle tlw. untrennbar mit besonderen Erinnerungen / Emotionen verbunden, wodurch manch einer – mich eingeschlossen – besondere Anstrengungen unternimmt, die gerne auch mal jeden Sinn in Bezug auf die Kosten bei Dritten in Frage stellen würden :d

Ein großes Danke an das eingebrachte Wissen hier. :-) :wink: @WMDK und andere :-))

Ein großes Danke gebe ich gerne an dich zurück! Du hast inzwischen auch so einige Patienten verarztet und erfolgreich reanimiert, sodass Leute hier aus dem Forum wieder Freude dran haben können und darum geht es ja am Ende auch. Das alte Zeugs wird zahlenmäßig immer seltener, daher ist jedes gerettete Teil ein Gewinn und ich bin froh, dass wir hier im Thread so viele Spezialisten haben – Shoutout auch an @Stangelator @digitalbath @Tzk @Masterchief79 usw. – die immer gerne helfen und ihr Fachwissen einbringen. :bigok:
 
Das ist leider so ein bisschen das Problem heute. Jeder, der meint einen Lötkolben halten zu können, ist plötzlich Recap Profi, weil gibt ja viele Infos dazu im Netz. Wie immer zeigt sich aber schnell, dass zwischen "ich habe das gelesen" und "ich habe das verstanden" oftmals gigantische Unterschiede liegen und das Verständnis für das, was man da tut, schlicht nicht vorhanden ist. Somit gehen zu keiner Zeit irgendwelche Alarmglocken an und falsche Konfigurationen werden ohne jeden Keim von Zweifel oder technischer Sinnhaftigkeit draufgebraten.
genau, ich war auch mal auf Mount Stupid :d

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Quelle: Teamworks
 

Den "Weg der Erkenntnis" haben wir ja alle durchlaufen bzw. druchlaufen ihn im Idealfall fortwährend, weil man ja immer wieder neues dazu lernt / sich verbessert, was ja auch so sein soll. Problematisch wird es immer nur dann, wenn der Weg der Erkenntnis eine steigerungslose Ebenenwanderung darstellt, ausgetragen auf dem Rücken von anderen / hilfloser Hardware :fresse:
 
ja, manche bleiben halt ewig in der Steilwand von Mount Stupid hängen, ist aber auch keine Leistung.

Aber ja, ich will das auch nicht schmälern, wir haben alle mal angefangen und ich bin weit weit weg davon gut zu sein. Aber ich bin mir dessen bewußt und frage lieber nach
Ja, deshalb mache ich da auch nichts für andere, sondern nur für mich und prüfe nach jedem Schritt 3x nach. Besser ist das.

Habe sowieso schon zu viele Hobbys. das artet sonst wieder aus.
 
Ich habe die Bestückung vom A7V8X nicht im Gedächtnis, aber wofür wurden da FR gesetzt? Hoffentlich nicht für kleine HM/MBZ, wenn ich die restliche Auswahl sehe :fresse:
Doch. Aber die sehe ich meist eh unkritisch, da eigentlich alle entweder an Primärspannungen hängen oder hinter Linearreglern sitzen. Die Kondis kleiner 1.000µF waren aber anders besetzt als mit FR.

Wäre das Board damit gelaufen, wären die Caps in dem Bereich innerhalb kürzester Zeit einfach verkocht und / oder hätten explosiv den Dienst quittiert.
Eigentlich wars nicht so schlimm. Wie gesagt, ich hatte das Board mit der Wärmebildkamera diagnostiziert und der SpaWa-Bereich ist mir jetzt nicht negativ in Erinnerung geblieben. Ich mein der war sogar kälter als der LAN-Controller und mein Finger hatte an dem nicht das Gefühl, als sei er auf dem Grill gelandet. Ich hab das Board mit einem 2GHz Barton sogar 2x erfolgreich durch 3DMark geschickt, bevor mir die Bestückung auffiel.

Das will ich mal ganz stark bezweifeln, außer du hattest bis vor ein paar Jahren noch nie von elektrischen Grundprinzipien gehört :fresse:
Ist aber wirklich so. Ich hab zwar Elektriker gelernt, aber in die Tiefen speziell zum Kondensator hab ich entweder nichts gehört oder erfolgreich vergessen. Wichtig war nur Kapazität und wie lange die Elektronen zum Befüllen dieser brauchen. Die Wichtigkeit von ESR und Ripplestrom hab ich erst hier aktiv mitbekommen.
 
Eigentlich wars nicht so schlimm. Wie gesagt, ich hatte das Board mit der Wärmebildkamera diagnostiziert und der SpaWa-Bereich ist mir jetzt nicht negativ in Erinnerung geblieben.

Das ist erstaunlich. Gerade solche krassen Abweichungen von ESR / Ripple führen i.d.R. bei hoher Belastung zu signifikanten Temperaturanstiegen. Besonders heftig hatte ich das mal bei einem 865er MSI Board erlebt, wo der Vorbesitzer no-name 0/8/15 Caps in den VRM Bereich gestellt hat. Konntest du nicht anfassen die Teile und gleichzeitig zusehen, wie sie alleine während der Text-XP-Installation angefangen haben auszugasen und dick zu werden.

Wenn das bei der vorhandenen Bestückung nicht der Fall war, würde mich mal interessieren, wie sich die Caps messen, also wo der ESR wirklich liegt, ob die vllt. stark nach unten abweichen, denn gerade ein hoher ESR in hochbelasteten Schaltungen geht eigentlich zwingend mit mehr Wärme im Kondensator einher.

da eigentlich alle entweder an Primärspannungen hängen oder hinter Linearreglern sitzen

Okay gut, wenn das so ausgelegt ist, mag es sein, dennoch sind auch bei vielen älteren Linear / LDOs min/max. ESR-Werte bzgl. Reglerstabilität benannt. Sollte man zumindest mal gegenprüfen.

In der Chipsatz- oder RAM Versorgung hat so eine Ersetzung aber nichts zu suchen, alleine schon weil du mit den Standardsorten sonst einfach zu viel Ripple ins Signal weitergibst.

In den meisten Fällen, wenn Ultra-Low-ESR irgendwo gesetzt wird, hat das einen Grund, ansonsten hätten die Hersteller genug günstigere Alternativen zur Hand gehabt. Daher bin ich immer ein Fan davon, sich das Signal im Zweifel mal ranzuholen und mit der Ersetzung zu verifizieren.
 
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Wenn das bei der vorhandenen Bestückung nicht der Fall war, würde mich mal interessieren, wie sich die Caps messen, also wo der ESR wirklich liegt, ob die vllt. stark nach unten abweichen,
Meine Erinnerung war, dass der ESR um den Faktor 3,5 schlechter war. Also im Vergleich zum Original. Ich meine bei den Pana M 3.300µF einen ESR von 43 gemessen zu haben.
 
@frikigigye Dein Board kam heute an. Ein wunderbar schwarzes MSI K8N Neo2 Platinum mit NF3 und AGP.
Was soll ich sagen: Nach ein paar neuen Elkos läuft das, als wäre nie was gewesen.

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Ich bin am überlegen, ob ich die vierte Phase im VRM noch nachrüsten soll. Die Frage ist, ob ich U5 dafür bestücken muss. Ansonsten sind alle Lötstellen ziemlich selbsterklärend. Man müsste halt den großen ISL Controller umkonfigurieren.
Wenn das Board fertig recapped ist, und ich mich um mein MSI K8N mit NF4 gekümmert habe, mache ich mal ne Foto Session. Diese tiefschwarzen PCBs gefallen mir echt gut. Ein K7N2 Delta2 Platinum würde dann noch fehlen. :d An diesem NF3 müsste sich bei den IDE und Onboard USB Anschlüssen in Sachen Farbe auch noch was optimieren lassen. :)
 
Ich bin am überlegen, ob ich die vierte Phase im VRM noch nachrüsten soll. Die Frage ist, ob ich U5 dafür bestücken muss. Ansonsten sind alle Lötstellen ziemlich selbsterklärend. Man müsste halt den großen ISL Controller umkonfigurieren.
100%ig. U4 weg, dafür muss ein doppelter bei U5 rein. Sollte analog zu dem MSI 865PE board sein. Siehe Post #624.
Dem Controller links muss man dann auch noch sagen, dass er auf 4 Phasen schalten soll.
Wenn du brauchst, ich hätte eine schematics zu dem board.

Bei dem MSI muss ich auch noch die vierte Phase anlöten.

edit.
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@frikigigye Dein Board kam heute an. Ein wunderbar schwarzes MSI K8N Neo2 Platinum mit NF3 und AGP.
Was soll ich sagen: Nach ein paar neuen Elkos läuft das, als wäre nie was gewesen.
Hehe - Noice ! -Freut mich !!

Ja doch, wie ich ja geschrieben hatte ; Dieses "Geht manchmal kurze Zeit an (max 5sek)" - Und dann halt nicht mehr - nachdem es mal an war - da laden Kondensatoren an nur um fehlzuschlagen und dann gar nicht mehr zu laden = nach 1x an wills erstmal gar nicht - bis man es wieder 2,3 Minuten auslässt.. um es zu wiederholen - Wirkte sehr nach Kondensatoren...

Aber klar - hätt auch "schleichender Short" sein können, wie du geschrieben hattest - oder sonstwas - da bin ich auch grad n Stk weiter mit meinem einem P4T-E :( - soviel zu "sonstwas"


Sehr schön, wieder eins mehr am Leben & gerettet & in guten Händen :) Hatte sich die Fahrradfahrt doch gelohnt :)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich hab hier was, was mich schon seit Stunden, Tage ..und Monat quält :)

Asus P4T-E
War auf Seite 433 / 19.5

Hab mal weitergebastelt - Fehler war weiterhin vorhanden.

Diesmal hatte ich jedoch beim Testaufbau meinen einen Thermalright True Copper nicht gefunden - nutz den gerne einfach nackt auf CPU stellen - Bin halt "faul" - braucht man nix anschrauben/klemmen - Eigengewicht reicht aus um CPU zu kühlen.

Also hab ich ein 478 Kühler mit Klammern verwendet und Fehler trat gar nicht auf - aber sobald ich ihn entfernte schon.
= Fall eigentlich klar - Kalte Lötstelle oder Haarriss

Board hat auch sone "Beule" auf CPU Rückseite - kennt man ja von diversen Boards, wo die Kühler über Jahre so stark angezogen das Board verziehen.
CPU Sockel Reflow gemacht - hat auch geklappt - aber keine Abhilfe - Fehler weiterhin vorhanden - wenn man entsprechend im Areal rumdrückt schafft man es Fehler zu produzieren.

Hab mit einer Backplate & Gewinden das Board unter Hitze zurückge"bogen" - aber jetz geht gar nix mehr :(
...weiß man nie was Board so erleiden durfte.
Ja gut...jetzt weiß man wohl, das da evt mal ein Kühler zu stark, zulange draufsaß, der die Platine verzogen hat, bis irgendwo im PCB n Haarriss entstanden ist ?! :(
 
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Ja gut...jetzt weiß man wohl, das da evt mal ein Kühler zu stark, zulange draufsaß, der die Platine verzogen hat, bis irgendwo im PCB n Haarriss entstanden ist ?! :(

Das ist ein gar nicht so selten vorkommendes Phänomen. Einige ASUS Boards mit Heatpipe vom CPU VRM über Chipsatz bis zur Southbridge sind da auch gerne mal von betroffen. Die sind alleine dadurch über das ganze Board schon unter Spannung. Kommt immer mal wieder vor, genau solche Effekte zu beobachten sind. Eingebaut funktionieren sie, draußen als "Banane" verweigern sie den Dienst.

Da brauchst du dann nur ein Riss in irgendeinem Layer und schon hast du Probleme.
 
Einige ASUS Boards mit Heatpipe vom CPU VRM über Chipsatz bis zur Southbridge sind da auch gerne mal von betroffen.
Exakt das !
.. Hatte ich zuletzt bei einem Asus P5E3 WS Pro - Heatpipe CPU VRM über Chipsatz - bei dem hatte ich noch Glück - war schon sehr "Banana" - aber das lief sogar einwandfrei, aber gruselig - da hab ich es auch langsam zurückgezogen unter Hitze und läuft auch weiterhin.

Naja, wat solls ^^ - hab ja noch ein P4T-E mehr zum rumdoktoren + jetzt n Stapel mehr Ersatzteile :)
 
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