und wenn hier die singlecore auf den P Kernen stimmt - dann fehlt hintenraus einfach elektrische Leistung, die man reinpumpen kann
Es fehlen vor allem die Kerne um eben nicht die Brechstange rausholen und jeden Kerne an der Kotzgrenze betrieben zu müssen. Hier noch mal die Kurve der Performace bei unterschiedlichen Leistungsaufnahme für Arrow Lake:
Wie man sieht ist bei 75W die Effizienz am Besten, denn danach wird die Kurve flacher und da hat man so grob 1900 der maximalen knapp unter 2400 Punkte, also grob 80% der Performance bei 35% der Leistungsaufnahme. Bei weniger Kernen sieht die Kurve natürlich anderes aus und flacht früher ab. Wie man auch sieht, sind die Kurven für unterschiedliche CPUs auch unterschiedlich, aber man findet solche Diagramme leider selten. Hier ein ähnliches von einem 3700X:
Auch hier sieht man deutlich, dass bei so 3,45GHz die Kurve steil nach oben geht, die Effizienz also fällt und dann schau man sich mal die Taktraten der Zen2 EYPC CPUs an und versteht, wieso die eben meist in genau dem Bereich liegen.
Solche Diagramme kann sich aber Glück fast jeder selbst erstellen, zumindest bei den Intel Retail Mainboards kann man eigentlich immer die Power Limits einstellen und kann man seine Lieblingsbenchmark oder seine Games nehmen und selbst bei verschiedenen Power Limits benchen und sollte optimalerweise nebenbei mit HWInfo64->Sensors die tatsächliche Package Power während des Tests beobachten. Dann kann man sich selbst so ein Diagramm für seine CPU erstellen und den Betriebspunkt mit der optimalen Effizienz ermitteln, wenn man darauf Wert legt. So etwas würde ich mir aber auch von den Reviewer in allen Reviews wünschen,, wobei man da durchaus Cinebench als einen guten Benchmark für die Multithreadperformance nehmen kann, denn dies ist natürlich aufwendig und mehrere Benchmarks bei viele verschiedenen Power Limits auszuführen, würde den Rahmen eines Reviews wohl sprengen. Das wäre aber viel sinnvoller als nur die maximale Leistungsaufnahme z.B. bei Prime zu ermitteln.