[Sammelthread] Druckplatten und ihre Eigenheiten

Werte für Frostbite kommen mir relativ klein vor, und die PEI sehr hoch. Weil bei der PEI (60/65°C) konnte ich während dem druck was ablösen und bei der Frostbite (45°C) eher nicht.
Auch würde mich die Bambus SuperTrack mal als vergleich interessieren (evtl wäre das ja was für deinen A1 :-) )
 
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und die PEI sehr hoch
Da war auch 3D Lack drauf. Ging wirklich schwer bei 65°C ab.
Mir kam da die Zugwaage entgegen geflogen :lol:

Hier muss ich aber nochmal ne neue Messung machen, die kommt mir auch ein wenig hoch vor. Denke da eher an 2-2,5kg.

Auch würde mich die Bambus SuperTrack mal als vergleich interessieren
Wenn du mir eine bezahlst :d
Beitrag automatisch zusammengeführt:

bei der Frostbite (45°C) eher nicht.
Die Frostbite habe ich nur bei 30°C und 40°C gemessen, ich denke bei 45°C kommt man bestimmt über ein Kilo.
Wobei diese dann irgendwie auch weiterhin wenig Sinn macht für PLA, die GECO hat auch über 1kg und das bei ausgeschaltetem Heizbett.

Bei PETG sieht das bestimmt ganz anders aus, da wären über 1kg bei 50°C echt geil, auf dem großen Voron. Wären immerhin 25°C weniger als bei PEI.

Ne nackte PEI Platte muss ich auch noch testen, damit ich mal den Unterschied zu der mit 3D Lack sehe.
 
Was mir schon mal bei der Glacier aufgefallen ist und heute nochmal besonders, teilweise sind die vorherigen Drucke echt extrem gut weiterhin sichtbar auf der Plate. Gut find ich das nicht :fresse:

IMG_7056.jpeg
 
teilweise sind die vorherigen Drucke echt extrem gut weiterhin sichtbar auf der Plate.
Bei mir nicht. Sieht echt böse aus bei dir, als hätte das Filament abgefärbt.

Da es heute ja nicht warm genug ist, habe ich mal weitere Messungen mit PEI Platten gemacht :shot:
Der Wert mit 3D Lack ist jetzt sogar noch etwas größer, also war der erste Wert doch ok.
 
Ich hab mal ne ganz blöde Frage!

Ich habe die GECO Druckplatte, bei der man PLA ohne Bettheizung drucken kann. Das funktioniert soweit auch wunderbar, außer die Raumtemperatur fällt unter die 20°C Marke. Selbst wenn ich die Bettheizung auf z.B. 25°C stelle ist die Haftung schlecht.
Jetzt sind bei mir im Flur 19°C und ich will dort eigentlich nicht die Heizung einschalten, da sich dort ja eh keiner aufhält.

Ist es jetzt energieefizienter mit ner PEI Platte bei 65°C Betttemperatur zu drucken oder den Raum hoch zu heizen für die GECO Druckplatte?
 
Ist es jetzt energieefizienter mit ner PEI Platte bei 65°C Betttemperatur zu drucken oder den Raum hoch zu heizen für die GECO Druckplatte?
Ich weiß nicht ob es effizienter ist die Platte zu heizen, aber die Platte wird ziemlich sicher weniger Energie verbrauchen, als den ganzen Raum via Heizung zu heizen.
Da Strom-in-Wärme-Umwandeln mit nahezu 100% Energieeffizenz funktioniert, kannst du den Umkehrversuch machen: Schafft es die Druckplatte nicht deinen Raum auf 20°C+ zu heizen, hat die Druckplatte weniger Energie verbraucht, als eine Heizung die den ganzen Raum auf diese Temerpatur geheizt hätte (*).

Aber sollte doch auch irgendwie sowieso klar sein. Die Druckplatte erzeugt Wärme direkt dort wo sie gebraucht wird. Die Zimmerheizung dagegen muss sämtliche Masse im Raum erwärmen, also die Luft, Wände, etc. und zuletzt natürlich auch deine Druckplatte. Selbst wenn der Raum nur 8m³ hätte (2x2x2m) bräuchte die Raumheizung wohl mehr Energie. Und die Raumheizung muss auch noch vorlaufen, bis eben der komplette Raum diese Temperatur erreicht hat und die muss dann auch noch im kompletten Raum gehalten werden.

(*) Edit: In der Praxis wird der Versuch aber vermutlich nicht funktionieren. Weil wenn man es genau nimmt, heizt die Druckplatte den Raum ja mit. Da du deine Heizung aber während des Drucks nicht komplett abstellst, sondern die ja irgendwie geregelt ist und wenns nur so ein Bimetallheizdrehregler ist, dürfte die zusätzliche Heizleistung durch die Druckplatte dazu führen (sofern sie überhaupt etwas bewirkt), das die Raumheizung zurückregelt und somit die Raumtemperatur trotzdem auf deiner eingestellten Temperatur bleibt.
Je nach Raum(größe), Bausubstanz und Umgebungs-/Aussentemperatur vermute ich aber, das eine Druckplatte mit wieviel? 100W? 200W? ... bei ausgeschalteter Heizung nichtmal ausreichen würde um die Raumtemperatur überhaupt halten zu können. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Erklärung klinkt schlüssig. Es triggert mich halt immer anstatt 100W so um die 200-250W am Drucker zu messen.
Wenn ich aber jetzt den Ausschuss mit dazu rechne, den ich bis zu meiner Erkentniss erzeugt habe, dann ist das mit dem beheizten Druckbett sowieso schon günstiger.

Der weitere Vorteil, das die Druckplatte im Sommer nicht den Raum noch weiter unnötig aufheizt, habe ich jetzt im Winter auch nicht.
Ich drucke jetzt die Teile mit der PEI Platte, da haften die wenigstens (y)
 
Hm also ich drucke mit Geco im Keller bei 16 Grad und es macht keinen Unterschied ob es mal über 20 wird. Benutze JAYO PLA+ Filament.

Aber selbst wenn unter 20 Grad ein Problem sind warum dann nicht Geco platte auf 20 Grad stellen und gut ist's?
 
Funktioniert nicht, warum auch immer.
Ich drucke auch jayo und Eryone PLA, kaum ist es über 20°C funktioniert die Druckplatte
 
Ich frage mich gerade eher ob sich eine Cool-Plate lohnt.
bei 500 Druckstunden im Jahr dauert es fast 1 Jahr bis sich die Platte rechnet. (wenn die Platte grob 80W im Schnitt braucht um 55 Grad zu halten)
 
beim p2s zieht der am Anfang auch mal gut und gern 950 Watt aus der Dose. Also da ist schon sparpotenzial.
Aber ob sich das lohnt, muss jeder selber wissen. :)
Hätte scho gern ne Geco für meinen H2C
 
Ich glaube man muss einfach Mal die ganzen Fehldrucke gegenrechnen, ja meine Drucker können schonmal 1-2kWh pro Stunde verheizen, aber die Platte kostet auch Geld.

Im Sommer ist es natürlich super, wenn man nicht zusätzlich die Bude aufheizt.
 
beim p2s zieht der am Anfang auch mal gut und gern 950 Watt aus der Dose. Also da ist schon sparpotenzial.
Inwiefern?
Würdest statt 2 Minuten warten bei 1000W lieber 4 Minuten warten, wenn der Drucker dann nur 500W bräuchte? Dann hättest aber trotzdem noch nix gespart, weil der Stromverbrauch wäre in beiden Fällen der gleiche.
 
Zum Glück sind wir keine Amis, mit 110V und 1mm² Alukabeln (okay, so weit sind sie noch nicht, glaube ich). :fresse:
 
Deren Spülmaschinen haben auch max. ein 1,2kWh Heizelement, schaffen daher nicht das Wasser aufzuheizen
Und müssen zwingend an Warmwasser angeschlossen werden :d

Wir sind schon gesegnet mit unseren 230V bzw. Drehsstrom in den meisten Wohnungen.
 
Würdest statt 2 Minuten warten bei 1000W lieber 4 Minuten warten, wenn der Drucker dann nur 500W bräuchte? Dann hättest aber trotzdem noch nix gespart, weil der Stromverbrauch wäre in beiden Fällen der gleiche.
Thermodynamik sagt ja.
Kinetik sagt nein.
Konvektionsverluste nehmen zu da du länger heizen musst.


Wichtiger ist das 16A Limit der Unterverteilung Sicherung.
Jede Printfarm Software hat daher die Möglichkeit die Anzahl der gleichzeitig aufheizenden Drucker zubegrenzen damit die 16A Sicherung nicht fliegt.
 
Zum Glück sind wir keine Amis, mit 110V und 1mm² Alukabeln (okay, so weit sind sie noch nicht, glaube ich). :fresse:
Das hat nichts mit Amis zu tun. Das hast du in Deutschen Altbauten zum Teil immernoch. Ich wohne nämlich in so einem :xmas:

Drucker läuft nur mehr, wenn der PC aus ist.
In der Küche darf ich auch keine 3 Geräte gleichzeitig laufen lassen.
 
Das hat nichts mit Amis zu tun. Das hast du in Deutschen Altbauten zum Teil immernoch. Ich wohne nämlich in so einem :xmas:
Dann sind die Leitungen in deinem Altbau schlecht, aber anscheinend immerhin entsprechend niedrig abgesichert.

Die Amis bauen immernoch so. HEUTE. Und die nur 110V verschärfen das Problem noch. Du hast normalerweise selbst in deinem Altbau unsere Netzüblichen 230V.
Hättest du nur 110V, könntest du nur halb soviele Geräte parallel betreiben.

BTW: Ich nehme mal an, es ist bei dir ähnlich wie bei mir und die komplette Küche hängt an einer 16A-Sicherung (zumindest der Herd ist bei mir separat und dreiphasig angeschlossen). Mit 230V Netzspannung kannst du also maximal 3,6kW über diese Sicherung fließen lassen. Die Sicherung fliegt nicht sofort, wenn du mal kurz ein bisschen drüber kommst, aber je mehr du drüber kommst, desto schneller fliegt die.
Wieviel Geräte du gleichzeitig einschalten kannst hängt also davon ab welche Geräte und ob die auch gerade Strom ziehen.
Mein Geschirrspüler zieht in der Heizphase ~2,5kW. Wenn ich jetzt noch den Kaffeevollautomaten anschalte und der mit 1,5kW heizt, fliegt die Sicherung nach wenigen Sekunden. Wenn der Geschirrspüler aber nicht gerade in der Heizphase ist, ist die Kaffeemaschine auch kein Problem.
Kaffeemaschine + Mikrowelle geht gerade so, da beide jeweils ca. 1,5kW.

Bei den Amis haste 110V und afaik 10A-Sicherung... da gehen dann keine 3,6kW, sondern da ist bei 1,1kW schluss. D.h. an einer "normalen" Steckdose läuft so mancher Highend-Gaming-PC alleine schon an der Grenze. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hat nichts mit Amis zu tun. Das hast du in Deutschen Altbauten zum Teil immernoch. Ich wohne nämlich in so einem
Also wenn aus deiner Steckdose nur 110V rauskommen, dann stimmt was nicht :fresse:
 
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