[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Tja, jetzt musste Dich halt mal hochschlafen. Viel Erfolg. :d
 
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Wir hatten es ja die Tage von mir und meiner Betriebsversammlung... :)
Zur Erinnerung, ich bin ein wenig eskaliert, und habe somit das Unverständnis des ein oder anderen hier erweckt.

Fazit bisher:
Die GL ist samt betreffendem Vorstandsmitglied durch die Abteilungen gelaufen, und hat mit den Mitarbeitern kommuniziert.
In erster Linie wollte man wissen, ob die das so sehen wie ich, was man sich aber aufgrund des enormen Applauses den ich bekommen habe hätte sparen können.
Wundersamer Weise haben sich die Leute wohl meine Kritik, das niemand sich traut was zu sagen, aber unten alle jammern, zu Herzen genommen, und haben offen gesprochen.

Bei mir war der gute Mann tatsächlich auch gewesen, ich habe dann noch mal klar gestellt, dass meine Aussage nicht als Angriff zu verstehen ist, sondern eben, dass jemand mit Millionen Einkommen die Probleme des kleinen Mannes nur schwerlich versteht.
Wir haben dann tatsächlich ein sehr gutes Gespräch auf Augenhöhe geführt, weit über eine Stunde!

Resultat bisher:
Die 200 Stunden Reglung wird gekippt, man ist sich aber noch nicht einig, wieviele Stunden aufgebaut werden sollen.
Es wird ein Prämiensystem eingeführt, mit Auszahlungen nach 3,6, 9 oder 12 Monaten ohne Krankmeldung.
Weiterhin werden für zusatzschichten Einmalzahlungen getätigt - kommst Samstag rein, bekommst die Stunden weiterhin auf dein Zeitkonto, aber zusätzlich zb. 100€, über den Betrag ist man sich aber noch nicht einig.
Weiterhin hat man uns noch einmal durch die Abteilungsleiter den genauen Hintergrund der Urlaubs Sperre erklären lassen!
Ich kann es hier leider nicht schreiben, aber somit ist auch für uns als Arbeiter klar, warum, das wurde auf der Versammlung einfach schlecht kommuniziert.

Wenn ich fixe Zahlen für das Bonussystem habe, teile ich die noch einmal mit.

Da sieht man es einmal mehr:
Der Mensch muss nur reden, dann kann man doch ziemlich viel ändern, vor allem, wenn alle an einem Strang ziehen.

Ich für mich muss nur lernen, eine etwas ruhigere Art der Kommunikation zu führen, aber als sehr emotionaler, und sehr temperamentvoller Mensch, ist das nicht einfach :d
 
Du hast vor ein paar Tagen schon einmal etwas gepostet und wieder gelöscht, warum?
 
Ich für mich muss nur lernen, eine etwas ruhigere Art der Kommunikation zu führen, aber als sehr emotionaler, und sehr temperamentvoller Mensch, ist das nicht einfach :d

Ich persönlich sehe es den Arbeitern nach, denn das ist nu mal ihre Art zu kommunizieren. Welcher Bauarbeiter bitte redet so geschwollen wie in den oberen Etagen. So lange man nicht persönlich und vulgär wird, darf der Arbeiter auch gerne mal die Luft auf seine Art und weise rauslassen. Und wenn es um ein solch emotionales Thema geht, kann man auch mal unruhig werden. Da erwartet die obere Führung keine ruhige und sachliche Diskussion.
 
@SlapAHo
Meinst du mich?
Er hatte diesen Beitrag, dass der oberste Chef zu ihm gekommen ist etc. pp., bereits vor einigen Tagen gepostet und anschließend wieder gelöscht.
Ich persönlich habe danach jedoch keine weiteren Posts gesehen.
 
Du hast vor ein paar Tagen schon einmal etwas gepostet und wieder gelöscht, warum?
Weil ich erst mal warten wollte, bis auf das "wir nehmen das mit, vielen Dank für ihre ehrlichen Worte!" auch wirklich was folgt.
Die Info über das oben geschriebene haben wir gestern bekommen, also habe ich das dann hier mitgeteilt.


Ich persönlich sehe es den Arbeitern nach, denn das ist nu mal ihre Art zu kommunizieren. Welcher Bauarbeiter bitte redet so geschwollen wie in den oberen Etagen. So lange man nicht persönlich und vulgär wird, darf der Arbeiter auch gerne mal die Luft auf seine Art und weise rauslassen. Und wenn es um ein solch emotionales Thema geht, kann man auch mal unruhig werden. Da erwartet die obere Führung keine ruhige und sachliche Diskussion.

Ich sehe das genauso wie du.
Betreffender Vorstand war aber schon maximal angepisst, weil ich ihm gesagt habe, dass er realitätsfremd lebt.
Das war sicher der Hauptgrund, warum er mit mir alleine das Gespräch gesucht hat.
Aber gut, ich konnte das ins rechte Licht rücken, Kommunikation ist das A und O!
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Edit:
@i-B4se
Ich schreibe hier mittlerweile nicht mehr so gerne, weil es meiner Meinung nach für Außenstehende unmöglich ist, die Situation in einem anderen Betrieb zu verstehen.
Oder besser: Mir fällt es extrem schwer, Gedanken niederzuschreiben, weil ich mich viel zu sehr aufs Tippen konzentrieren muss, was eben wieder zur lasten der Verständlichkeit führt.
Wenn ich das Zeug manchmal hinterher durchlese denke ich mir "häh?" :d
Allerdings hilft es mir dann doch oft hier mitzulesen, wenn ich zb. sehe, dass bei @Tundor der Mittagstisch gleich 10€ kostet, und bei uns keine 5€, mit Dessert und wenn man möchte Nachschlag, dann schätzt man manches wieder mehr :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon erstaunlich wie Geld fixiert die MA in dem Betrieb sind. Anstatt bessere Arbeitsbedingungen wollen sie lieber die Überstunden bezahlt haben.

Für mich wäre das nichts. Aber denke das kommt auch auf das alter an.
 
Prämiensystem für Zeitraum ohne Krankmeldung? OK man sieht dass Ihr keinen BR habt. Dieser Vorschlag ist bei uns krachend gescheitert... am BR (bzw in allen BR). :d
 
Vermutlich irgendein Gleichberechtigungsschwachsinn, benachteiligung von Leuten mit Kindern etc.
 
Was spricht dagegen, wenn man für einen Zeitraum ohne Krankmeldung nen kleinen Bonus erhält, z.B. alle 3 Monate 300 Euro ?
Ich denke das sollte aus BR Sicht klar sein.

Allerdings hätte mich mal eine Abstimmung in der Belegschaft interessiert. Man nimmt den häufig kranken ja nichts weg. Ganz im Gegenteil, die werden durch Lohnfortzahlung usw in Deutschland ja sowieso begünstigt. Die gute Absicherung ist hier der Benefit. Und ich hab auch Kinder und wäre absolut für so eine Maßnahme. Wir müssen echt aufhören alle gleich zu machen sondern denen, die mehr machen könnten auch mehr geben. Bzw ein Belohnungssystem erlauben. Klar kommen dann wieder einige mit "Arbeitszeit ungleich Leistung", aber am Ende des Tages habe ich einen MA lieber am Rechner als im Bett (tagsüber während der normalen Arbeitszeiten ;) ). Und ja, natürlich muss man bei solchen Fällen auch andere Fragen stellen, nur mit Geld allein holt man die wenigsten aus der AU.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich so manche Beiträge von @SlapAHo lese... :d (nichts für ungut)
 
Schon erstaunlich wie Geld fixiert die MA in dem Betrieb sind. Anstatt bessere Arbeitsbedingungen wollen sie lieber die Überstunden bezahlt haben.

Für mich wäre das nichts. Aber denke das kommt auch auf das alter an.
Mit besseren Arbeitsbedingungen kann man sich kein Material zum Flexen für den "Anschaffungsthread" besorgen :sneaky:
 
Meine Frage wäre erstmal gewesen warum ich überhaupt erstmal ständig Überstunden machen soll , vollkommen egal ob bezahlt oder nicht.

Es liegt doch nicht in der Verantwortung der Mitarbeiter das Missmanagement auszugleichen wenn die Kapazitäten an Arbeitern nicht reichen.
 
Ist das eine Leistung, nicht krank zu sein?
Ist gesunde Ernährung, viel Sport und Prävention keine Leistung? kostet kein Geld, keine Zeit? Klar macht man es nicht primär für die Arbeit, aber warum sollte man es nicht auch entlohnen? Es macht einen deutlichen unterschied, ob man im Jahr "nur" durchschnittlich oft krank ist oder gar nicht.
Wenn manche das falsche daraus ableiten und aus Gier sich dann krank zur Arbeit schleppen, muss man warum alle anderen, die das vernünftig leben, bestrafen? Sowas sollte wenn es vorkommt wie jedes andere Vergehen entpsrechend vom HR angesprochen und bei weiterer Mißachtung sanktioniert werden. Sachen wie Kindkrank kann man ja rausnehmen, da zahlt der AG gesetzlich verpflichtet nichts, es entsteht im kein "Verlust".
 
Ist das eine Leistung, nicht krank zu sein?
Schwieriges Thema was Leistung ist und was nicht. Bei meinem alten Unternehmen wurden beispielsweise Frauen mit Posten besetzt um eine Quote zu erfüllen. Wenn sich nur eine darauf beworben hat wurde die automatisch eingesetzt, egal ob Qualifikation da war oder nicht.

Ich finde die krank boni Regelung interessant.

Alles hat auch Nachteile. Aber ich stimme zu, dass primär dafür gesorgt werden müsste, dass mehr Personal da ist um die Mitarbeiter zu entlasten weniger/keine Überstunden mehr zu machen. Dann würde es auch weniger Krankheitstage geben.

So versucht man es halt mit (vermeintlich weniger) Geld zu lösen ohne das eigentliche Problem anzugehen.
Erinnert mich an unsere Regierung 🤣
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist gesunde Ernährung, viel Sport und Prävention keine Leistung?
Bekomm ich dann auch n Bonus für Psychotherapie und warum dann nicht, wenn ich mal wegen der Psyche krank bin? Absolut witzloser Vorschlag und Peak Endzeit Kapitalismus imho.
 
Finde das Thema schwierig. Es motiviert halt Leute sich auch noch mit ansteckenden Infekten zur Arbeit zu schleppen und andere anzustecken.

Auf der anderen Seite kann ich als Büro Mensch auch krank im Home Office arbeiten aber die Kollegen aus der Produktion halt nicht.
Wenn überhaupt müsste man gesundheitsförderliches Verhalten fördern und nicht umgekehrt die Abwesenheit von Krankheit. Abgesehen davon bin ich aber eh nicht dafür, da ich nicht weiß, wie man es praktisch sinnvoll umsetzen soll.

Ist nicht krank zu werden eine Leistung? Ja und nein.

Nein: Genetik, sozioökonimischer Status, Arbeitsbedingungen, Umweltbedingungen die man nicht alle ändern oder selbst kontrollieren kann, etc.
Ja: Eigenes gesundheitsförderliches Verhalten (wie gute Ernährung, Sport, etc.), Stressbewältigung, Motivation, Selbstregulation, etc.

Man würde also nicht bestrafen oder einer Person Geld wegnehmen (oder weniger zahlen) wenn sie krank wird, sondern man würde es umgekehrt fördern wenn Menschen sich aktiver um ihre Gesundheit kümmern. Aber wie gesagt wäre ich eh nicht dafür da es an einer praktisch sinnvollen Umsetzung scheitern würde.
 
Bekomm ich dann auch n Bonus für Psychotherapie und warum dann nicht, wenn ich mal wegen der Psyche krank bin? Absolut witzloser Vorschlag und Peak Endzeit Kapitalismus imho.
Ja warum nicht? Machen doch Krankenkassen doch auch. Oder was sind Kuren als Beispiel? Da geht es auch um psychische Gesundheit. ICh sehe darin absolut keinen Peak Endzeit Kapitalismus, denn genau solche Systeme haben GKVs schon seit Ewigkeiten. Aber gut, wenn man in gesunder Lebensweise honorieren Peak Kapitalismus sieht, ist das wohl so.
 
hatten wir mal in meiner alten Firma - allerdings nicht monetär vergütet sondern mit zusätzlichen Urlaubstagen.
Hatte ein paar Effekte:
- notorische Krankfeiermenschen sind noch öfter krank gewesen ("soll sich ja auch lohnen")
- Kollegen auf der Schwelle haben sich krank hingeschleppt (und andere angesteckt), gerade am Ende des Zyklus
- Kollegen haben teilweise Überstunden verbraten statt krank zu sein (Erholungseffekt dann auch weg)

Als es irgendwann einen BR gab wurde es sehr schnell gekippt (aber auch Urlaub für alle pauschal auf 30 Tage gesetzt statt vorher 24 Basis).
 
Finde das Thema schwierig. Es motiviert halt Leute sich auch noch mit ansteckenden Infekten zur Arbeit zu schleppen und andere anzustecken.

Auf der anderen Seite kann ich als Büro Mensch auch krank im Home Office arbeiten aber die Kollegen aus der Produktion halt nicht.
Das motiviert doch aber auch den Arbeitgeber, kranke Kollegen nach Hause zu schicken.
Ist immer ein hin und her.

Ein bissel "Wiggle-Room" ist auch notwendig. Ein Fluglotse hat andere Anforderungen an "Gesund sein" als ein Bildschirmkämpfer mit Home Office. ;)
 
Es wird ein Prämiensystem eingeführt, mit Auszahlungen nach 3,6, 9 oder 12 Monaten ohne Krankmeldung.

Was spricht dagegen, wenn man für einen Zeitraum ohne Krankmeldung nen kleinen Bonus erhält, z.B. alle 3 Monate 300 Euro ?
Das ist die wohl beschissenste Regelung für Bonuszahlungen die man sicch ausdenken kann.
Es führt nämlich dazu, dass die Leute krank zur Arbeit gehen um die Kohle abzugreifen.
 
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