[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich habs zwar selbst noch nicht so ganz realisiert aber 3 Jahre sind nun rum. Kommt mir vor, als wären es 3 Wochen gewesen.
Am 26.02. kommen die neuen Urkunden (vom Anw zum OI sowie LL.B.).
Dann geht es von 18.885,36 € brutto p.a. auf 45.298,32 € brutto p.a..
Mal gucken, was davon netto bleibt :fresse:
 
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Der LL.B. ist der Bachelor of Laws, die anderen beiden sind Dienstbezeichnungen. Ist eher was für Insider :fresse:
 
Nene.. Den bekommen die, die im öD z.B. Public Financial Management oder Rentenversicherung studieren.
 
Die Aussage war, dass beide Varianten am Ende ca. gleich viel hätten. Was faktisch schlicht und ergreifend Nonsense ist. Das ist mit der zitierten Rechnung belegt worden. Um gut oder schlecht ging es nirgends...
Geld das vom Arbeitgeber eingeht aber dann direkt den Vermieter, den Energieversorger, die Telekommonikationsunternehmen, Rundfunkbeitragsservice, etc. geht und auch was man für essentielle Lebensmittel ausgeben muss würde ich nicht als wirkliches Einkommen sehen sondern nur als durchlaufenden Posten.

Wirkliches Einkommen ist nur Einkommen über das man auch wirklich verfügen kann.

Das ist ein bisschen so wie bei der "Griechenland-Hifle" und "Ukraine-Hilfe" die eigentlich auch eher eine "Grossbanken-Hilfe" war bzw. "Rüstungsindustrie-Hilfe" ist.

Wenn beim Griechischen Staat oder Ukrainischen Staat Milliarden ankommen, aber die dann innerhalb weniger Stunden zu >99% direkt an die Grossbanken oder Rüstungskonzerne weiterüberwiesen werden, hat der Griechischen Staat oder Ukrainische Staat diese Gelder ja quasi nie besessen. Es wäre das Gleiche gewesen die Troika hätte damals direkt an die Grossbanken überweisen oder jetzt die EU direkt an die Rüstungskonzerne.

Zurück zu deinem 1,7 Mio. Euro in beiden Fällen:

Im Falle eines Mittleren Reife Jobs hat man bis zum Rentenalter von den 1,7 Mio. Euro vielleicht so 200.000€ für Hobbys, Wünsche und Alltagsluxus ausgegegeben und so 80.000€ Vermögen angespart, macht zusammen ca. 280.000€ (ca. 16,5%) aber die anderen 1,42 Mio. Euro (ca. 83,5%) sind einfach für Pflichtausgaben weg.

Im Falle des Dr. hat man bis zum Rentenalter von den ebenfalls 1,7 Mio. Euro vielleicht so 350.000€ Hobbys, Wünsche, Alltagsluxus und auch echten Luxus ausgegeben, und dabei euch noch ca. 420.000€ Vermögen aufgebaut, macht zusammen ca. 770.000€ (ca. 45,3%) und "nur" 930.000€ (ca. 54,7%) sind für Pflichtausgaben weg.

Kenne diverse Post Docs, keiner konnte große Sprünge machen, inkl. meinem Vater, der dann später Dozent wurde und angehende Docs begleitet hat. Auch da waren die angehenden Docs nahezu alle begeisterte Wissenschaftler (Geisteswissenschaften) mit starker intrinsischer Motivation und kein Geldadel der mal eben den Doc macht und keine Geldsorgen hat. Mag vielleicht in anderen als Geisteswissenschaften anders aussehen, aber so allgemeingültig glaube ich nicht dass du das sagen kannst. Dass der Bildungsgrad der Eltern hingegegen eine große Rolle spielt, das würde ich schon unterschreiben.
Das kommt natürlich hinzu das es viele Bereiche gibt wo selbst mit Promotion keine sechsstelligen Gehälter drin sind.

Oh nice, gz! Bachelor oft Laws = Anwalt?
Dazu wären regulär noch ein paar Semester, zwei Staatsexamen und dazwischen das Refrendariat nötig.

Alternativ soll es inzwischen aber auch nach dem LL.M. und einer gewissen Zet beruflicher Tätigkeit möglich sein eine Anwaltszulassung zu bekommen, oder direkt das zweite Staatsexamen ablegen zu können.
 
Das ist nur in ganz engen Grenzen für ausländische Absolventen möglich, nicht für deutsche Studienabschlüsse... kein Volljurist, kein Anwalt. Der LL.M. hat damit eigentlich auch gar nichts zu tun, der ist in Deutschland auf dem klassischen Weg eine rein optionale Zusatzqualifikation, die man auf die Staatsexamina drauf setzt.

Es gibt einige Sonderstudiengänge, mit denen man direkt auf LL.M. studiert und damit eine wirtschaftliche Karriere und keinen klassischen Juristenberuf als Zielsetzung hat. Meines Wissens ist das Interesse daran aber gering, in HH wurden die z.B. wieder eingestampft.

Der Kollege oben scheint ja ohnehin etwas ganz anderes zu machen (Finanzwirt?).
 
LLM ist das was man als Anwalt benötigt. Master of Laws.
Wirkliches Einkommen ist nur Einkommen über das man auch wirklich verfügen kann.
aha, wir defnieren also passend zur eigenen Meinung mal eben Dinge um... Lass doch einfach gut sein. Du verstehst offensichtlich keinen Meter, was der Sinn meiner Aussage war. -.-
 
Nicht im Entferntesten benötigt man als Anwalt einen LL.M...
 
Also Jura studieren 90% nur noch mit LLM...
 
Ups, dass mit dem llm hab ich vergessen zu löschen. Die aussage sollte in einen anderen kontext und ist so allein nicht so ganz korrekt. 😅
 
Es gibt einige Sonderstudiengänge, mit denen man direkt auf LL.M. studiert und damit eine wirtschaftliche Karriere und keinen klassischen Juristenberuf als Zielsetzung hat. Meines Wissens ist das Interesse daran aber gering, in HH wurden die z.B. wieder eingestampft.

Haben haber auch ihre Vorteile, weil die "Zugänglichkeit" für Abiturienten aus nicht reichen Elternhäusern viel besser ist, weil es nicht solange dauert, und man damit in einem akzeptablen Alter ins Berufsleben starten kann.

Der Weg zum Volljuristen über die beiden Staatsexamen und des Referendariat dazwischen ist ewiglang, und mit Bafög und normalen Nebenjobs kaum machbar. Des geht fast nur wenn man entweder aus einem reichen Elternhaus kommt oder einen anderen Weg findet (z.B. eine Beziehung mit einem gut verdienen Gerüstbauer oder einer gut verdienenden Hebamme eingehen und sich vom ihm / ihr finanzieren lassen).
 
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