[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Und auf gar keinen Fall spiegelt ein Gehalt eine Mehrleistung wieder.
Bei Gehältern kann ich es nicht gut beurteilen. Bei Einkommen aus Selbstständigkeit/Gewerbe spiegelt sich eine persönliche Mehrleistung definitiv im Geschäftserfolg. Die zwei Spitzenverdiener im Angestelltenverhältnis, die ich kenne, zeigen definitiv auch eine sehr erhöhte Mehrleistung mit >60h Wochen, hoher Reisetätigkeit und viel Verantwortung, bzw. kaum Zeit für ihre Familie.
 
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Ick reiß mir doch nicht für 300k den Allerwertesten auf, verzichte auf Freizeit und trage höhere Risiken (als Sebstständiger), um dann als Sparbrötchen mit nem 50K Budget unterwegs zu sein. Deine Theorie scheint nicht mehr als genau das zu sein. Lass mich raten - Du hast noch nie auch nur annähernd derartige Beträge verdient, oder?
Hab ich nicht. Aber wenn ich sehe was das charakterlich mit einem machen kann, bin ich froh drüber. Bist mal wieder ein gutes Beispiel...-.-
Aber das ist ne wahl icke. Man MUSS die ausgabenseite nicht erhöhen. Man kann. Und wie weit, ust noch mehr eine wahl.
this
Praktisch kenne ich jedoch niemandem, der mit >150K, wie jemand mit 50K haushaltet.
Dann haben solche Leute eben auch den Bezug zu Geld verloren. Solche Leute tun mir echt leid.
Sind dann auch die, die so hochnäsig durch die Gegend laufen und von oben auf andere herabschauen...
 
60h sind, sofern produktiv, wieviel % mehrleistung? Und wieviel prozent verdienen sie mehr als der schnitt/median/youname it die 40h schaffen?
 
Ich verstehe gerade die ganze Diskussion nicht. Sunshine hat lediglich gesagt, er fühlt sich demotiviert weiterhin so viele Abgaben zu zahlen, wenn andere mit Vermögen/Aktienkapital es nicht müssen. Würden sie es auch tun, hätte er damit kein Problem.

Und daraufhin artet hier eine Diskussion aus, dass er schließlich genug Geld verdient!, dass er es sich leisten kann und nicht sich darüber nicht beschweren soll/ seine Ausgaben verringern soll.

Ich find das Verhalten echt inakzeptabel.
:rolleyes2:
 
Ich hoffe es braucht jetzt keinen Disclaimer, dass natürlich nicht nur High-Performer mit Doktortiteln und sonst was solche Gehälter "verdienen". In meinem Fall bin ich eine rare Commodity für meinen Arbeitgeber, die entsprechenden Umsatz erzeugt und damit bei guter Leistung so ein Gehalt erhält.
Das ist einfach so ein Bullshit von Mustis, der weit weg von der Realität ist. Der Verlauf des eigenen Lebens hängt zum großen Teil eben doch von den eigenen Entscheidungen ab. Alles andere macht es einem nur einfach, die Schuld auf andere zu schieben. Vielleicht könnte ich ja auch n Doktor machen, aber wozu? Das sagt null über die eigene Leistungsfähigkeit aus. Der akademische Grad richtet in einer Marktwirtschaft nicht über Erfolg oder Misserfolg. Er kann halt zu ersterem beitragen. Das Gehalt spiegelt absolut Einsatzwillen wieder, und auch die Intelligenz, wobei hierzu auch die emotionale Intelligenz und street smartness zählen. Nicht nur der reine IQ.
 
Du kapierst es nicht. Einen dr oder prof zu machen erfordert definitiv eine leistung. Diese ist messbar in einem gewissen umfang. Im gegensatz zur leistung all der selbsternannten leistungsträger, die ein hohes gehalt haben. Da könnte man noch die arbeitsstunden anbringen. Dazu siehe oben. Ein rechnerisches missverhältnis aller erster güte.

Und was kommt von dir? Ad hominem und behauptungen. Und das ironischerweise auch noch ohne den hauch einer ahnung meines backgrounds. Finanziell wie generell.
 
Ich glaub hier ist bald wieder zu ;-)

Eine Frage:

Ich meinte die Einstellung das Leute die mehr verdienen auch vom Sozialstaat abgeschnitten werden sollen (indirekt)
Das war früher aber anders oder? Ich kann mich an einen Skandal erinnern, weil Michael Schuhmacher (ganz knapp über dem Durchschnittseinkommen und damit vermutlich auch knapp Über-Intelligent und Über-Einsatzbereit) damals Kindergeld beantragt hatte, weil stand ihm halt zu.
 
Diese behauptubg ist halt auch unsinn. Niemand wird vom sozialstaat angeschnitten. Der reichste hat Anspruch auf alle sozialen Hängematten, wenn er in die lage gerät, sie zu benötigen.
 
Und das ist halt der Unsinn in a nutshell mit dem Du Dich hier regelmäßig selbst disqualifizierst.

Das sage ich schon seit Monaten. Eine Doppelmoral an den Tag legen wie kein anderer.
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60h sind, sofern produktiv, wieviel % mehrleistung? Und wieviel prozent verdienen sie mehr als der schnitt/median/youname it die 40h schaffen?

Ab einem gewissen level bezahlt mal nicht mehr die Zeit von einem MA sondern wegen sein wissen/können. Das war schon immer so und wird sich nie ändern.
 
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Ab einem gewissen level bezahlt mal nicht mehr die Zeit von einem MA sondern wegen sein wissen/können. Das war schon immer so und wird sich nie ändern.
Und eben die Verantwortung und Leverage. Wenn auf Grund meiner Entscheidungen relativ hohe Budgets verabschiedet oder verschoben werden und Mehrwert erbringen müssen, werde ich eben auch an dem Mehrwert gemessen. Dass dies nun mehr besser vergütet wird als die Arbeit eines Sachbearbeiters ist ja wohl normal. Und viele möchten diese Verantwortung auch gar nicht, sie sind zufrieden mit ihrem Job. Und egal ob Fachkarriere oder im People Management, am Ende hängt von Dir weiter "oben" mehr ab.
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Du kapierst es nicht. Einen dr oder prof zu machen erfordert definitiv eine leistung. Diese ist messbar in einem gewissen umfang. Im gegensatz zur leistung all der selbsternannten leistungsträger, die ein hohes gehalt haben. Da könnte man noch die arbeitsstunden anbringen. Dazu siehe oben. Ein rechnerisches missverhältnis aller erster güte.
Quatsch. Einen Gegensatz gibt es überhaupt nicht. Du kannst in ein Studium extrem viel Leistung und IQ investieren, wenn das Ergebnis keiner braucht oder Du nicht in der Lage bist das entsprechend zu positionieren hilft es nicht. Dagegen kann einer mit einer Ausbildung andere Entscheidungen führen, die bei gleichem Zeit und Stresseinsatz zu mehr Gehalt führen. Person A hätte es aber in keinem Fall mehr verdient, nur weil sie den akademischen Weg gegangen ist. Also wirklich, wie man an so eine Denke kommt ist frappierend. Ich hab mich nach dem Master bewusst gegen eine Promotion entschieden weil der Einstieg ins Arbeitsleben einfach viel Zeit kostete und ich dachte es geht auch so. Ob ich mit einem Dr. Titel heute mehr Gehalt hätte, who knows. Ob mit oder ohne Titel, ob Zeit in einen Dr investiert oder dafür mehr im Job reingehauen, (oder beides geschafft), die genutzte Intelligenz ist die gleiche. Am Ende sind es aber meine Entscheidungen, die mich da hin gebracht haben. Wie auch die aller anderen. Das als narzistisch zu bezeichnen ist ein absoluter Witz.
 
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Habt ihr schonmal einen Arbeitsvertrag vor Antritt kündigen/zurücknehmen wollen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
:wink:
Hatte direkt nach dem Studium bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben, da man aber oft mehrgleisig fährt, kam zwischen Unterschrift und Arbeitsbeginn ein viel besseres Angebot rein.
Hatte auch keine Klausel im unterschriebenen Vertrag drin, habe dennoch einen befreundeten Anwalt gefragt.

Habe dann einfach schriftlich gekündigt.
War alles kein Problem.

Wenn klar ist, dass du die Stelle gar nicht antreten willst und die Firma sich querstellt, kündigst du eben direkt am 1. Arbeitstag.

Davon hat aber natürlich keiner was.
 
Man merkt aufjedenfall dass der Satz "von den Reichen lernt man das sparen" sowas von zutrifft :fresse:

Es jammert nicht der Maler und Verputzer über das viel zu geringe Elterngeld sondern der mit 400k brutto im Jahr weil er diese 1800€ (im besten Fall) gar nicht bekommt.

Ist in meinem bekannten Kreis genauso. Der größte Jammerlappen ist tatsächlich mein Chef. Er ist nämlich auch knapp über der Grenze. Mein Schwager, der oben genannte Maler und Verputzer, hat sich dagegen noch nicht einmal beschwert. Und er ist tatsächlich sehr sehr angewiesen auf das Geld. Ja ich weiß, jetzt kommt wieder "aber der bekommt ja überhaupt was blabla" und das Argument zieht doch bei 150k + überhaupt nicht. Unabhängig von den "weiteren Ausgaben".
Ich bewege mich weit unter den 150k (genau genommen gab's letztes Jahr ziemlich genau 91k brutto... Allerdings für eine 28h Woche) und fand in den ersten 2 Monaten die 1,3k netto Elterngeld (Dienstwagen/ Geldwerter Vorteil wird ja abgezogen) zwar ganz nett aber ganz ehrlich... Das geht doch sowas von im "Grundrauschen" unter. Und das schon bei meinem /im Vergleich zu einem 400k mickrigen) Gehalt.

Hab mir dann nochmal 3 unbezahlte Monate gegönnt. Die Frau ist auch nochmal 6 Monate daheim geblieben ohne Elterngeld Anspruch.
Nächstes Jahr wollen wir nochmal 6 Monate (unbezahlt) daheim bleiben...bzw ne eine Weltreise starten. Komplettes Privileg im Vergleich zu einem Durchschnittsverdiener. Und, wie gesagt, weit weit von den Sphären eines 150k Lohnsteuer zahlers.
 
In welcher Welt ist es eine Benachteiligung, dass Dinge zur Unterstützung, diejenigen nicht bekommen, die es schlicht nicht nötig haben
post of the year, ez!

ich, ich weiß die antwort. in einer traumwelt, in der objektivität, logik und weitsicht mit nem mikrometer messbar sind. in einer, wo das kleinst mögliche luxusproblem zum hauptproblem wird und bitterlich betrauert werden muss. zum glück sieht die reale welt anders aus.

bewundere dein durchhaltevermögen :hail:
 
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Apropos Elterngeld:
Haben im Bekanntenkreis auch so einen Spezialisten.
Da hat sich einer beschwert dass er ja auf viel Geld verzichtet wenn er Elterngeld bezieht.
Hat sich aber nicht beschwert als er in der Elternzeit mit der ganzen Familie nach Neuseeland geflogen ist (steuergeldfinanzierter Urlaub).

Habe mich unbeliebt gemacht als ich erwähnte, dass
a) ihn niemand zwingt Kinder in die Welt zu setzen und
b) ihn niemand zwingt Elterngeld zu beantragen

:fresse2:
 
leider hat er ja meine frage nicht beantwortet, wo er benachteiligt wird. Alle andere Aussagen von mir bezogen sich nicht auf ihn sondern die aussagen anderer.
Schau nochmal genau nach, ich habe das recht deutlich geschrieben. In meinem Fall geht es auch über die "Gefahr" den Elternunterhalt über Jahrzehnte zu zahlen. Das ist mit dem Elterngeld schwierig zu vergleichen.
 
Einen dr oder prof zu machen erfordert definitiv eine leistung. Diese ist messbar in einem gewissen umfang. Im gegensatz zur leistung all der selbsternannten leistungsträger, die ein hohes gehalt haben. Da könnte man noch die arbeitsstunden anbringen.
Mein höchster Abschluss ist meine Ausbildung als IT-System-Kaufmann und ich hab nichtmal Abi :d. Wenn ich trotzdem auf der Arbeit die gleichen (oder häufig sogar komplexere mit mehr Verantwortung) Dinge mache wie meine ganzen Akademiker Kollegen, warum sollte ich dafür nicht auch das Gehalt bekommen? Ist ja zum Glück nicht ÖD man nach Abschluss und wie lange man seinen Arsch dort platt gesessen hat bezahlt wird. Ist übrigens überall das gleiche, als Gutverdiener soll man einfach das Maul halten und bezahlen, man hat es ja so gut. Stimmt finanziell natürlich auch meistens, aber als ob man deswegen keine Sorgen hätte :rolleyes2: Und ich wie hier schon hundert mal geschrieben habe, mich regt am meisten auf, dass immer alles am Einkommen bemessen wird, das ist einfach unfair.

Ich wette übrigens die meisten hier würden rumheulen wenn sie 150k Steuern bezahlen und dann kein Elterngeld mehr bekommen oder Elternunterhalt zahlen müssen. Vor ein paar Jahren dachte ich auch noch, dass einem mit 100k Einkommen ja alles scheißegal sein kann, bis man in der Realität ankommt :fresse:
 
So ist es. Aber das ist bei ihm vergebene Liebesmüh, dann kann man reden wie mit nem lahmen Schimmel.
 
Ich finde es einfach Absurd wie man sich in der Unterschicht (dazu zähle ich hier uns mal alle) gegeneinander ausspielt. Als ob Leute die 400k verdienen (die anteilig sehr viel Steuern zahlen) irgendwie das Problem wären wenn sie noch mal irgend ne Popelleistung bekommen. Die gehen wenigstens arbeiten und sind produktiv. Im Gegenzug haben andere Milliarden und beim Vererben können die Erben einfach behaupten sie hätten gerade ja die Kohle nicht flüssig um die Steuer zu bezahlen und dann wird ihnen das einfach geschenkt (ja geschenkt nicht gestundet, oder in Raten, die müssen einfach NIX bezahlen). Das kann man auch pauschal so stehen lassen, weil natürlich bei so einem Vermögen der Großteil niemals flüssig ist und immer so investiert ist, damit man sich irgendwie rausreden kann. Das kann man doch keinem rational erklären warum das so ist. Die lachen sich doch kaputt über uns wenn die sowas lesen wie wir uns hier fetzen :ROFLMAO:

*edit*
Ok vor kurzem gaben es ja diesen "Unfall" in Bayern wo der alte Herr Thiele nicht rechtzeitig alles in ne Stiftung verschoben hat.
Ups.

Zu dem Thema steht ja schon seit Ewigkeiten eine Entscheidung vom Bundesverfassungsgericht aus.
 
Weil es schon einmal geteilt wurde: Wenn du dir das ansiehst, erkennst du, dass es etwa 125k EUR Basisgehalt sind und der Rest Bonus, also entsprechend volatil.
Ich danke dir für deine Antwort. Mich hat einfach interessiert, wieviel Gehalt dahinter steht, mehr nicht. Fühl dich von mir nicht angegriffen, ich hab da gar nichts negatives gemeint. :)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Du kapierst es nicht. Einen dr oder prof zu machen erfordert definitiv eine leistung. Diese ist messbar in einem gewissen umfang. Im gegensatz zur leistung all der selbsternannten leistungsträger, die ein hohes gehalt haben. Da könnte man noch die arbeitsstunden anbringen. Dazu siehe oben. Ein rechnerisches missverhältnis aller erster güte.
Die Argumentation verstehe ich nicht ganz. Woher weißt du welche Leistungen im täglichen Arbeitsleben die Gutverdiener in diesem Thread aufweisen? Das klingt in deinem Beitrag ein bisschen so, als würden sie nichts leisten was *irgendwie* ihr Gehalt nachvollziehbarer macht. Und nur weil man bestimmte Leistungen nur schwer oder gar nicht messen/quantifizieren kann können sie doch trotzdem bestehen?

Sicher, manche bekommen ihr Geld vielleicht ein Stück weit geschenkt, aber andere arbeiten für ihr hohes Gehalt auch hart.

Mal eine andere Frage falls du antworten möchtest: was machst du beruflich, wieviel verdienst du Brutto Jahresgehalt in etwa und findest du dein Gehalt angemessen?
 
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Die Ausgabenseite wächst? In welcher welt?
Für die Ausgaben ist man selbst verantwortlich. Ich kann mit 300k im Jahr genauso sparsam leben wie jemand mit 50k.
Wer das nicht macht, ist selbst schuld.

Das ist es doch. Wenn ich 300k im Jahr auf den Kopf haue, gehen davon schonmal 19k zurück an den Staat, an die Gesellschaft. mit den anderen Ausgaben unterstütze ich Autobauer, Gastro, Reiseveanstalter usw. Der Sparfuchs gibt nichts zurück sondern hortet die Kohle nur.

Ihr seht immer nur reich, reich, reich... Das Geld gammelt doch nicht auf dem Konto rum.
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3 Scheine? LoL ok. Bei mir wären es so 800€ laut nem mal eben schnell aufgerufenen Rechner. Und da hab ich noch keine Abziehbaren Aufwendungen in den Rechner eingetragen. Da es um meine Mutter ginge, wäre das auch völlig in Ordnung.

3 Scheine waren in Bezug auf den vorherigen Post. Was es bei mir genau wären, weiß ich nicht genau, da noch kein Pflegeplatz fix war. Kommt natürlich auch auf das Pflegeheim an - 3k sind wahrscheinlich wirklich schon sehr hoch gegriffen. Aber selbst 1000€ sind für mich zu viel - für nichts.
 
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Ich glaube das die Konstellation aus armen Eltern einerseits die bei Pflegebedürftikeit auf Elternunterhalt angewiesen sind, und Kindern mit sechsstelligem Einkommen die dann Elternunterhalt leisten müssten, in der Praxis sehr selten ist.

Die 100.000€ Grenze gilt ja eh nur wenn die Kinder keine eigenen unterhaltspflichtigen Kinder mehr haben, denn Kindesunterhalt wäre ja vorrangig gegen über Elternunterhalt.

Aber bei den meisten Leuten die sechsstellig verdienen sind wohl auch die Eltern ohnehin so wohlhabend, das sie bei Plegebedürftigkeit nicht auf Elternunterhalt von ihren Kindern angewiesen sind. Sondern die Pflegekosten mindern dann nur die Erbmasse.
 
und Kindern mit sechsstelligem Einkommen die dann Elternunterhalt leisten müssten, in der Praxis sehr selten ist.
Hier :banana:

Aber mit deiner Annahme dürftest du statistisch recht haben, die meisten die ne gute Ausbildung haben und viel Geld verdienen kommen statistisch sicherlich auch aus besser gestellten Haushalten.
 
Man merkt aufjedenfall dass der Satz "von den Reichen lernt man das sparen" sowas von zutrifft :fresse:
Wenn man Reich ist, will man irgendwie immer reicher werden. Warum hat Elon Musk nach den Verkauf von Paypal mit seinen 180mio eigenen Anteil Tesla gekauft? Weil er mit 180mio nicht zufrieden war und unbedingt der Allerreichste werden wollte. Kann ich irgendwie auch nachvollziehen, das es zur Sucht wird.

Aber du hast vollkommen recht. Die Leute mit 15k Netto im Monat jammern rum, das sie keine 250€ Kindergeld bekommen. Am Ende dann Wohlstandsgeheule. Die in Afrika oder sonst wo denken dann wiederum genau so über uns Normalos.

Am Ende gibt es unterschiedliche Gesellschaftsebenen und einige hier sind eben eine Etage höher mit 10k+ im Monat unterwegs. Und diese Demotivation, weil man plötzlich irgendwelchen Kram zahlen muss, den andere nicht zahlen müssen, kann ich schon gut verstehen. Aber im Grunde ist es doch genau das, was die normalen Bürger seit Jahren immer härter zu sehen bekommen. Arbeiten lohnt sich faktisch einfach nicht mehr. Auf Amtskosten mit paar Kindern und Zuschüssen hier und da kommt an annähernd an die gleicher gleichen Gelder wie viele normale Angestellte ( nicht hier im Forum). Die paar fehlenden Euros macht man dann auf Nachbarschaftshilfe oder geht paar Flaschen sammeln oder in Großstädten betteln gehen. Das ist ein ernsthaft lukrativer Job, da würden wir hier ernsthaft neidisch werden für. Ist nur nicht so einfach, die Leute alle immer aktiv anzubetteln. Die Bettler bekommen da mehr Geld als die meisten Leute hier. Geht nur alles für Drogen drauf...
 
Die Leute mit 15k Netto im Monat jammern rum, das sie keine 250€ Kindergeld bekommen
Vlt. schlecht gewähltes Beispiel, aber auch mit 15k Netto bekommt man noch Kindergeld für seine Kinder. Ich bin übrigens sogar der Meinung, dass sich gerade wenn man ein Medianeinkommen jeder Euro den mehr verdient massiv lohnt, auch wenn es darauf Abgaben gibt. Jeder weitere Cent erhöht die Lebensqualität, während wenn man eh schon viel Kohle hat man "nur" seine Sparrate erhöht.
 
Wenn man Reich ist, will man irgendwie immer reicher werden.
Das ist ne steile These und extrem verallgemeinert. Was bedeutet Reich sein ueberhaupt? Das definiert jeder fuer sich selbst. Ich sehe mich als finanziell gut aufgestellt an. Eventuell mag man dazu ‚reich‘ sagen. Brauch ich mehr Kohle? Noe, juckt mich nich die Bohne. Habe alles was ich brauche und kann frei entscheiden wann ich was mit wem mache. Das ist fuer mich Reichtum. Die Zahl aufm Konto is mir herzlich egal. Das moegen andere vllt. Anders handhaben, mir is das recht wumpe. Es ist mir
im uebrigen auch egal ob ich Markenklamotten trage oder sonstiger Bullshit der gern mit ‚reichen‘ in Verbindung gebracht wird. Irgendwann wenn‘s ‚klick‘ in der Ruebe macht und man genug Einkommen generiert dann aendert sich die Prio auf nutzbare Zeit, nerven schonen etc… mag jetzt vllt. Alles ueberheblich klingen oder sonstwas, is mir aber recht egal - so seh ich das Thema
 
Warum jammern dann soviele wenn sogar die abgabenlast in dem bereich gleichbleibend ist?
Wenn ich von mir selber ausgehe würde ich sagen ich bin fein damit, dass ich mehr zahle als andere, bin aber nicht fein damit, dass es jedes Jahr überproportional noch mehr Abgaben werden weil man dem schlechten System gutes Geld hinterher wirft anstatt was zu ändern. Keiner hat was zu verschenken, ich auch nicht.
 
Für mich ist das einzige was Reichtum definiert der Faktor Zeit der mir verbleibt, in dem ich machen kann was ich will ohne mich persönlich in meinem Wohlbefinden Einschränken zu müssen. Sprich nicht mehr arbeiten (müssen) und das Leben genießen.

In dem Zusammenhang finde ich Elon musk etwas fehlplatziert, weil er genau das nicht macht. Ob man ihn nun mag oder nicht.

Der hat die gleichen Ziele mit höher schneller weiter wie jeder andere, der die Karriereleiter weiter aufsteigen will.

Ich denke die Unzufriedenheit einiger kommt eher daher, was mit der Kohle die man abdrückt gemacht wird.

Sprich es wird so lange das Geld der anderen ausgegeben, bis nichts mehr da ist.

Aber wenn man es dann geschafft hat nicht arbeiten zu müssen ist man auch wieder der böse, der das System nicht stützt. Die ganzen Lifestyle hartzer dagegen sind natürlich top.

Aber das driftet von den Forenregeln ab und wird wieder unschön.
 
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