Anfängerfragen - Linux Neuling? Hier ist der richtige Platz für deine Fragen (2)

  • Ersteller Gelöschtes Mitglied 45455
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Würde mal gerne austesten, ob ich mit gaming auf Linux klarkomme. (dafür läuft bis jetzt noch immer ein Win10 nebenher)
Guter Ansatz, aber die Wahl der Distribution spielt eine wichtige Rolle. Und auch die des FensterManagers bzw. des Desktop Environments. Meine Empfehlung: Teste mal die üblichen Verdächtigen in einer VM zum warm werden!
Welches wäre denn eine aktuelle Gaming-Distro-Empfehlung mit möglichst vielen integrierten Tools für alles mögliche an Games und Launchern?
Prinzipiell ist das irrelevant, denn auch ein Windows bringt nicht alles mit. Zum Erfahrungen sammeln aber sicherlich nicht verkehrt, nach nem Jahr dann neu installieren ;)
Nobara, Garuda oder Bazzite stehen da vorne an, in aufsteigender "ich bring alles mit" qualität. Bazzite ist wirklich für "dumme" und man kann quasi direkt loslegen.
Ich finde, dass es unter Linux noch recht aufwendig ist, und man sich mit viel Wissen ein geeignetes Gaming-System zusammenbauen muss.
Das findet man als langjäriger Windowsnutzer immer. Das ist zwar transparent nachvollziehbar, aber objektiv gesehen falsch. Bei Windows muss man am Ende des Tages noch einiges mehr wissen - aber weil man seit Jahren dran gewöhnt ist, machts mans einfach. Was ich mache um ein Gaming System hochzuziehen:
  1. Auf Arch basierendes Linux installieren - ich bin ein EndevourOS Fanboi, aber jedes auf Arch basierende Linux passt für mich
  2. Mittels einem Befehl den kompletten Lutris-Stack+Steam installieren
  3. Lutris oder Steam starten -> Profit
Das geht einfacher und SEHR viel schneller als mit einem Win11.

Meine Empfehlung: Starte mit einer VM und lern mal Desktop Environments und PAketmanager kennen, dann weisst du was du magst und nicht magst.
PArallel dazu auf ner zweiten SSD mal nen Garuda hochgezogen und losgezockt.
 
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Danke vielmals für die super Tipps.
Und ja, da muss ich zustimmen, wenn man viele Jahre mit Win verbracht hat, denkt man das wäre einfacher.
Habe eine SSD im System frei, so muss ich nicht mit Live-Systemen rumwerkeln. Installieren geht ja super schnell unter Linux.

Mittels einem Befehl den kompletten Lutris-Stack+Steam installieren
Könntest du hierzu vielleicht noch ein Stichwort für die weitere Suche hinzufügen?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Bazzite ist wirklich für "dumme" und man kann quasi direkt loslegen.
Sowas habe ich gesucht, um einfach und schnell einzusteigen. :)
 
Könntest du hierzu vielleicht noch ein Stichwort für die weitere Suche hinzufügen?
Naja, das ist gesammelte Erfahrung, basierend auf unter anderem folgenden Links:



Enable multilib ->
Code:
yay -S --needed lib32-mesa vulkan-radeon lib32-vulkan-radeon vulkan-icd-loader lib32-vulkan-icd-loader wine-staging giflib lib32-giflib libpng lib32-libpng libldap lib32-libldap gnutls lib32-gnutls mpg123 lib32-mpg123 openal lib32-openal v4l-utils lib32-v4l-utils libpulse lib32-libpulse libgpg-error lib32-libgpg-error alsa-plugins lib32-alsa-plugins alsa-lib lib32-alsa-lib libjpeg-turbo lib32-libjpeg-turbo sqlite lib32-sqlite libxcomposite lib32-libxcomposite libxinerama lib32-libgcrypt libgcrypt lib32-libxinerama ncurses lib32-ncurses ocl-icd lib32-ocl-icd libxslt lib32-libxslt libva lib32-libva gtk3 lib32-gtk3 gst-plugins-base-libs lib32-gst-plugins-base-libs vulkan-icd-loader lib32-vulkan-icd-loader wine-staging winetricks giflib lib32-giflib libpng lib32-libpng libldap lib32-libldap gnutls lib32-gnutls mpg123 lib32-mpg123 openal lib32-openal v4l-utils lib32-v4l-utils libpulse lib32-libpulse alsa-plugins lib32-alsa-plugins alsa-lib lib32-alsa-lib libjpeg-turbo lib32-libjpeg-turbo libxcomposite lib32-libxcomposite libxinerama lib32-libxinerama ncurses lib32-ncurses opencl-icd-loader lib32-opencl-icd-loader libxslt lib32-libxslt libva lib32-libva gtk3 lib32-gtk3 gst-plugins-base-libs lib32-gst-plugins-base-libs vulkan-icd-loader lib32-vulkan-icd-loader dosbox lutris-ge steam
 
Könntest du hierzu vielleicht noch ein Stichwort für die weitere Suche hinzufügen?
Soweit ich mich erinnere, musste ich überhaupt nichts "extra" installieren. Einfach Paketverwaltung öffnen, Steam suchen und installieren.
So ziemlich alles wichtige aus diesem Monsterkommando sollte eigentlich als Abhängigkeit entweder von Steam oder vom Grakatreiber automatisch mitinstalliert werden.

Lutris benutze ich aktuell nicht. Ich habe ein paar wenige Windows-Programme einfach in Steam als "steamfremdes Spiel" eingefügt und lass sie mit dem Steam-Proton laufen.
 
Das "muss" man auch nicht. Aber es besteht ein relevanter Unterschied zwischen explizit installierten Paketen, geteilten Dependencies und Dependencies. Ich mach das ganz bewusst so, aber rate nicht dazu - deshalb auch explizit im spoiler. sollte man nur so machen wenn man weiß was man tut, oder wenn man es sich extra einfach machen will.
 
Würde mal gerne austesten, ob ich mit gaming auf Linux klarkomme. (dafür läuft bis jetzt noch immer ein Win10 nebenher)
Welches wäre denn eine aktuelle Gaming-Distro-Empfehlung mit möglichst vielen integrierten Tools für alles mögliche an Games und Launchern?
Ich finde, dass es unter Linux noch recht aufwendig ist, und man sich mit viel Wissen ein geeignetes Gaming-System zusammenbauen muss.
Was willst Du denn da alles installieren? So viel ist das nicht. Steam und Heroic wird man wohl noch schaffen aus einer Repository zu wählen oder Heroic zur Not manuell installieren. Gibt es als DEB- oder RPM-Paket! Etwas schwieriger wird es bei Battle.net - das aber überall. Das "Gamepaket" bei dem Caschy ist also bloß Augenwischerei für die Gam0r Kiddies.
 
CachyOS ist dann doch etwas mehr als nur ein paar vorinstallierte Launcher. Meine Empfehlung wäre dich damit mal etwas näher auseinanderzusetzen. Es bringt einiges mehr an Änderungen mit, die zum Teil überaus sinnvoll sind und bei weit mehr als Gaming helfen. BTRFSassistant, die Kernelflags und eine welcome app sind Dinge die ich auch auf nem Arch von Hand mache, wenn ich mal ohne EndevourOS unterwegs bin. Hinterm Tellerrand gehts weiter...
 
CachyOS ist dann doch etwas mehr als nur ein paar vorinstallierte Launcher.
Sehe ich auch so. Nutze zwar selbst ein reines Arch, aber sollte ich mal komplett neu was aufsetzen müssen würde ich wohl auch einfach zu CachyOS greifen. Macht doch einige Designentscheidungen mit denen ich sympathisiere.

Ich mag zum Beispiel auf Performance hin optimiertes Kompilieren der Programme ("x86-64-v3, x86-64-v4 and Zen4 instruction set and LTO to provide a higher performance. Core packages also get PGO or BOLT optimization.") Das mache ich selbst unter Arch indem ich ALHP (https://somegit.dev/ALHP/ALHP.GO) als Hauptrepo nutze, oder Dinge direkt selbst kompiliere (dann z. B. auch mit march=native compile flags).
 
Ach, das ALHP kannte ich noch gar nicht, wieder was gelernt, danke!
 
Ist das nun gut oder schlecht, wenn mans z.B. einem endeavourOS gegenüberstellt?
Depends. Will man die Änderungen? Macht man sie selber? Sind sie einem egal? EOS ist halt deutlich "nativer" Arch, aber man kann alles selber amchen. Ich schaue mir jetzt mal ALHP an, den Cahchy KErnel hab ich auch drin, dazu das proton-ge GEraffel. JHEder wie er mag, gibt imho kein "gut" oder "schlecht" - das ist ja die Schönheit von Linux.





Aber wer was anderes als KDE nutzt gehört ins Gulag!!!!!!!!!!!!!!
 
Das nicht, aber wenns um die Frage der "Standard-Empfehlung" geht, ist das halt doch so ne Sache...

Daran krankt Linux seit jeher. Dass der Einstieg so unübersichtlich ist.
Ubuntu hat sich ja z.B. aus dem Spiel genommen, lol.
 
Naja, ich versteh deinen Punkt völlig, aber es gibt ja gerade die Distros die sich der Sache annehmen - Bazzite, Garuda und Cachy für die Zocker, Mint für die anspruchslosen Windows-Umsteiger, Arch für die Masochisten, EndevourOS für die schmerzempfindlichen Masochisten, etc pp.
"Sane Defaults" für alle gibts auch unter Windows nicht.
 
Daran krankt Linux seit jeher. Dass der Einstieg so unübersichtlich ist.
Das machen sich die User aber auch selber schwer. Man hat 30 Jahre Windows benutzt. Da gabs die Wahl zwischen Windows, Windows, Windows und Windows. Da hat niemand gemeckert, warum es denn kein Windows gibt, das extra auf Zocken hin optimiert wäre.
Jetzt bei Linux hat man eine Wahl, es gibt 100e (mehr oder weniger sinnvolle oder sinnfreie) Distris und auf einmal "braucht" man ein OS das genau auf den eigenen Anwendungsfall hingetrimmt ist, z.B. eben zocken. Warum?

Ich verstehe das rumgeeiere ja generell nicht.
Einsteigerlinux mit sehr guter Community, super Unterstützung weil quasi jedes erdenkliche Problem schonmal aufgetreten ist und gelöst wurde und man das auch im Internet findet (und dabei oder weil auch nahezu 100% kompatibel zu Ubuntu): Linux Mint. PUNKT.

Man braucht kein auf "Gaming" getrimmtes OS. Da ist meist auch nichtmal wirklich was "getrimmt". Da ist vielleicht kein PDF-Reader vorinstalliert, den man dann manuell installiert, weil man feststellt, das man halt doch nicht nur ausschließlich auf dem System zockt und sowas halt doch mal braucht.
Das ein nicht-Gaming-"Optimiertes" OS LibreOffice mit vorinstalliert "kostet" nichts. Ausser vielleicht ein paar hundert Megabyte Festplattenplatz. Wenn man die unbedingt für was anderes braucht, ist die Festplatte zu klein und man kann es ja auch einfach deinstallieren. Es kostet aber keine (Spiele)Leistung nur weil das installiert ist.

Das einzige, wirklich das einzige, warum man vielleicht nicht Mint nimmt/nehmen will ist, das man (Graka-Treiber) Updates schneller kriegen will, bzw. wegen bleeding-Edge Hardware vielleicht auch bleeding-Edge-Treiber braucht. Dann muss man halt eine Distri nehmen die Rolling Release macht (inkl. allen Nachteilen die man da zwangsläufig mitnimmt).

Ubuntu hat sich ja z.B. aus dem Spiel genommen, lol.
Ja, was aber daran liegt, das Canonical allmählich anfängt microsoftartige Zicken zu machen, die man mit einem Wechsel zu Linux eigentlich loswerden wollte.
Deswegen nimmt man Mint, das ist quasi Ubuntu ohne Canonical-Zicken. :d
 
Meintest du mit allmählich seit über 10 Jahren? :d
 
Nun, es wäre sinnvoller, wenn du die 2 HDDs extra anschließt und einen ZFS Mirror draus machst.
 
Hab nur so ein China mini pc. Kann da die platten nicht intern einbauen
 
Komisch das Ubuntu /Kubuntu trotzdem funktionieren sogar ziehmlich gut. Es liegt halt an den eigenen fähigkeiten sachen anzupassen die einem nicht gefallen.
 
Komisch das Ubuntu /Kubuntu trotzdem funktionieren sogar ziehmlich gut. Es liegt halt an den eigenen fähigkeiten sachen anzupassen die einem nicht gefallen.
Das ist nicht komisch. Windows funktioniert auch.
Das ändert aber nichts daran das Canocial wiederholt die eigenen Wünsche über die seiner User stellt. Opt Out für Telemetrie ist ein absolutes NoGo, laufende große Projekte torpedieren hat Waylands Aufstieg dramatisch verlangsamt, Amazon mit Daten füttern war trololol, usw usf.. Und das hat dann nur ganz wenig mit den eigenen fähigkeiten oder gefallen zu tun...
 
Ganz zu schweigen von Snaps, die so beliebt waren das Canonical die in wichtige Metapakete eingebunden hat, damit sie nicht deinstalliert werden.
Die haben sich eine Mentalität zugelegt die "wir wissen es besser als unsere User" lauten könnte.
So ab *buntu 18 wurd es mir zu bunt, mein System, meine Regeln.
Wer die nicht akzeptiert, muss gehen.
 
Hatte mich gestern dazu entschieden, mein Glück mit CachyOS zu versuchen und komme damit als Anfänger ganz gut zurecht soweit.
Die größte Umstellung ist für mich Arch im Allgemeinen. Ist aber ganz gut, auch anderes auszuprobieren und kennen zu lernen.
 
Arch is not for the faint at heart :d
 
Nochmal Gaming funktioniert nur darum ging es mir eure Abneigung gegen canoncial ist nen anderes Thema.
 
Nochmal Gaming funktioniert nur darum ging es mir eure Abneigung gegen canoncial ist nen anderes Thema.
Es hat ja auch niemand behauptet, das Ubuntu nicht funktionieren würde und auch nicht das man unter Ubuntu nicht zocken könnte.
 
Hab sogar momentan einigermaßen Spaß mit Ubuntu (25.10) auf der Spielwiese... wollte mal wieder GNOME angucken nach Ewigkeiten.

Allerdings habsch halt das Problem mit der doppelt Auslösenden Shift-Taste in World of Warships und ich finde einfach nicht raus woran das liegt. :wall:


Update: Falls mal jemand dasselbe Problem hat, ich hab rausgefunden woran das liegt... es liegt am ibus-daemon der automatisch mitgestartet wird und dort für die virtuelle ibus Tastatur ist und/oder zum umschalten für diverse Tastatur Layouts genutzt wird...

Wenn man den Daemon im Taskmanager beendet funktioniert direkt alles einwandfrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Zusammen, ich nutze auf dem Notebook Fedora 42 KDE, im Grunde Standardeinstellungen, und ich kann über Firefox meinen Router nicht erreichen. Auf dem Windows-PC klappt das. Woran kann das denn liegen? Internet etc. geht ohne Probleme. Ich hab

  • mal wegen Firewall geguckt, schau da aber wie die Sau ins Uhrwerk...
  • Firefox Einstellungen - DNS über HTTPS aktivieren mit...ist AUS
  • Ping an die Adresse funktioniert
  • über ip route zeigt er auch die 192.168.1.1 an

Fedora:
Bildschirmfoto_20260129_215644.png


Windows:
Bildschirmfoto_20260129_215558.png
 
Gib mal testweise das protokoll mit an, also http:// (nicht https)
Nochmal Gaming funktioniert nur darum ging es mir eure Abneigung gegen canoncial ist nen anderes Thema.
Niemand hat behauptet das das nicht ginge?
 
Ich würde da kein Noname Gehäuse für verbauen.
Lieber die 10€ mehr in die Hand nehmen und Fantec, z.b. https://www.amazon.de/QB-X2US3R-Fes...ERSPEED-temperaturgeregelt/dp/B01GSWFOA4?th=1.
Das hab ich genau für den Zweck an meinem Proxmox GMKTec G3 Plus laufen, allerdings mit Snapraid und noch einer dritten Platte für Parity.
Du kannst einen Cronjob anlegen, der regelmäßig die SMART Daten prüft, damit kannst du dir dann ne Mail schicken lassen, wenn was nicht stimmt.
Wobei das Gehäuse auch über seine LEDs anzeigen sollte, wenn Fehler erkannt wurden.
 
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