[Sammelthread] Custom-WaKü Quatschthread

@ShirKhan Eigentlich logisch, du hast weniger starken Luftstrom, heißt mehr deadzones wo sich der Staub absetzt. Du pustest ja nicht wirklich weniger Staub rein, sondern der Staub geht halt stattdessen einfach nur durch einen statt drei Lüfter. Ist jetz nicht so, dass der Staub den Lüfter bottlenecken würde. Pack dir mal diese lustigen 7000RPM Serverlüfter da hin, dann ist da gar kein Staub mehr.

@ebniv wenn ich ein Gehäuse hätte. Testbench sagt nein ^^
 
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Dafür bleibt einblasend das Wasser kühler.
Ist das so?
Ich hab mal gelernt, dass die zugeführte Luftmenge (bei gleicher Drehzahl, Größe und Durchsatz somit die Anzahl der Lüfter) gern etwas höher sein darf als die abzuführende, weil der so entstehende sanfte Überdruck einer Gehäuseinnenverstaubung entgegenwirkt. Stimmt das nicht?
Die Luftmenge ist generell nie größer oder kleiner. Was rein geht, geht auch raus. Was du willst ist, dass die einblasenden Lüfter bei vollständigem Druckausgleich etwas mehr fördern würden. Dadurch entsteht der leichte Überdruck im Gehäuse, der den Staub raushalten soll, indem durch die feinen Schlitze im Gehäuse etwas Luft entweicht und nicht eingesogen wird.
Funktioniert halt nur dann, wenn im Einsaugbereich Staubfilter verbaut sind. Das Problem dabei ist, funktionierende Staubfilter killen den Airflow und machen es recht schwer, reichlich Luft einzusaugen, worunter dann am Ende wieder die Temperaturen leiden.
Klar, zugunsten einer geringen Verstaubung kann man alles entsprechend bauen, nur sorgt es dann eben für eine deutlich schlechtere Wassertemperatur.
Aber: vergleichbare Anzahl von Lüftern die Luft rein- und wieder rausbefördern - das sehe ich anders.
Würdest du mitgehen, wenn ich schreibe, dass die gleiche Luftmenge über die Lüfter rein- und wieder rausbefördert werden sollte?
Diese ganze Druckgeschichte mit PC Lüftern in PC Gehäusen hält sich wie ein Märchen der Gebrüder Grimm. Wo soll sich ein einem mit Löchern und Öffnungen gespickten Kasten ernstzunehmender Gegendruck zur Außenwelt aufbauen, der Staub raushalten soll?
Luftbewegung braucht einen Druckunterschied als Grundlage, sonst bewegt sich keine Luft. Irgendeine Potenzialdifferenz muss da sein, damit ein wie auch immer gearteter Strom auftritt. Bei Luft ist es halt Druck.
Der Gedanke hinter dem Staub ist, dass man durch einen minimalen Überdruck im Gehäuse einen leichten Luftstrom durch die Schlitze und Öffnungen erzeugt, der den Staub nach draußen lenkt.
Habt ihr schonmal n Loch im Fahrradreifen gehabt? Da merkt man ganz schnell, was die kleinste Öffnung mit jedem potenziellen Druckunterschied anstellt.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Zum einen ist die Größenordnung eine ganz andere. Wir sprechen hier von >1Bar bei einem Fahrrad und ~0,1mBar bei PC-Lüftern. Zum anderen hat das Fahrrad keine aktive Versorgung mit Luftdruck, welche den Reifen kontinuierlich versorgt.
 
Das beste Konzept ist immer das, was am Ende maximal viel Luft durch das Gehäuse befördert.
Och nee, ich will meinen Deckel eigentlich geschlossen halten. Ich hab immer Angst, dass etwas auf dem Schreibtisch umkippt und dann von oben in den PC laufen kann 😂

Was an einer Komponenten-/Platinentemperatur von 30 °C+ ist problematisch?
Naja, 30 Luft Bedeutet ja eher 40+ Komponenten.
 
@Sinusspass das mag ja richtig sein, der Druck wird von den Lüftern ja auch erzeugt. Aber das Gehäuse ist kein Druckkörper. Es gibt keinen erwähnenswerten Druckunterschied in alle Richtungen zur Außenwelt, der Staub weghält wie bei einem Chemikalienschutzanzug, wie auch, wenn ich mindestens einen Lüfter habe, der aktiv Staub in das Gehäuse pumpt. Der Staub wird draußengehalten, indem man ihn in dem Zug wo er reinkommt, direkt wieder rausbefördert. Und je fester man pustet, desto besser fliegt der Staub weg. Heißt das jetzt, man sollte nur reinpusten? Natürlich nicht, denn man will ja einen Luftstrom erzeugen. Das geht nicht, wenn man aus drei Richtungen auf den selben Punkt bläst. Deswegen vorne/unten rein und hinten/oben raus.

Du kannst auch versuchen einen Platten Reifen aufzupumpen wenn dir die Metapher besser passt. Da wird sich auch nie nennenswerter Druck aufbauen.
Wenn du dir nen Ventilator vor die offene Zimmertür stellst, dann hält das auch keinen Staub draußen weil der Druck im Raum ja jetzt höher ist als Außen, darauf will ich hinaus. Erstens ist der Effekt fast bei null und zweitens befördert man aktiv Staub in den Raum. Wie soll der Staub durch einen nicht existenten Überdruck da rausgehalten werden?
 
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Sag du. Der dahinterstehende Gedanke ist ja klar: 20 Grad kühle Außenluft auf die Radiatorfinnen geblasen sollten das Wasser darin weniger warm werden lassen als 30 Grad warme Gehäuseluft, um bei den oben genannten Werten zu bleiben. Die Gegenwirkung, das stärkere Aufheizen des Wassers durch wärmere Komponenten wegen der womöglich höheren Gehäuseinnentemperatur, schätze ich geringer ein. Übersehe ich was?

Die Luftmenge ist generell nie größer oder kleiner.
Und dabei hab ich mir extra Mühe gegeben mit der Formulierung. :fresse:

Naja, 30 Luft Bedeutet ja eher 40+ Komponenten.
Hab mich an deiner Vorgabe orientiert:
folglich auch alle Komponenten und Platinen mindestens 30 Grad.
 
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Würdest du mitgehen, wenn ich schreibe, dass die gleiche Luftmenge über die Lüfter rein- und wieder rausbefördert werden sollte?
Nicht wirklich - ich behaupte, man braucht überhaupt keine ausblasenden Lüfter. Das hab ich mir von Servern abgeschaut - und bei mir funktioniert das gut.
Aber wahrscheinlich gibt es nicht nur ein gutes Konzept.
 
Oh je, da hab ich ja was losgetreten.

Mein Loop sah wie folgt aus: Pumpe, X99 Chipsatz, Graka (damals Radeon 7990, heute RTX 3080), Filter, CPU, X99 Spawas, Tempsensor, Flowmeter, 360er + 240er Radi, AGB.

Verschlauchung mit 13/10, Radis sind von XSPC, Lüfter uralte Nanoxias @600Upm, MB+Graka Kühler von EK, CPU-Kühler ist ein Heatkiller III. Sensoren und Lüfter hängen an einem Aquaero 4.0 USB mit Powerbooster für die Laing DDC, die ich auf 100% bei geschlossenem Gehäuse gar nicht und bei offenem minimal höre. Das meiste von dem Zeug ist 10-15 Jahre alt und sitzt in einem ebenso alten Lian-Li PC-A70. (Mir graut es, von dem Gehäuse weg zu gehen, ich wüsste bei aktuellen Lian-Lis gar nicht, wohin mit dem Aquaero und meinen 3 5,25"-Laufwerken)

Zunächst hab ich einen zweiten Tempsensor unmittelbar neben den ersten gesetzt, was bis auf 0.1°C zu identischen Temps beider Sensoren führte. Dann schaltete ich den zweiten Sensor hinter die Pumpe. CPU und GPU brachte ich durch Benchmarks auf Volllast, was zu Zeiten der 7990 ca. 500W Verlustleistung durch CPU und Graka bedeutete.

Für die Ü18-Mitleser: Die Lüfter am 240er Radi saugen in der Front, die am 360er Radi blasen im Top und ein Lüfter pustet den Rest hinten raus.

Mehr Umdrehungen der Lüfter brachte zwar etwas weniger Wassertemperatur, aber unterhalb von 900Upm sind die unhörbar, selbst bei offenem Gehäuse ohne Seitenwand.

Ergebnis: Kein messbarer Unterschied zwischen den Sensoren, was mir nicht nur zeigte, dass in meinem Kreislauf die Reihenfolge der Komponenten, sondern auch die Position der Sensoren egal ist. Höhere Lüfterdrehzahl senkt die Wassertemperatur etwas, ebenso steigt die Gesamttemperatur durch ein geschlossenens Gehäuse (und das sogar um gleich mehrere Grad), daher steht meins ohne Seitenwand unterm Schreibtisch.
Fazit: Ich verschlauche auf dem kürzesten Weg für maximalen Durchfluss und habe aufsteigenden, ich sage mal natürlichen Airflow.

Es gibt sicherlich gute Gründe es anders zu machen und ich finde es total spannend, dass man auch ausrechnen kann, wieviel höher die Wassertemp nach den zu kühlenden Elementen sein sollte in Abhängigkeit vom Durchfluss. Da ich zwar gut mit Mathe kann, aber nicht so gut mit Physik - rechne ich da nichts, sondern probiere es unter den besagten Parametern selbst aus und gehe dann den Weg, der mir sinnvoll erscheint. Bei mir wäre es jedenfalls schlecht zu verschlauchen, wenn ich erst die CPU und dann die GPU kühlen wollte.
 
Och nee, ich will meinen Deckel eigentlich geschlossen halten. Ich hab immer Angst, dass etwas auf dem Schreibtisch umkippt und dann von oben in den PC laufen kann 😂
Das ist natürlich Abwägung, ob du lieber bessere Temperaturen oder weniger Risiko haben willst.:fresse2:
Naja, 30 Luft Bedeutet ja eher 40+ Komponenten.
Ist doch wurscht. Den meisten Komponenten ist die Temperatur praktisch egal, sofern sie nicht überhitzen. Lediglich CPU und GPU haben geringfügig temperaturabhängige Taktraten.
Es gibt keinen erwähnenswerten Druckunterschied in alle Richtungen zur Außenwelt,
Nun, das mit dem Überdruck zur Staubminimierung ist auch eher Theorie. Dennoch, Druck gibt es, und zwar in einem sehr niedrigen Bereich.
Der Staub wird draußengehalten, indem man ihn in dem Zug wo er reinkommt, direkt wieder rausbefördert. Und je fester man pustet, desto besser fliegt der Staub weg.
Gleichzeitig bewegt man so aber auch mehr Staub. Und der Blick in Rechner, die längere Zeit nicht gereinigt wurden, ist da recht eindeutig. Es kommt immer welcher rein.
Du kannst auch versuchen einen Platten Reifen aufzupumpen wenn dir die Metapher besser passt. Da wird sich auch nie nennenswerter Druck aufbauen.
Für den Reifen natürlich nicht. Mehrere mBar wird man mit Sicherheit zustandebekommen.
Sag du. Der dahinterstehende Gedanke ist ja klar: 20 Grad kühle Außenluft auf die Radiatorfinnen geblasen sollten das Wasser darin weniger warm werden lassen als 30 Grad warme Gehäuseluft, um bei den oben genannten Werten zu bleiben. Die Gegenwirkung, das stärkere Aufheizen des Wassers durch wärmere Komponenten wegen der womöglich höheren Gehäuseinnentemperatur, schätze ich geringer ein. Übersehe ich was?
Ja, die Luftmenge. Bläst du nur rein und nirgends raus, beförderst du wesentlich weniger Luft. Und viel etwas wärmere Luft ist immer noch besser als wenig kühle Luft, weil die thermische Masse höher ist.
Hast du den verlinkten Artikel gelesen? Ich weiß, Paywall und so, aber bei dem weiß ich, dass da kein Quark drin steht.
Manno, hab mir extra Mühe gegeben mit der Formulierung. :fresse:
Ich neige manchmal etwas zur Pedanterie:bigok:
Nicht wirklich - ich behaupte, man braucht überhaupt keine ausblasenden Lüfter. Das hab ich mir von Servern abgeschaut - und bei mir funktioniert das gut.
Aber wahrscheinlich gibt es nicht nur ein gutes Konzept.
An und für sich stimmt das auch. Mit reichlich Drehzahl geht es auch nur mit einblasenden Lüftern, denn was rein kommt, kommt ja auch wieder raus. Das Problem ist, die einblasenden Lüfter müssen dann auch den Luftwiderstand für die Beförderung aus dem Gehäuse überwinden. Sind sie entsprechend stark, können sie das auch, aber ich behaupte einfach mal, die wenigsten Leute haben gerne 3000er Noctuas in ihren Alltagsrechner. Bei weniger Drehzahl leisten die Lüfter weniger und der Gesamtdurchsatz profitiert schon von zusätzlichen ausblasenden Lüftern und weiteren Optimierungen.
Ich habe den Kram vor gut einem Jahr sehr ausführlich getestet und wirklich alles durchprobiert. Klar, 3000+ Umdrehungen waren nicht drin, aber bei normaleren Drehzahlen waren die Ergebnisse doch recht eindeutig und konsistent.
 
Hast du den verlinkten Artikel gelesen? Ich weiß, Paywall und so, aber bei dem weiß ich, dass da kein Quark drin steht.
Durch den Hinweis erst hab ich den Link entdeckt, danke. So was entgeht mir regelmäßig wegen einer ererbten Farbschwäche. :fresse: Paywall ist kein Problem, bin im Circle of Trust. :d
 
An und für sich stimmt das auch. Mit reichlich Drehzahl geht es auch nur mit einblasenden Lüftern, denn was rein kommt, kommt ja auch wieder raus. Das Problem ist, die einblasenden Lüfter müssen dann auch den Luftwiderstand für die Beförderung aus dem Gehäuse überwinden. Sind sie entsprechend stark, können sie das auch, aber ich behaupte einfach mal, die wenigsten Leute haben gerne 3000er Noctuas in ihren Alltagsrechner. Bei weniger Drehzahl leisten die Lüfter weniger und der Gesamtdurchsatz profitiert schon von zusätzlichen ausblasenden Lüftern und weiteren Optimierungen.
Tatsächlich kommt es bei mir auf maximale Kühlleistung an - die Lautstärke ist (fast) egal. Die 3000er Noctuas werden übrigens locker übertönt von den 15k rpm 40er Lüftern für die Spawas ;) Besonders die San Ace 40 mit Alugehäuse sind geradezu höllisch.
 
Ok, ich hab den Artikel auszugsweise gelesen. Nicht zum ersten Mal übrigens, seine Aussagen vorher aber ignoriert, weil sie nicht zu meinen Überzeugungen passten. ;)

Nun stelle ich fest, dass PCGH_Torsten sogar mit "meinem" neuen Gehäuse getestet hat. Das wirkt und einige Aussagen hier ebenso. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Das wird nun auch mit dem Luftstrom beim einzigen internen Radiator im Deckel geschehen: Ich bau nochmal um und lasse die drei Arctic 120 durch Radi und Staubfilter(?) ausblasen.

Restliche Konfig noch mal der Vollständigkeit halber: 3x 140 Frontlüfter einblasend hinter Staubfilter, 1x 140 Hecklüfter ausblasend, MoRa 420 mit 9x Arctic 140. Spielelast 500-600 W, Silent-Betrieb bevorzugt (Lüfter <800 rpm, Wasser <35 °C). Radiatorlüfter regeln nach der Wasser-, Gehäuselüfter nach der Case-Innentemperatur.

Kommentare willkommen.

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Nicht zum ersten Mal übrigens, seine Aussagen vorher aber ignoriert, weil sie nicht zu meinen Überzeugungen passten. ;)
Es kommt halt auch stark auf das Gehäuse an.
Nun stelle ich fest, dass PCGH_Torsten sogar mit "meinem" neuen Gehäuse getestet hat.
Der Artikel wurde nicht von Torsten verfasst. Die Plus-Artikel werden von den Redakteuren eingestellt, der eigentliche Autor war aber ein freier Mitarbeiter.
Restliche Konfig noch mal der Vollständigkeit halber: 3x 140 Frontlüfter einblasend hinter Staubfilter, 1x 140 Hecklüfter ausblasend, MoRa 420 mit 9x Arctic 140. Spielelast 500-600 W, Silent-Betrieb bevorzugt (Lüfter <800 rpm, Wasser <35 °C). Radiatorlüfter regeln nach der Wasser-, Gehäuselüfter nach der Case-Innentemperatur.
Sagen wir's mal so, mit externem Radiator ist es ziemlich egal, wie die Gehäuselüfter angeordnet sind. Da wird praktisch die ganze Abwärme extern abgeführt.
 
An und für sich stimmt das auch. Mit reichlich Drehzahl geht es auch nur mit einblasenden Lüftern, denn was rein kommt, kommt ja auch wieder raus. Das Problem ist, die einblasenden Lüfter müssen dann auch den Luftwiderstand für die Beförderung aus dem Gehäuse überwinden.

Ist doch das gleiche Prinzip wie bei Push Pull beim Radiator. Ein Radiator funktioniert auch mit einem Lüfter. Bei Push und Pull sind es dann eben +15% mehr. Die Luft verschindet ja nicht und ein zusätzlicher Lüfter am Ausgang erhöht nur den Volumenstrom durch einen höheren Druck. Nur spielt das, je nach Gehäuse, kaum eine Rolle, weil eben ein Gehäuse einen deutlich geringen Widerstand als ein Radiator hat.

Beispiel Radiator 240x30 mit 14 FPI

1x F12 : 800 rpm

72 m³/h @ 2,6 Pa

2x F12 : 800 rpm

85 m³/h @ 3,3 Pa

Push Pull bringt also gerade mal eine Mehrleistung von 72/85 = 1,18 -> 18%. Bei einem Gehäuse wird das noch deutlich geringer sein, es sein dann das Gehäuse bietet einen höheren Widerstand als der 14 FPI Radiator.
 
Ist doch das gleiche Prinzip wie bei Push Pull beim Radiator.
Ich denke nicht, in einem Radiator ist die Stromrichtung durch die Finnen fest vorgegeben.
In einem Gehäuse (ich gehe von langsam drehenden Lüftern und geringen Luftströmen aus) muss die Luft nicht streng von vorne nach hinten Strömen, sondern kann sich ein paar mal im Gehäuse im Kreis bewegen (Wirbel) bevor sie dann irgendwo durch eine Rize, PCIe Slotblech oder Lüftergitter das Gehäuse verlässt. Ganz besonders, wenn nicht die gesamte Front wie oft (immer seltener) üblich mit Lüftern besetzt ist.
Ein absaugender Lüfter im oberen heißesten Bereich kann solch Wirbel teilweise aufbrechen und Warme Luft entziehen und den Luftstrom damit insgesamt stärker ausrichten.
 
Ich denke nicht, in einem Radiator ist die Stromrichtung durch die Finnen fest vorgegeben.

Bei einem Gehäuse aber auch. Kann man sich wie ein großes Rohr oder rechteckigen Kasten mit einem Einlass und Ausslass vorstellen. Wenn das Gehäuse nur einen Auslass hat, dann strömt auch nur dort wieder die Luft raus.

Natürlich haben Gehäuse auch mehrere Ausgänge und dann spielt bei den langsamen Strömungsgeschwindigkeit noch die Thermodynamik eine Rolle. Es liegt aber kaum daran das zwei Lüfter in Reihe angeblich deutlich mehr Luft fördern könnten. Denn je geringer der Druckabfall ist, umso weniger Sinn macht es Lüfter in Reihe zu schalten, wie man es ja bezüglich den Push and Pull Beispiel sieht. Somit kommt es stark auf die Thermodynamik und dem Gehäuse selbst an. Wenn das Gehäuse vorne Luft einströmen läst und direkt nach hinten wieder raus, ohne große Hindernisse, wie man es von Servern kennt, dann bringt ein zusätzlicher Lüfter in Reihe am Ausgang kaum einen Effekt.
 
Der Artikel wurde nicht von Torsten verfasst.
Du hast recht. Der Autor (dr) wird allerdings nur im Heft-, nicht im Plus-Artikel genannt. Ein bescheidener Mann, ich würde mir das nicht gefallen lassen. ;)

Wo ist eigentlich Teil 2? Haste da auch 'n Link?

Sagen wir's mal so, mit externem Radiator ist es ziemlich egal, wie die Gehäuselüfter angeordnet sind. Da wird praktisch die ganze Abwärme extern abgeführt.
Klar. Wenn man aber schon mal das komplette System neu aufbaut, darf man auch die Chance auf Verbesserung halber Grad- oder Dezibelwerte nutzen.
 
Wo ist eigentlich Teil 2? Haste da auch 'n Link?


Der Test hat aber auch irgendwie gar nichts mit dem Diskussionsthema zu tun:

These: 2x Lüfter (Eingang / Ausgang) sollen deutlich Mehrleistung bringen als nur 1x Lüfter. Wurde aber so gar nicht getestet, es fehlt:

Frontradi in -> Hecklüfter out
Frontradi in -> kein Hecklüfter

Der Test spiegelt nur wenige Konfigurationen unterschiedlicher Radiatorenpositionen wieder, in einem sehr viel zu kleinen Gehäuse mit eindeutig zu vielen Radiatoren (Frontradi teilweise vom unteren zugebaut) siehe Anhang.


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Der Test hat aber auch irgendwie gar nichts mit dem Diskussionsthema zu tun:
Damit muss dann ein anderes Thema gemeint sein als auf den letzten Seiten. Dort passt er m. E. exakt rein.

These: 2x Lüfter (Eingang / Ausgang) sollen deutlich Mehrleistung bringen als nur 1x Lüfter.
Ist eine These nicht eine Behauptung als Ausgangspunkt für eine Argumentation? Stattdessen lese ich dort die Beschreibung von Ergebnissen, aus denen Schlussfolgerungen gezogen werden. Das ist nicht dasselbe.

Der Test spiegelt nur wenige Konfigurationen unterschiedlicher Radiatorenpositionen wieder, in einem sehr viel zu kleinen Gehäuse mit eindeutig zu vielen Radiatoren
Über Links zu umfassenderen Betrachtungen würde ich mich freuen. Den PCGH-Artikel finde ich interessant, mit z. T. überraschenden Ergebnissen. Drei 360er überfrachten das Lancool III (mit 238 x 523 x 526 mm btw ein recht großer Midi-Tower) zweifellos. Getestet wird im Artikel deshalb auch mit einem und mit zwei Radiatoren in zwei Ausprägungen (Graka Luft/Wasser). Sollte das in einem ausgewogenen Urteil - auch einem kurzen - nicht erwähnt werden?

Warum verteidige ich einen Text, mit dem ich null Vertrag habe? Weil ich den "Schnellverriss" oben zwar nicht für falsch, aber für selektiv belegt halte. Zusätzlich problematisch finde ich dabei, dass einen Bezahlartikel vielleicht nicht jeder erwerben will, um sich ein vollständiges Bild zu machen. Deshalb hab ich ganz bewusst nicht daraus zitiert. No offense @hithunter. Jeder, wie er will. :)

@KaerMorhen: Wird das nun die von dir beschriebene Situation? Ich muss den Thread echt mal abonniert lassen. Was mir alles entgeht ... :fresse2:
 
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Es liegt aber kaum daran das zwei Lüfter in Reihe angeblich deutlich mehr Luft fördern könnten.
Das meinte ich auch nicht.

Ich vermute, dass in der Regel der hintere obere Bereich im Tower der heißeste ist. Wenn ich den Luftausfluss gezielt dort vergrößere habe ich insgesamt bessere Temperaturen, als wenn lediglich einblasende Lüfter den Ausfluss (kühlerer) Luft an diversen stellen auslösen. So meine denkweise.

Die ganze einfachen PCs hatten doch jahrelang oftmals sogar nur einen einzigen Lüfter (teilweise zweckentfremdeten Netzteilüfter). Das ist zwar kein "Beweis", aber zumindest ein Indiz, dass es eine (größere) Rolle spielen könnte für gezielte Entlüftung der heißen Zonen zu sorgen.
 
Wird das nun die von dir beschriebene Situation? Ich muss den Thread echt mal abonniert lassen. Was mir alles entgeht ... :fresse2:
Habe es ja ähnlich schon gehabt, teste nun aber morgen da ich eh was umbauen muss ein Riserkabel mit 40 cm von linkup, möchte sehen wie das ist mit der distro im heck, ob es dann passt und die M.2+ RAM Block sind nicht nötig aber praktisch, da mit diese beiden auch gelten Vesper zu verschlauchen.

Aber da ich das nunmal hier habe, testen und Dachauer ob es zukünftig gut ist.

Der EK Block ist halt Rriesig und vertikal ohne extra Stütze könnte hart werden. Wiederum verdeckt sie GPU dann die 2. GPU und HFN, andere Kabel und Elektronik.

Ich habe leider nix Moneten für ein 7000D oder 9000D 😅
Sonst wären das so die beiden Traumgehäuse für Wakügebastel.
 
@hithunter Ich würde ein Gehäuse als mindestens genauso restriktiv wie einen Radiator werten.

Wo ist eigentlich Teil 2? Haste da auch 'n Link?
Natürlich.
Der Artikel zu den externen Radiatoren ist praktisch Teil 3. Gleiches Testsystem mit ein paar Veränderungen, gleicher Autor, und greift Aspekte aus den ersten beiden Teilen auf. Und sagen wir's mal so, die Sache macht die ganze interne Wakü überflüssig, wenn du mich fragst. Da ist der Test für interne Waküs schon bisschen beschönigend geschrieben, verglichen mit den externen Radis. Jedenfalls für uns Enthusiasten. Von einer Luftkühlung kommend mag das ja anders aussehen, da bringt die interne Wakü schon eine Verbesserung.
 
Und sagen wir's mal so, die Sache macht die ganze interne Wakü überflüssig, wenn du mich fragst.

Kommt drauf an. Um mal bei diesen Test zu bleiben, selbst bei diesen kleinen Gehäuse sind bei 1500 rpm die 2x 360 mit 15 K gegenüber 3x 360 oder einen Mora mit 7,3 K im richtigen Verhältnis (2x 360 ~ 11 K) um ca. 30% unterlegen.

Mit einen deutlichen besseren und größeren Gehäuse schafft man die 2/3 gegenüber Extern schon mit 800 rpm. So wie es auch bei meinen System der Fall ist. Je nach Anwendungsfall ist der Unterschied dann bei gerade mal 4 - 6 K. Und wenn man bei 500 W nur mit 60 L/h fährt, sind die Temperaturen extern auch kaum besser, als intern z.B. mit 180 L/h.
 
Ich hasse Gehäuse.

Wenn man mehr als 2 große Radiatoren intern verbauen will/muss, sind die meisten schon raus. Und dann die tatsächliche Kompatibilität mit Radiatoren... es scheinen immer 2cm in einer Dimension zu fehlen.

Ja, die Wahl des Gehäuses scheint ausschlaggebender zu sein, über das was du nicht machen kannst, als was es tatsächlich beiträgt. Letzten Endes ist es ein schönerer Radiatorhalter. Im besten Fall ist es nicht im Weg der Kühlung. Und dafür gibt man im Idealfall noch hunderte Euro.

Wenn mATX verbreiteter wäre, könnte ich wenigsten kleiner bauen, aber man klammert such an PCIe und M.2 Slots die man nicht nutzen kann und 4 RAM slots, die auch kaum einer braucht...

Was würde ich für ein richtiges Custom-System geben.
 
nix Moneten für ein 7000D oder 9000D
Lass es lieber nimm ein kleineres Gehäuse nimm nen mora und sei glücklich

Is nur ein Tip

Hab jetzt schon 2 mal in den Gehäuse gebaut.
Ist einfach nur Gigantisch groß und irgendwie trotzdem kein Platz. Aber das schlimmste ist die ganzen Kabel Adapter, die man brauch oder selber bauen muss. Weil durch die größe alles zu kurz ist!
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Was würde ich für ein richtiges Custom-System geben
😅Kann ich dir bauen😅
 
@Maurise schonmal über sowas nachgedacht? Ich hab mich auch schon seit längerem von den klassischen Gehäusen verabschiedet. Es ist einfach nur noch nice, wenn man easy an alles hinkommt und keine 5 Stunden basteln muss, wenn man mal was tauschen will. Theoretisch kannst du den mainboard tray komplett abnehmen wenn man ein paar Schrauben löst, sodass man ganz einfach ans innenleben kommt. Ich kühle komplett mit einem Mora, sonst keinen einzigen Radiator verbaut.
 
...ein open bench table wäre mehr als nur praktisch, jep; ist zum beispiel hier mit dem teppich und haustieren aber semi-gut -.- der staub der sich hier stellenweise ablagert ist nicht mehr normal. aber wenn dieser faktor verschwunden wäre, wär das das erste was ich mit meinem system machen würde 😊👍
 
ist tatsächlich nicht so schlimm, wie man erwarten würde. Ich puste das Ding alle paar Wochen mal ab. Da setzt sich der Mora mehr zu.
 
Lass es lieber nimm ein kleineres Gehäuse nimm nen mora und sei glücklich
Sind super Gehäuse, das 7000D besser und stabiler als mein klappriges Meshify 2 XL.


Gigantisch groß und irgendwie trotzdem kein Platz. Aber das schlimmste ist die ganzen Kabel Adapter, die man brauch oder selber bauen muss. Weil durch die größe alles zu kurz ist!
Groß ist was ich möchte, da ist Platz für alles, was ich besitze und optional mehr.
Dual NT, optional zweites System, Alles an Elektronik und 3 Pumpen, 1 Ratiator+ passt alles rein was muss.

Das 9000D ist halt bei 500 Euro eh keine Option.
Ein gebrauchtes 7000D/ X für 160 bis 200 ohne Versand ebenso nicht.

Mora wird so oder so dran sein.

Wann und was hast du mit dem 900D gebaut? Ist ja erst auf dem neu auf dem Markt.
 
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