[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Mit 2.5 kann man vielleicht noch "Singen und Klatschen" studieren, aber was Vernünftiges nur mit ein paar Wartesemestern (oder Glück oder Geld)
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Meine alte Stelle als Facharbeiter:
ca. 27k Brutto als Schweißroboterbediener in einem Betrieb mit Haustarif bei 40h pro Woche.
Da ist Urlaubs- und Weihnachtsgeld schon miteinberechnet.
Die Firma liegt in der Provinz, da sind die meisten Arbeitnehmer froh vor der Haustüre arbeiten zu können.

Jetzt Dualstudent mit 550 netto, in den Praxisphasen (3 Monate) gibts Mindestlohn. (gleiche Firma)
Unterm Strich hab ich rote Zahlen und mein Gespartes geht langsam nur Neige.
 
Naja jeder hat andere Prioritäten. 1.5-2.5 schaffste ohne dich großartig anzustrengen, und wenn du nicht studieren willst oder dein Studiengang keinen hohen NC hat ist doch alles tutti frutti.
@Bytexivex
Das hab ich nicht gesagt, 1.0-1.5 musste schon noch was machen, aber auch nicht extrem viel.

Ich kann den derzeitigen Stand natürlich schlecht beurteilen, da schon lange aus der Schule raus. Die Tocher eines Freundes hat aber gerade in Leipzig Abi gemacht und nach der Argumentation war der gesamte Jahrgang nicht nur stinkend faul, sondern auch strunzen doof. :)
Am Ende ists aber auch egal...
 
Ich bin 2005 mit 2400€ monatlich eingestiegen, Brutto versteht sich :) Da war ich 23.

Mit 18 Abi gemacht
1 Jahr Bundeswehr
Mit 19 angefangen zu studieren (Regelstudenzeit 6 Jahre)
Mit 25 angefangen zu arbeiten. (1. Jahr ca. 55000 2. 65000 3. 72000 4. Jahr bis jetzt je 90-100k Brutto).
Seit den letzten beiden Jahre stagniert es. Wird auch erstmal so bleiben leider. Wenn ich Pech habe wird es sogar etwas weniger.
Durchschnittliche Arbeitszeit 55-60h/Woche. War in den letzten 3 Jahren insgesamt 3 Tage krank.

free
 
Du warst drei tage wegen Krankheit Zuhause.
Die meisten gehen auch krank zur Arbeit. Das ist zwar kein Krankheitstag, krank war man aber trotzdem..

Und wenn Gehälter auch den Weg nach unten kennen wäre das nur fair. Zumindest da wo verhandelt wird. Läuft es bombig schreien alle nach mehr Geld und begründen das mit der guten wirtschaftlichen Lage. Dann will jeder ein Stück vom Kuchen. Läuft es nicht mehr so rosig ist aber niemand bereit irgendwo zu verzichten..
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer dieses Burnout
Sorry aber das kann ich nicht ernst nehmen, es hat doch jeder Schüler Heutzutage Burnout weil die Schule schon so stressig ist, und das Studium erst :fresse:
Es gibts bestimmt einige die Wirklich Probleme damit haben, aber dazu muss man denk ich schon stark vorbelastet sein... Stress kann man sich auch einreden. So wie jeder zweite Schüler und Student das macht :d

Das mit dem Burnout bei so vielen Schülern liegt aber auch daran, dass heutzutage jeder Blödbommel aufs Gymnasium gehen kann und dann irgendwann überfordert ist. Stressig ist es phasenweise aber wirklich. Gehe selber auf's Gymnasium und in manchen Wochen kommt man mit Schule, Hausaufgaben und Lernen (wenn man nicht gerade ein Hochbegabter ist, aber trotzdem ein Abi von 1,xx möchte) auf 45 Stunden die Woche.
 
Das mit dem Burnout bei so vielen Schülern liegt aber auch daran, dass heutzutage jeder Blödbommel aufs Gymnasium gehen kann und dann irgendwann überfordert ist. Stressig ist es phasenweise aber wirklich. Gehe selber auf's Gymnasium und in manchen Wochen kommt man mit Schule, Hausaufgaben und Lernen (wenn man nicht gerade ein Hochbegabter ist, aber trotzdem ein Abi von 1,xx möchte) auf 45 Stunden die Woche.

du hast dafür aber auch ferien ohne ende, ein arbeitender mit der gleichen stundenzahl hat da weniger als die hälfte und im regelfall auch noch haus, kinder, familie und wohnt nicht schön daheim und mami macht alles. aber es ist auf jedenfall mal gut als schüler auch mal so langsam zu merken, wie es ist wenn man mal ein eigenes leben führt und man eben nicht nur viel freizeit hat.

- - - Updated - - -

Die meisten gehen auch krank zur Arbeit. Das ist zwar kein Krankheitstag, krank war man aber trotzdem..

so ist es, hatte ich auch schon oft genug.
 
du hast dafür aber auch ferien ohne ende, ein arbeitender mit der gleichen stundenzahl hat da weniger als die hälfte und im regelfall auch noch haus, kinder, familie und wohnt nicht schön daheim und mami macht alles. aber es ist auf jedenfall mal gut als schüler auch mal so langsam zu merken, wie es ist wenn man mal ein eigenes leben führt und man eben nicht nur viel freizeit hat.

Ja, ich finde das ja auch gar nicht so schlimm, weil man dann weiß was einen später erwartet. Einige aber haben damit wohl Probleme und sind dann früher oder später auf ne Realschule gegangen.
 
Jipp. Jedem aber das, was er mag.
Für mich wäre so ein Leben für die Arbeit einfach nichts, dafür liebe ich Freizeit und co. Aber Wenn es viel zu tun gibt, bin ich jetzt auch nicht jemand der Punkt 16 Uhr alles liegen lässt und Tschüssikowski sagt.
 
Du warst drei tage wegen Krankheit Zuhause.
Die meisten gehen auch krank zur Arbeit. Das ist zwar kein Krankheitstag, krank war man aber trotzdem..

..

Du hast Recht, ich war wegen Krankheit 3 Tage mal zu Hause geblieben :)

Jipp. Jedem aber das, was er mag.
Für mich wäre so ein Leben für die Arbeit einfach nichts, dafür liebe ich Freizeit und co. Aber Wenn es viel zu tun gibt, bin ich jetzt auch nicht jemand der Punkt 16 Uhr alles liegen lässt und Tschüssikowski sagt.

Ich habe mir den Beruf ausgesucht und muss erstmal mit der Arbeitszeit leben die nächsten Jahre. Habe ich aber vor dem Studium gewusst, dass man viel Arbeitszeit hat. Bin ich gewohnt und kenne es nicht anders.

free
 
@ free: In welche FA-Richtung gehst du? Wirst ja auf das Gehalt auch eher wegen Zuschlägen für Nacht/WE/Feiertage kommen, nehme ich an.
 
Ich kann den derzeitigen Stand natürlich schlecht beurteilen, da schon lange aus der Schule raus. Die Tocher eines Freundes hat aber gerade in Leipzig Abi gemacht und nach der Argumentation war der gesamte Jahrgang nicht nur stinkend faul, sondern auch strunzen doof. :)
Am Ende ists aber auch egal...
Ich hab vor 3 Jahren Abi gemacht und niemand der im Unterricht aufgepasst hat (und regelmäßig anwesend war, das ist auch schon die Minderheit in der Oberstufe) und das minimalste für die Schule gemacht hat was man erwarten kann (Hausarbeiten und 2-3 Tage vor Prüfungen gelernt, 2-4 Wochen vorm Abi) hat nen schlechteren Schnitt als 2.5 bekommen, die meisten lagen zwischen 1.6 und 2.4
Die Leute die rumheulen das es so schwer und stressig ist sind meistens die die jeden zweiten Tag fehlen, im Unterricht pennen und auch daheim nix machen.
 
Immer schön wenn man von einer kleinen Stichprobe auf alle anderen rückschließt. Es war also bei dir am Gymnasium so. Das freut mich echt für dich! Deswegen musst du nicht alle anderen als Schwänzer oder faul abstempeln. Danke. :)

Zum Topic:
Ich verdiene seit diesen Monat ~1970€ Netto im Monat und davon bleiben mir etwa 1000€ zur freien Verfügung. Ich würde gerne Job wechseln, aber der Stellenmarkt abseits von Hardware-/Softwareentwickler und Vertriebsingenieur schaut irgendwie nicht so rosig aus. :coffee:
 
Das ist vollkommener Unfug, da die Leistungsfähigkeit individuell verschieden ist. Ich kenne so einige, die wesentlich mehr gemacht haben als die meisten der 1-2er-Kandidaten und trotzdem geradeso durchgekommen sind.
 
Herrhannes mit einem sinnvollen Beitrag? Träume ich oder was ist da los?!

Ja, es hat einfach auch was mit "Intellekt" zu tun wie gut ich bin. Nur weil ich ein absolutes Kopfrechen und Mathegenie bin, fällt mir es super schwer Gedanken aufs Papier zu bringen oder mir irgendwelche Biologie-Begriffe in den Kopf zu prügeln. Ich hab keine Ahnung was mit dir los ist Miracle, aber Individuum, Lehrerkompetenz UND persönliche Stärken/Schwächen hast du noch nicht gehört, oder?
 
Was auch wirklich störend ist am Gymnasium ist die fehlende "Spezialisierung" der Einzelperson.
Wenn mich irgendwas nicht interessiert, dann hab ich auch wenig Bock das zu lernen!
 
Hätte nicht gedacht das ich alleine mit der Meinung da stehe, aber ich find einfach das der Schulstoff nicht so anspruchsvoll ist das man eine Begabung/Interesse dafür braucht um einigermaßen vernünftige Noten zu bekommen...
 
Was auch wirklich störend ist am Gymnasium ist die fehlende "Spezialisierung" der Einzelperson.
Wenn mich irgendwas nicht interessiert, dann hab ich auch wenig Bock das zu lernen!

Gerade das ist doch der Sinn davon. Dass man wenigstens noch etwas an Allgemeinbildung mitnimmt, bevor man zum Fachidioten gemacht wird...
 
Hätte nicht gedacht das ich alleine mit der Meinung da stehe, aber ich find einfach das der Schulstoff nicht so anspruchsvoll ist das man eine Begabung/Interesse dafür braucht um einigermaßen vernünftige Noten zu bekommen...

könnte am arg begrenzten horizont liegen ;)
 
Ich finde technische Mechanik auch popelig.. Aber erzähl das den 50% die wegen Mechanik am Grundstudium scheitern..
Jeder hat Stärken und Schwächen.
 
könnte am arg begrenzten horizont liegen ;)

Jop, mal ein Beispiel zum Horizont: Derzeit lesen wir Nathan der Weise. In dem Stück geht es ja um den Konflikt der Weltreligionen, was auch derzeit aktuell ist. Glaubst du das in der Schule der Bezug zu der Aktualität in irgendeinerweise hergestellt wird? Nein. Null komma Null. Stattdessen werden fein stilistische Mittel rausgearbeitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke den ganzen Kram wie Nathan der Weise, Faust etc. ließt jeder in der Schule. Wieso sollte man das auf aktuelle Ereignisse beziehen wenn man einfach das selbe wie jedes Jahr machen kann, Lehrer haben auch ein Privatleben
 
Gerade das ist doch der Sinn davon. Dass man wenigstens noch etwas an Allgemeinbildung mitnimmt, bevor man zum Fachidioten gemacht wird...

Ja klar. Allgemeinbildung durch Schule.

Allgemeinbildung kommt von ganz allein, wenn man nicht nur Sportartikel ließt, sondern bspw. mal halbwegs täglich ne Tageszeitung etwas intensiver überfliegt o.ä.
Auch kann man mal weniger Pornos gucken und dafür eine Doku einwerfen - ich bin alles andere als ein Spießer, aber es gibt schon durchaus interessante Dokus. Und vermutlich vermittelt jede 2 Stunden Doku im TV über den 2. Weltkrieg mehr Wissen als der Geschichtsunterricht zu diesem Thema.
Was vermittelt denn die Schule an Allgemeinbildung? Im Deutschunterricht wird ein Buch gelesen und dann interpretiert. Ein Buch (!). Bei mir aufm Gymnasium wurden nie bedeutetende deutsche Literaturwerke erwähnt. Im Matheunterricht wurden nie bedeutende Mathematiker erwähnt. Die zeigen einem, wie man dies und jenes rechnet und gut ist.

Die Fähigkeiten von jungen Leuten werden in Deutschland eh viel zu spät gefördert. Wenn du mit dem Studium beginnst, bist du meistens frühestens 18 Jahre alt. Erst dann darfst du dich quasi darauf spezialisieren, was du wirklich willst und kannst. Und wozu? Nur, um vorher Non-Sense im Unterricht durchzukauen.

Das Problem sind die Lehrpläne, und vor allem auch die Lehrer, da viele von ihnen einfach stur Dienst nach Vorschrift machen. Bloß kein Haar zu viel ausreißen, sonst hat man ja nicht mehr das 3fache oder 4fache an Urlaub im Vergleich zu einem normalen Arbeitnehmer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok. Über den Tellerrand zu blicken wird da offensichtlich auch nicht vermittelt. Nonsense ist es sicher nicht, eventuell geht es ja auch gar nicht direkt um den Inhalt, Brainfuck!
 
Ich hab aktuell auch ein kleines Problem.

Ich würde gerne aus Ba-Wü wieder zurück nach Leipzig oder in die alte Heimat in Niedersachsen gehen, aber als Facharbeiter (Elektroniker für Betriebstechnik) gestaltet sich das gar nicht mal so einfach.
 
Ach quatsch, wie lässt sich denn das Analysieren von Texten auf andere Bereiche als den Deutschunterricht übertragen /s
Und bei uns wurde der zweite Weltkrieg fast n ganzes Schuljahr behandelt, wohingegen die meisten Dokus extrem einseitig sind und mehr oder weniger nur aus "Nazis waren böse mhmkay?" bestehen.
 
finde auch, dass man in der schule nur sehr wenig allgemeinbildung beigebracht bekommt. man sagt ja dass latein das gedächtnis fördern soll und natürlich etwas das verständnis für fremdsprachen... kann ich nicht bestätigen. klar, den ein oder anderen begriff kann man sich herleiten, aber das passiert eher dann beim glotzen von wer wird millionär oder so aber nicht im alltag.
das richtige "leben" wird einem gymnasiasten nicht wirklich gelehrt. ob nun steuererklärung, bürokratie (bei den ämtern) oder ähnliches

ich würde nicht sagen, dass ich vom allgemeinwissen besser darstehe als ein hauptschüler. habe viele freunde, die "nur" nen quali haben und fühle mich eigentlich nicht "weiser"

und geschichte... puh, da weiss ich heute, 10 jahre danach, nicht mehr wirklich was. obwohl ich 3 jahre lang geschichte hatte und in latein eigentlich auch nur geschichte des alten roms behandelt wurde
fürs leben ist das also nix :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh