[Sammelthread] Custom-WaKü Quatschthread

Du hast meine theorie jetzt nicht gerafft, oder ?
In meiner theorie geht es darum ob es effizienter im bezug auf die Kühlung der CPU ist das man die Pumpe DROSSELT und den durchfluss verringert das das Kühlmedium länger im CPU Kühler ist und dadurch mehr energie (=Hitze) von der cpu aufnehmen kann.
Da wird die Wassertemp vermutlich nach oben gehen, aber das soll sie ja den das wasser soll ja die Temp von der cpu wegbringen.

WIN WIN würde ich das eher nennen, weniger lärm kühlere CPU.
Das wäre eben die Theorie die ich habe, nur glaube ich das so einen Test noch keiner veranstaltet hat , wie ein CPU Kühler bei mehr oder weniger Durchfluss performt
Meine PWM Laing läuft auf 45% und da hörst nix... und hab trotzdem immer noch 90l/h

Das ist reine Thermodynamik:

1. P = Q * rho * cp * deltaT(Wasser_aus - Wasser_ein)

Auf der linken Seite ist P die zugeführte Verlustleistung durch die CPU und auf der rechten Seite ist die abgeführte Leistung durch unsere Wasserkühlung. Q ist der Volumenstrom (Durchfluss), rho die Dichte und cp die spezif. Wärmekapazität des Fluids (Wasser). Das deltaT ist die Temperaturzunahme, d.h. die Temperatur des ausströmenden Wassers im Vergleich zum einströmenden Wasser.

Das erklärt die zunehmende Wassertemperatur bei sinkendem Durchfluss.

Kommen wir zum Wärmeübergang vom CPU-Kühler an das Wasser

2. P = alpha * A * deltaT(CPU_Temp - Wassertemp_mittl)

P ist erneut die Verlustleistung des Prozessors. A ist die Kontaktfläche vom CPU-Kühler zum Wasser. Alpha ist der Wärmeübergangskoeffizient. Er hängt unter anderem von der Strömungsform bzw. der Grenzschichtdicke ab. Vereinfacht lässt sich sagen, dass sich dieser ab einem bestimmten Durchfluss nur noch geringfügig verbessert. DeltaT ist diesmal der Unterschied zwischen gemittelter Wassertemperatur und der CPU-Temperatur. Das ist das DeltaT, was bei vielen Test von CPU-Kühlern zum Tragen kommt.

Beispiel: Die mittlere Wassertemperatur beträgt 30 °C und die Verlustleistung der CPU sind 100 W. Unser CPU-Kühler kann diese 100 W bei einem deltaT von 25 °C abführen.

30 °C + 25 °C = 55 °C... der Wert, welcher uns CoreTemp anzeigt :d

Strömt weniger Wasser, erhöht sich die Wassertemperatur auf sagen wir 35 °C.

35 °C + 25 °C = 60 °C... die CPU-Temperatur erhöht sich.

Zusatz: Verdoppeln wir die Verlustleistung des Prozessors auf 200 W. Daraus folgt, dass die Temperaturdifferenz zwischen CPU und Wasser sich ebenfalls von 25 °C auf 50 °C verdoppelt. Die Wassertemperatur betrage 30 °C.

30 °C + 50 °C = 80 °C... Der CPU wird es ganz schön warm :) Da hilft auch die beste Wassertemperatur nix mehr.

*Klugscheißermodus off.

Ihr dürft mich auch gerne korrigieren/ergänzen.
 
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Korrekt. Für 16/10er Schlauch die 16/11er Anschlüsse nehmen...
 
Was ist eigentlich aus dem E22 & Primochill Acrylic Tube geworden ? 2 oder 3 User hier ausm Foren hatten die Teile doch vor einiger Zeit bestellt. Gibt es da schon Bilder- oder Erfahrungsberichte ? Dozer3000 & steini81 :wink:
 
Jo - ich Depp hab nicht an den Kühler gedacht, die notwendigen Ghost-Fittings passen nicht auf den Heatkiller. Daher sinniere ich grad über den passenden neuen Kühler. Warte noch auf den HK 4.
aber ... 2 Wochen ist nun AC DP in einem Rohr und es ist alles iO. Hatte Bange wegen Rissen etc.
Aber mehr kann ich noch nicht sagen.. ImageUploadedByTapatalk1381857169.332188.jpg
 
ok und mit Winkeln willst oder kannst da nix machen ?

Dein Wunsch AGB ist nun in meinem V: Thread drin :)
 
Ne. Winkel vermeide ich - gerade am CPU Kühler sieht das m.E. recht fail aus.
Zudem warte ich auch immer noch auf die GTX 780 HydroCopper...

Der AGB ist ok, aber die Ausleuchtung kommt ja nur von unten, die Bilder die ich kenne, überzeugen mich nicht wirklich. Aber das Glas ist ganz gut, gell?
 
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Du hast meine theorie jetzt nicht gerafft, oder ?
In meiner theorie geht es darum ob es effizienter im bezug auf die Kühlung der CPU ist das man die Pumpe DROSSELT und den durchfluss verringert das das Kühlmedium länger im CPU Kühler ist und dadurch mehr energie (=Hitze) von der cpu aufnehmen kann.


Wo ist denn VJoe2Max? :d

Für den Wärmeübergangskoeffizienten (=W/(m²·K)) geht die Strömungsgeschwindigkeit des Fluids im Zähler ein.
D.h. eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit vergrößert den Koeff. bzw. den Wärmeübergang.

Anschaulich ist der Wärmeübergang durch die Ausbildung von isolierenden Grenzschichten im laminar strömenden Fluid gestört.
Das Wasser strömt an der Wandung aufgrund von Reibung langsamer und zum inneren des durchströmten Volumens nimmt die Geschwindigkeit zu.
Man kann sich theoretisch Schichten immer langsamerer Strömung zum "Rand" hin vorstellen.
Die Wärmeleitfähigkeit von Wasser ist eher gering, dadurch bekommt die Randschicht viel Energie von der Wandung ab aber das restliche Wasser eben kaum was.

Erhöht man nun die Strömungsgeschwindigkeit ist je nach Form des durchströmten Körpers ab einer bestimmten Strömungsgeschwindigkeit die laminare Strömung turbulent geworden.
Die theoretische Schichtbildung ist aufgehoben und durch Turbulenzen ist ein hoher Durchmischungsgrad des Fluids erreicht.
"Mehr Wassermoleküle haben Kontakt zur Wandung und können dort Energie aufnehmen."

Daher ist mit steigendem Turbulenzgrad der Wärmeübergang in das Kühlmedium besser. In der Wakü gelten 30 l/h als Faustregel für den Übergangsbereich von der laminaren zur turbulenten Strömung.

Gerade da liegt auch der Sinn von Düsenkühlern, durch die Düsen wird die Strömung beschleunigt und hat im Idealfall auf dem Kühlerboden maximale Geschwindigkeit = Turbulenz.
 
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Jo, die Glasröhre ist top und die Beleuchtung sieht auch gut aus
 
vermutlich hast bei uns in der Firma wennst einen 15 Tonnen Stahlkoltz mit wasser kühlen musst, etwas andere flächenverhältnisse und auch Temperaturseitig sind wir da mit 200-350° Schmelzetemp auch wo anders daheim..
Im kleinen Waku microcosmos wo wir um ein paar grad kämpfen wirken sich die unterschiedlichen gesetzmäßigkeiten dahingehend anders aus, weil man manche kenngrößen vernachlässigen kann.
Seis Drum...
 
Was ist eigentlich aus dem E22 & Primochill Acrylic Tube geworden ? 2 oder 3 User hier ausm Foren hatten die Teile doch vor einiger Zeit bestellt. Gibt es da schon Bilder- oder Erfahrungsberichte ? Dozer3000 & steini81 :wink:

Bei mir sieht es momentan leider noch so aus:
uploadfromtaptalk1381865764215.jpg
Bei mir ist leider gerade die Hölle los in der Firma also dauert das sicher noch eine Weile.
 
vermutlich hast bei uns in der Firma wennst einen 15 Tonnen Stahlkoltz mit wasser kühlen musst, etwas andere flächenverhältnisse und auch Temperaturseitig sind wir da mit 200-350° Schmelzetemp auch wo anders daheim..
Im kleinen Waku microcosmos wo wir um ein paar grad kämpfen wirken sich die unterschiedlichen gesetzmäßigkeiten dahingehend anders aus, weil man manche kenngrößen vernachlässigen kann.
Seis Drum...


Weiß nicht wen du jetzt meinst...

Das nennt sich Ähnlichkeitstheorie. Diese Kennzahlen sind bewusst Dimensionslos!
Im Labor haben wir Messungen an Anlagen diverser Größen und können daher gut skalieren.
Die "Mikrokosmos" Wakü mag die Größe eine andere sein als am 3 m³ Batchreaktor,
physikalische Gesetze gelten aber sowohl für Milli- als auch Kilometer.
(Quantenmechanik mal vernachlässig, aber das ist wirklich ein anderer Mikrokosmos.)
 
Ich kann die Aussagen von DrProctor nur bestätigen. Der Herr Newton hätte sicherlich auch genickt ;)

Ein höherer Volumenstrom hat die Vorteile, dass sich das Wasser beim Durchströmen nicht zu sehr erwärmt und der Strömungszustand turbulent ist. Das ist was wir wollen :)

Die physikalischen Gesetzesmäßigkeiten lassen sich sehr wohl im Wakü-Bereich widerfinden. Aufgrund des Wärmeleitwiderstandes ist eine geringe Bodendicke von CPU-Kühlern von Vorteil. Weiter wird die Oberfläche mit Kerben oder Pins vergrößert.
 
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Hat hier einer Tygon klar (non Eco) und Primo Advanced LRT klar da und kann die mal fürn Foto aneinanderhalten und bissle was zum Biegeradius etc. sagen ?
 
Am Besten du kaufst eine Pumpe aus dem Klärwerk. :) So ab 100 Kubikmeter pro Sekunde aufwärts oder schaust wo sie ein Pumpspeicherwerk auflösen.
Probiers doch einfach erst mal aus....die wird schon reichen deine DCC.
 
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Hier im Thread wurde es schon öfters erwähnt. Ab 60 l/h sollte man kaum eine Verbesserung der Temperaturen wahrnehmen können.
 
Moin Moin :wink:

Bei nen 16/10ner passe die 16/10 koolance Schnellkupplunge oder muss mann 16/13 ner holle ?

Aqua....
 
Sagt, von euch mag keiner nen Mora 2, o.ä. loswerden?
Kann noch 2 gebrauchen.

Ich hab nochn Fass Stickstoff hier herumliegen damit wird's bestimmt noch kühler :fresse:

Gesendet von meinem Kindle Fire HD mit der HardwareLuxx App
 
Weiss einer von euch wo ich so eine Halterung öder was ahnliches herbekomme (möglichst in Deutschland)

z2bracket-1l[1].jpg
 
Würde ich auch klasse finden. Für 140mm am liebsten
 
Performance PCs hat die, zwar Amiland, aber ich Beta teste gerade mal den 10 $ non Tracking Versand mit nen paar PCBs - Berichte inc! :d
 
Und wo? Link?
 
Weiß nicht wen du jetzt meinst...

Das nennt sich Ähnlichkeitstheorie. Diese Kennzahlen sind bewusst Dimensionslos!
Im Labor haben wir Messungen an Anlagen diverser Größen und können daher gut skalieren.
Die "Mikrokosmos" Wakü mag die Größe eine andere sein als am 3 m³ Batchreaktor,
physikalische Gesetze gelten aber sowohl für Milli- als auch Kilometer.
(Quantenmechanik mal vernachlässig, aber das ist wirklich ein anderer Mikrokosmos.)

An den phyikalischen gesetzten will ich gar nicht zweifeln.
Im Spritzguss gehts aber mehr um energieeffizienz (=Kosten) als bei einer Wak.
Die mini Hitzequellen ala cpu und gpu kühler kann man vermutlich nicht mir einen 1-2m² großen Stahklotz vergleichen wo das Kühlmedium sicherlich länger zeit hat Engergie aufzunehmen.
Wenn wir uns lärm der Pumpe ersparen ist das nett, in der Wirtschaft fallen ein paar kW/h an Stromersparnis an wenn die pumpen da nicht so dolle laufen...
 
Wo ist denn VJoe2Max? :d

Hier bin ich :d. Aber du hast es ja dankenswerter Weise alles schon klar auf den Punkt gebracht.
Ergänzend kann man noch hinzufügen, dass es im stationären bzw. quasi-stationären Zustand, also nach dem die maximale Wassertemperatur je nach Belastungszustand und dadurch verursachter Verlustleistung näherungsweise erreicht ist, keinen zeitlichen Einfluss mehr in der Wärmeübertragung gibt (deshalb stationär). Dass die Zeit die das Wasser während der Durchquerung des Kühlers im Sinne erhöhter Wärmeaufnahme eine Rolle spiele, ist leider ein häufiger Trugschluss. Lediglich die Strömungsgeschwindigkeit und der daraus resultierende der Turbulenzgrand hat hier einen Einfluss (und im Sinne der erreichbaren Absoluttemperaturen natürlich vor allem auch das DeltaT des Radiators). Der Wärmeübergangskoeffizient verbessert sich mit steigender Strömungsgeschwindigkeit ab dem Laminar-Turbulent-Übergang jedoch nicht linear, sondern zunächst sehr stark, aber mit weiterer Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit zunehmend weniger. Mit steigender Strömungsgeschwindigkeiten strebt er rechts zügig gegen einen geometrieabhängigen Grenzwert. In den heute üblichen üblichen Wasserkühlern mit effizienten Strukturen ist der Punkt, ab dem eine saubere Messung der Verbesserung der Kühlleistung nicht mehr möglich ist daher meist bereits mit Durchflüssen um 60L/h erreicht.

Bitte hier jedoch klar zwischen Durchfluss und Strömungsgeschwindigkeit trennen! Durchfluss ist keine direkte Messgröße für Strömungsgeschwindigkeit, weshalb die Aussage nur für den Fall gilt, dass der Kühler in der Kühlstruktur Querschnitte aufweist, die zu geringen sog. charakteristischen Längen führen. Das hat maßgeblichen Einfluss auf die Reynoldszahl, die wiederum die Charakterisierung des Strömungszustands im Sinne des Turbulenzgrades und damit des Wärmeübergangs ermöglicht.
Bei gegebenem Durchfluss hängt es also von der Kühlergeometrie ab, wie gut der Wärmeübergang funktioniert. Umgekehrt beeinflusst der Strömungswiderstand des Kühlers jedoch auch den Durchfluss in Abhängigkeit der Pumpenkennlinie.

Im Übrigen hat DrProctor natürlich auch recht damit, dass die Gesetzmäßigkeiten für den diskutierten Wärmeübergang fest-flüssig grundsätzlich nicht skalenabhängig sind. Auch einen riesigen Stahlblock kühlt man mit hoher Strömungsgeschwindigkeit schneller ab, als mit niedriger. Da wir bei solchen Prozessen aber meist über Temperaturen über dem Siedepunkt von Wasser sprechen und damit ein Phasenwechsel des Kühlmediums am Wärmübergang beteiligt ist, kann man diese Vorgänge in der Tat nicht vergleichen. Unterhalb des Siedepunkts führt ein höherer Turbulenzgrad aufgrund schnellerer Strömung jedoch definitiv zur schnelleren Abkühlung. Allerdings ist das beim Abkühlen von Stahl im Sinne von Wärmebehandlungen kein relevanter Temperaturbereich mehr, weshalb man sich den Aufwand im Regelfall spart hier noch mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten höhere Abkühlraten zu erzeugen. Das bringt nichts ;).
 
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