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Final-Fantasy-Macher: Luminous Engine bekommt RTX-Unterstützung

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rtxonDie Luminous Productions sind Square Enix untergeordnet und entwickeln die Luminous Engine, die als Spiele-Engine unter anderem auf der PlayStation 4, Xbox One und dem PC zum Einsatz kommt. Auch Final Fantasy XV verwendet die Luminous Engine. Auf der CEDEC-Spiele-Entwicklerkonferenz in Japan haben Takeshi Aramaki, Leiter der Luminous Productions, und Masaya Takeshige vom NVIDIA-Entwickler-Technologieteam, nun eine Technik-Demo veröffentlicht, welche die Luminous Engine mit Ray-Tracing-Effekten zeigen.

Die "Back Stage" getaufte Demo lief dabei auf einer NVIDIA GeForce RTX 2080 Ti – der aktuell stärksten Turing-Grafikkarte von NVIDIA im Endkundenbereich (von der Titan RTX einmal abgesehen). In dieser Form soll die Luminous Engine in einem bisher unbenannten Triple-A-Spiel von Luminous Productions verwendet werden.

Der verwendete Ray-Tracing-Effekt soll dabei ein Path Tracing sein. Minecraft und Quake RTX verwenden ebenfalls eine Form des Path Tracing. Der Unterschied zu diversen anderen Ray-Tracing-Effekten erfolgt beim Path Tracing. Hier erfolgt das vollständige Rendering mittels zufällig generierten Strahlen auf den Oberflächen. Damit wird eine globale Beleuchtungssimulation (Global Illumination) simuliert, ähnlich wie wir dies von der Implementierung in Metro: Exodus und Control kennen. Mit dem Path Tracing ebenfalls möglich ist eine Berechnung von Reflexionen und Schatten.

Die Technik-Demo ist natürlich derart gestaltet, dass die per Path Tracing berechneten Effekten besonders gut zur Geltung kommen. Die Effekte und die Implementierung müssen in gewisser Weise zur Optik des Spiels passen. So konnten wir Control zugutehalten, dass die undurchsichtigen Reflexionen deutlich sinnvoller angewendet werden, als dies in Battlefield V der Fall ist. In einem zerschossenen Haus wird man kaum noch reflektierende Marmoroberflächen finden. In einem Bürogebäude, wie dem fiktiven Federal Bureau of Control, hingegen schon. Dies gilt analog zu transparenten Flächen, die spiegelnde Eigenschaften haben, wie eben Fenster.

Realistischere Kontaktschatten helfen den stimmigen Gesamteindruck einer Szene zu unterstützen. Viele Objekte wirken nicht mehr auf die Oberfläche wie Fußböden oder Tische aufgeklebt und schwebend, sondern bilden aufgrund des Schattenwurfs eine realistische Optik. Von einer realistischeren Berechnung einer Beleuchtung können viele Spiele profitieren, da der Realismus hier noch einmal deutlich angehoben werden kann.

"Back Stage ist eine Demonstration unserer Arbeit, um die Frage zu beantworten: Wie kann man Raytracing in einem Spiel der nächsten Generation verwenden? GeForce-RTX-Grafikkarten haben eine Leistung, die unglaublich hoch ist, und mit der NVIDIA-Technologie ist sogar Echtzeit-Path-Tracing Realität geworden. Zusammen mit der Luminous Engine und der RTX-Technologie haben wir einen weiteren Schritt in Richtung Realismus in Spielen gemacht", so Takeshi Aramaki, Studio Head of Luminous Productions.

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