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Streit um OpenIV: Stellungnahme der Entwickler, Liberty-City-Mod eingestellt

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openiv Nachdem das beliebte Modding-Tool für Grand Theft Auto 5 und einige Vorgänger-Versionen des Open-World-Titels nach einer Abmahnung durch Take-Two zwischenzeitlich eingestellt und wenige Tage später überraschend wieder mit einem Update versehen wurde, haben die Entwickler von OpenIV nun eine Stellungnahme veröffentlicht. Die beinhaltet eine gute und eine schlechte Nachricht.

Demnach wird das Tool weiterleben dürfen – der Download der eben erst aktualisierten Variante auf Version 2.9 ist ab sofort auch über die offizielle Webseite verfügbar. Dies sei nur dank der großartigen Unterstützung durch die kleine, aber sehr laute und kreative Community möglich gewesen. Fans des Tools hatten für den Erhalt der Software unter anderem eine Online-Petition gestartet und das Spiel von Rockstar Games auf der Spielevertriebsplattform Steam überwiegend mit dem Hinweis auf den OpenIV-Fall negativ bewertet. Die Rückkehr von OpenIV sei der Sieg der Community, welcher bereits in die Geschichte der PC-Spiele und des Internets selbst eingegangen sei, so die Entwickler auf ihrer Webseite. Außerdem bekräftigte man, dass man sich weiterhin an die Regeln der Spieleschmiede halten und den Mehrspieler-Modus nicht anrühren werden. Das will man stets auch in der Vergangenheit getan haben.

Der Liberty-City-Mod, in welchem die Stadt aus einem der Vorgänger-Titel von GTA 5 an New York angelehnt werden sollte, wird aber eingestellt werden. Dieser soll sehr wohl gegen die strengen Auflagen des Spieleentwicklers verstoßen haben. „ Der Liberty-City-Mod ist ein herber Verlust für uns, war er ein großer Teil unserer Motivation, die Funktionen von OpenIV weiter auszubauen “, schreiben die Entwickler in ihrer Stellungnahme. Die Veröffentlichung des Mod-Pakets war für den Sommer 2017 geplant.

Auch wir hatten uns im Zuge der Wartezeit auf einen neuen, möglichen DLC für den Single-Player-Modus von Grand Theft Auto ausführlich mit dem Thema Modding beschäftigt und einige schicke Fahrzeuge, neue Missionen und Spielmechaniken in einem großen Artikel vorgestellt, welche somit nun wieder durch Rockstar Games erlaubt sind. Ein Lebenszeichen für eine neue Spielerweiterung hat es bis heute allerdings nicht mehr gegeben.

Immerhin wurde GTA Online stets mit neuen Updates und Spielinhalten versehen. Grand Theft Auto 5 wurde über alle Plattformen hinweg über 75 Millionen Mal verkauft und zählt zu den erfolgreichsten Spiele-Franchises in der Geschichte der Videospiele.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 31.12.2008
Dieburg
Admiral
Beiträge: 29313
wie die rummachen ist echt nicht mehr feierlich. als. was ist denn so schlimm an einer mod stadt? sind die deppert?
#2
Registriert seit: 12.06.2015

Leutnant zur See
Beiträge: 1201
GTA 6 muss sich auch noch iwie verkaufen und wenn die Langzeitmotivation mit ganzen neuen Städten zu groß wird verdienen sie vll ein bisschen weniger..
#3
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Registriert seit: 07.08.2015
Athen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1394
was frei verfügbar ist, bringt kein geld ein
#4
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Jep, da sieht man, dass es wohl von Rockstar Games ausging und sie nicht wollten, dass jemand für die GTA-Welt zusätzlichen Content erschafft - um Online-Cheats ging es wohl generell überhaupt nicht.
Natürlich ist die aktuelle Lösung trotzdem noch besser, als ein komplettes Verbot, aber auch bei Skyrim kann man Content erschaffen und sehr viele freuen sich auf TES VI. Deshalb ist diese Ansicht aus meiner Sicht engstirnig. Die Möglichkeiten von Skyrim sind ja gerade ein sehr gutes Verkaufsargument.
#5
Registriert seit: 27.12.2006
NRW
Leutnant zur See
Beiträge: 1248
Ein schönes Beispiel dafür was passiert wenn Entwicklern/Publishern der Erfolg zu Kopf steigt.
Gute Spiele sind offen und modbar, nur die schlechten setzen auf Restriktionen und DLCs.
Darum ist auch alles von EA der letzte Dreck. Wenn es den Firmen nur noch darum geht die Spieler zu melken anstatt eine gute Community aufzubauen sollte man die Produkte generell boykottieren. Von mir sieht EA schon seit 15 Jahren kein Geld mehr.
Leider weiss Rockstar das sich GTA verkauft wie geschnitten Brot, deshalb können sie sich das erlauben.
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