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Die zweite Generation erreicht Pokémon Go

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Es war das Phänomen des Sommers: Im Juli liefen plötzlich viele Jugendliche durch die Städte, blickten gebannt auf ihre Smartphones und versammelten sich in großer Zahl an markanten Plätzen – sie spielten die Augmented-Reality-App Pokémon Go. Auch wenn der Hype rund um die Taschenmonster in den darauffolgenden Monaten deutlich abschwächte, war das Spiel für die Entwickler ein voller Erfolg.

Zum Jahreswechsel erlebte das Spiel im Shop, innerhalb dessen wichtige Items gegen Echtgeld getauscht werden können, um im Spiel schneller voranzukommen, einen neuen Peak – wenig später soll das Spiel beim Umsatz die magische 1-Milliarde-US-Dollar-Hürde genommen haben. Trotz des vermeintlich weniger gewordenen Spielerinteresses versorgte Niantic den Titel stetig mit neuen Inhalten und startete verschiedene Aktionen zu Weihnachten, Silvester oder wie jüngst getan zum Valentinstag.

Wie versprochen hat man nun zum Ende der Woche ein weiteres, großes Update veröffentlicht, das eine Vielzahl an Neuerungen mit sich bringt. Das Update wurde zwar schon am Donnerstag für iOS und Android veröffentlicht, die neuen Inhalte jedoch erst heute Nacht freigeschaltet. Zum einen lassen sich nun mehr als 80 neue Pokémon fangen, die ursprünglich in der Johto-Region in den Pokémon-Gold- und -Silber-Editionen entdeckt wurden. Darunter sind beispielsweise Endivie, Feurigel oder Karnimani. Außerdem führt man in Pokémon Go jetzt geschlechtsspezifische Variationen der kleinen Taschenmonster ein und stellt eine Reihe neuer Beeren bereit, die entweder den Fang eines Pokémon erleichtern oder aber die Bonbon-Anzahl nach einem erfolgreichen Fang verdoppeln. Ab sofort können Nanabbeeren und Sananabeeren geworfen werden. Bonbons werden benötigt, um die Kampfstärke der eigenen Pokémon im Spiel zu stärken, oder aber Entwicklungen vorzunehmen.

Bei den Entwicklungen gibt es ebenfalls eine Neuerung: Einige ausgewählte Pokémon der zweiten Generation können nur mit speziellen Entwicklungsitems entwickelt werden, die ab sofort mit etwas Glück in den PokéStops erhältlich sind. Ansonsten lässt sich das eigene Avatar mit einem komplett neuen Look versehen. Die Entwickler haben hierfür eine Vielzahl an neuen Hüten, Shirts, Hosen sowie anderen Items integriert. Die lang ersehnte Tausch-Funktion ist allerdings noch nicht implementiert.

Seit Ende Januar gibt es für Smartphones mit Pokémon Duel einen weiteren Smartphone-Titel der Pokémon-Reihe, der ausschließlich die Kämpfe der kleinen Monster behandelt.