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3DMark TimeSpy soll schon im September ein Ray Tracing-Update erhalten

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NVIDIA legt den Fokus bei den neuen Grafikkarten der GeForce RTX 20-Reihe massiv auf Ray Tracing. Selbst die Produktnamen machen das mit dem Wechsel von GTX zu RTX deutlich. Damit stellt sich aber die Frage, wie die Performance im Ray Tracing-Einsatz gemessen und verglichen werden soll. Das ist auch eine neue Herausforderung für die Hersteller bekannter Benchmark-Programme. 

UL Benchmarks (bis zum April 2018 als Futuremark bekannt) soll bereits ganz konkrete Pläne haben. Die Kollegen von techspot.com konnten dem 3DMark-Macher auch bereits entlocken, wie diese Pläne ungefähr aussehen. Natürlich gibt es noch keine offizielle Ankündigung einer neuen 3DMark-Version mit Ray Tracing-Unterstützung. UL Benchmark hat aber bestätigt, dass ein Ray Tracing-Benchmark bereits in der Entwicklung ist. Konkret soll es eine neue Version von 3D Mark TimeSpy mit Ray Tracing geben. Die Veröffentlichung soll etwa mit dem Launch des nächsten großen Windows-Updates, also von Redstone 5, zusammenfallen. Dass dieses Herbst-Update für Ende September geplant ist, dürfte GeForce RTX-Käufern in die Karten spielen. Schließlich soll die Auslieferung von vorbestellten Founders Editions am 20. September und damit im gleichen Zeitfenster starten. 

Sollte UL Benchmarks den selbstgesetzten Zeitplan einhalten, stünde direkt ein aktueller Ray-Tracing-Benchmark zur Verfügung, der nicht von NVIDIA stammt. Für die Benchmarkentwickler dürfte es bei fehlenden Alternativlösungen aber durchaus eine Herausforderung sein, eine ausgewogene Bewertung der Ray-Tracing-Fähigkeiten umzusetzen. Es gibt auch noch keine Informationen, wie genau der Ray-Tracing-Benchmark bewertet wird und wie die Systemvoraussetzungen dafür ausfallen werden. 

techspot.com hat sich nicht nur bei UL Benchmarks, sondern auch bei den Machern des Heaven-Benchmarks nach Ray-Tracing-Unterstützung erkundigt. Von Unigine Corporation gab es bisher allerdings noch keine Rückmeldung. Sollte Ray Tracing sich in Zukunft etablieren, werden aber sicherlich weitere Benchmark-Entwickler nachziehen.  

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