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Unity 2019.3 TECH mit Raytracing-Unterstützung

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unityUnity hat die gleichnamige Unity-Engine in der Version 2019.3 um weitere Komponenten erweitert, die im sogenannten TECH-Stream verfügbar sind. Dazu gehören die Integration von Raytracing, der High Definition Render Pipeline (HDRP) und vielen 2D-Werkzeugen. Unity 2019.4 LTS (Long-Term Support) soll im Frühjahr veröffentlicht werden.

Eine der vielen Neuerungen für Unity 2019.3 sind die Funktionen, die im Bereich der Terrain-Gestaltung zur Verfügung stehen. Die PhysX-Bibliothek wurde von 3.4 auf 4.1 aktualisiert. Ende Dezember 2019 stellte NVIDIA die PhysX 5.0 mit zahlreichen Verbesserungen vor. Die Havok-Physikengine ist nun direkt über den Unity Package Manager verfügbar und kann einfacher in die Projekte integriert werden.

Bereits 2018 zeigte Unity die ersten Umsetzungen der High Definition Render Pipeline. Diese hat es nun als verifiziertes Package in Unity 2019.3 geschafft. Auch eine Vorschau auf die Raytracing-Funktionen der HDRP gab es bereits – diese sind nun als Preview-Package in Unity 2019.3 verfügbar. Raytracing der HDRP funktioniert unter DirectX 11 ohne eine spezielle API – ähnlich wie Crytek dies mit der Neon-Noir-Techdemo gezeigt hat. Unter DirectX 12 wird die DXR-API von Microsoft angesprochen. Somit kann die Hardwarebeschleunigung über die RT-Kerne der Turing-Architektur von NVIDIA verwendet werden

In einer achtminütigen Grafikdemo werden die neuen Funktionen ausführlich präsentiert.

Neben den neuen Funktionen und Werkzeugen bietet Unity 2019.3 zahlreiche weitere Verbesserungen, die in einem Blog-Beitrag zusammengefasst sind. Darin wird zudem die Ausrichtung auf mobile Plattformen, AR- und VR-Spiele und auch auf Streaming-Plattformen erläutert.

Über den Unity Hub kann Unity in der Version 2019.3 heruntergeladen werden.

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