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Adobe Photoshop nutzt künstliche Intelligenz für das Feature Select Subject

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adobe logo 100Adobe Photoshop, vor einigen Jahren eine für Privatanwender kaum erschwingliche Software, inzwischen auch im Rahmen eines Abonnement-Modells für Normalsterbliche finanzierbar, gilt noch immer als Standard im Bereich der Bildbearbeitung. Daran ändern auch Konkurrenten wie z. B. Serif mit Affinity nichts. Eine der essentiellen Funktionen von Photoshop ist es, Objekte oder Personen in einem Bild zu maskieren.

Auch wenn genau dies ein Procedere darstellt, das häufig genutzt wird, ist die Handhabe verhältnismäßig aufwändig. Doch ein neues Feature namens „Select Subject“ soll hier für Erleichterung sorgen. Dafür nutzt Adobe die Unterstützung einer künstlichen Intelligenz. In deinem Video stellt Adobe die Funktionsweise vor.

Die Benutzung ist relativ einfach: Man klickt aus dem Hauptbereich oder denen für die Maskierung in das Bild und es wird automatisch das Objekt, bzw. die Person angewählt, auf der die Maus ruht. Nun kann man den Hintergrund oder eben das ausgewählte Objekt im Bild verändern. Die Technik im Hintergrund ist Adobes eigene KI-Plattform namens Sensei. Damit Gegenstände und Personen möglichst präzise erkannt werden, setzt man auf Machine Learning. Ein paar Schwierigkeiten gibt es in der Praxis aber natürlich noch: Etwa sind Haare ein Problem, daran beißt sich mancher Photoshop-Nutzer ja auch schon manuell die Zähne aus. Trotzdem erleichtert Select Subject schon einmal die Grundauswahl, so dass man sich auf die Feinarbeit fokussieren kann.

Abseits von Select Subject arbeiten bereits Plugins wie Akvis SmartMask oder FluidMask auf ähnliche Weise. Völlig neu ist diese Funktionalität in Photoshop also nicht. Doch es ist natürlich eine hilfreiche Sache, dass man das Feature nun direkt über das Grundprogramm verwenden kann und nicht zwangsweise externe, kostenpflichtige Plugins benötigt. Noch ist Select Subject aber nicht in Photoshop integriert. Laut Adobe wolle man es in naher Zukunft in einem Build einführen. Auf einen genauen Zeitplan legte sich der Hersteller aber noch nicht fest.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
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Hmmm - da muss man sehr schmunzeln. Gerade Adobes Programme sind oft kaum auf Mehrkernnutzung programmiert, und OpenCL wird nur einer Anzahl an einzelnen Funktionen genutzt, die man glaube ich an einer Hand abzählen kann.

Das kostenlose OpenSource-Programm Darktable ist als Lightroom-Alternative dagegen geradezu ein Paradebeispiel an Optimierung. Und dabei ist der verlinkte Beitrag schon fünf Jahre alt.

Adobe stellt hier eine einzelne Funktion als Meilenstein dar, während andere ihr Programm schon komplett durchoptimiert haben. Leider hat Adobe seine Hausaufgaben nicht gemacht und ist deutlich im Rückstand. Wahrscheinlich ist es nur die Strahlkraft des Namens und der Werbung, die Grund dafür sind, dass viele Leute die Alternativen noch nicht entdeckt haben.
#2
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12470
@oooverclocker
Darktable ist viel mehr eine Alternative zu Lightroom, als zu Photoshop!
#3
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitän zur See
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Zitat oooverclocker;25983603
Darktable ist als Lightroom-Alternative dagegen geradezu ein Paradebeispiel...


Zitat DragonTear;25983648
@oooverclocker
Darktable ist viel mehr eine Alternative zu Lightroom, als zu Photoshop!


öhm.... ?..

-----

Aber ja..Lightroom ist gut und richtig derbe kacke zugleich. :sick:
#4
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12470
Mein Fehler, hab übersehen dass er selbst schon das Thema verfehlt hat.
Im Artikel geht es nämlich um Photoshop.
#5
customavatars/avatar179024_1.gif
Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Es geht mir darum, dass sämtliche Adobe-Software, die ich bis jetzt gesehen habe, den Eindruck hinterlässt, rückständig zu sein und die Ressourcen aktueller PCs bei weitem nicht auszunutzen. Darktable war ein Gegenbeispiel, wie es massiv besser laufen kann.
Dass es hier im Artikel um [U]ein Feature[/U] aus Photoshop geht, ändert nichts daran, dass ich grundsätzlich die Programme von Adobe in der Hinsicht kritisiere, dass man, statt solch symbolische Sprüche über diesen einen Anwendungsfall zu klopfen, erst mal die eigenen Programme als Gesamtes auf ein aktuelles Niveau bringen sollte, wenn man schon die Multicore-Optimierung vor vielen Jahren verpasst hat und selbst beim OpenCL-Support massiv hinterher hinkt.

Dass Adobe auf Windows so eine Marktführerschaft hat, und auf Linux nicht verfügbar ist, und umgekehrt Darktable nicht auf Windows, trägt übrigens auch stark dazu bei, dass Prozessoren mit vielen Rechenkernen in der Regel auf Linux im Anwendungsrating deutlich mehr Punkte bekommen als auf Windows.
Es sieht so aus, als ob gerade die kommerziellen Anbieter von Software, die doch eigentlich mehr Ressourcen haben müssten, ihre Programme zu verbessern, sich auf ihrem Marktanteil ausruhen und alle paar Jahre mal einen kleinen Werbeimpuls durch ein neues Feature senden, um ihre Marktmacht aufrechtzuerhalten.
#6
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Kapitänleutnant
Beiträge: 2034
Und was hat das jetzt im Detail mit dem Thread zu tun?

Ich nutze Adobe Programme seit CS2 (eigentlich früher) und habe bisher keine Mehrkernoptimierung vermisst. Klar, es geht immer mehr und schneller, aber von den Funktionen und der Bedienungsfreundlichkeit ist Adobe mMn ganz weit vorne.
#7
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Leutnant zur See
Beiträge: 1062
Zitat VorauseilenderGehorsam;25983868
Und was hat das jetzt im Detail mit dem Thread zu tun?

Ich nutze Adobe Programme seit CS2 (eigentlich früher) und habe bisher keine Mehrkernoptimierung vermisst. Klar, es geht immer mehr und schneller, aber von den Funktionen und der Bedienungsfreundlichkeit ist Adobe mMn ganz weit vorne.


ich schon mehrfach, sei es bei Merge (naja dann lässt man den PC halt über Nacht durchlaufen und schreibt ne Script), diversen Plugins oder sonstigem.
Immerhin kann man mittlerweile während man eine Datei speichert die nächste öffnen etc.. bzw. weiterarbeiten.

@oooverclocker
ich versteh ich, und weis nicht was die anderen haben.
wenn eine Firma bei einem Bildbearbeitungsprogramm viel schlechter optimiert als eine Freeware Lösung oder Lösung einer anderen Firma finde ich auch dass man es auf ein anderes Bildbearbeitungsprogramm der selben Firma übertragen kann - bzw. dann davon ausgeht kann dass dort viel Potential bracht liegt.

bzw. ich habs selbst selbst das auf meinem alten Xeon E-1230v2 idr. nur ein Kern der 8 ausgelastet ist wenn ich in Photoshop arbeite... und in Sachen OpenGL ist es ähnlich. unscharf maskieren etc... geht super schnell aber beim Rest....... und das bei einem Programm das Marktführer ist und in Version 18 erschienen ist.
#8
Registriert seit: 16.02.2017
Dort wo ich mich wohl fühle!
Kapitänleutnant
Beiträge: 2034
Es zählt für mich das Gesamtpaket und da ist eben Adobe (abgesehen von dem ganzen Cloud und Abo Gedöns) vorne.
#9
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Allein weil Photoshop seine neuen Nutzer mit dem Abo-Mist gängelt, nutzen wir Affinty Photo.

Die Jungs haben da was richtig schickes auf die Beine gestellt und bringen 2018 noch eine vollwertige Lightroom Alternative mit Katalog usw. raus.

Sobald Affinity die LR Alternative bringt, hält uns nichts bei Adobe.
#10
Registriert seit: 12.01.2012
Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1062
@HW-Mann, sieht ja ganz nett aus werds mir mal anschauen danke.
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