1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Prozessoren
  8. >
  9. Intel Core i7-10700F zeigt sich im Cinebench R20

Intel Core i7-10700F zeigt sich im Cinebench R20

Veröffentlicht am: von

intelIn den vergangenen Tagen mehrten sich die Informationen zu den Comet-Lake-S-Prozessoren von Intel. In den Online-Datenbanken tauchen mehr und mehr Einträge auf, die sich aufgrund der oft nur schweren Zuordnung und Umgebungsparameter aber nicht immer so einfach zuordnen lassen.

Nun ist ein Cinebench-R20-Ergebnis eines Core i7-10700F aufgetaucht. Dieser soll ein Ergebnis von 4.781 Punkten im Multi-Threaded-Test und 492 Punkte im Single-Threaded-Test erreicht haben. Der Core i7-10700F bietet acht Kerne und kann dank Hyperthreading 16 Threads verarbeiten. Mit den besagten Punktzahlen liegt er in etwa auf Niveau eines Ryzen 7 3700X. 

Cinebench R20

Multi-Threaded

Punkte
Mehr ist besser

Im Vergleich zu den anderen Achtkern-Prozessoren positioniert sich der Core i7-10700F im erwarteten Bereich. Die Zehnkern-Modelle werden im Multi-Threaded-Test deutlich besser abschneiden.

Cinebench R20

Single-Threaded

Punkte
Mehr ist besser

Im Single-Threaded-Test liegen die aktuellen Prozessoren sehr dicht zusammen. Aber inzwischen hat AMD mehr als nur aufgeschlossen, wie die aktuellen Zahlen belegen. Die Spitzenmodelle sollen einen Takt von 5,3 GHz erreichen, was sie in diesem Bereich sicherlich an die Spitze der Benchmarks setzen wird.

Als F-Modell verfügt der Core i7-10700F nicht über einen offenen Multiplikator, wie dies bei den K-Modellen der Fall ist. Auch auf die integrierte GPU muss beim Core i7-10700F verzichtet werden. Die Benchmarkwerte sind realistisch, wenngleich sich der Cinebench bzw. die Ergebnisliste reicht leicht manipulieren lässt. An dieser Stelle halten wir die Werte für authentisch. 

Zuletzt wurde bekannt, dass die hohe Leistungsaufnahme der Comet-Lake-S-Prozessoren offenbar einer der Gründe ist, warum die Vorstellung der neuen Prozessoren noch nicht erfolgt ist. Weiterhin sollen Probleme beim Chipsatz dafür sorgen, dass dieser nicht mit PCI-Express-4.0 zurecht kommt, was die schnellere Schnittstelle für die komplette Plattform fraglich werden lässt.

Derzeit deutet zumindest vieles darauf hin, dass wir im April den Start der LGA1200-Plattform und der dazugehörigen Comet-Lake-S-Prozessoren sehen werden.