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AMD stellt die EPYC-Serverprozessoren der zweiten Generation mit bis zu 64 Kernen vor

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amd logoNachdem AMD mit den Ryzen-Prozessoren der dritten Generation frischen Wind in den Heimnutzerbereich gebracht hat, soll jetzt das Serversegment folgen. Die EPYC-Prozessoren der zweiten Generation (Codename: Rome) versprechen eine deutliche Performancesteigerung gegenüber den Vorgängern und eine geringere TCO (Total Cost of Ownership, Gesamtkosten des Betriebs) als die Intel-Konkurrenz. 

Während die Vorgänger-Serie EPYC 7001 noch bei 32 Kernen gedeckelt wurde, gibt es die neuen EPYC 7002-Modelle mit bis zu 64 Kernen. Weil die Zen 2-Architektur je Kern eine IPC-Steigerung (instructions per clock) von bis zu 23 Prozent ermöglicht und der L3-Cache maximal vervierfacht wird, soll die Performance insgesamt verdoppelt werden. AMD gibt konkret ein SPECrate 2017_int_base-Ergebnis von 654 für das Top-Modell EPYC 7742 2P an. Der Vorgänger EPYC 7601 2P erreicht hingegen 304 Punkte. Die Java Anwendungsleistung soll um bis zu 83 Prozent und die SAP SD 2 Tier-Leistung um bis zu 43 Prozent zulegen.

Gefertigt werden die EPYC 7002-Modelle im 7-nm-Verfahren. Eine neue Infinity-Architektur steigert die Speicherbandbreite (mit acht DDR4-Kanälen und bis zu 3.200 MHz) und sorgt erstmalig bei x86-Server-CPUs für die Unterstützung von PCIe Generation 4. 

Die weiter verbesserten Server-CPUs sind auch die Grundlage für ein wachsendes Ökosystem. Direkt zum Launch der zweiten EPYC-Generation hat AMD bereits über 60 Partner ins Boot geholt. Darunter sind ODMs (Original Design Manufacturer, Auftragsfertiger) wie Gigabyte und QCT und IHVs (Independent Hardware Vendor) wie Broadcom, Micron und Xilinx.

Die Modellpalette reicht vom 7232P mit acht Kernen, 16 Threads, 3,1 GHz Basis- und 3,2 GHz Boost-Takt für 450 Dollar bis hin zum 6.950-Dollar-Modell 7742 mit 64 Kernen, 128 Threads, 2,25 GHz Basis-/3,40 GHz Boost-Takt, 256 MB L3 Cache und 225 Watt TDP. 

Das neue Selbstverständnis von AMDs Serversparte spiegelt sich auch in den Produktvideos wieder. Das Time to Change-Video nimmt so gezielt potenzielle Kunden ins Visier, die sich bisher nicht von gewohnten Intel-Lösungen trennen wollen.