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Qualcomm Snapdragon Wear 3100: Neuer Wearable-SoC wird im September gezeigt

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Während unklar ist, welches Unternehmen tatsächlich den größten Anteil am Smartwatch-Markt hat, ist Qualcomm unbestritten ein Sieger. Denn in zahlreichen Modellen steckt ein SoC des Unternehmens, obwohl alle dafür vorgesehenen Snapdragon-Modelle inzwischen ein gewisses Alter erreicht haben. Über eine Ablösung wurde bereits im Mai spekuliert, nun steht mit dem 10. September das Datum für die Vorstellung des Nachfolgers fest.

Viel mehr als das Datum sowie einen Hinweis auf Smartwatches enthält die Einladung, die von mehreren US-Medien - darunter Android Police - veröffentlicht wurde, nicht. Allerdings hatte Pankaj Kedia, Senior Director und verantwortlich für den Wearable-Bereich bei Qualcomm, schon im Mai verraten, dass man an der dritten Generation der Wearable-SoCs arbeiten würde. Technische Details nannte er nicht, betont wurde aber, dass es sich um einen von Grund auf neu konzipierten Chip handeln würde. Eine Premiere angesichts der Geschichte der beiden vorherigen Generationen.

Denn die zunächst in Smartwatches und anderen Wearables verbaute Version des schon Ende 2013 vorgestellten Snapdragon 400 wurde lediglich an einigen wenigen Stellen optimiert und erhielt erst im Februar 2016 einen Nachfolger in Form des Snapdragon Wear 2100. Der basierte im Grundsatz jedoch auf seinem Vorgänger, wurde allerdings an mehreren Stellen verändert, um den Ansprüchen eines Wearables gerechter zu werden. Es folgten die Ableger Snapdragon Wear 1100 und Snapdragon Wear 1200 für einfachere Endgeräte sowie im vergangenen Juni der Snapdragon Wear 2500 für Kinder-Smartwatches.

Am neuen, vermutlich Snapdragon Wear 3100 getauften SoC soll Qualcomm gemeinsam mit einigen OEMs bereits seit mehr als zwei Jahren arbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei den Vermutungen zufolge die Effizienz sowie die Skalierbarkeit. Denn das neue Modell soll nicht nur in Smartwatches verbaut werden, sondern auch in IoT-Geräten sowie AR- und VR-Brillen. Hinzu kommt ein hoher Grad an Flexibilität bezüglich der Schnittstellen. So seien laut Kedia Versionen mit und ohne Mobilfunkmodem sowie mit und ohne GPS-Empfänger vorgesehen.

Wann mit den ersten entsprechend bestückten Endgeräten zu rechnen ist, ist noch unklar. Früh dabei dürfte jedoch die Pixel Watch von Google sein, an der ebenfalls seit geraumer Zeit gearbeitet werden soll.