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Informationen zu Ryzen-APUs mit Vega-6- und Vega-11- und Vega-28-GPUs

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amd-epycDerzeit einzig angekündigt und verfügbar sind zwei Ryzen-APUs für den mobilen Einsatz, die als Ryzen 7 2700U und Ryzen 5 2500U mit vier CPU-Kernen und zehn, bzw. acht Vega-CUs daherkommen. Klar ist, dass es auch noch weitere Modelle geben wird. Von AMD zuletzt bestätigt wurde, dass der Vollausbau dieser APUs bis zu elf CUs vorsieht – ein solcher Prozessor wurde bisher aber noch nicht angekündigt.

Eine erste APU mit elf CUs, also 704 Shader-Einheiten, soll der Ryzen 5 2400G sein. Dieser wäre dem Namensschema zufolge ein Desktop-Prozessor. Der Prozessor-Part soll vier Kerne und acht Threads verarbeiten können, wobei unklar ist, wie hoch der Takt ausfallen wird. Da die Thermal Design Power zwischen 65 und 35 W konfiguriert werden kann, dürfte der Takt ebenfalls stark davon abhängig sein, wo der Prozessor eingesetzt ist. Neben dem Desktop ist wegen der konfigurierbaren TDP auch ein Einsatz im Notebook denkbar.

Ein zweites Modell soll auf den Namen Ryzen 3 2200G hören, vier Kerne und vier Threads bieten und dies mit einer Vega-8-Grafikeinheit kombinieren.

Während ein Ryzen 5 2400G durchaus in Kürze auf den Markt kommen könnte, sind auch erste Hinweise zu einer APU aufgetaucht, die es auf 28 CUs bringen soll, was 1.792 Shader-Einheiten entsprechen würde. Eine solche Konfiguration wird auch für den Core H erwartet. Der Prozessor soll auf einer Fenghuang-Raven-Plattform betrieben worden sein. Der Prozessor-Part soll acht Kerne vorzuweisen haben.

Am unteren Ende plant AMD offenbar einen Ryzen 3 2300U. Dieser soll ebenfalls vier Kerne ohne SMT bieten und mit der Vega-6-Grafikeinheit auf nur 384 Shader-Einheiten kommen. Während die APU mit 28 CUs sicherlich auf ein anderes Chipdesign setzt, verwendet AMD für die übrigen einen identischen Chip – je nach Güte des Chips eben in unterschiedlichen Modellen. Vega 6, Vega 8, Vega 10 und Vega 11 beschreiben dabei die verschiedenen Ausbaustufen der integrierten Grafikeinheit.