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Intel präsentiert ersten Neural Network Processor

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Nach dem ersten offiziellen Ausflug Intels in die Welt der Quantencomputer hat Intel nun auch den nach eigenen Angaben ersten Neural Network Processor angekündigt. Bereits mehrfach hat Intel sich mit dem Zukauf des Unternehmens Nervana beschäftigt, die in diesem Bereich bereits seit Jahren aktiv sind. Nun ist es offiziell: Der Neural Network Processor (NNP) soll in geringen Stückzahlen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.

Der NNP ist auf Anwendungen im Bereich der Artificial Intelligence ausgelegt. Die Hardware soll dazu beitragen, dass sich solche Hardware bis ins Jahr 2020 noch um den Faktor 100 beschleunigt. Den Markt sieht Intel bis dahin bei 46 Milliarden US-Dollar. Für den Intel Nervana NNP spielt die Entwicklung eine Rolle, die Intel ebenfalls erst vor wenigen Wochen anstieß. Dabei ging es um einen neuronalen Chip mit Synapsen aus Silizium. Zwischen den hier verbauten 130.000 Neuronen können 130 Millionen unterschiedliche Muster aus virtuellen Synapsen hergestellt werden. Am Ende sollen Eingaben in Form von Fotos oder anderen Daten dann um den Faktor 1.000 schneller und energieeffizienter verarbeitet werden können.

Nun aber zurück zum Neural Network Processor, zu dem Intel zu diesem Zeitpunkt keinerlei technischer Details veröffentlicht. Aus früheren Präsentationen geht allerdings hervor, dass Intel hier auf eigene Rechenkerne in mehreren Processing Cluster setzt. Diese sind mit High Bandwidth Memory der zweiten Generation miteinander verbunden, der bis zu 1 TB/s erreichen kann.

Die Interconnects in solchen Chips müssen aber ebenfalls schnell sein. Nervana verwendet einen eigens entwickelten Interconnect, der aus zwölf bidirektionalen Links mit 100 GBit/s besteht. Insgesamt kommt der Interconnect also auf 1,2 TBit/s. Verwendet wird dazu eine Technik namens SerDes. Dabei handelt es sich um einen Serialisierer/Deserialisierer, der aus einem Paar aus einem Multiplexer und einem Demultiplexer besteht, die zur seriellen Datenübertragung zwischen zwei parallelen Endpunkten genutzt werden. Auf dem Interposer befindet sich neben den Processing Cluster aber auch noch besagter HBM2 mit 1 TB/s. Die Kapazität des HBM2 beläuft sich auf 32 GB.

Angaben zum Preis oder der genauen Verfügbarkeit macht Intel nicht. Auf der Supercomputing in Denver im November werden weitere Details zum Intel Nervana Neural Network Processor erwartet.

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Kommentare (2)

#1
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Athen
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hbm abhängig? good luck
#2
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Bei den Stückzahlen und Stückkosten ist die Abhängigkeit eines teuren Speichers denke ich weniger wichtig, als dies bei den Desktop-Grafikkarten der Fall ist. Ich denke darauf spielt der Kommentar an?
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