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AMD liefert Wasserkühler zu Threadripper-Prozessoren

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threadripper-teaser Mit den ersten beiden Modellen, dem Threadripper 1950X und Threadripper 1920X mit 16 bzw. 12 Kernen und 32 bzw. 24 Threads für 999 bzw. 799 US-Dollar, hat AMD wieder für ordentlich Bewegung am Markt gesorgt, denn die anhand der Anzahl der Kerne ähnlich ausgestatteten Intel-Prozessoren sind meist deutlich teurer. Anfang August sollen diese ersten beiden Modelle ausgeliefert werden. Unabhängige Tests und weitere technische Details stehen aber noch aus.

Bereits bekannt ist, dass diese beiden Modelle eine Thermal Design Power von 180 W vorzuweisen haben. Dabei stellt sich dann die Frage, wie die Abwärme abgeführt werden soll. Die Antwort kommt aus Japan vom dort ansässigen Magazin Hermitage Akihabara, wo man erfahren haben will, dass AMD die Prozessoren mit einem AiO-Wasserkühler ausliefern will. Diese sind sicherlich problemlos in der Lage eine Abwärme von annähernd 180 W abführen zu können – der eine oder andere Luftkühler könnte so seine Probleme bekommen.

Threadripper 1950X und Threadripper 1920X im Vergleich
Modell Threadripper 1950X Threadripper 1920X
Preis 999 US-Dollar 799 US-Dollar
Sockel TR4 TR4
Kerne / Threads 16 / 32 12 / 24
Basis-Takt 3,4 GHz 3,5 GHz
Boost-Takt 4,0 GHz 4,0 GHz
XFR-Takt - -
L3-Cache 32 MB 32 MB
PCI-Express-Lanes 60 + 4 60 + 4
TDP 180 W 180 W

Dass AMD die Threadripper-Prozessoren mit einem Kühler ausliefern möchte, ist nicht weiter verwunderlich. AMD verwendet für diese Modelle den Server-Sockel TR4. Für diesen gibt es derzeit noch keinen Kühler und ob bestehende Kühler einfach kompatibel gemacht werden können, ist eine noch offene Frage. AMD will zum Start aber die passende Kühlung liefern können und packt diese einfach mit in die Verpackung. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass AMD so vorgeht. Beim Athlon FX mit acht Kernen ging man ebenso vor. Die Threadripper-Prozessoren werden sicherlich aber auch als Tray, also nur der Prozessor selbst, verfügbar sein.

Intel hat es hier etwas einfacher. Der Sockel LGA2066 ist hinsichtlich des Lochabstands kompatibel zum LGA2011v3 und dementsprechend können auch die Kühler weiter verwendet werden. Die im High-End-Markt derzeit übliche hohe Leistungsaufnahme haben beide Hersteller bei ihren Modellen gemein.

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