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Raider und Titan: MSI optimiert Kühlung, Display und Tastatur (Video-Update)

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Vor über zehn Jahren entließ MSI sein erstes Gaming-Notebook in den Markt: Während man vor allem in den Anfangsjahren mit Verarbeitungsmängeln zu kämpfen hatte und die Geräte gegenüber den Desktopmodellen vergleichsweise wenig Leistung boten, hat sich dies ein Jahrzehnt später komplett gewandelt. Inzwischen zählt MSI mit zu den erfolgreichsten Herstellern im Bereich der Gaming-Notebooks. Im Rahmen der heute gestarteten Computex 2017 in Taiwan stellte man drei neue Modelle vor.

Das neue MSI GT75VR tritt die Nachfolge des GT73 an und stellt damit die Speerspitze der 17-Zöller der Taiwaner dar. Verbesserungen gibt es vor allem im Bereich der Kühlung, aber auch bei Tastatur und Display. MSI setzt hier auf ein schnelles 120-Hz-Panel mit einer Reaktionsgeschwindigkeit von 3 ms. Befeuert wird es von einem aktuellen Kaby-Lake-Prozessor der H-Reihe sowie einer Pascal-Grafikkarte bis hin zur GeForce GTX 1080 oder gar einem SLI-Gespann zweier GeForce-GTX-1070-Grafikkarten. Anders als ASUS setzt man hier aber noch nicht auf die effizienteren „Max Q“-Modelle, welche NVIDIA am Vormittag präsentierte. Im Gespräch teilte man uns jedoch mit, ab Verfügbarkeit der Karten ein weiteres Update zu vollziehen.

Bei der Kühlung setzt man auf die neue Cooler-Boost-Titan-Technologie, die mit gleich zwölf Heatpipes und vier Lüftern aufwarten kann. Dank der leistungsstarken Kühlung soll das Gerät eine deutlich höhere Leistung erreichen können als die Konkurrenz – über das hauseigene Dragon-Center lassen sich die Boost-Frequenzen festsetzen und weiter erhöhen. Je nach Benchmark soll dann eine Mehrleistung von fast 15 % drin sein. Beim GT75VR Titan setzt man auf ein stabiles Aluminiumgehäuse mit gewohnt roten Farbakzenten und den üblichen Bügelfalten auf dem Bildschirm-Deckel.

Dazu gibt es ein RGB-Keyboard, bei dem sich die Hintergrundbeleuchtung nun für jede Taste einzeln einstellen lässt. Die Tasten sind mechanisch, setzen auf Taster von Cherry und werden wieder von Steelseries bereitgestellt. Tastaturbett und Handballenauflage wurden neu gestaltet, womit MSI die Ergonomie weiter verbessert haben will.

Ebenfalls zugelegt haben will man bei der Audioausgabe. Zwar setzt man weiterhin auf Dynaudio-Technik mit Nahimic-Audio-Enhancer, spendiert der Audiolösung aber deutlich mehr Platz im Gehäuse. Zum Einsatz kommen gleich vier Lautsprecher mit zwei Subwoofern. Angaben zu Preis und Verfügbarkeit sowie zu den angebotenen Konfigurationen stehen noch aus.

Schlanke Raider-Modelle

Ebenfalls ein Update spendiert hat MSI der GE63VR- und GE73VR-Reihe. Die neuen Raider-Ableger wurden im Bereich der Tastatur, Kühlung und des Bildschirms optimiert. Die neuen Gaming-Boliden gibt es mit maximal einer GeForce GTX 1070, mit H-Prozessor der Kaby-Lake-Generation, genau wie das schnelle 120-Hz-Panel mit 3 ms. Bei der Tastatur setzt man jedoch auf Chiclet-Tasten, die sich nun aber ebenfalls einzeln individuell beleuchten lassen.

Das Design soll einen schnellen Sportwagen erinnern, was von der hohen Leistung, aber auch der Möglichkeit für neue Leistungsrekorde sorgen soll – so zumindest die Wünsche der Taiwanesen, die während der Vorstellung geäußert wurden. Hinzugekommen sind zwei Leuchtstreifen im Bereich des Bildschirmdeckels. Angeben zur Preis und Verfügbarkeit stehen auch hier noch aus.

Grafikkarte mit Typ-C, neuer Mini-PC

Ansonsten stellte MSI während der Veranstaltung den Vortex G25 aus. Im Vergleich zum Vortex G65VR, welchen man zum Jahreswechsel auf die aktuellen Kaby-Lake-Prozessoren von Intel umstellte, ist das Gehäuse nicht mehr rund, sondern in der Bauart eines schlanken Videorekorders gehalten. Im Inneren gibt es daher Notebook-Hardware in Form eines H-Prozessors sowie einer aktuellen Maxwell-Grafik bis hin zur NVIDIA GeForce GTX 1070. Das Gehäuse ist sehr kompakt und bringt es gerade einmal auf ein Volumen von etwa 2,5 Litern.

Eine GeForce GTX 1080 Ti Gaming mit Typ-C-Anschluss direkt auf der Slotblende, der ebenfalls als Monitor-Ausgang genutzt werden kann, wurde ebenfalls ausgestellt.

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Kommentare (1)

#1
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Beiträge: 503
Kinderquatsch mit Michael und schön bunt. Nichts was man nicht mit ein wenig Flüssigmetall und Vinylfolie in kurzer Zeit selber hinkriegen kann. Das einzig Gute wäre, wenn sie in den "kleineren" Modellen ein wenig mehr Kupfer verbauen würden. GS Reihe beispielsweise.
Kurze Röckchen bringen keinen FPS Zuwachs und um Mädels kümmere ich mich lieber selbst. So, Zeit für Nachwuchs.
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