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AMDs neue Mobil-Plattformen ab 12. Mai - mehr als 100 Notebook-Modelle erwartet

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amd_2009Wie AMD jüngst bekanntgab, will das Unternehmen am kommenden Mittwoch, den 12. Mai 2010, seine neuen Notebook-Plattformen vorstellen. Dabei dürfte es sich um „Danube“ für Mainstream-Notebooks und „Nile“ für Netbooks und ähnliche Geräte handeln. Die beiden Plattformen kündigte man bereits im November des Vorjahres an. Neben neuen Prozessoren kommen dabei auch Chipsätze und Grafikchips der aktuellen Generation zum Einsatz. Erste Listungen im Handel zeigten bereits Notebook-Modelle mit mobiler „AMD Phenom II CPU“ (Codename Champlain), die über bis zu vier Kerne verfügen wird. Bei kleineren Geräten wie Netbooks soll eine CPU mit dem Codenamen Geneva mit maximal zwei Kernen als Teil der Nile-Plattform verwendet werden. Laut unbestätigten Informationen soll es 12 neue AMD-Mobile-CPUs geben, wie man auch diesem Artikel entnehmen kann.

Scheinbar kommt AMDs Notebook-Refresh bei den Herstellern gut an. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet davon, dass ganze 109 Mainstream-Laptop-Modelle auf Basis der neuen AMD-Plattform (Danube) für die kommenden Monate erwartet werden. Zum Vergleich: 2009 waren es angeblich nur 40 Modelle, vorwiegend auf Basis der Tigris-Plattform. Vielleicht kann AMD mit den neuen Produkten seinen Anteil am von Intel dominierten Markt der Notebook-CPUs etwas erhöhen.

Der Hardware-Gigant HP hat zudem kürzlich per Pressemeldung angekündigt, 14 verschiedene Notebooks auf Basis der neuen AMD-Plattformen einzuführen, womit man die übliche Anzahl eigener AMD-Modelle weit überschreite. Als CPUs sollen dabei Modelle der Reihen AMD Phenom II, Turion II, Athlon und AMD V-Series zum Einsatz kommen. HP gibt auch bereits einen kleinen Ausblick auf die zu erwartende Leistungssteigerung durch die neue AMD-Plattform. In der Pressemitteilung heißt es, dass zum Beispiel ein HP-Notebook mit AMD Phenom II N620 (Dual-Core) und M880G-Chipsatz eine bis zu 69 Prozent höhere Performance bieten soll, als ein Modell der Vorgängergeneration auf AMD-Basis (Turion Ultra ZM-84, Radeon HD 3200). Zugleich soll sich die Akkulaufzeit um bis zu 24 Prozent erhöhen. Wie man im Kleingedruckten lesen kann, setzte das neue Notebook allerdings auf ein sparsames LED-Display und das ältere auf ein CCFL-Display, was bereits zu einem spürbaren Unterschied in der Leistungsaufnahme führen dürfte. Eine genauere Einschätzung des Leistungssprungs durch die neue AMD-Generation dürfte erst mit den ersten unabhängigen Tests von Danube-Notebooks und Nile-Netbooks möglich sein.
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Seit Oktober 2009 werden Notebooks auf AMD-Basis in verschiedene Kategorien eingestuft, was beim Hersteller „VISION Technology“ heißt. Die unterschiedlichen VISION-Stufen beziehen sich dabei auf die jeweilige Leistungsklasse der AMD-Hardware und sollen den Kunden die Kaufentscheidung erleichtern.

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Kommentare (1)

#1
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Da es zwei BE im Portfolio gibt, ist davon auszugehen, dass die Hersteller OC-Funktionen im Bios integrieren. Wäre doch mal ganz nett, wenn man da noch CPU- und NB-Spannung etwas weiter senken könnte. Da ließen sich sicher auch noch ein paar Watt einsparen. Bin echt mal auf Vergleichstests gespannt.
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